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Premiere in Berlin: HOLI Night of Colours

Hellbunt durchströmt die Holi-Welle die Nacht vom 6. zum 7. September 2014 in der Hauptstadt. Holi ist ein aus der Hindu Überlieferung stammendes indisches Frühlingsfest. Dieses wird gemeinsam bunt gefeiert und erobert nun ganz Europa. Am Wochenende gab es das erste Holi Night of Colors mit speziellen fluoreszierenden UV-Licht Farben als Nacht-Event. BerlinImPuls Reporterin Caro war für euch dabei…

von Carolin Weiß

Das war TOP!

Ja, es war schön! Es waren die Farbspielereien, die Atmosphäre am Metaxa Bay und die gut gelaunten Besucher, die diese erste Berliner Holi Night of Colours zu einem unvergesslichen Event gemacht haben. Unter Tropischen Palmen, mit Quarzsand unter den Füßen und direkt am Ufer des Humboldthafens ging es auch garnicht anders, als Urlaubsgefühle aufkommen zu lassen. Besucher aus ganz Deutschland sind angereist um dabei sein zu können. Es gab eine Feuerschow und stündlich einen Countdown der Farbexplosionen. Viele Knicklichter, die leuchtende Lokation und die bunte Masse an tanzenden und singenden Leuten machte die Nacht zum Tag. Highlight: Die UV – Farben waren definitiv besser als die normalen Farbbeutel.

Das war FLOP!

Was die Musik betrifft, steckt die erste Holi Night noch etwas in den Kinderschuhen. Es lief überwiegend sehr chillige Musik was zu Strandgefühl passte, aber nicht so richtig tanzbar war. Die Location war toll, wenn auch etwas kleiner als bei den normalen Holi Events – aber auch hier ist ja noch Luft nach oben :-)

FAZIT

Wenn beim nächsten Mal die Musik besser passt, bin ich wieder dabei. Vielen Dank an alle die da waren – Super Job und nette Leute!

 

 

 

 

Postkarten aus der ganzen Welt

Trend-Check: Postcrossing

 

In unserer frühen Geschichte wurden Waren und Güter hauptsächlich aus der Not heraus getauscht. Auch in Krisenzeiten ist diese Art des Handels erneut aufgegriffen worden. Brennholz gegen Salz, Brot gegen Kleider. Heutzutage jedoch hat man dafür Geld. Einige scheinen sich damit dennoch nicht ganz arrangieren zu wollen und greifen teils auf das alte historische Prinzip zurück, wenn auch nicht auf dieselbe Art: BerlinImPuls stellt euch Postcrossing vor!

von Janina Wildermuth

Bildschirmfoto 2014-03-13 um 10.37.41Sie schicken ein Buch um die Welt und erhoffen, jemanden damit zu erfreuen. Im Gegenzug dazu bekommen sie von irgendjemand anderem auch ein Schriftstück zurück. Dieselbe Verfahrensweise gibt es auch mit Postkarten. Jeder kennt es, die Freunde oder Bekannten fahren in den Urlaub und ein paar Wochen später kommt dann eine bunte Karte mit kurzem Überblick über die bereits gesehenen Sehenswürdigkeiten oder einem Ausdruck der Freude über den wunderbaren Strand an. Doch halt: das erwartet euch bei der 2005 online gegangenen Plattform POSTCROSSING nicht. Ein Portugiese kam auf die Idee, bei seinem Hobby, Postkarten zu sammeln, je skurriler desto besser, die ganze Welt mit einzubeziehen. „POSTCROSSING hat viele Menschen zusammengebracht, sodass sich die Welt ein Stückchen näher gekommen ist.  Das klein-angefangene Online Portal fand schnell Anklang und hat mittlerweile schon über 460 000 Mitglieder aus 221 verschiedenen Ländern (Stand 08.03.2014). Das Prinzip ist leicht. Verschicke eine Postkarte (Adresse wird zufällig gewählt) und bekomme von einem ebenso zufällig ausgewählten Mitglied eine zurück. Sprich: heute einen Gruß nach China, nächste Woche eine Karte aus den Niederlanden. Dabei kann es manchmal ziemlich kreativ zu gehen. Man bekommt beispielsweise einen selbst gezeichneten Comic auf der Rückseite der Postkarte. Und wenn längerfristiges Interesse an Brieffreundschaften besteht, dann kann man das mit einem Häckchen in dem Feld „direct swap“ angeben. Registrieren, Karte schreiben und ab geht die Post.

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Bildquelle: Janina Wildermuth

Mittelmeerkreuzfahrt – bringt’s das?

 

Für viele Menschen ist es ein großer Wunsch, Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff zu machen. Man braucht sich um nichts kümmern, sieht jeden Tag einen anderen Ort, genießt das Meer und es wird nie langweilig. Ich jedoch war nie besonders daran interessiert, auf einem Kreuzer die Meere zu erobern. Doch als meine Eltern einen Kreuzfahrt – Urlaub durchs Mittelmeer planten, wollte ich es mir nicht entgehen lassen und entschied mich, doch mitzufahren…

von Janina Wildermuth

Bildquelle: Janina Wildermuth

Bildquelle: Janina Wildermuth

Auch wenn ich die Vorstellung hatte, nur die ältere Gesellschaft beim Sonnen zu sehen und mich auch sonst nicht viel zu bewegen, packte ich meinen Koffer. Unser Schiff gehörte zu der „Costa-Flotte“, von der wir alle noch den dramatischen Unfall mit der „Costa Concordia“ im Januar 2012 (32 Menschen kamen dabei ums Leben) im Kopf haben. Ich habe natürlich gehofft, dass die Reederei einiges aus ihren Fehler gelernt hatte. Und das schien auch so. Zahlreiche Verordnungen wurden zugunsten der Sicherheit verändert, um solch einen dramatischen Vorfall in Zukunft zu vermeiden.

Unser Costa-Schiff konnte unglaubliche 3800 Urlauber plus die dazugehörigen 1200 Angestellten an Bord nehmen. Eine Masse an Menschen, die man auch sofort gespürt hat. Auf unserer Route haben wir (von Savona, Italien aus startend) Barcelona, Palma de Mallorca, La Valletta, Catania und Neapel angesteuert und jedes Mal kamen und gingen Hunderte von Menschen auf oder von Board. Insgesamt sind die Costa-Schiffe alle sehr fortschrittlich – jeder Passagier erhält eine Chipkarte, auf der alle wichtigen Daten sind, um so ohne große Schwierigkeiten von Bord zu gehen, auf dem Schiff zu bezahlen oder in die eigene Kabine zu kommen. Eine Karte für alles.

Aber wie siehts auf einem Kreuzer eigentlich mit Aspekten wie Animation, Verpflegung und Ausflügen aus? Hier mal ein Schnell-Check für euch…

Ein bisschen Spaß muss sein… Animation an Board!

Bildquelle: Janina Wildermuth

Bildquelle: Janina Wildermuth

Dafür ist auf einem Kreuzfahrt-Schiff gesorgt. Rund um die Uhr ackert das Animationsteam, damit es nie langweilig wird. Von lustigen Spielen, animierenden Tänzen, bis hin zu ausgefallenen Shows wird alles angeboten. Auch die jüngeren Passagiere müssen nicht das Weite suchen. Kinder zwischen 3 und 11 Jahren können sich im „Squok Club“ amüsieren, die 12-17 jährigen in der „Teen-Zone“. Die Nationalitäten-Vielfalt ist groß. Ich habe sowohl Italiener (die in der Überzahl waren), als auch ein paar Franzosen, Briten und auch ein paar Norweger getroffen, aber die Deutschen ließen sich dort nicht wirklich blicken. Ich weiß, dass es ein dutzend Jugendlicher Deutscher an Bord gab, aber ich war stets die Einzige…

See-Luft macht Hungrig: Die Verpflegung!

Rund um die Uhr gibt es etwas zu Essen. Angefangen vom umfangreichen Frühstück, dem fettigen Mittag, der Café Zeit danach, bis hin zum „à la carte“ Essen am Abend. Man kann einfach nicht verhungern. Pizza ist auch um Mitternacht noch zu haben – wer es denn will.

Hop on, Hop off – Ausflüge an Land!

Bildquelle: Janina Wildermuth

Bildquelle: Janina Wildermuth

Costa bietet natürlich auch selber Ausflüge an Land an. Doch von denen rate ich ab. Sie werden dem ziemlich teuren Preis nicht gerecht. Gut, ich muss gerechterweise sagen, dass ich es nun anders gewöhnt bin, da wir stets alles intensiv, zumeist mit Auto durchforsten, aber die Ausflüge, die wir direkt vom Schiff gebucht haben sind einfach zu sporadisch aufgebaut. Auf Mallorca setzte man uns 2 Stunden in der Stierkampf-Arena ab und danach noch 2 weitere Stunden an der Kapelle. Da macht es meiner Meinung nach mehr Sinn, eine Stadtrundfahrt mit dem Hop-on Hop-off Bus zu genießen.

Bildquelle: Janina Wildermuth

Bildquelle: Janina Wildermuth

Auch wenn man sich wirklich um nichts kümmern muss, viel rumkommt und immer unterhalten wird, demnach einen scheinbar perfekten Urlaub hat, war es für mich vorläufig die letzte Kreuzfahrt. Für meinen Geschmack sind es zu viele Leute auf einem doch noch zu kleinem Schiff. Es ist anstrengend, mit so vielen hungrigen Passagieren beim Essen oder im sehr kleinen Poolbereich. Desweitern sind die Südländer im Allgemeinen sehr temperamentvoll, kontaktfreudig und recht laut, so dass mir persönlich manchmal die Ruhepausen fehlten…Trotzdem ist es für jeden, der es gerne unkompliziert mag, einfach nur unterwegs sein und „die Sau raus lassen möchte“, sicherlich mal eine aufregende Alternative zu herkömmlichen Pauschalreisen.

Abifahrt nach Kroatien - Chillen am Pool

Abifahrt ins Glück: Es gibt nicht nur Lloret und Rimini!

 

Nach 12 oder 13 Jahren Schule gilt es, das Ende dieses Lebensabschnittes gebührend zu feiern. Und trotz dem man in den letzten Monaten vor dem lang ersehnten Abschluss nur noch Klausuren, Prüfungen und Notenpunkte im Kopf hat, müssen sich einige Freiwillige um „lebenswichtige“ Angelegenheiten wie das Abibuch, den Abiball, Abipartys und die Abifahrt kümmern. Damit der Jahrgang und die Abiturzeit in Erinnerung bleibt. Wenn all der Stress ein Ende gefunden hat, kann man sich jedoch vollends fallen lassen, wonach sich Kopf und Glieder sehnen. Und wo bietet sich das am besten an? Natürlich auf der Abifahrt. Die Meisten stellen sich unter dieser Reise eine Fahrt mit zu viel Alkohol, peinlichen Erlebnissen, vielen unerwarteten Knutschereien, schlechter Musik und dreckigen Stränden vor. Mit hoher Wahrscheinlichkeit laufen auch viele dieser darauf ausgelegten Reisen so ab. Doch es geht auch anders: Das was jetzt kommt, ist vor allem an all die Unglücksraben gerichtet, die in den nächsten Jahren die Organisation der Abifahrt übernehmen…

von Lilly Jogwer

Abifahrt nach Kroatien - es muss nicht immrer Lloret sein

Abifahrt nach Kroatien – es muss nicht immrer Lloret sein

Neben Lloret de Mar in Spanien oder Rimini in Italien wird auch Kroatien angeboten. Novalja, ein kleines Fischerstädtchen in Kroatien, hat ein paar echt solide, entspannte und saubere Apartments zu bieten. Außerdem einen schönen Hafen, an dem man die beste Pizza für wenige Groschen sowie umwerfende Crepés erwerben kann. Man stelle sich vor, es gibt tatsächlich einen Snickers-Crepé mit Karamellsoße, Erdnüssen und Nutella. Da läuft einem alleine vom Hören das Wasser im Munde zusammen. Natürlich, und so muss es auch sein, findet man hier auch die ein oder andere peinliche Bar, in der Tänzerinnen in leichter Bekleidung ihre Hüften schwingen. Währenddessen kann man einen 2-zum-Preis-von-1-Cocktail schlürfen, welcher auf beeindruckende Art und Weise von einem braun gebrannten Barkeeper durch die Luft jongliert wurde. So kann der Abend entweder mit Freunden auf der Terrasse, am Pier oder in einer dieser belustigenden Bars begonnen werden.

Abifahrt nach Kroatien - Stille am Strand

Abifahrt nach Kroatien – Stille am Strand

15 Minuten entfernt, hervorragend mit einem Freiluft-Shuttle zu erreichen, liegt der Steinstrand, an den eine türkis-blaue Meerbucht grenzt. Vorteil: Keine sandigen Hosen. Nachteil: Unbequeme Rückenlage. An diesem Strand befinden sich auch die Clubs, die Tag und Nacht geöffnet zu sein scheinen. Es handelt sich um Openair-Clubs, die ziemlich schick aufgemacht sind und in welchen sogar Pools für eine Abkühlung nach wildem Tanz zur Verfügung stehen. Die Musik begrenzt sich nicht nur auf das übliche Charts-Geplänkel sondern überrascht zunehmend mit Elektro-, Techno- und Drum& Bass- Klängen.

Abifahrt nach Kroatien - Chillen am Pool

Abifahrt nach Kroatien – Chillen am Pool

Am Tage lohnt es sich, um die Mittagszeit rum aus den Federn zu kriechen und an den Strand zu fahren. Der Ausblick auf die die Meerenge umsäumende Berglandschaft allein lohnt sich schon, doch auch das klare Wasser lädt zum Schnorcheln ein. Eine Tretbootfahrt zu günstigen Preisen lockt einen auch ungemein. Wer abenteuerlustig ist und bereit, ein bisschen mehr Geld auszugeben, kann auch einen Bungeejump wagen oder Jetski fahren. In der Fischerstadt gibt es viele Restaurants und einen großen Supermarkt- so ist es einem freigestellt, ob man sich selbst verpflegt oder Essen geht. Wenn man den Alkohol in Maßen genießt, kann man in Novalja also einen wunderbaren Urlaub mit guten Freunden erleben. Ob man ausgelassen im Pool tanzt, vom Tretboot aus in die Wellen springt oder gemeinsam den Sonnenuntergang am Hafen miterlebt, Kroatien bietet vielerlei tolle Erlebnisse und Momente.

Diese Erholung ist nur weiter zu empfehlen und jeder Abiturient hat einen solchen Urlaub redlich verdient. Na, neugierig geworden? Zum Beispiel bietet diese Organisation eine solche Abireise an: www.fun-reisen.de

!!! Tipp: Kaufe niemals ein von Teamern angebotenes „Clubband“. All die Vergünstigungen und Vorteile kannst du sowieso nicht nutzen, das ist rausgeschmissenes Geld.

 

 

The queen is not amused und mein Geburtstag war zum Kotzen

 

Sommerferien. Urlaubszeit. Bei mir ging es dieses Jahr für zwei Wochen an die Algarve (Portugal) in einen Nachbarort von Albufeira. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass in unserem Hotel kaum Deutsche waren – im Gegenteil, in einer Zeitschrift wurde Albufeira als Ballermann der Briten bezeichnet. Von dem Wahrheitsgehalt dieser Aussage wurden wir schnell überzeugt…

So wurde der Tisch von einigen hinterlassen.

Die anderen Gäste bei den Mahlzeiten zu beobachten, bereitete uns einen tierischen Spaß, gleichzeitig schämten wir uns  jedoch auch für ihr Verhalten.

Einige schienen zu glauben, dass es ungesund ist, mehrmals zum Buffet zu gehen – und luden sich daher den Teller voll. Ob da der Käsekuchen neben dem Stockfisch, die Nudeln neben dem Eis oder die Papaya neben den Pommes landete, war nicht von Interesse. Das wäre ja nicht schlimm gewesen, wenn sie es denn aufgegessen hätten. Nicht selten jedoch blieb ein Großteil des Essens liegen – und die Kellner durften diesen dann zusammen mit unzähligen Gläsern und Bechern abräumen.

Der Höhepunkt war, als wir am Nebentisch einen Briten entdeckten, der sich gerade über die Dekoration – einen Apfel-Vogel – hermachte. Das Fehlen dieses Vogels entdeckte der Koch just in dem Moment, als auch der zweite davon geschleppt wurde und rief völlig entgeistert: „My decoration!“

Diese Deko konnte ich fotografieren, ehe sie verschwand.

Entgeistert waren auch wir, als wir uns ausnahmsweise mal an den Pool legen wollten, dort aber vergeblich nach einer freien Liege suchten. Beim nächsten Mal wollten wir uns einer Unsitte bedienen, die den Deutschen nachgesagt wird…doch siehe da, die Briten waren uns zuvor gekommen! Um 7.30 Uhr waren fast alle Liegen mit Handtüchern belegt, einige wenige wurden von ihren Besitzern sogar bis 14 Uhr dort alleine gelassen. Im Laufe des Urlaubs bekamen wir mit, dass kaum einer so früh aufstand, um eine Liege zu bekommen – man legte das Handtuch einfach schon am Abend davor dahin.

In diesem Urlaub wurde ich jedoch nicht nur um einige Erfahrungen reicher, sondern auch um ein Jährchen älter. Ich kann nur sagen:

Die Santa Bernarda

Dieser Geburtstag hatte es in sich. Schon am Morgen zogen einige Wolken auf und es wehte ein starker Wind. Geplant war eine Grottentour mit der Santa Bernarda, einem Segelschiff. Sobald wir den Hafen verließen, hängten sich die ersten über die Reling, wovon ich jedoch nichts mitbekam, da ich vom Bug aus die beeindruckende Küste beobachtete. Der Bug hob und senkte sich, man spürte jede Welle da oben und so machte sich irgendwann auch bei mir ein mulmiges Gefühl breit. Die restliche Fahrt verbrachte ich dann unten, mit den Füßen in einem Eimer mit kaltem Wasser und dem Wissen, sagen zu können, dass bei mir am 26.6. buchstäblich ein neues Lebensjahr angebrochen war.

Im Nachhinein ist es auf jeden Fall eine Erinnerung zum Schmunzeln^^

 

Wie ist es bei euch? Macht ihr in diesen Ferien Urlaub? Habt ihr schon etwas Tolles erlebt?

 

Eure BerlinImPulserin Katja