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Kolumne:“Das ist das Ende–Vorbereitungen auf den Weltuntergang” –Teil 14: Der Weltuntergang 2012…Das ist ja morgen?!

 

Heute ist es nun soweit – es wird sich zeigen, ob die Welt wie wir sie kennen, einen grandiosen Abgang hinlegt!

Denn eines kann man von einem Weltuntergang ja wohl erwarten: Eine bühnenreife Inszenierung. Dazu gehören Erdbeben und Tsunamis genauso wie Vulkanausbrüche und Hurrikans.

Ich bin bestens vorbereitet und habe schon Taschentücher und Schokolade neben meinem Laptop bereitgelegt. Den Tee werde ich mir aber erst aufbrühen, wenn es dann losgeht.

Für diejenigen, die den angekündigten Weltuntergang etwas weniger gelassen nehmen, habe ich mich etwas umgehört und bin zu dem Schluss gekommen, dass man – wenn man versuchen möchte, sich in Sicherheit zu bringen – in die Schweiz fliehen sollte. Denn in der Schweiz gibt es unzählige Bunker, die insgesamt Platz für über 8,6 Millionen Menschen bieten. Einwohner gibt es in der Schweiz aber nur um die 8 Millionen, für einige ist also noch Platz.

Falls euch das zu langweilig ist, könnt ihr dem Untergang aber auch auf einer der zahlreichen Weltuntergangspartys zuprosten. (Denkt aber daran, dass es nicht 100%ig sicher ist, dass die Welt untergeht…es ist also nicht gesichert, dass ihr dem Kater entkommt XD)

Allerdings muss ich ja sagen, dass mich die Zeugnisausgabe morgen mehr beschäftigt, als das eventuelle Ende. Denn seien wir mal ehrlich: Was ist schon ein Weltuntergang gegen die vorwurfsvollen Blicke der Eltern und Lehrer? 😀

BerlinImPuls jedenfalls weiß: Zu einem Weltuntergang kann/darf es gar nicht kommen, schließlich wollen wir das beste Jugenmedienmagazin 2013 werden!

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Titelbild: Hartmut910  / pixelio.de

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Kolumne:“Das ist das Ende–Vorbereitungen auf den Weltuntergang” –Teil 13: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Vulkanausbrüchen?

 

In ein paar Tagen ist es schon soweit – dann wird sich zeigen, ob die Weltuntergangspropheten Recht hatten oder ob wir stattdessen noch ein bisschen Aufschub bekommen, bis es dann zum nächsten todsicheren Weltuntergang kommt.

Was auch immer passiert, es schadet nicht, auf alles vorbereitet zu sein. Mittlerweile wissen wir, was man bei Tsunamis, Hurrikans und Erdbeben macht – doch was ist, wenn es feurig wird? Wenn sich die Erde öffnet und dem Winter etwas einheizen will? Kurz: Was macht man, wenn ein Vulkan ausbricht?

Für einen Vulkanausbruch sind die Vorgehensweisen ziemlich einfach: Wenn man rechtzeitig erfährt, dass er ausbricht, dann flieht man möglichst schnell möglichst weit weg. Erfährt man es nicht mehr rechtzeitig, kann man sich die Puste sparen und stehen bleiben.

Man unterscheidet zwischen effusiven und explosiven Vulkanausbrüchen, wobei sich letzterer nicht nur fieser anhört. Bei einem effusiven Vulkanausbruch ist die Lava dünnflüssiger und tritt eher „gemächlich“ an die Oberfläche. Ein explosiver Vulkanausbruch dagegen macht seinem Namen alle Ehre: Die Lava ist zähflüssig und enthält viel Gas, das aber aufgrund eben dieser Zähflüssigkeit nur schwer entweichen kann. Dadurch entlastet sich der vorhandene Druck wie bei einer Sektflasche. Nur eben nicht mit einem „Plopp“ sondern mit einem „Bumm“.

Falls ihr das Pech habt, zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort zu sein, könnt ihr aber noch Glück im Unglück haben: Denn eine solche Druckentlastung zerreißt die Lava in Fragmente und aus dem Vulkan kann eine Mischung aus Gestein, heißer Asche und eben jenen Gasen schießen. Wenn diese Mischung schwerer als Luft ist, bleibt sie am Boden und wandert den Berg hinab. Dieser „Pyroklastische Strom“ hat im Inneren eine Temperatur von angenehmen 300-800°C und kann locker eine Geschwindigkeit von 400km/h erreichen.  Auf ein Wettrennen würde ich es also nicht unbedingt anlegen.

Wenn ihr aber doch entkommen seid (vielleicht war es ja ein freundlicher Vulkan?), macht euch auf das Dessert gefasst: Vulkanausbrüche können zu Tsunamis führen.

Ihr merkt also: Ausruhen ist nicht. Wenn ein Weltuntergang eins zu bieten hat, dann Action. Wie viel man davon mitbekommt, ist dann eine andere Sache. Aber vielleicht möchtet ihr euch schon mal ein bisschen auf den Weltuntergang einstimmen? Dann kann ich euch „Pompeji – der letzte Tag“ wärmstens empfehlen. Oder wollt ihr noch mehr über Vulkane wissen? Dann lest hier mehr.

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Artikelbild: Mathias Klingner  / pixelio.de

 

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BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 12: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Hurrikans?

 

So, einige Katastrophen, die üblicherweise so mit einem Weltuntergang einhergehen, habe ich nun schon behandelt. Aber wie uns die Ostküste der USA zeigt, sollte man eines auf keinen Fall vernachlässigen: Hurrikans!

Im Westpazifik nennt man sie auch Taifune und im Indischen Ozean Zyklone. Aber wenn ihr einen auf auch zu kommen seht, haltet euch nicht damit auf, zu bestimmen, wie er denn nun genannt wird – das könnte böse ausgehen.

Am besten trifft es sich, wenn ihr euch in einer Gegend befindet, die häufig von Hurrikans aufgesucht wird. Denn da wissen die Menschen die, wie man damit umgeht, haben im Regelfall Frühwarnsysteme und teilweise sogar Schutzräume. Es empfiehlt sich also, vor dem Weltuntergang aus Deutschland auszuwandern.

Nun könnte man natürlich sagen, dass Deutschland sicher ist, gerade eben, weil hier im Normalfall keine Hurrikans herumgeistern. Aber beim Weltuntergang wird vermutlich nichts mehr sein, wie man es kennt.

Hurrikans sind schon deshalb ziemlich gemein, weil es schwer ist, sich vor ihnen in Sicherheit zu bringen. Wenn also weit und breit kein sturmsicherer Raum zu sehen ist, habt ihr gewissermaßen ein Problem. Denn Berge raufrennen oder sich auf Wiesen schmeißen bringt hier nichts.

Aus diesem Grund kann man nur hoffen, dass die Wetterberichte uns auch während des Weltuntergangs genügend Auskünfte geben, um rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen. Diese können zum einen den geordneten Rückzug in sicherere Gebiete darstellen (vermutliche Route des Hurrikans beachten und andere wählen!) oder auch das räumliche Einrichten in einen sturmsicheren Raum in der Nähe des Aufenthaltsortes.

Wie bei im Grunde allen Naturkatastrophen solltet ihr dabei auf jeden Fall vorrausschauend etwas Essen und Trinken mit in Sicherheit bringen, denn was bringt es einem, zu entkommen, wenn man danach verhungert bzw. verdurstet? So ein Hurrikan kann eine längere Zeit dauern, weshalb ihr Sachen mitnehmen solltet, die nicht so schnell verderben (Milch wäre ungünstig).

Außer Lebensmitteln wäre es durchaus noch angebracht Medizin, einen Erste-Hilfe-Kasten, Kochutensilien, Wechselklamotten, warme Decken und Schüttel- oder Kurbel-Taschenlampen (eben die, für die man keine Batterien benötigt) einzupacken. Und damit das Warten nicht allzu zermürbend ist, könntet ihr noch einen netten Gesprächspartner, Spiele, Bücher, usw. mitnehmen.

Welchen von den beiden Wegen ihr wählt, solltet ihr danach entscheiden, wann der Hurrikan vermutlich ankommt. Ist dies nämlich schon in einigen Stunden, werdet ihr vermutlich nicht weit genug entfernt sein (ihr flieht bestimmt nicht als einzige -> Also droht Staugefahr) und dem Sturm dann hilflos ausgeliefert sein.

Man kann also zusammenfassend sagen: Ohne Vorwarnung habt ihr „Freude“. Aber zum Glück wissen wir ja alle jetzt schon, dass am 21.12. die Welt untergeht. Also: Ganz entspannt Sachen packen :-)

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Weitere hilfreiche Tipps zu Hurrikans (wenn auch nicht auf Weltuntergänge ausgelegt) findet ihr auf http://hurrikansaison.blogspot.de/2012/04/hinweise-zum-verhalten-bei-sturm.html.

 

 

Titelbild: Joujou  / pixelio.de

 

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BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 11: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Tsunamis?

 

So, letztes Mal habe ich euch erläutert, was man bei einem Erdbeben machen sollte. Doch was macht man, wenn man das Erdbeben überstanden hat, dieses jedoch einen Tsunami ausgelöst hat? Jedenfalls nicht auf die nächstgelegene Wiese rennen und dort abwarten – man könnte ziemlich nass werden.

Was sollte man also tun, wenn man eine riesige Wasserwand auf sich zu rollen sieht?

Tja, der einfachste Tipp lautet: Möglichst schnell höher gelegte Gebiete aufsuchen.

Ist weit und breit kein Berg in Sicht, dann sollte man trotzdem die Füße unter den Arm nehmen und schleunigst das Küstengebiet verlassen – so man sich dort aufhält. Wenn dem nicht so ist, da man eine Unterkunft weit im Landesinneren hat, dann kann man sich beglückwünschen.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass man sich im Küstengebiet befindet, der Tsunami noch eine Weile brauchen wird und man Zugriff auf ein schnelles Boot hat (das man schnell erreichen kann), ist die beste Vorgehensweise die des Rückzugs auf das Meer.

Ich weiß, das hört sich jetzt idiotisch an, da man damit dem Tsunami ja entgegen fährt, ist es aber nicht. Denn seine gewaltige Größe erreicht ein Tsunami erst, wenn er sich im flacheren Wasser befindet – vorher sind die Wellen eher „niedlich“.  Das solltet ihr aber wirklich nur machen, wenn ihr sicher seid, dass ihr rechtzeitig tiefes Gewässer erreicht.

Das Problem an dieser Verhaltensweise ist, dass man eine Frühwarnung benötigt – ansonsten weiß man erst von dem Tsunami, wenn er vor einem auftaucht oder wenn man einen schnellen An- oder Abstieg des Wasserpegels beobachtet und das ist definitiv zu spät.

Und wie ich schon beim letzten Artikel angemerkt habe, werden eben solche Vorwarnungen, aber auch Entwarnungen, vermutlich etwas spärlich sein. Es bleibt also nur eines zu sagen: Vor dem Weltuntergang empfiehlt sich ein intensives Sprinttraining!

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Artikelbild: Janusz Klosowski  / pixelio.de

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BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 10: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Erdbeben?

 

So, nun haben wir uns mittlerweile damit auseinander gesetzt, warum es am 21.12.2012 laut bestimmten Quellen zum Weltuntergang kommen soll.

Doch wie soll der vonstattengehen? Sang- und klanglos oder mit einer Abfolge von Katastrophen wie z.B. einem Erdbeben? Das werden wir wohl erst erfahren, wenn es wirklich soweit kommen sollte – was mich überraschen würde. Trotzdem ist es nie schlecht, gut vorbereitet zu sein.

Egal welcher Stärke ein Beben ist (falls der Untergang richtig schlimm werden sollte, wird man sowieso andere Dinge zu tun haben, als die Stärke zu messen), so gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die nicht schaden und vielleicht sogar Leben retten können.

Zunächst einmal ist es wie in jeder Gefahrensituation günstig, wenn man ruhig bleibt. Keinem ist geholfen, wenn man in Panik sinnlos durch die Gegend rennt, dabei womöglich eine Treppe runterfällt und sich im schlimmsten Fall das Genick bricht (wobei das Problem Erdbeben damit für euch gelöst wäre).

Wenn ihr Glück habt, haltet ihr euch zum Zeitpunkt des Erdbebens im Freien auf, entfernt von Gebäuden, Bäumen, Felsen oder irgendwelchen Leitungen. Dann einfach auf den Boden legen (dann fällt man nicht so tief) und abwarten.

Für Aufenthalte in Gebäuden heißt es: Wenn ihr nicht die Möglichkeit habt, sehr schnell auf eine wie eben angesprochene Fläche zu gelangen, bleibt lieber drinnen und sucht Schutz unter schweren Möbel wie Tischen. Notfalls reicht auch ein stabiler Türrahmen (aber nicht die Finger in der Tür einklemmen!) oder ihr legt euch an eine ebenfalls stabile Innenwand.

Verlassen sollte man das Haus deshalb nicht, weil man sonst noch eher Gefahr läuft, von Trümmern oder Scherben getroffen zu werden – daher ist der Aufenthalt auf einer Straße während eines Bebens nicht zu empfehlen (zu beiden Seiten Häuser heißt zu beiden Seiten Dinge, die einen treffen könnten).

Befindet ihr euch dagegen im Auto auf einer Straße, haltet ihr an und bleibt drin sitzen – auch hier empfiehlt es sich, zu Gebäuden, Bäumen, etc. Abstand zu halten. Brücken und Tunnel sind selbstverständlich tabu.

Ich habe gelesen, dass man nach dem Parken das Radio anschalten soll, allerdings glaube ich, dass man das im Falle des Weltuntergangs unterlassen kann, da es dort mit den Nachrichten eh etwas mau aussehen wird. Aber vielleicht kommt ja etwas Musik 😀

Abzuraten ist außerdem vom Verbleiben an Steilhängen (Erdrutsche, Steinschläge) und Stränden (Tsunami-Gefahr). Bei letzterem sollte ein erhöhter Zufluchtsort aufgesucht werden, der erst wieder verlassen werden sollte, wenn eine Tsunami-Entwarnung gegeben wurde – inwiefern daran jemand in der Weltuntergangshektik denkt, wird sich zeigen.

Ich hoffe, damit seid ihr zumindest ein wenig auf eventuell drohendes Unheil vorbereitet!

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Quellenangabe Titelbild: Helga Dörk/pixelio.de

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BiP-TV-Sendung 3/2012: “Perfektes Haar beim Weltuntergang, ambitionierte Filmarbeit und gefrorene Wunder“”

In der 3. BerlinImPuls Sendung dieses Jahr geht es gleich zweimal auf den Alexanderplatz – auf der Suche nach der besten Theorie zum Weltuntergang und auf der Suche nach dem Gewinner im Geschlechterkampf ums Hairstyling. Hinter den Wänden Berlins gewährt Dominik Balkow, ein junger Regisseur, Einblicke in seine vielseitige Videoarbeit. Zudem ergründen die Impulser das Phänomen „Frozen Yogurt“ – einschalten und mitentdecken!

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Buchtipp „Dämonenhunger“

Passend zu unserer Weltuntergangskolumne ist mir kürzlich das Buch „Dämonenhunger“ von Timothy Carter untergekommen. In meinen letzten Themen bin ich auf verschiedene Weltuntergangstheorien eingegangen – aber die Vernichtung der Menschheit durch hungrige Dämonen war nicht dabei.

Genau darum geht es aber in diesem Buch. Jede Spezies hat auf der Erde nur eine bestimmte Zeit zur Verfügung. Ist diese abgelaufen, öffnen sich überall auf der Welt Portale, die der dem Untergang geweihten Spezies die Möglichkeit geben, die Welt zu verlassen. Doch irgendwann schließen sich die Portale wieder und dann kommen die Dämonen, um die Welt zu reinigen…

Natürlich gibt es auch eine Hauptperson: Vincent. Seine Familie gehört einer Sekte an und predigt schon seit Jahren den Weltuntergang. Bei einem Projekttag in seiner Schule zum Thema Weltuntergangstheorien sieht er unter einem der Ausstellungstische ein seltsames Wesen mit spitz zulaufenden Ohren. Ehe er sich versieht, ist Vincent von Elfen, Feen und anderen Wesen umgeben und muss erfahren, dass die Vernichtung der Menschheit kurz bevorsteht.

Doch wo sind die Portale? Eigentlich hätte jeder Mensch ihren „Ruf“ hören müssen. Wer könnte etwas davon haben, die rettenden Portale vor der Menschheit zu verbergen? Vincent macht sich auf, die Welt zu „retten“ – sie vor noch größerem Schaden zu bewahren würde es wohl eher treffen – und nimmt den Kampf gegen die zerrinnende Zeit auf.

Das Buch ist mit einer Menge Humor geschrieben, was auch schon der Klappentext zeigt:

„Ein paar erläuternde Worte zum bevorstehenden Weltuntergang:

1.)    Bitte beachten Sie, dass entgegen anderslautenden Berichten nicht mit apokalyptischen Reitern zu rechnen ist.

2.)    Die ordnungsgemäße Entvölkerung des Planeten erfolgt durch Dämonen. Jeder Menge davon, um genau zu sein. Und sie haben viele scharfe Zähne.

3.)    Aus Gründen des Naturschutzes wird darauf verzichtet, die Meere in Blut zu verwandeln und das Höllenfeuer niederregnen zu lassen. Bitte stellen Sie sich aber auf schlechtes Wetter ein (und die in Punkt 2 angekündigten Dämonen).

4.)    Gerüchte, dass brave Kinder und mildtätige Erwachsene verschont werden, können nicht bestätigt werden.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Weltuntergang!“

Ich selbst hatte beim Lesen viel Spaß und kam stellenweise aus dem Lachen nicht mehr heraus. Daher kann ich „Dämonenhunger“ nur empfehlen :)

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Bildquelle Titelbild: Gerd Altmann/pixelio.de



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BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 9: Der Weltuntergang 2012…und die vielen Weltuntergänge davor

 

So, heute wird sich mein Artikel mal nicht um die Mythen rund um den Weltuntergang am 21.12.2012 drehen. Denn bei meiner letzten Recherche ist mir ein interessanter Link über den Weg gelaufen, den ich euch nun natürlich nicht vorenthalten will.

Wirklich aufschlussreich, oder? Ich hätte nicht gedacht, dass die Menschheit so fasziniert von ihrem eigenen Untergang ist! Und warum sonst sollte sie sich immer wieder neue Termine für das Ende suchen?

Was mich vor allem interessieren würde: Ist unter so vielen Weltuntergangsterminen auch der, der dann wirklich zutrifft? Oder wird uns der tatsächlich eintretende Weltuntergang überraschen? Und wie wird er ablaufen? Wird es überhaupt einen geben?

Was meint ihr?

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Quellenangabe Titelbild: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com/pixelio.de

Magnetfeld der Erde

BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 8: Der Weltuntergang…und der Polsprung

Uff… einige von euch haben vielleicht bemerkt, dass ich lange nichts mehr von mir hören lassen habe. Das lag daran, dass ich mit meinem eigenen kleinen „Weltuntergang“ beschäftigt war – dem MSA 😀

Nun ist aber die letzte schriftliche Prüfung geschrieben und ich kann mich wieder voller Motivation auf die Weltuntergangskolumne stürzen.

Wie jeder von euch weiß, gibt es auf der Erde den Nord- und den Südpol, welche auch als geographische Pole bezeichnet werden. Aus dem Physikunterricht ist aber auch bekannt, dass die Erde ein Magnetfeld besitzt, das ebenfalls einen Nord- und einen Südpol hat, welche jedoch nicht mit den geographischen Polen identisch sind.

Ein weiterer Weltuntergangsmythos behauptet nun, dass es 2012 einen Polsprung mit – natürlich – katastrophalen Ausmaßen geben wird. Doch was genau passiert bei einem Polsprung? Und was ist an dem Mythos dran?

Darüber, wie das Magnetfeld entsteht, ist man sich noch nicht 100%ig einig, jedoch ist die vorherrschende Meinung, dass durch Temperaturunterschiede zwischen dem flüssigen Erdkern und dem festen Erdmantel so genannte Konvektionsströmungen entstehen. Durch die Bewegung der Erde werden diese Strömungen verwirbelt und elektrischer Strom entsteht (wie bei einem Generator), welcher wiederum das Magnetfeld aufbaut.

 

Bildquelle: Wikipedia

 

Allerdings ist das Erdmagnetfeld Schwankungen unterworfen und somit nicht ständig konstant, weshalb sich die Position der Pole immer wieder etwas ändert. Ab und zu ist die Änderung aber etwas stärker und das Magnetfeld wird schwächer und schwächer, bis es sich nach einigen tausend Jahren in umgekehrter Polarität wieder wiederaufbaut. Ein solcher „Polsprung“ kommt im Durchschnitt alle 200.000 Jahre vor.

Anhand von Satellitenbildern haben Wissenschaftler gezeigt, dass die Intensität unseres Magnetfeldes seit 1979 weltweit durchschnittlich 1,7% verloren hat. Dies deutet auf eine Umpolung in den nächsten 2000 Jahren hin – natürlich ist auch das nur geschätzt.

 

 

Bildquelle: Wikipedia

Das Magnetfeld, was uns umgibt, reicht bis weit in das Weltall hinaus, was ihr auf dem Bild sehr schön sehen könnt, auch wenn der Abstand zwischen Sonne und Erde etwas untertrieben ist. Bei einer Umpolung rückt die Magnetopause (Grenzschicht zwischen dem zur Erde gehörigen Plasma und dem Plasma des Sonnenwindes) näher an die Erde heran – und das war´s auch schon. Die Katastrophen sollen durch die kosmische Strahlung kommen, der wir durch das schwache Magnetfeld „hilflos“ ausgesetzt sind. Tja, nur schützt uns das Magnetfeld auch in geschwächtem Zustand noch genügend und selbst wenn es weg wäre, hätten wir immer noch unsere Atmosphäre, die Strahlung abfängt.

Man braucht sich also keinerlei Sorgen wegen einem Polsprung machen – falls die Welt wirklich untergehen sollte, dann nicht deswegen.

Eure BerlinImPulserin Katja

Weitere Infos: http://www.scienceblogs.de

 

 

 

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Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 7: Der Weltuntergang… Meinungen aus dem Volk!

Für den 7. Teil unserer Weltuntergangs-Kolumne war das BiP TV-Team auf dem Alexanderplatz unterwegs. Wer hat die richtigen Antworten auf unsere Fragen? „Wo geht denn die Welt überhaupt hin, wenn sie untergeht?“ und „Was hat Biene Maja mit dem Maya-Kalender zu tun?“. Wisst Ihr es? Dann habt Ihr jetzt zwei Möglichkeiten: Beitrag anschauen – und eure eigene Antworten posten!

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Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 6: Der Weltuntergang… und die Berlinale

Der 21.12.2012 rückt immer näher… wenn die Welt untergeht, gibt es ja auch keine Berlinale mehr….oder? Das BerlinImPuls Fernsehteam hat mal nachgefragt – und interessante Aussagen dazu gefunden. Viel Spaß beim neuen Teil unserer Weltuntergangs-Kolumne. Habt Ihr immer noch Angst vorm 21.12.2012 ?

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Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 5: Nibiru

Was macht man im Matheunterricht, wenn man merkt, dass der Rechenweg nicht so funktioniert, wie man das gerne hätte? Richtig, man sucht nach einem anderen Weg.

Tja, so wie es für mich aussieht, haben das Esoteriker auch gemacht. Wenn das mit dem Durchqueren der Milchstraßenebene (darüber berichtete ich in meinem letzten Artikel) halt nicht funktioniert, bringen wir einfach einen neuen, unbekannten und noch dazu auf unsere Erde zusteuernden Planeten ins Spiel!

Nun werdet ihr euch vermutlich fragen, wie sie sich das vorstellen, weshalb ich in diesem Artikel etwas näher auf den Planten X, auch genannt Nibiru, eingehen möchte.

Zunächst einmal soll Nibiru größer als unsere Erde sein und eine rötliche Farbe sowie einen Meteoritenschweif besitzen (falls euch mal ein auf die Beschreibung passender Planet über den Weg laufen sollte, dann könnte es also Planet X sein…). Außerdem habe ich gelesen, dass er unsere Sonne auf einer ellipsenförmigen Umlaufbahn (angeblich zwischen Mars und Jupiter, aber warum das nicht stimmen kann, werdet ihr später noch mitbekommen) umkreisen soll, wofür er 3600 Jahre braucht. Dabei bewegt er sich nicht in die gleiche Richtung wie die anderen Planeten, sondern eben entgegengesetzt.

Darüber, seit wann er in unserem Planetensystem seine einsamen Kreise zieht, ist man sich anscheinend nicht einig. Auf einigen Seiten wird behauptet, er wäre irgendwann in unser Sonnensystem eingedrungen, die Gravitationskräfte der Sonne zogen ihn an und so wurde er ein Trabant der Sonne. Andere wiederum sind der Meinung, dass der Planet X schon immer da war. Einig scheint man sich jedoch darüber zu sein, dass Nibiru auf seiner Umlaufbahn unser Sonnensystem öfter mal verlässt. An dieser Stelle haben Wissenschaftler den Esoterikern aber wieder den Spaß verdorben.

Vielleicht habt ihr schon einmal von den keplerschen Gesetzen gehört. Laut dem ersten Gesetz bewegen sich Planeten auf sich nicht ändernden elliptischen Bahnen um die Sonne. Das würde für Nibiru aber Folgendes bedeuten: Seine Umlaufbahn müsste so gelegt sein, dass sie sowohl am Rand unseres Sonnensystems vorbeikommt, als auch in kleinster Distanz an unserer Erde – schließlich sollen wir ja im Jahre 2012 mit ihm kollidieren (Die Folgen erwähne ich an dieser Stelle nicht, das Wort „Katastrophe“ ist schließlich schon oft genug gefallen… :D).

Das würde aber bedeuten, dass er auf seiner Umlaufbahn die Bahnen der anderen Planeten kreuzt. Da es im Weltall wohl kaum Verkehrsregelungen wie Ampeln geben wird, hätte er eigentlich schon längst mit irgendeinem Planeten  – die Erde mit eingeschlossen – kollidieren bzw. ihm sehr nah sein müssen. Eine solche Nähe würde einen „Gravitationsstoß“ zur Folge haben, welcher durch die aufeinandertreffenden Gravitationskräfte der Planeten ausgelöst werden und einen der beiden Planeten aus unserem Sonnensystem herauskatapultieren würde.

Es gibt nun also 3 Möglichkeiten, auch wenn letztere so unwahrscheinlich ist, dass sie fast nicht mehr erwähnenswert ist:

1.)    Planet X wurde bei einer Kollision zerstört.

2.)    Er wurde aus unserem Sonnensystem herauskatapultiert (einer unserer bekannten Planeten kann es nicht sein, denn die sind ja noch alle da)

3.)    Der Glückspilz ist nie einem Planeten zu nahe gekommen und zieht immer noch munter seine Runden.

Angenommen, Möglichkeit Nummer 3 würde zutreffen, braucht ihr euch trotzdem keine Sorgen zu machen. Denn nun kommt das 2. Keplersche Gesetz ins Spiel: Ein von der Sonne zu einem Planeten gezogener Leitstrahl überstreicht in gleichen Zeiten gleich große Flächen. Da sich Planeten aber laut dem 1. Gesetz auf Ellipsenbahnen bewegen, bedeutet das, dass sich ein Planet in Sonnennähe schneller bewegt als in Sonnerferne.

Mit diesen „Regeln für Planeten“ und den angeblichen Daten zu Nibiru sind Wissenschaftler in der Lage, zu berechnen, wo er sich der Planet X mittlerweile aufhalten müsste, damit er uns in diesem Jahr Unannehmlichkeiten bereiten kann. Diese Berechnungen haben ergeben, dass er sich schon fast im inneren Sonnensystem aufhalten müsste – warum sehen wir in aber trotzdem nicht? Da es unsichtbare Planeten nicht gibt, bedeutet das wohl, dass sich die für diese Idee Verantwortlichen einen neuen Plan zulegen müssen.

Soviel für heute… mehr dann im nächsten Teil.

Eure BerlinImPulserin Katja

Bildquelle Artikelbild: Gerd Altman / PIXELIO www.pixelio.de

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Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 4: Unser Sonnensystem und die Milchstraße

Schön, hier wäre also unser nächster Teil der Weltuntergangskolumne. Ihr erinnert euch bestimmt, dass ich in meinem ersten Artikel dazu über die drei verschiedenen Kalender der Maya berichtet habe. Angeblich gibt es aber noch andere Faktoren, die auf einen Weltuntergang hinweisen bzw. ihn verursachen – das soll jetzt in keinster Weise pessimistisch klingen …

Einigen von euch ist bestimmt bekannt, dass am 21.12. der Winter beginnt, zumindest kalendarisch gesehen. Dieses Ereignis nennt man die Wintersonnenwende. „Sonnenwende“ daher, weil an diesem Tag die Sonne ihren niedrigsten Stand erreicht und danach wieder höher steigt, sozusagen „wendet“, womit die Tage danach wieder länger werden. Mit anderen Worten: Falls die Welt am 21.12.2012, entgegen meiner Erwartungen und somit überraschenderweise doch untergeht, kann euch zumindest eines trösten: Der Tag ist kurz – der kürzeste Tag des Jahres, um genau zu ein.

Aber an dieser Wintersonnenwende allein kann es ja nicht liegen, sonst wäre der Weltuntergang schon längst zum lästigen Alltag geworden, da Sonnenwenden schließlich (Ja, es gibt auch eine Sommersonnenwende!) zweimal im Jahr und schon seit Ewigkeiten stattfinden.

Euch allen ist sicherlich bekannt, dass die Erde ständig in Bewegung ist, was dafür sorgt, dass wir Tag und Nacht haben sowie die verschiedenen Jahreszeiten. Jedoch bewegt sich auch die Sonne – und die „an ihr hängenden Planeten“ werden dabei mitgenommen. Ebenfalls bekannt ist, dass die Sonne ein Stern ist, welcher sich zusammen mit Milliarden von anderen Sternen in der Milchstraße befindet (Wehe, einer denkt jetzt an Milky Way). Nun werdet ihr euch möglicherweise fragen, WO sie sich denn hinbewegt. Auch die Sonne hat einen Punkt, um den sie sich dreht – das Zentrum der Milchstraße. Allerdings bleibt sie dabei nicht auf einer „glatten“ Bahn, sondern führt eher eine Wellenbewegung aus, welche sie mal über die Ebene der Milchstraße führt und mal darunter. Im Internet habe ich diese hilfreiche Grafik gefunden, die das mal etwas verdeutlicht:

Wie ihr seht, steht an der mittleren Abbildung „2012“ dran. Und nun kommt der Aha-Effekt: Wenn unser Sonnensystem sich immer rauf und runter bewegt, ist es logisch, dass wir dabei die Ebene der Milchstraße auch mal schneiden müssen. Angeblich soll dies 2012 der Fall sein und verheerende Wirkungen nach sich ziehen. Was mit „verheerend“ gemeint ist, kann sich ja jeder selbst (aus-) denken, es werden vermutlich jedoch nicht nur ausgefallene S-Bahnen und verspätete Busse sein.

An dieser so einfach klingenden Katastrophe gibt es jedoch einen Haken. Anscheinend haben Esoteriker und Wissenschaftler verschiedene Quellen. Ich will euch ja nicht den Spaß verderben, muss aber trotzdem mal darauf aufmerksam machen, dass unsere Erde die Ebene der Milchstraße erst vor 1,5 Millionen Jahren gekreuzt hat und sie auch nur alle 30 bis 40 Millionen Jahre kreuzt. Und das zu erleben wird wohl eher schwer sein. Ich für meinen Teil bezweifel, dass es überhaupt irgendwelche katastrophenartigen Auswirkungen haben wird, wenn dann die Ebene der Milchstraße doch mal von uns gekreuzt wird – denn wer sich um mehrere Millionen Jahre verrechnet, wird sich garantiert auch bei von ihm vorausgesagten Auswirkungen vertan haben…

Genug für heute. Bis zum nächsten Teil von „Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang“

Eure BerlinImPulserin Katja

Maya-Kalender

Kolumne: „Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang“ – Teil 3: Medien & Apokalypse

So, hier also unser nächster Teil zum Weltuntergang 2012.Wie nicht anders zu erwarten wird so ein brisantes Thema nur allzu gern von den Medien mal aufgegriffen. Überall findet man Beiträge: Welche, die anscheinend Panik verbreiten sollen, welche, die wissenschaftliche Hintergründe darlegen, welche, die den Weltuntergang für ihre Zwecke einspannen oder Beiträge, die die ganze Weltuntergangsgeschichte durch den Kakao ziehen.

Als ich mich letztens durch die Fülle an Informationsmaterial gekämpft habe, kam mir natürlich so einiges unter die Nase.
Ein gutes Beispiel ist die neue AXE-Werbung – das nenne ich mal eine kreative Idee!

 

Auch bei den Simpsons wurde das Thema in einer Folge verarbeitet…

 

 

Mit am besten fand ich jedoch folgendes Bild:

 

 

Wir wollen von euch wissen: Sind euch ebenfalls schon mal so nette Beiträge – welcher Art auch immer – über den Weg gelaufen? Und welche Richtung findet ihr am besten? Wissenschaftliche Beiträge, Panik-Artikel oder doch eher etwas mit Humor?


Eure BerlinImPulserin

Katja

Christian Wullf - Verpeilt wie immer

Radio-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 2 – Heute mit Christian Wulff

Welcher Staat wird am 21.12.2012 ohne Bundespräsident untergehen?

Ein David’scher Christian Wulff ist zu Gast in Davids Version von Günther Jauchs beliebter Quizsendung „Wer wird Millionär“. Doch wie weit wird es der (Noch-) Bundespräsident schaffen, sich auf der Gewinnleiste nach oben zu beantworten? David kann es euch sagen:

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BiP-Kolumne: „Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang“ – Teil 1: Katja erklärt den Maya Kalender

So, hier ist also der erste Teil unserer Weltuntergangskolumne. Um das Thema „Weltuntergang“ machten sich die Menschen immer wieder Gedanken. Wann wird er sein? Wie wird er ablaufen? Was kann man dagegen tun bzw. wie kann man sich darauf vorbereiten?
Bei all diesen Fragen ist es kein Wunder, dass sich um den Weltuntergang viele Mythen ranken, einige enthalten durchaus noch einen Funken Wahrheit, andere dagegen scheinen nach dem Motto „Wer hat die kreativste Idee?“ entstanden zu sein.

Momentan kursiert der Glaube an einen Weltuntergang am 21.12.2012. Für dieses Datum sollen die Mayas, ein Volk Mittelamerikas, verantwortlich sein.

Wenn man mal von diesem nicht unbedingt erfreulichen Datum absieht, haben wir den Mayas einiges zu verdanken – so entwickelten sie zum Beispiel verschiedene Kalendersysteme. Insgesamt hatten die Mayas drei Kalendersysteme, welche für unterschiedliche Zwecke genutzt wurden. Zum einen gab es den „Haab-Kalender“, welcher sozusagen für den alltäglichen Gebrauch bestimmt war, z.B. um Saat und Ernte festzulegen. Er ist mit unserem Kalender vergleichbar, da auch er das Jahr in 365 Tage einteilt. Allerdings gibt es im Haab-Kalendersystem 18 Monate mit je 20 Tagen und einen Monat mit 5 Tagen. Dies liegt daran, dass bei der ursprünglichen Entwicklung des Kalenders ein Jahr noch 360 Tage hatte. Durch eine veränderte Erdumlaufbahn erhöhten sich diese aber auf 365 und die Mayas passten ihren Kalender an, indem sie den 19. Monat hinzufügten.

Dann gab es noch den „Tzolkin-Kalender, welche für Rituale eine Rolle spielte. Er teilte ein „Jahr“ in 20 Monate mit je 13 Tagen auf. Wer das mal durchrechnet, dem wird auffallen, dass man dabei nur auf 260 Tage kommt, eine Ergänzung, um auch bei diesem Kalender 365 Tage zu erreichen, ist jedoch nicht geschehen.

Die beiden bisher erwähnten Kalender laufen also nicht „synchron“ ab. Erst nach 52 Jahren (nach unserer Zeitrechnung) haben sie wieder einen gemeinsamen Punkt. Wenn ihr euch jetzt fragt, wie man auf 52 kommt: Berechnet einfach das kleinste gemeinsame Vielfache (kgV) von 260 und 365 und dividiert dieses dann durch 365.

Das dritte Kalendersystem trägt den Namen „Long Count, also „Langer Zähler“ und ist nach einem ganz anderen System als die beiden schon beschriebenen Kalendersysteme aufgebaut. Noch dazu ist er wesentlich komplizierter. Aufgrund dessen zum Long Count nur so viel:  Bei diesem Kalender werden die Tage gezählt. Maya-Forscher gehen vom 1.August 3114 v. Chr. als Anfangspunkt aus – von da an wurde kontinuierlich weitergezählt.

Und nun wird es interessant. Eine große Hürde ist das Korrelationsproblem, also die Maya-Kalender so zu „übersetzen“, dass wir einem Maya-Datum ein eindeutiges Gregorianisches Datum zuordnen können. An dieser Stelle ist man sich nicht ganz einig, welcher der von Forschern aufgestellten Korrelationszahl die richtige ist. Viele akzeptieren die Thompson-Korrelation.

Und jetzt kommt´s:
Die Mayas haben beim Long Count an einem bestimmten Tag mit dem Zählen aufgehört und dies auch nicht weitergeführt. Ahnt ihr, welcher Tag das nach der Thompson-Korrelation ist? Genau, der 21.12.2012 – doch das ist noch nicht alles. Am 21.12.2012 werden die 3 Kalendersysteme demnach wieder ihren Ausgangspunkt erreichen, also wieder bei „Null“ angelangen. Das klingt doch irgendwie nach einem Neuanfang, oder?

Dieser „Nullpunkt“ ist aber noch nicht alleine für den Gedanken verantwortlich, dass am 21.12.2012 die Welt untergeht. Welche Umstände noch dazu beitragen, schildere ich euch in meinem nächsten Beitrag…

So, damit hätten wir schon mal eine erste Grundlage gelegt – dumm müsst ihr nicht sterben :-)

Auf eine Ende mit Schrecken!

Katja

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BiP-Radio: 1/2012: DAS erwartet uns 2012!

Das neue Jahr hat grade begonnen und so ganz normal wird 2012 nicht: Wir feiern lauter Jubiläen, es wird zwei sportliche Großereignisse geben, der Februar hat einen Tag mehr und im Dezember soll die Welt untergehen. Was die BerlinImPuls-Redaktion davon hält, könnt ihr im Podcast # 1/2012 hören. Am Mikrofon für euch: Unsere BerlinImPuls-Moderatoren Sören Bock und Patricia Neumann.

 

 

2012

BerlinImPuls im neuen Jahr

Hey Leute!

Gerade fand unsere erste Redaktionsssitzung des Jahres 2012 statt, bei der viele Ideen für die kommende Zeit geäußert wurden. Sicher könnt ihr euch vorstellen, dass es ein ziemliches Durcheinander gab, weil von allen Seiten immer wieder neue ImPulse kamen.

Habt ihr bemerkt, dass wir auf unserer Homepage neue Kategorien haben? Dies ist nur eine der zahlreichen Neuerungen im Jahr 2012.  Apropos 2012…zum „geplanten“ Weltuntergang“ wollen wir eine Kolumne beginnen, zu der es jede Woche einen neuen Beitrag geben wird. Weiterhin stehen  auch neue Rezensionen, „Was ist…?“-Beiträge sowie Nahaufnahmen im Programm  – und das ist noch längst nicht alles! Na, seid ihr gespannt?

Was wünscht IHR euch für das neue Jahr von uns?