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Die Alternative der Woche! mit Lykke Li

Dass die Skandinavier gute Musik machen, ist eigentlich nichts Neues: The Hives, Mando Diao, The Knife oder WhoMadeWho – sie sind allesamt Experten auf ihrem Gebiet und schipperten mit ihren Beats und Melodien vom Norden Europas durch die ganze Welt. Auch die Melodien und ungewöhnliche Percussion-Besetzung der jungen schwedischen Sängerin Lykke Li Timotej Zachrisson, auch bekannt als Lykke Li, fanden den weiten Weg bis ganz oben in die Hitlisten.

Nachdem sich Lykke Li’s erstes Album „Youth Novels“ 2008 ganze zwanzig Wochen auf Platz 3 der schwedischen Charts hielt, erreichte sie 2011 mit ihrem zweiten Albums „Wounded Rhymes“ sogar internationale Erfolge. Vielleicht lag das aber auch ein ganz kleines bisschen an der Tatsache, dass Lykke Li auf dem Soundtrack von „New Moon“ in Possibility zu hören ist.
Die Masche? Eine charismatische Persönlichkeit, eine wirklich außergewöhnliche Stimme und Melodien, die man nur ganz grob unter dem Genrebegriff Independent einordnen kann.

Der Song „I Follow Rivers“ erschien 2011 und existiert außerdem in einem, wie ich finde, großartigen Remix von The Magician. Ob nun durch die Verwendung des Songs bei der UEFA Champions League 2011/2012 oder in den vielen Clubs und Diskos weltweit, „I Follow Rivers“ ruderte in den I-Tunes Charts flott nach oben.

klingt für mich nach… der coolsten Aussprache des Wortes „Baby“, die ich bisher gehört habe…

würde sich gut verstehen mit… Oh Land, The xx, Florence + The Machine

am besten zu hören… definitiv im Club oder irgendwo, wo man ausgelassen das Tanzbein schwingen kann.

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Die Alternative der Woche! mit WhoMadeWho

Ein Mann, ein Wort? Nein, bei WhoMadeWho sind es drei Worte, und drei Männer: Jeppe Kjellberg, Tomas Hoffding und Tomas Barfod sind die dänischen Hipster, die einen Albumtitel von AC/DC zu ihrem Bandnamen gemacht haben.

Sie sind es auch, die die an sich unkomplizierten Songs mit den kleinen, aber feinen Details, welche jedem Stück einen individuellen Touch verleihen, zu einem absoluten Ohrwurm machen. Disco-Pop für jeden Anlass. Kein Wunder also, dass das Trio mit ihrem im Februar erschienenen Album „Brighter“ sowohl im Club als auch bei Kritikern außerordentlich gut ankommt.

„Inside World“ – einer der besten, ja man könnte schon fast sagen, Hits der neuen Platte. Der Mix aus Pop und Dance-Punk vermischt mit aufsteigenden Basswellen zeigt, dass WhoMadeWho nicht umsonst den Ruf als „eine der meistgeschätzten Dance/Indie-Crossoverbands Europas“ haben. Auch der Wechsel zum Electro-Label „Kompakt“ hat dabei eine nicht unbedeutende Rolle gespielt. Durch ihn wurden die Dänen „brighter“ und machen nun für ein größeres Publikum Musik, ohne ihre verträumte Individualität zu verlieren.

klingt für mich nach… düsterem, aber fesselndem Disco-Sound

würde sich gut verstehen mit…
When Saints Go Machine, We Have Band, Kaspar Bjørke

am besten zu hören… wenn man nachts mal wieder mit dem Fahrrad durch Berlin kurvt