Thebeachhouse Youki_Tag2_14

Youki – Filmkritik 1#

Nr. 5, Qualität verpflichtet und Vaktmästaren. Drei Kurzfilme, die unsere Volltreffer und Berlinimpulser Reporter gesehen und bewertet haben. Die Filmemacher sind zwischen 11 und 20 Jahre alt und ihr könnt sicher sein, dass sie unseren Geschmack getroffen haben… Hier die Filmkritik 1#.

Die Filme selbst könnt ihr hier in voller Länge sehen.

Nr. 5

Fiktion, Österreich, 2012, 8 min, Alter: 11 Jahre

 

Qualität verpflichtet

Fiktion, Österreich, 2011, 8 minuten, Alter: 16 Jahre

 

Vaktmästaren

Fiktion, Schweden, 2012, 13 min, Alter: 20 Jahre

Trailer gibt es hier: vimeo.com

Infos gibt es hier: www.imdb.com

 

 

 

 

 

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Youki – eine ungewöhnliche Trophäe

Die Berlinale vergibt Bären, Cannes die goldene Palme, Oskars krönen Vitrienen der besten Schauspieler und was überreicht die 14. Youki?

Svenja hat für euch recherchiert und den Trophäenbauern von Fettkakao bei der Arbeit über die Schulter geschaut.

 

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Youki – Mehr als nur Filme schauen

 

Das Festival besteht ja nicht nur aus den Film-Wettbewerben, sondern auch aus Projekten und interessanten Talks. Es gibt unteranderem die Möglichkeit, bei einem Hörspiel-Projekt mitzumachen, zu erfahren, wie wichtig eigentlich eine passende Geräuschkulisse für Filme ist und zu lernen, wie man qualitativ hochwertige Skatevideos dreht.

In diese Projekte werden wir in den nächsten Tagen auf jeden Fall mal reinschnuppern und euch dann berichten, was es dort Spannendes zu sehen bzw. hören gibt!

 

 

Weiterhin gab es am Mittwoch den ersten Teil vom „Filmsofa“ (insgesamt gibt es drei) zum Thema „Es wird geliebt“. Mit auf dem Sofa saßen die jungen Filmemacher der Kurzfilme „Liebe für Anfänger“, „für Valerie“ und „Begegnungen“.

Zusammen mit der Moderatorin Laura-Lee Röckendorfer sprachen sie über das Gefühl, das in so vielen Filmen verarbeitet ist und das man sich oft wünscht, wenn es nicht dabei ist – Liebe. „Kommen Filme ohne Liebe aus?“ und was muss ein guter Teenie-Film enthalten? Um solche Fragen drehte sich dieser Teil des Filmsofas, der übrigens – genau wie die beiden nächsten Teile – um 15.30 Uhr live auf dorf tv ausgestrahlt wurde.

Ebenfalls auf dem Programm stand das „Media Meeting“ Teil 1: „Bonus Material. Übers Fernsehen, seriell Schauen & die vielen ersten Male“. In diesem wurde ein Video gezeigt, in dem mehrere Personen gebeten wurden, zu zweit bestimmte Szenen aus den Serien „Blossom“, „Dawson´s Creek“ und „The O.C.“ vorzulesen. In diesen Szenen ging es um Sexualität, Beziehungen und das Erwachsenwerden – alles Themen, die einen als Jugendlichen durchaus beschäftigen. Es war sehr interessant, die Reaktionen der Leser zu beobachten, denn es ist eine Sache, einem solchen Dialog im Fernsehen zu lauschen und eine andere, ihn laut vorzulesen. Erst da wird einem teilweise bewusst, dass man selbst so etwas nicht sagen würde.

Eine Leserin formulierte es ganz treffend: „Man könnte glauben, dass die Serie von Männern geschrieben wurde. Frauen würden nie so reden.“

Auf jeden Fall fand ich das „Media Meeting“ sehr interessant. Denn man wächst gewissermaßen mit den Protagonisten der Serien auf, die oftmals die gleichen Probleme wie man selbst haben.

Tja, das war es auch schon von meinen Erlebnissen, morgen geht es weiter!

 

youki14deutsch Zug_Hinfahrt

Unsere Reise nach Wels

 

Die Zugfahrt

So, nun melde ich mich also aus Wels (Österreich), vom Filmfestival „Youki“. Um hierher zu gelangen, habe ich einiges auf mich genommen! Denn unser ICE, der uns bis Fulda brachte, wo wir dann umstiegen, fuhr schon in aller Frühe vom Hauptbahnhof ab…um 5 Uhr musste ich aufstehen!

Im Zug kamen wir – das sind Tara und ich aus der Berlinimpiuls Redaktion, so wie Svenja, Luis und Lotta von Volltreffer –  dann natürlich zunächst auch nicht zum Schlafen, dafür waren wir viel zu aufgeregt. Ich besonders, da ich noch nie ICE gefahren bin. Also vertrieben wir uns unsere Zeit mit Lesen, Quatschen, Hausaufgaben, Schreiben, Computerspielen (Luis ist mit einem riesigen Messer durch eine düstere Stadt geschlichen und hat jeden armen Bürger, der ihm über den Weg lief, umgebracht…) und natürlich Essen.

Ja, das Essen – 7,5h sollte unsere Reise dauern und daher hatte jeder ein großes Paket Verpflegung mit. Von Schnitzel zu Leberkäse, von Möhren zu Mandarinen und von Zimtröllchen zu Keksen war alles dabei. Leska hatte so viel Essen mit, dass sie darüber einen Großteil des eigentlichen Gepäcks vergessen hat – den Kulturbeutel!

Nach dem Umsteigen in unseren Anschlusszug, der uns dann nach Wels bringen sollte, setzte bei uns allen dann die Müdigkeit ein, von der ich mich den ganzen Tag nicht mehr erholte :D.

Ankunft in Wels

In Wels angekommen, war ich zunächst total enttäuscht: Wels selbst sah nicht sonderlich erhebend aus und Berge waren zu meinem Leidwesen weit und breit nicht zu sehen – dabei sahen die auf der Karte gar nicht so weit entfernt aus :(.

In der Jugendherberge erwartete mich dann die nächste Überraschung: Ich musste meine Vorstellung davon, was Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren in ihrer Freizeit so machen, überdenken, als ich den Gesprächen meiner Mitreisenden lauschte: „Jeder Junge in meinem Alter (14) war schon mal auf YouPorn.“, “Kifft ihr?“, „Du hast noch nie gekifft?!“ – da war ich erst mal baff. Natürlich kamen auch gewohntere Fragen wie „Habt ihr einen Freund/ eine Freundin?“ und „Benutzt ihr Make-Up?“.

Abends gingen wir dann zur Eröffnung der Youki, und da waren sie dann diejenigen, weswegen wir hier sind. junge Festivalmacher, Filmemacher, Filme, Musik und eine extrem lockere Athmosphäre…aber dazu hier mehr.

Infos zur 14. Youki unter www.youki.at

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Youki – Eröffnung

 

Noch am Ankunftstag wurde abends gegen 19 Uhr die Youki dann offiziell eröffnet. Standardmäßig gab es wieder ein paar Reden, die ich zwar vom Inhalt her nicht sonderlich spannend fand, denen ich jedoch dank der für uns berliner Breitschnauzen ungewohnten Sprechweise der Redner interessiert lauschte. Denn für mich als Berliner ist der Dialekt der hier Anwesenden teilweise schwer zu verstehen. Moderiert wurde nicht in einem Saal mit Sitzplätzen für alle, sondern jugendlich unkonventionell direkt auf der großen Freitreppe im Medien-Kultur-Haus Wels.

Im Anschluss wurde dann auch schon der erste Film gezeigt: „Adams Ende“

Ich selbst habe mich ziemlich schnell verkrümelt, da ich mich für solche Filme nicht wirklich begeistern kann, aber die anderen waren selbstverständlich bis zum (überraschenden) Ende dabei und schildern für euch ihre Eindrücke von der Eröffnung der Youki:

Zum Abschluss gab es noch eine Party mit Buffet und mit musikalischer Begleitung von DJ Kalifornia Kurt. Danach fielen wir dann völlig erschöpft in unsere Betten und erholten uns von diesem anstrengenden ersten Tag in Österreich.

Hier gehts zur Seite: www.youki.at

Trailer „Adams Ende“