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Saksalainen Suomessa

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„Minä olen Benjamin ja olen Saksalainen. Asun Berliinissä Marzahnissa. Puhun saksaa, englantia ja vähän suomea.“ Nein, die Redaktion nimmt keine Drogen. Das war Finnisch.
Aber wie kommt unsere Redaktion auf Finnisch? Immerhin heißen wir ja BerlinImPuls und nicht nicht FinnlandImPuls. Nun, das hat einen ganz einfachen Grund: Ich, Benjamin, gehe für ein Jahr nach Finnland. Also genau genommen nur 10 Monate, aber ich finde, man sollte das jetzt mal nicht so streng sehen – das ist doch schon sehr Deutsch…
Ich gehe also für ein Jahr nach Finnland und werde hier regelmäßig von dem berichten, was ich so alles erlebe. Und das wird eine ganze Menge werden; es fängt bei der Sprache an und wird beim Abschied enden. Also wie gesagt, eine ganze Menge.

Nun, aber um gleich mal die Frage vorweg zu nehmen, die einem echt alle stellen: Warum Finnland?
Nun, dass ist ganz einfach: Finnland ist einfach cool! So ein bisschen wie das kleine gallische Dorf, in dem Asterix und Obelix wohnen. Jahrtausende lang gemobbt von den Schweden und den Russen, beide haben Finnland nicht gut getan. Und das prägt die Finnen (und ihre Kultur) bis heute, auch in Kleinigkeiten. Der Unabhängigkeitstag ist einer der wichtigsten Termine im finnischen Kalender. Zufällig ist der am 6. Dezember, ist halt die Frage, ob die Unabhängigkeitserklärung bei einem wichtigen Politiker im Stiefel gefunden wurde (Ja, der Witz war sehr flach).
Außerdem ist die Natur in Finnland einfach der Hammer. Wälder, Nordlichter, Rentiere und der Weihnachtsmann sind in Finnland zu finden, und die Menschen achten die Natur sehr und legen sehr großen Wert darauf, dass das auch die Gäste beachten. Aber wenn man es tut, ist man bei den Finnen jederzeit willkommen.
Außerdem ist der sind die Menschen in Finnland charakterlich sehr nett. Die meisten Männer sind ruhig (was mir wahrscheinlich auch mal gut tut) und die Frauen sind stolz auf ihre Emanzipation. So stolz, dass man Tanz meist erwartet, von der Dame aufgefordert zu werden. Mach das in Deutschland und du wirst schräg angeguckt.
So, dass war erstmal genug für heute, ich muss jetzt weiter finnisch lernen. Eine sehr komplizierte Sprache. Näkeminen..

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Kolumne:“Das ist das Ende–Vorbereitungen auf den Weltuntergang” –Teil 14: Der Weltuntergang 2012…Das ist ja morgen?!

 

Heute ist es nun soweit – es wird sich zeigen, ob die Welt wie wir sie kennen, einen grandiosen Abgang hinlegt!

Denn eines kann man von einem Weltuntergang ja wohl erwarten: Eine bühnenreife Inszenierung. Dazu gehören Erdbeben und Tsunamis genauso wie Vulkanausbrüche und Hurrikans.

Ich bin bestens vorbereitet und habe schon Taschentücher und Schokolade neben meinem Laptop bereitgelegt. Den Tee werde ich mir aber erst aufbrühen, wenn es dann losgeht.

Für diejenigen, die den angekündigten Weltuntergang etwas weniger gelassen nehmen, habe ich mich etwas umgehört und bin zu dem Schluss gekommen, dass man – wenn man versuchen möchte, sich in Sicherheit zu bringen – in die Schweiz fliehen sollte. Denn in der Schweiz gibt es unzählige Bunker, die insgesamt Platz für über 8,6 Millionen Menschen bieten. Einwohner gibt es in der Schweiz aber nur um die 8 Millionen, für einige ist also noch Platz.

Falls euch das zu langweilig ist, könnt ihr dem Untergang aber auch auf einer der zahlreichen Weltuntergangspartys zuprosten. (Denkt aber daran, dass es nicht 100%ig sicher ist, dass die Welt untergeht…es ist also nicht gesichert, dass ihr dem Kater entkommt XD)

Allerdings muss ich ja sagen, dass mich die Zeugnisausgabe morgen mehr beschäftigt, als das eventuelle Ende. Denn seien wir mal ehrlich: Was ist schon ein Weltuntergang gegen die vorwurfsvollen Blicke der Eltern und Lehrer? 😀

BerlinImPuls jedenfalls weiß: Zu einem Weltuntergang kann/darf es gar nicht kommen, schließlich wollen wir das beste Jugenmedienmagazin 2013 werden!

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Titelbild: Hartmut910  / pixelio.de

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Kolumne:“Das ist das Ende–Vorbereitungen auf den Weltuntergang” –Teil 13: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Vulkanausbrüchen?

 

In ein paar Tagen ist es schon soweit – dann wird sich zeigen, ob die Weltuntergangspropheten Recht hatten oder ob wir stattdessen noch ein bisschen Aufschub bekommen, bis es dann zum nächsten todsicheren Weltuntergang kommt.

Was auch immer passiert, es schadet nicht, auf alles vorbereitet zu sein. Mittlerweile wissen wir, was man bei Tsunamis, Hurrikans und Erdbeben macht – doch was ist, wenn es feurig wird? Wenn sich die Erde öffnet und dem Winter etwas einheizen will? Kurz: Was macht man, wenn ein Vulkan ausbricht?

Für einen Vulkanausbruch sind die Vorgehensweisen ziemlich einfach: Wenn man rechtzeitig erfährt, dass er ausbricht, dann flieht man möglichst schnell möglichst weit weg. Erfährt man es nicht mehr rechtzeitig, kann man sich die Puste sparen und stehen bleiben.

Man unterscheidet zwischen effusiven und explosiven Vulkanausbrüchen, wobei sich letzterer nicht nur fieser anhört. Bei einem effusiven Vulkanausbruch ist die Lava dünnflüssiger und tritt eher „gemächlich“ an die Oberfläche. Ein explosiver Vulkanausbruch dagegen macht seinem Namen alle Ehre: Die Lava ist zähflüssig und enthält viel Gas, das aber aufgrund eben dieser Zähflüssigkeit nur schwer entweichen kann. Dadurch entlastet sich der vorhandene Druck wie bei einer Sektflasche. Nur eben nicht mit einem „Plopp“ sondern mit einem „Bumm“.

Falls ihr das Pech habt, zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort zu sein, könnt ihr aber noch Glück im Unglück haben: Denn eine solche Druckentlastung zerreißt die Lava in Fragmente und aus dem Vulkan kann eine Mischung aus Gestein, heißer Asche und eben jenen Gasen schießen. Wenn diese Mischung schwerer als Luft ist, bleibt sie am Boden und wandert den Berg hinab. Dieser „Pyroklastische Strom“ hat im Inneren eine Temperatur von angenehmen 300-800°C und kann locker eine Geschwindigkeit von 400km/h erreichen.  Auf ein Wettrennen würde ich es also nicht unbedingt anlegen.

Wenn ihr aber doch entkommen seid (vielleicht war es ja ein freundlicher Vulkan?), macht euch auf das Dessert gefasst: Vulkanausbrüche können zu Tsunamis führen.

Ihr merkt also: Ausruhen ist nicht. Wenn ein Weltuntergang eins zu bieten hat, dann Action. Wie viel man davon mitbekommt, ist dann eine andere Sache. Aber vielleicht möchtet ihr euch schon mal ein bisschen auf den Weltuntergang einstimmen? Dann kann ich euch „Pompeji – der letzte Tag“ wärmstens empfehlen. Oder wollt ihr noch mehr über Vulkane wissen? Dann lest hier mehr.

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Artikelbild: Mathias Klingner  / pixelio.de

 

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BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 12: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Hurrikans?

 

So, einige Katastrophen, die üblicherweise so mit einem Weltuntergang einhergehen, habe ich nun schon behandelt. Aber wie uns die Ostküste der USA zeigt, sollte man eines auf keinen Fall vernachlässigen: Hurrikans!

Im Westpazifik nennt man sie auch Taifune und im Indischen Ozean Zyklone. Aber wenn ihr einen auf auch zu kommen seht, haltet euch nicht damit auf, zu bestimmen, wie er denn nun genannt wird – das könnte böse ausgehen.

Am besten trifft es sich, wenn ihr euch in einer Gegend befindet, die häufig von Hurrikans aufgesucht wird. Denn da wissen die Menschen die, wie man damit umgeht, haben im Regelfall Frühwarnsysteme und teilweise sogar Schutzräume. Es empfiehlt sich also, vor dem Weltuntergang aus Deutschland auszuwandern.

Nun könnte man natürlich sagen, dass Deutschland sicher ist, gerade eben, weil hier im Normalfall keine Hurrikans herumgeistern. Aber beim Weltuntergang wird vermutlich nichts mehr sein, wie man es kennt.

Hurrikans sind schon deshalb ziemlich gemein, weil es schwer ist, sich vor ihnen in Sicherheit zu bringen. Wenn also weit und breit kein sturmsicherer Raum zu sehen ist, habt ihr gewissermaßen ein Problem. Denn Berge raufrennen oder sich auf Wiesen schmeißen bringt hier nichts.

Aus diesem Grund kann man nur hoffen, dass die Wetterberichte uns auch während des Weltuntergangs genügend Auskünfte geben, um rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen. Diese können zum einen den geordneten Rückzug in sicherere Gebiete darstellen (vermutliche Route des Hurrikans beachten und andere wählen!) oder auch das räumliche Einrichten in einen sturmsicheren Raum in der Nähe des Aufenthaltsortes.

Wie bei im Grunde allen Naturkatastrophen solltet ihr dabei auf jeden Fall vorrausschauend etwas Essen und Trinken mit in Sicherheit bringen, denn was bringt es einem, zu entkommen, wenn man danach verhungert bzw. verdurstet? So ein Hurrikan kann eine längere Zeit dauern, weshalb ihr Sachen mitnehmen solltet, die nicht so schnell verderben (Milch wäre ungünstig).

Außer Lebensmitteln wäre es durchaus noch angebracht Medizin, einen Erste-Hilfe-Kasten, Kochutensilien, Wechselklamotten, warme Decken und Schüttel- oder Kurbel-Taschenlampen (eben die, für die man keine Batterien benötigt) einzupacken. Und damit das Warten nicht allzu zermürbend ist, könntet ihr noch einen netten Gesprächspartner, Spiele, Bücher, usw. mitnehmen.

Welchen von den beiden Wegen ihr wählt, solltet ihr danach entscheiden, wann der Hurrikan vermutlich ankommt. Ist dies nämlich schon in einigen Stunden, werdet ihr vermutlich nicht weit genug entfernt sein (ihr flieht bestimmt nicht als einzige -> Also droht Staugefahr) und dem Sturm dann hilflos ausgeliefert sein.

Man kann also zusammenfassend sagen: Ohne Vorwarnung habt ihr „Freude“. Aber zum Glück wissen wir ja alle jetzt schon, dass am 21.12. die Welt untergeht. Also: Ganz entspannt Sachen packen :-)

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Weitere hilfreiche Tipps zu Hurrikans (wenn auch nicht auf Weltuntergänge ausgelegt) findet ihr auf http://hurrikansaison.blogspot.de/2012/04/hinweise-zum-verhalten-bei-sturm.html.

 

 

Titelbild: Joujou  / pixelio.de

 

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BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 11: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Tsunamis?

 

So, letztes Mal habe ich euch erläutert, was man bei einem Erdbeben machen sollte. Doch was macht man, wenn man das Erdbeben überstanden hat, dieses jedoch einen Tsunami ausgelöst hat? Jedenfalls nicht auf die nächstgelegene Wiese rennen und dort abwarten – man könnte ziemlich nass werden.

Was sollte man also tun, wenn man eine riesige Wasserwand auf sich zu rollen sieht?

Tja, der einfachste Tipp lautet: Möglichst schnell höher gelegte Gebiete aufsuchen.

Ist weit und breit kein Berg in Sicht, dann sollte man trotzdem die Füße unter den Arm nehmen und schleunigst das Küstengebiet verlassen – so man sich dort aufhält. Wenn dem nicht so ist, da man eine Unterkunft weit im Landesinneren hat, dann kann man sich beglückwünschen.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass man sich im Küstengebiet befindet, der Tsunami noch eine Weile brauchen wird und man Zugriff auf ein schnelles Boot hat (das man schnell erreichen kann), ist die beste Vorgehensweise die des Rückzugs auf das Meer.

Ich weiß, das hört sich jetzt idiotisch an, da man damit dem Tsunami ja entgegen fährt, ist es aber nicht. Denn seine gewaltige Größe erreicht ein Tsunami erst, wenn er sich im flacheren Wasser befindet – vorher sind die Wellen eher „niedlich“.  Das solltet ihr aber wirklich nur machen, wenn ihr sicher seid, dass ihr rechtzeitig tiefes Gewässer erreicht.

Das Problem an dieser Verhaltensweise ist, dass man eine Frühwarnung benötigt – ansonsten weiß man erst von dem Tsunami, wenn er vor einem auftaucht oder wenn man einen schnellen An- oder Abstieg des Wasserpegels beobachtet und das ist definitiv zu spät.

Und wie ich schon beim letzten Artikel angemerkt habe, werden eben solche Vorwarnungen, aber auch Entwarnungen, vermutlich etwas spärlich sein. Es bleibt also nur eines zu sagen: Vor dem Weltuntergang empfiehlt sich ein intensives Sprinttraining!

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Artikelbild: Janusz Klosowski  / pixelio.de