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Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 3

Apple macht gerne alles anders als die anderen. Das wird gerne bemängelt, kann aber auch echt gut sein. Beispielsweise macht Apple nicht als 10.000ste Firma einen Adventskalender – nein, sie verteilen Geschenke nach Weihnachten und verpacken das dann hübsch in eine App.
Diese App heißt 12 Tage Geschenke und ist kostenlos im App Store erhältlich. Und hier wird getestet, was die Geschenke taugen und ob man sich den Speicherplatz lieber sparen sollte, denn zum Teil sind auch Blockbuster dabei – zumindest wenn man in Cupertino so großzügig ist, wie in den letzten Jahren.
Heute gibt es das dritte Geschenk: das iBook Kälteschlaf – laut Apple ein Island-Krimi, der an einem isländischen See spielt. Es geht kurz gesagt um folgendes:

    Eine Frau wird von ihrer besten Freundin in ihrem Ferienhaus gefunden – erhängt. Die Polizei geht natürlich erstmal von Selbstmord aus, da es überhaupt keine Hinweise auf äußere Einwirkungen gibt, durch die man auf ein Verbrechen schließenden. Doch dann bekommt der ermittelnde Kommissar eine Kassette, auf der zu hören ist, wie sich die Tote an ein „Medium“ wendet, dass durch das es Kontakt zu einem verstorbenen Verwandten aufnehmen will. Das veranlasst die Polizei zum Umdenken…

Das macht Spaß zu lesen und ist spannend, aber die Story ist nicht besonders einfallsreich. Es ist ein beliebiger Krimi, wie man ihn auch ständig im Fernsehen sieht; es könnte genauso gut auch eine Folge Navy-CIS oder eine Tatort-Folge auf Island sein. Das macht die Story zwar nicht viel spannender, ist aber auch nicht schlecht, da es sonst echt gut geschrieben ist.
Aber auch hier wieder eine klare Einschränkung: sowas auf dem iPhone zu lesen ist gewöhnungsbedürftig, auf dem iPad ist es definitiv einfacher – insofern man digitale Bücher überhaupt mag.

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More than friendship PR-Bild 7

Filmkritik: „More than Friendship“

Gleich zwei Herausforderungen

von Patricia Neumann & Djamal Saidov

 „More Than Friendship“ behandelt die Dreiecksbeziehung zwischen Mia, Lukas & Jonas, die von der schweren Krankheit von Jonas überschattet wird. Sie treten ihre letzte gemeinsame Reise an, die eine ungeahnte Wendung nimmt.

27. Juli, Pressevorstellung vom Film „More Than Friendship“. Der Film beginnt mit der Reise des Trios, bei dem es nicht ganz klar ist, ob sie nur Freunde oder Liebende sind. Voller Elan starten sie in ein Abenteuer, das zuerst wie ein heiterer Urlaub scheint. Sie genießen die gemeinsame Zeit zu dritt. Doch spätestens hier wird dem Zuschauer klar, dass diese Beziehung weit über normale Freundschaft hinaus geht. Nach und nach verdichten sich die Anzeichen, dass irgendetwas nicht stimmt. Jonas isst kaum noch, steht Nachts auf und muss sich übergeben. Mia und Lukas machen sich zwar Sorgen um Jonas, aber versuchen die Symptome auszublenden, um diese Reise so fröhlich wie möglich zu gestalten. Als es Jonas immer schlechter geht, gibt es keinen Ausweg mehr. Jeder hat erkannt, dass man sich nun einem sehr schwierigen Thema stellen muss…

Besonders gefallen hat uns die rührende Geschichte des Films und die außergewöhnliche Beziehung der drei Figuren untereinander. Unserer Meinung nach ist der Film „More Than Friendship“ gefühlvoller und tiefer als so mancher Blockbuster, weil man als Zuschauer sofort viel Mitgefühl für die Situation und Charaktere entwickelt. Uns hat die Geschichte noch Tage später zum Nachdenken gebracht. Was würde man selbst in so einer Situation tun? Würde ich es auch zu Stande bringen, gleichzeitig eine Frau und einen Mann zu lieben? Könnte man sich trennen, wenn man weiß, dass ein nahestehender Freund vielleicht bald stirbt? Außerdem war die schauspielerische Leistung ziemlich gut. Die Schauspieler hatten auf jeden Fall mehr drauf als manch anderer im deutschen Fernsehen. Was auch noch erwähnenswert ist, dass in dem Film keine Effekte zu sehen sind. Das macht es zwar für das „Blockbuster gewöhnte Auge“ etwas ungewohnt, aber es macht den Film ehrlicher, purer und irgendwie auch intensiver.

Also wir können euch „More Than Friendship“ nur ans Herz legen, da er sehr emotional, spannend und ehrlich ist. Ab Oktober 2013 könnt ihr euch den Film dann auch in augewählten Programmkinos anschauen. Wir vergeben 4 von 5 Punkten, da er zwar wirklich gut ist, aber das Ende der Geschichte hätte man in unseren Augen anders gestalten können. Trotzdem ist es kein Grund, sich diesen Film entgehen zu lassen. Ganz im Gegenteil. Unsere Empfehlung: Anschauen! Viel Spaß!

Die Seite zum Film

 

Tribute von Panem

Filmrezension „Die Tribute von Panem“

Titel: Die Tribute von Panem

Länge: 142 Minuten

Filmstart: 22. März 2012

Am Donnerstag war ich zusammen mit 7 Freunden im Kino und habe mir den Film „Die Tribute von Panem“ angesehen. Doch auch Doro hat sich diesen angesehen, weshalb wir diese Rezension zu zweit machen und euch somit zwei Sichtweisen bieten werden.

Die Tribute von Panem spielen in den USA der Zukunft, welche durch einen Aufstand besiegt wurden: Die Städte waren zerstört und viele Menschen getötet worden. Aus der Asche erhob sich das Land Panem, in welchem alljährlich die Hungerspiele veranstaltet werden, die die Bevölkerung unter Kontrolle halten und sie daran erinnern sollen, was passiert, wenn man nicht gehorcht.

Bei diesen unmenschlichen Spielen werden aus jedem District ein Mädchen und ein Junge ausgewählt, die zusammen mit den anderen „Tributen“ in eine Arena geschickt werden. Dort sind sie gezwungen, sich gegenseitig zu töten – denn nur einer darf überleben und somit gewinnen.

Als ihre kleine Schwester als Tribut ausgelost wird, meldet sich die weibliche Hauptperson Katniss freiwillig als Ersatz. Zusammen mit Peeta, dem männlichen Tribut aus ihrem District, rüstet sie sich für den grausamen Kampf…

Dass der Film Überlänge hatte, habe ich gar nicht bemerkt (von dem etwas teureren Eintritt mal abgesehen) – so gespannt habe ich auf die Leinwand gestarrt. Zusätzlich zu der ohnehin spannenden Story, wurde durch die unruhige Kameraführung die nie ganz abnehmende Nervosität von Katniss noch verstärkt. Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, war das Feuerwerk der Gefühle, das die Darsteller so überzeugend rübergebracht wurde. Liebe, Hass, Schmerz, Trauer, Wut…zum Glück hatte ein Freund Taschentücher mit –  bei mir flossen die Tränen in Strömen 😀

Was mir jedoch nicht ganz so gefallen hat, war die Brutalität des Gemetzels. Damit meine ich nicht, dass Jugendliche sich gegenseitig abschlachten, was man ja schlecht weglassen könnte, da das ja im Grunde das Hauptproblem der Geschichte darstellt. Vielmehr meine ich solche Szenen, in denen gezeigt wird, wie auf einen Jungen immer wieder eingestochen wird. Hätte ein Hieb nicht auch gereicht?

Auch ich, Doro, sehe die Gewalt als ein Problem des Films, allerdings auf eine andere Weise als Katja. Dadurch, das man den Film für eine großen Zuschauerraum bereitstellen wollte, wirken die Szenen, in denen Blut zu sehen ist, sehr gewollt chaotisch in der Kameraführung. Als Buchleserin empfand ich den Weg, den die Regie nahm sowie dessen Unterstützung durch die Kameraführung allgemein jedoch sehr gelungen – der Zuschauer wechselt ständig zwischen der überzogenen zukünftigen Vision eines Zuschauers einer Fernseh-Inszenierung namens Panem und dem Mädchen, was in das Spiel der Medien- und Regierungsmächte hinein geraten ist. Genau wie die Gewaltszenen sind diese Mittel kaum zu übersehen und sehr auffällig, könnten aber für jüngere Zuschauer genau richtig sein, um einen ersten Schritt in die Welt der Dystopien zu nehmen. „Die Tribute von Panem“ ist ein abwechslungsreicher Mix aus „1984“ „Battle Royale“ und für die jüngere Generation.

Empfehlung: 4,5/5 Fernsehtürme

KreaTiefität: 5/5 Fernsehtürme

Bildquelle:

Cover-Bevor-ich-sterbe

Buchtipp „Bevor ich sterbe“

In dem heutigen Buchtipp stelle ich euch das Buch „Bevor ich sterbe“ von Jenny Downham vor.

Es geht um ein 16-jähriges Mädchen, Tessa, das weiß, das sie sterben wird. Deshalb macht sie eine Liste mit allem, was sie tun will bevor sie stirbt… Sie durchlebt ein hin und her zwischen ihrer Krankheit und ihrem Leben das sie nochmal so richtig leben will. Sie verliebt sich in einen Jungen und ihre Frage ist „Darf man sich verlieben bevor man stirbt?“ Ich finde das Buch total tiefgründig, denn es zeigt uns, auf was wir im Alltag eigentlich wert legen müssen und wie wertvoll ein Leben ist.

Man kann sich super in das Buch hinein versetzen, denn die Charaktere werden total lebendig dargestellt.
Tessa aber auch viele andere Figuren in dem Buch werden zu Helden, die am Schicksal des Mädchens wachsen, sich als tapfer erweisen und sich nicht unterkriegen lassen.
Einmal angefangen zu Lesen, ist es schwer aufzuhören!

Das Buch hat 315 Seiten und kostet 8,95€

Hier ein Link das ihr demnächst gleich mit dem Lesen anfangen könnt.

 

Eure BerlinImPulserin Tara