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BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 11: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Tsunamis?

 

So, letztes Mal habe ich euch erläutert, was man bei einem Erdbeben machen sollte. Doch was macht man, wenn man das Erdbeben überstanden hat, dieses jedoch einen Tsunami ausgelöst hat? Jedenfalls nicht auf die nächstgelegene Wiese rennen und dort abwarten – man könnte ziemlich nass werden.

Was sollte man also tun, wenn man eine riesige Wasserwand auf sich zu rollen sieht?

Tja, der einfachste Tipp lautet: Möglichst schnell höher gelegte Gebiete aufsuchen.

Ist weit und breit kein Berg in Sicht, dann sollte man trotzdem die Füße unter den Arm nehmen und schleunigst das Küstengebiet verlassen – so man sich dort aufhält. Wenn dem nicht so ist, da man eine Unterkunft weit im Landesinneren hat, dann kann man sich beglückwünschen.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass man sich im Küstengebiet befindet, der Tsunami noch eine Weile brauchen wird und man Zugriff auf ein schnelles Boot hat (das man schnell erreichen kann), ist die beste Vorgehensweise die des Rückzugs auf das Meer.

Ich weiß, das hört sich jetzt idiotisch an, da man damit dem Tsunami ja entgegen fährt, ist es aber nicht. Denn seine gewaltige Größe erreicht ein Tsunami erst, wenn er sich im flacheren Wasser befindet – vorher sind die Wellen eher „niedlich“.  Das solltet ihr aber wirklich nur machen, wenn ihr sicher seid, dass ihr rechtzeitig tiefes Gewässer erreicht.

Das Problem an dieser Verhaltensweise ist, dass man eine Frühwarnung benötigt – ansonsten weiß man erst von dem Tsunami, wenn er vor einem auftaucht oder wenn man einen schnellen An- oder Abstieg des Wasserpegels beobachtet und das ist definitiv zu spät.

Und wie ich schon beim letzten Artikel angemerkt habe, werden eben solche Vorwarnungen, aber auch Entwarnungen, vermutlich etwas spärlich sein. Es bleibt also nur eines zu sagen: Vor dem Weltuntergang empfiehlt sich ein intensives Sprinttraining!

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Artikelbild: Janusz Klosowski  / pixelio.de