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Vorweihnachtszeit in Finnland…

Der Weihnachtsmann ist keine Erfindung von CocaCola, sondern eine aus Finnland… Wie also wird man im Lande des Weihnachtsmannes auf Weihnachten eingestellt? Nun, um es vorweg zu nehmen, nicht so gut wie in Deutschland.
Denn die Deutschen sind die Weltmeister in der Vorweihnachtsstimmung. Auch wenn jetzt die Konsumkritiker wieder aufmucken: „Ja, aber das auch nur weil die Konzerne uns mit Weihnachtsspots drauf einstimmen und alles Verweihnachtet wird“. Durchaus richtig, deutsche Vorweihnachtszeit ist unglaublich konsumorientiert (z.B. Weihnachtsmarkt), verbunden mit einer Handvoll Traditionen für die ganze Familie.
Das mag jetzt mürrisch und knapp bringen, aber weil es jetzt nicht um Deutschland gehen soll, wollte ich mich auf das wesentliche konzentrieren. Soll am Ende nicht heißen, dass ich die Vorweihnachtszeit gerade in Deutschland nicht von ganzem Herzen liebe! Wirklich!
Die Finnen können den Deutschen in Sachen Vorweihnachtszeit auch nicht wirklich das Handtuch reichen, wir Deutschen sind einfach ungeschlagen. Obwohl die Finnen von Natur aus einen großen Vorteil haben: Schnee! Im Norden mehr, im Süden weniger. Aber immer mit Garantie.
Hier in Helsinki hatte ich diesen Winter zweimal deutschen Winter. Ich habe mich total gefreut, bis mich die Finnen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt haben und meinten: Öhm, das war noch kein Winter. Das war ein bisschen Schnee. Winter gibt es schon im Norden – und mit Norden meine ich alles nördlich von Helsinki und ungefähr 100 Kilometer von der Küste entfernt. Denn da liegt schon sehr sehr viel Schnee und der Weg zur Schule wird auf Skiern zurückgelegt. Klingt komisch, ist aber so. Weckt einen am Morgen wohl auch gleich auf, was besonders wichtig ist, weil man hier ja kaum noch Sonne hat.

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Aber ja, wie bekommen die Finnen sonst noch Weihnachtslust? Im Prinzip kann man das auf Sachen runterbrechen: Musik, Kerzen und Pikkujoulut.
1. Musik Continue reading

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Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 12

Hui – da ist die „Nachweihnachtszeit“ auch schon wieder vorbei und heute gibt es das letzte Geschenk aus dem Hause Apple. Aber zunächst muss ich mich noch entschuldigen, dass es gestern aus technischen Gründen keinen Test gab. Aber wie mir einige erzählt haben, soll das Spiel eh nicht besonders gewesen sein.
Aber heute gibt es nochmal Musik. Und zwar den Sweet Summer Sun, Live in Hyde-Park von den Rolling Stones. Drei Lieder gibt es für lau.
Die klingen gut und man merkt, wie die alten Herren auf der Bühne richtig abgehen, aber naja. Es sind die Rolling Stones – die schon gefühlte hundert Jahre alt sind, was man der Musik und der Band auch anhört. Aber es soll ja Leute geben, die auf solche alten Männer stehen. Und die haben sicherlich Spaß an dem Album, denn ansonsten ist an dem Album nichts zu bemängeln.
Auch der Hyde Park macht als Konzertlocation echt Spaß und hat eine klasse Akustik. Aber vielleicht hätte man nicht unbedingt das Konzert der Rolling Stones nehmen sollen. Aber ich denke, dass ist ein Generations- und Zielgruppenproblem, denn Apple kann nicht nur Geschenke für eine Zielgruppe raushauen. Und das merkt man. Deswegen auch hier wieder mein Urteil: wenn man auf die Musik steht, dann kann man es sich gerne Downloaden, aber man verpasst nichts, wenn man es nicht runterlädt.

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Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 10

Huch, es ist ja schon der 10. Tag in der Apple-Geschenkeaktion 12 Tage Geschenke – es geht also dem Ende entgegen. Anscheinend hat sich Apple vorgenommen, da zum Schluss nochmal richtig eins rauszuhauen.
Denn heute haut Apple Kokowääh mit Till Schweiger für Umme raus. Der Film ist teuer und verhältnismäßig aktuell, also auf jeden Fall ein Schnäppchen. Aber gleichzeitig sind 4 Gb auch eine menge Speicherplatz. Bei dem man erstmal überlegen muss, ob es das einem wert sind.
Ich könnte jetzt ganz pauschal sagen: es ist ja nur ein Till Schweiger-Film, also könnt ihr euch selbst denken, ob ihr euch das downloadet, denn in Deutschland scheint es nur zwei Typen von Menschen zu geben: die, die Till Schweiger lieben und die, die ihn nicht leiden können. Ab hier könnte ich euch alleine lassen.
Mache ich aber nicht, denn das wäre schlichtweg doof und unter Bild-Niveau.ganz kurz zur Handlung: Henry ist ein Frauenheld und Drehbuchautor, der sich eigentlich von einer Liebschaft zur nächsten hangelt, bis er das Angebot bekommt, das Drehbuch zu einem Bestseller zu schreiben – zusammen mit seiner großen Liebe. Dann bekommt er aber plötzlich von einer seiner (Ex-) Liebschaften ein Kind vorgesetzt, dass angeblich von ihm sein soll und Henry vor ein großes Problem stellt, weil sie bei ihm ja alles durcheinander bringt.
Es ist auf jeden Fall kein schlechter Film, aber jetzt auch nichts, was unbedingt auf jeden Fall haben muss. Besonders, wenn. Man nur 16 Gb Speicherplatz auf seinem iPhone/ iPod/ iPad hat, ist das nichts… Urteil heute also: kann man machen, muss man aber nicht.

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Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 9

Apple macht gerne alles anders als die anderen. Das wird gerne bemängelt, kann aber auch echt gut sein. Beispielsweise macht Apple nicht als 10.000ste Firma einen Adventskalender – nein, sie verteilen Geschenke nach Weihnachten und verpacken das dann hübsch in eine App.
Diese App heißt 12 Tage Geschenke und ist kostenlos im App Store erhältlich. Und hier wird getestet, was die Geschenke taugen und ob man sich den Speicherplatz lieber sparen sollte, denn zum Teil sind auch Blockbuster dabei – zumindest wenn man in Cupertino so großzügig ist, wie in den letzten Jahren.
Heute gibt es das neunte Geschenk: die Single von Max Herres Kahedi Radio Show. Zwei Lieder plus Videos plus ein making of. Klingt gut? Ist es auch.
Es ist qualitativ so hochwertig wie Justin Timberlake oder Helene Fischer (auch wenn ich das nur ungern zugebe).
Also brauche ich gar nicht viel schreiben, nur: Downloaden!

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Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 8

Apple macht gerne alles anders als die anderen. Das wird gerne bemängelt, kann aber auch echt gut sein. Beispielsweise macht Apple nicht als 10.000ste Firma einen Adventskalender – nein, sie verteilen Geschenke nach Weihnachten und verpacken das dann hübsch in eine App.
Diese App heißt 12 Tage Geschenke und ist kostenlos im App Store erhältlich. Und hier wird getestet, was die Geschenke taugen und ob man sich den Speicherplatz lieber sparen sollte, denn zum Teil sind auch Blockbuster dabei – zumindest wenn man in Cupertino so großzügig ist, wie in den letzten Jahren.
Heute gibt es das achte Geschenk: das iBook Wassermelone – laut Apple ein Roman, der zuerst in London und später in Dublin spielt. Es geht kurz gesagt um folgendes:

    Claire liegt im Krankenhaus und erfährt direkt nach ihrer Geburt, dass ihr Mann sie verlässt. Da sie dachte, dass das die richtig echte große Liebe zwischen den beiden war, bricht für sie die Welt zusammen – denn jetzt ist sie eine übergewichtige, hässliche Wassermelone in Stiefeln; die von ihrem Mann für die Nachbarin verlassen wurde und nebenbei auch noch ein Kind großziehen muss. Doch irgendwann überrascht sie ihr Mann und dann ist das Chaos perfekt.

Klingt zwar erstmal nicht so toll, ist aber ein süßes Buch, dass echt Spaß macht zu lesen, weil die Charaktere toll gestaltet sind und die Schreibweise einen mitnimmt. Alles in allem eine komplette Leseempfehlung.
Aber genauso wie beim erstes Gratisbuch Kälteschlaf gilt auch hier die Einschränkung: auf einem iPhone ist das Lesen kompliziert und man ist mehr mit umblättern als mit lesen beschäftigt. Und auf dem iPhone hat das Buch über 1000 Seiten, auf dem iPad nur knapp 400…

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Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 7

Apple macht gerne alles anders als die anderen. Das wird gerne bemängelt, kann aber auch echt gut sein. Beispielsweise macht Apple nicht als 10.000ste Firma einen Adventskalender – nein, sie verteilen Geschenke nach Weihnachten und verpacken das dann hübsch in eine App.
Diese App heißt 12 Tage Geschenke und ist kostenlos im App Store erhältlich. Und hier wird getestet, was die Geschenke taugen und ob man sich den Speicherplatz lieber sparen sollte, denn zum Teil sind auch Blockbuster dabei – zumindest wenn man in Cupertino so großzügig ist, wie in den letzten Jahren.
Heute gibt es das siebte Geschenk: das Spiel: Rayman Jungle Run. Eigentlich ein Klassiker der Konsolen, aber als Neujahrsgeschenk von Apple heute auch mal für Umme.
Rayman ist eins der letzten klassischen Jump’n’Run-Games, bei dem aber (im Gegensatz zu Mario) der Hauptaugenmerk beim Run -und nicht beim Jump – liegt. Dadurch ist das Spiel schneller und Action reicher.
Und dank der liebevoll gezeichneten Umgebung und der flüssigen Spielsteuerung macht das ganze auch noch richtig Spaß, bei dem sich der eine oder andere vielleicht ein wenig an seine erste eigene Konsole zurück erinnern. Denn da war Raymond Pflicht. Genau so, wie es jetzt auch wieder der Fall sein sollte!

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Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 6

Apple macht gerne alles anders als die anderen. Das wird gerne bemängelt, kann aber auch echt gut sein. Beispielsweise macht Apple nicht als 10.000ste Firma einen Adventskalender – nein, sie verteilen Geschenke nach Weihnachten und verpacken das dann hübsch in eine App.
Diese App heißt 12 Tage Geschenke und ist kostenlos im App Store erhältlich. Und hier wird getestet, was die Geschenke taugen und ob man sich den Speicherplatz lieber sparen sollte, denn zum Teil sind auch Blockbuster dabei – zumindest wenn man in Cupertino so großzügig ist, wie in den letzten Jahren.
Heute gibt es das sechste Geschenk: die Single „Unser Tag“ von Helene Fischer. Und die dann in der speziellen „iTunes-Version“, bestehend aus dem Song Unser Tag und drei Videos von ihrem Auftritt in München.
Helene Fischer, wer war das doch gleich? Das ist eine der erfolgreichsten deutschen Schlagersängerinnen Deutschlands, die nicht nur singt, sondern nebenbei auch noch diverse Sendungen auf ARD & ZDF moderiert. Und das schon seit 2005. Dabei ist sie eigentlich gelernte Musicaldarstellerin.
Es ist dasselbe, wie mit Justin Timberlake, es sieht alles gut aus und klingt gut, aber Helene Fischer macht Musik, die (wahrscheinlich) weniger Fans in unserer Altersgruppe hat als JT.
So ist dann auch meine Einschätzung: downloaden sollte man es nur, wenn man auf Helene Fischer steht. Sollte dem nicht so sein, kann man sich den Speicherplatz getrost sparen.

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Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 5

Apple macht gerne alles anders als die anderen. Das wird gerne bemängelt, kann aber auch echt gut sein. Beispielsweise macht Apple nicht als 10.000ste Firma einen Adventskalender – nein, sie verteilen Geschenke nach Weihnachten und verpacken das dann hübsch in eine App.
Diese App heißt 12 Tage Geschenke und ist kostenlos im App Store erhältlich. Und hier wird getestet, was die Geschenke taugen und ob man sich den Speicherplatz lieber sparen sollte, denn zum Teil sind auch Blockbuster dabei – zumindest wenn man in Cupertino so großzügig ist, wie in den letzten Jahren.
Heute gibt es das vierte Geschenk: den Film Kevin allein zu Haus, der ab 12 Jahren freigegeben ist.
Die Handlung lässt sich ganz kurz zusammenfassen: bei den McAllisters bricht wie jedes Jahr zu Weihnachten die große Panik los, sodass man den jüngsten Spross daheim vergisst. Also muss Kevin Weihnachten alleine zuhause verbringen und das Haus vor zwei Bösewichtern verteidigen.
Das wird zu einem urkomischen Schlagabtausch – zu dem mir nicht viel mehr zu sagen bleibt als: den musst du downloaden!
Der Film ist einfach nur urkomisch und zum totlachen, aber jede Sekunde lohnt sich. Einziger Wehmutstropfen: der Download hat bei mir extrem lange gedauert, also rechnet nicht damit, dass ihr den Film sofort gucken könnt. Aber ihr könnt ja in der Zwischenzeit lesen oder spielen oder eine Tierdoku schauen…:-)

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Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 4

Apple macht gerne alles anders als die anderen. Das wird gerne bemängelt, kann aber auch echt gut sein. Beispielsweise macht Apple nicht als 10.000ste Firma einen Adventskalender – nein, sie verteilen Geschenke nach Weihnachten und verpacken das dann hübsch in eine App.
Diese App heißt 12 Tage Geschenke und ist kostenlos im App Store erhältlich. Und hier wird getestet, was die Geschenke taugen und ob man sich den Speicherplatz lieber sparen sollte, denn zum Teil sind auch Blockbuster dabei – zumindest wenn man in Cupertino so großzügig ist, wie in den letzten Jahren.
Heute gibt es das vierte Geschenk: die App Toca House, das ist ein Spiel für kleine Kinder – denn Apple gibt als Altersgrenze/ Zielgruppe „5 Jahre oder Jünger“ an.
Das merkt man auch an der Machart: alles spielt sich in einem Haus ab und dreht sich um ganz alltägliche Aufgaben wie die Post sortieren oder Wäsche waschen; und das alles in einer unglaublich süßen Grafik.
Meine Freundin (17) fand das Spiel sehr niedlich und extrem süß, allerdings die Aufgaben sehr einfach. Sie denkt aber auch, dass die Zielgruppe richtig gewählt ist und damit keine Probleme haben dürfte.
Das bestätigte mir dann auch mein Bruder (6), der zwar schon knapp aus der Zielgruppe raus ist, aber trotzdem viel Spaß an dem Spiel hatte.
In diesem Sinne – auf jeden Fall downloaden. Das Spiel ist besonders gut geeignet um nach der Schule auf andere Gedanken zu kommen, da man den Kopf nicht braucht und unglaubliche süße Bilder sieht. Und ganz nebenbei auch die Hausarbeit mal Spaß macht.
Ist übrigens besonders gut bei Eltern. Wenn die sich beschweren, man solle mal was im Haushalt machen, kann man einfach antworten: wasche gerade die Wäsche…

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Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 3

Apple macht gerne alles anders als die anderen. Das wird gerne bemängelt, kann aber auch echt gut sein. Beispielsweise macht Apple nicht als 10.000ste Firma einen Adventskalender – nein, sie verteilen Geschenke nach Weihnachten und verpacken das dann hübsch in eine App.
Diese App heißt 12 Tage Geschenke und ist kostenlos im App Store erhältlich. Und hier wird getestet, was die Geschenke taugen und ob man sich den Speicherplatz lieber sparen sollte, denn zum Teil sind auch Blockbuster dabei – zumindest wenn man in Cupertino so großzügig ist, wie in den letzten Jahren.
Heute gibt es das dritte Geschenk: das iBook Kälteschlaf – laut Apple ein Island-Krimi, der an einem isländischen See spielt. Es geht kurz gesagt um folgendes:

    Eine Frau wird von ihrer besten Freundin in ihrem Ferienhaus gefunden – erhängt. Die Polizei geht natürlich erstmal von Selbstmord aus, da es überhaupt keine Hinweise auf äußere Einwirkungen gibt, durch die man auf ein Verbrechen schließenden. Doch dann bekommt der ermittelnde Kommissar eine Kassette, auf der zu hören ist, wie sich die Tote an ein „Medium“ wendet, dass durch das es Kontakt zu einem verstorbenen Verwandten aufnehmen will. Das veranlasst die Polizei zum Umdenken…

Das macht Spaß zu lesen und ist spannend, aber die Story ist nicht besonders einfallsreich. Es ist ein beliebiger Krimi, wie man ihn auch ständig im Fernsehen sieht; es könnte genauso gut auch eine Folge Navy-CIS oder eine Tatort-Folge auf Island sein. Das macht die Story zwar nicht viel spannender, ist aber auch nicht schlecht, da es sonst echt gut geschrieben ist.
Aber auch hier wieder eine klare Einschränkung: sowas auf dem iPhone zu lesen ist gewöhnungsbedürftig, auf dem iPad ist es definitiv einfacher – insofern man digitale Bücher überhaupt mag.

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Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 2

Apple macht gerne alles anders als die anderen. Das wird gerne bemängelt, kann aber auch echt gut sein. Beispielsweise macht Apple nicht als 10.000ste Firma einen Adventskalender – nein, sie verteilen Geschenke nach Weihnachten und verpacken das dann hübsch in eine App.
Diese App heißt 12 Tage Geschenke und ist kostenlos im App Store erhältlich. Und hier wird getestet, was die Geschenke taugen und ob man sich den Speicherplatz lieber sparen sollte, denn zum Teil sind auch Blockbuster dabei – zumindest wenn man in Cupertino so großzügig ist, wie in den letzten Jahren.
Heute gibt es das zweite Geschenk: die BBC-Dokumentation Kalahari – Im Bann der roten Wüste, bei der man wirklich entscheiden sollte, ob man sie downloadet oder nicht, denn mit 1,6 Gb ist sie alles andere als klein.
Sicherlich werden viele jetzt denken: „Warum sollte ich mir eine Naturdoku runterladen?“ Nun, aus zwei Gründen:

    1) Man kann mit dieser Doku sicherlich viele Mädchen beeindrucken, denn zum einen erfährt man sehr viele interessante Fakten über Afrika (und mit sowas kann man immer angeben) und zum anderen sind da so viele niedliche Tiere drin, dass die Mädchen während dieser Doku dahinschmelzen werden.
    2) Strahlt diese Doku die ganze Zeit eine so konstante Wärme aus, das sie an einem Nass-kaltem Winter-Herbst-Kuddelmuddel-Tag genauso gut durchwärmt, wie ein warmer Kakao.

Unterm Strich kann man mit dem Video also nichts verkehrt machen und diese 1,6 Gb guten Gewissens investieren, es sei denn, man hat ein iPhone, da kommen die Bilder nicht ganz so gut zur Geltung wie auf einem iPad. In großem und ganzen aber eine klare Download-Empfehlung.

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Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 1

Apple macht gerne alles anders als die anderen. Das wird gerne bemängelt, kann aber auch echt gut sein. Beispielsweise macht Apple nicht als 10.000ste Firma einen Adventskalender – nein, sie verteilen Geschenke nach Weihnachten und verpacken das dann hübsch in eine App.
Diese App heißt 12 Tage Geschenke und ist kostenlos im App Store erhältlich. Und hier wird getestet, was die Geschenke taugen und ob man sich den Speicherplatz lieber sparen sollte, denn zum Teil sind auch Blockbuster dabei – zumindest wenn man in Cupertino so großzügig ist, wie in den letzten Jahren.
Heute gibt es das erste Geschenk: einen Livemitschnitt des iTunes-Festival-Auftritt von Justin Timberlake. Das heißt vier Lieder haut Apple einfach mal so raus. Diese vier Lieder sind SexyBack, Take back the Night, True blood und TKO, wobei letztere sogar Musikvideos sind.
Das iTunes-Festival gilt als eins der vielfältigsten Musikfestivals der Welt, da Apple damit das Ziel hat, die Vielfalt seines iTunes-Store anzupreisen. Dieses Jahr waren auf dem Festival unter anderem Kings of Leon, Avicii, Robin Thicke und eben Justin Timberlake. und sonst heißt das iTunes-Festival: 30 Tage – 60 Konzerte vom who is who des Musikbuisness.
Bei Festival-/ Livemitschnitten kann man viel verkehrt machen. Zu viel Publikum, zu wenig Hintergrundgesang, zu leiser Sänger etc. Gibt es aber nicht – es klingt hervorragend und sieht gut aus. Man merkt, das Justin Timberlake viel Spaß hatte, sonst hätten nicht alle vier Lieder Überlänge.
Leider hallt es phasenweise ein wenig, aber auch damit kann man sich nach und nach arrangieren. Man kann sich also nicht beschweren – zumal es kostenlos ist. Und auf jeden Fall ist der Mitschnitt nicht schlecht, um die eigene Justin Timberlake-Sammlung zu vergrößern.

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schenken

Geste statt Geld!

 

von Genna-Louisa Thiele

Der typische Verlauf

Eigentlich ist es jedes Jahr ähnlich: Es wird kalt, aber der Schnee lässt auf sich warten, spätestens im Herbst stehen Schokokalender, Milka-Weihnachtsmänner und Stollen im Supermarkt auf dem Präsentierteller und trotzdem sind alle schlecht und schlechter gelaunt. Die Deko frisst Strom und das Kochen muss ja auch noch geplant werden. Und wer hat eigentlich die Kohle für die Geschenke? Und wissen unsere Eltern eigentlich, was wir brauchen, wenn wir es ihnen nicht auf die Nase binden? Überhaupt, dann gibt es zum Fest der Liebe doch lieber Geldscheine, weil das nun mal die Welt regiert und das Leben erleichtert.

Und plötzlich ist da Harmonie

Auffällig aber: in Stimmung kommt man doch. Plötzlich gibt es nichts Erstrebenswerteres, als alle um sich herum lieb zu haben, sich auf Rotkohl, Klöße, Gans oder Gulasch zu freuen, Disney-Türchen zu öffnen… Nur die Frage mit den Geschenken bleibt offen. Fragt man aber mal, unabhängig von Weihnachten, seine Liebsten, was sie glücklich macht oder womit man ihnen eine Freude machen kann, sind die Antworten überraschend simpel und erstaunlich praktisch:

Freundin: „Da braucht es nicht viel. Einfach eine schöne Geste.“

Freund: „Essen. Essen macht immer glücklich.“

Mama: „Weniger Stress. Ach und wenn du mal den Abwasch machen würdest. Ha, ha.“

Das erleichtert uns einiges!

Lasst euch hiermit gesagt sein: nicht immer nützt es, nützlich zu denken. Weihnachten hatte mal andere Werte, und die bieten euch die Vorlage, euren Geldbeutel zu schonen. Denn was uns alle sicher freut, ist wenn jemand für uns Zeit opfert, Gedanken investiert und uns Aufmerksamkeit schenkt. Und in der irren Welt Freunden und Familie einfach mal was abnimmt und zeigt: Ich bin da. Und ich mag es, wenn du dich freust. Dann muss auch keiner mehr Socken verschenken, zu große Oberteile umtauschen oder gezwungener Maßen mal schnell was bei Media Markt erstehen.

Schenken ist also eigentlich total einfach, oder?

Linktipp, passend zum Thema: www.zeit-statt-zeug.de

Eifrig am Diskutieren

Pro & Contra: Was bitte ist am Winter so schlimm?

 

Die Temperaturen sinken und sie ist wieder da: Die graue Betondecke über Berlin! Es ist Herbst und vorbei ist die Leichtigkeit von Becks und Strandbar, Flip-Flops und Sonnenbrille. Aber ist das eigentlich so schlimm oder kann man dem Herbst und Winter nicht auch etwas Positives abgewinnen? Ein Pro & Contra von unseren Redakteuren Annika Naujokat und Benjamin Lewerenz.

Pro: „Sich aufwärmen ist doch viel leichter, als sich abzukühlen“

Während der Diskusion

BiP Redakteurin Annika in der Diskussion mit ihrem Kontrahenten Benny

Mag sein, dass es etwas mit dem individuellen Temperaturempfinden eines Menschen zu tun hat, dass einige den Winter lieben oder hassen. Sicher sind gefrorene Füße und Hände nicht schön und sie können durchaus auch eine gewisse Behinderung im winterlichen Alltag darstellen, doch nichts desto trotz bin ich ein absoluter Winterfan. Woher das rührt?  Vielleicht daher, dass ich mit dem Sommer und der warmen Jahreszeit ganz einfach noch weniger anfangen kann. Die warme Jahreszeit macht mir tatsächlich in erster Linie als Schülerin zu schaffen. Sobald der Temperaturanstieg sich meldet, heißt es morgens: dicke Jacke anziehen und tagsüber: schwitzen. Klar kann man sich dann nach dem „Zwiebelprinzip“ kleiden, wie einem in jener Zeit ja häufig vorgehalten wird. Aber die ganzen Jacken dann in der Schule mit sich herumzuschleppen, macht auch nicht gerade viel Spaß.

Sportunterricht wird durch den Sommer auch immer lästiger, als ich ihn persönlich sowieso schon empfinde. Die Lehrer kommen ja häufig auf die geniale Idee, bei dem „schönen“ Wetter raus zu gehen, aber ich finde eigentlich, dass das Schwitzen allein durch körperliche Anstrengung schon übel genug ist. Dann wären da noch diese lästigen Viecher, die Frühling und Sommer für gewöhnlich mit sich bringen. Ob am Abend auf der Terrasse zu Hause, oder beim Mittagessen draußen vor einem Restaurant, immer sind es Bienen oder Mücken, die mich stets blitzartig vom Tisch fliehen lassen. Allgemeine Aggression durch jegliche Art von Stichen, oder einem Summen bei einem gemütlichen Essen mit der Familie erlebe ich demnach auch nicht selten.

Und dann ist da noch etwas: Ich für meinen Teil kann nur mit einer Decke schlafen! Dieser Umstand wird natürlich zum Problem, sobald es für das Federbett zu warm wird. Auch ein Laken ist meistens nicht die Lösung. Ich habe es lieber, wenn ich mich warm einkuscheln kann, während es außerhalb des Bettes deutlich kühler ist. Während der Schulzeit tritt dieser Effekt beim Aufstehen als eine „belebende Kälte“ auf und am Wochenende lässt es mich mein Bett umso mehr genießen und wertschätzen. Da ich leider keinen Ventilator besitze, werde ich im Sommer täglich von der quälend heißen Raumtemperatur belästigt. Es ist sehr viel einfacher, einen Raum aufzuheizen, anstatt ihn runterzukühlen. Sich in ein Auto zu setzen, die Klimaanlage einzuschalten und sich aufzuwärmen, empfinde ich als angenehmer, als mich in einen von der Sonne aufgeheizten Wagen begeben zu müssen, um auch dann nur kaum spürbare Abkühlung zu erhalten.

Zudem ist der Winter ja nicht immer nur kalt und grau. Es scheint ja oft genug auch die Sonne und das beschert einem ja die schönen Wintertage, an denen man raus geht, um Schlitten zu fahren und Schneemänner zu bauen. Nicht dass ich das im vergangenen Winter getan hätte, doch man sieht an solchen Wintertagen ja allzeit die rundum bespaßten Familien, die zusammen allerlei dieser winterlichen Aktivitäten an der frischen Luft ausüben. Über alle dem steht aber natürlich des Winters schlagkräftigstes Argument: Weihnachten! Verbunden damit sind Lebkuchen, Plätzchen-backen, Zeit mit der Familie, ein schöner Weihnachtsbaum und nicht zu vergessen: die Geschenke.

Mein Fazit: Ganz ehrlich – Was bitte ist so schlimm an der kalten Jahreszeit?

Contra: „Sich aufwärmen ist doch viel leichter, als sich abzukühlen“

BiP-Redakteuer Benny argumentiert mit Händen und Füßen um Annika zu überzeugen

BiP-Redakteuer Benny argumentiert mit Händen und Füßen um Annika zu überzeugen

Ach ja – der Winter… Was ist daran gut? Dass man sich den Hintern entweder abfriert oder ihn in der Straßenbahn wegge“kuschelt“ bekommt…? Jetzt mal ehrlich: Das ist doch nicht schön, oder? Denn im Winter gibt es nur zwei Extreme: Entweder man steht draußen, umgeben von ´ner Menge Schnee und bibbert vor sich hin, oder man ist irgendwo drinnen und ringt um Luft bei viel zu heißen Heizungen und trockener Luft. Und das macht das Bekleiden so kompliziert: Jacke, Pullover, Pullover, T-Shirt, T-Shirt, Unterhemd & Thermounterwäsche. Das muss man immer anziehen, wenn man raus will und immer anziehen, wenn man in ein Haus geht. Ergo ist man sich eigentlich nur am umziehen. Im Sommer – also der warmen Jahreszeit – braucht man maximal ein T-Shirt… Morgens angenehme 20 °C und mittags sind es schöne 27 °C. Das ist doch sehr viel einfacher!

Aber nicht nur das: Im Sommer kann man viel mehr Sport machen als im Winter. Der wohl bekannteste Sport: Schwimmen. Die Freibäder haben offen, das Wasser ist eine angenehme Abkühlung und die Mädels (und Typen) können ihre Reize zeigen… Und ganz ehrlich: Ein Mädchen im Bikini sieht doch viel besser aus als ein Michelin-Mädchen mit 10 Schichten Klamotten. Selbiges geht auch bei Jungs – das Sixpack ist doch viel schicker als die Jacke überm Pulli überm Pulli überm T-Shirt überm T-Shirt übern Hemd.

Außerdem ist die ganze Welt bunt! Die Blumen blühen, die Bäume sind grün, die Welt ist hellwach – denn die Sonne ist bis 22 Uhr aktiv und nicht schon um 18 Uhr untergegangen. Beispiel Schule: Man steht morgens auf – dunkel; man geht zur Schule – dunkel; man kann endlich nach Hause – dunkel; man geht zu Freunden – dunkel. So geht es mir jetzt schon – und es ist gerade erst Herbst! Was ist das dann erst zu Weihnachten – oder im tiefsten Winter…?

Außerdem ist das Wetter im Winter immer schlecht! Entweder ist es bewölkt oder es schneit oder es regnet oder es scheint die Sonne und blendet einen, weil sie so niedrig steht und durch den Schnee reflektiert wird… Man hat das Gefühl, man ist blind! Macht sich super für Auto- oder Radfahrer. Und dann habe ich noch dieses Argument: Nur im Sommer bekommt man eine natürliche, angenehme Bräune und sieht nicht so künstlich-orange-verkokelt aus wie die Nutzer des Solariums.

Und mein Fazit: All together – Im Sommer ist man und Frau einfach schöner, entspannter, sicherer und leichter :-)

 

Das Special: Benny & Annika lachen sich tot – ähm, diskutieren über den Winter…

 

 

 

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Advent ist am schönsten, wenn er spießig ist…

 

Man könnte annehmen, eine 17-jährige Jugendliche, die bereits bei ihren Eltern ausgezogen ist und in einer WG wohnt, ist froh, dem familiären Weihnachtswahnsinn endlich entgangen zu sein. Für gewöhnlich ist das wohl auch der Fall, doch BiP-Reporterin Lilly Jogwer ist trotz aller Freiheiten immer noch von dem Weihnachtszauber gefangen. Warum? Das erzählt sie euch hier!

Meine Mitbewohnerin und ich haben schon im September Lebkuchen und Pralinen ins Haus geholt und mussten uns zwingen, mit dem Plätzchenbacken bis zum ersten Dezember zu warten. Um diese Zeit zu überbrücken kam uns die Idee ,uns gegenseitig Adventskalender zu basteln und einen Adventskranz anzuschaffen. Auch die Weihnachtskiste wurde Ende November aus dem Keller geholt. Um den ersten Advent gebührend zu zelebrieren, haben wir zum Kekse backen und Rouladen Essen eingeladen und unsere bescheidene Küche geschmückt. Mit ein paar Mädchen verwandelten wir unsere Wohnung in eine regelrechte Weihnachtsbäckerei und rührten, kneteten und bemalten Kekse. Sobald ein Blech in den Ofen geschoben wurde, stand schon eine andere Bäckerin in den Startlöchern und fing an, Eiegelb vom Eiweiß zu trennen. Gegen Nachmittag galt es parallel zu dem Backwahnsinn das Rouladen-Fleisch mit einer Pfanne zu bearbeiten, es zu füllen und anzubraten. Auch Knödel wurden gefüllt und zu Kugeln geformt und der Rotkohl zubereitet. Unsere Köpfe glühten und die Küche wurde immer chaotischer. Nach stundenlanger Arbeit fielen wir erschöpft auf die Stühle und das deftige Essen wurde angerichtet. Die provisorische Tischlandschaft beherbergte nun ein gutes Essen für jeden und Massen an Keksen…

Am Ende dieses Tages waren wir zu ausgelaugt um noch an das Geschirr oder den Boden zu denken und schliefen augenblicklich ein. Und nicht nur den ersten Advent haben meine Mitbewohnerin und ich so gestaltet. Am sechsten Dezember wurden die Schuhe gefüllt und jeden Tag erfreut uns eine Kleinigkeit aus dem Adventskalender. Das plötzliche Schneechaos bot uns die Möglichkeit, einen großen Schneemann im Hof zu bauen. Besonders die vielen Weihnachtsmärchen können einem die Sonntage versüßen. Eifrig sind wir nun auf der Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken für Freunde und Familie und neuen Rezeptideen. Da soll noch einmal jemand sagen, die Jugend heutzutage hat keinen Sinn mehr für Traditionen. Mir ist das selbst schon fast unheimlich – aber: Es ist schön!

Eure BerlinImPulserin Lilly

 

Wie verbringt Ihr euren Advent?