Quelle: Clean Bandit

Clean Bandit: Diese Band raubt euch Herz und Hirn!

Quelle: Clean Bandit

Quelle: Clean Bandit

Die am 5.12.2013 releaste Single „Rather Be“ der Band „Clean Bandit“ wurde von BBC Radio damalig zum heißesten Track der Woche gewählt. In berechtigt sehnlichster Erwartung des offiziellen Videos auf irgendeiner nicht GEMA-verseuchten Plattform drehten die treuen Anhänger von Clean Bandit – berechtigter Weise – durch. Denn sie wurden mit Ausschnitten vom Dreh gereizt, via facebook, von den Band-Mitgliedern Neil, Grace, Jack und Luke. Seit Wochen. Über Monate. Warum das so gut klappt? Nicht nur dank ihrer klaren, kräftigen Stimmen sind die Künstler gefragter denn je.

von Genna Louisa Thiele

Wie sieht eine Beschreibung aus, die dem aufstrebenden Quartett gerecht wird? Kunstvolle Videos, die einen Fragezeichen auf die Stirn brennen, aber die eigenen Augenbewegungen fesseln, die sich erstaunt auf deren liebevoll-ironische Freakshow- Inszenierung auf dem Bildschirm richten. Heftige Kompositionen von den feinsten Musikelementen des Pops, Hip-Hops und classicus.

Warum uns Klassik mit einmal begeistern kann

Yep, ihr hört richtig, und es ist ne empfehlenswerte Reaktion, wenn ihr zu den Electro-Beats eure Hüften wackeln/eure Arme in die Luft reißen/ euch wirbeln wollt; eure Beine rhythmisch zucken lasst, zu dem eigentlich poppigen Song – der auf einen Schlag von Violine, Saxophon, Cello unterbrochen wird. Mutig. Ungewöhnlich harmonisch.

Was diese angenehm Verrückten mit der großen Leidenschaft für Musik noch so sympathisch macht: Warner Records? Drauf geschissen. Mercury Records? Wozu! Plattenfirmen werden strikt abgelehnt, sie produzieren selbst, gründeten ihre eigenen Produktionsfirma „Incredible Industries“ und bauen sich gerade konsequent ihre Fan-Meute auf. Und dank BBC Radio 1 Live-Lounge könnt ihr euch das produktiv neuste Ergebnis der Klimperfinger dieser kleinen Genies anhören. Ein tanzbares, cleveres Cover von Lordes „Royals“ – Ihr ward schon verliebt in den Original-Song, dann schwärmt für diese Version

Wer sich danach einer neuen Sucht erfreuen kann, die aus sauberen Banditen und ihren mentalen wie musikalischen Ergüssen besteht, klicke doch bitte “Rihanna“ an – hinreißend…

Ihr solltet nur noch gewarnt sein: ihr werdet sie als Freunde haben wollen. Oder als Liebhaber. Ihr werdet wollen, dass sie das Video zu eurem Hochzeitsantrag drehen. Oder bei eurer Beerdigung dafür sorgen, dass die Welt euch nicht vergisst. Und jetzt: klickt sie an, die Tracks der heißesten Newcomer.

Professor Kliq

Die Alternative der Woche! mit Professor Cliq

 

Nun – zunächst einmal: Nach langer Abstinenz herzlich willkommen zurück! Außerdem: NEIN – ich bin nicht Rim, habe mich aber bereit erklärt ihr Erbe anzutreten. So – jetzt endlich zur Musik:

Electro in einer anderen Form; mal nicht in Form von Dubstep oder Clubsounds. Er macht Elektromusik auf seine Weise – flimmernd und schimmernd – bei der er sich aber immer an das Thema des Albums/des Songs hält – und die sind so verdammt unterschiedlich. Mal macht er Imposantes, mal stilles; mal Big Beat, mal Klavier mit leichter Begleitung.
Aber halt, vielleicht sollte ich erst mal klären, wer er überhaupt ist: Er ist Mike (besser bekannt als Professor Cliq), kommt aus Chicago und er macht Musik. Hauptberuflich! Er hat Musik studiert und nebenher macht er seine eigene Musik – die man sich anschließend for free runterladen kann; weil er so alle seine Lieblingskünstler entdeckt hat.
Wer seine Lieblingskünstler sind, habe ich noch nicht rausgefunden, das liegt vielleicht auch daran, dass seine Musik nirgendwo zuzuordnen ist – also jetzt außer das unglaublich allgemeine „Electro“. Aber das klingt immer sehr nach Club, was auf ihn ja auch nicht zutrifft. Ach man – was macht er es mir so schwer?

Also als erstes möchte ich euch an sein aktuellstes Musikstück vorstellen – ein entspanntes, rhythmisches Stück – gleichzeitig sein aktuellstes.

Eigentlich ist er auch nicht wirklich neu – bekannt geworden ist Professor Cliq bei vielen Deutschen durch die Intromusik zur Fernsehserie „Walulis sieht fern“ – das eine ganz andere Art von Musik ist. Es ist rasant, rein elektronisch. Und ich habe jedes Mal das Intro im Kopf – aber das passt, oder?

Das beste an ihm ist aber immer noch, dass er  in die elektronische Musik auch reale/ normale Geräusche einbaut, wodurch er es immer schafft, dass man seinen ganz eigenen Film im Kopf hat. Und das schafft bei mir sonst eigentlich kaum einer…
Also bis nächste Woche
Euer Ben

http://www.professorkliq.com/

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BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 10: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Erdbeben?

 

So, nun haben wir uns mittlerweile damit auseinander gesetzt, warum es am 21.12.2012 laut bestimmten Quellen zum Weltuntergang kommen soll.

Doch wie soll der vonstattengehen? Sang- und klanglos oder mit einer Abfolge von Katastrophen wie z.B. einem Erdbeben? Das werden wir wohl erst erfahren, wenn es wirklich soweit kommen sollte – was mich überraschen würde. Trotzdem ist es nie schlecht, gut vorbereitet zu sein.

Egal welcher Stärke ein Beben ist (falls der Untergang richtig schlimm werden sollte, wird man sowieso andere Dinge zu tun haben, als die Stärke zu messen), so gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die nicht schaden und vielleicht sogar Leben retten können.

Zunächst einmal ist es wie in jeder Gefahrensituation günstig, wenn man ruhig bleibt. Keinem ist geholfen, wenn man in Panik sinnlos durch die Gegend rennt, dabei womöglich eine Treppe runterfällt und sich im schlimmsten Fall das Genick bricht (wobei das Problem Erdbeben damit für euch gelöst wäre).

Wenn ihr Glück habt, haltet ihr euch zum Zeitpunkt des Erdbebens im Freien auf, entfernt von Gebäuden, Bäumen, Felsen oder irgendwelchen Leitungen. Dann einfach auf den Boden legen (dann fällt man nicht so tief) und abwarten.

Für Aufenthalte in Gebäuden heißt es: Wenn ihr nicht die Möglichkeit habt, sehr schnell auf eine wie eben angesprochene Fläche zu gelangen, bleibt lieber drinnen und sucht Schutz unter schweren Möbel wie Tischen. Notfalls reicht auch ein stabiler Türrahmen (aber nicht die Finger in der Tür einklemmen!) oder ihr legt euch an eine ebenfalls stabile Innenwand.

Verlassen sollte man das Haus deshalb nicht, weil man sonst noch eher Gefahr läuft, von Trümmern oder Scherben getroffen zu werden – daher ist der Aufenthalt auf einer Straße während eines Bebens nicht zu empfehlen (zu beiden Seiten Häuser heißt zu beiden Seiten Dinge, die einen treffen könnten).

Befindet ihr euch dagegen im Auto auf einer Straße, haltet ihr an und bleibt drin sitzen – auch hier empfiehlt es sich, zu Gebäuden, Bäumen, etc. Abstand zu halten. Brücken und Tunnel sind selbstverständlich tabu.

Ich habe gelesen, dass man nach dem Parken das Radio anschalten soll, allerdings glaube ich, dass man das im Falle des Weltuntergangs unterlassen kann, da es dort mit den Nachrichten eh etwas mau aussehen wird. Aber vielleicht kommt ja etwas Musik 😀

Abzuraten ist außerdem vom Verbleiben an Steilhängen (Erdrutsche, Steinschläge) und Stränden (Tsunami-Gefahr). Bei letzterem sollte ein erhöhter Zufluchtsort aufgesucht werden, der erst wieder verlassen werden sollte, wenn eine Tsunami-Entwarnung gegeben wurde – inwiefern daran jemand in der Weltuntergangshektik denkt, wird sich zeigen.

Ich hoffe, damit seid ihr zumindest ein wenig auf eventuell drohendes Unheil vorbereitet!

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Quellenangabe Titelbild: Helga Dörk/pixelio.de

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Buchtipp „Dämonenhunger“

Passend zu unserer Weltuntergangskolumne ist mir kürzlich das Buch „Dämonenhunger“ von Timothy Carter untergekommen. In meinen letzten Themen bin ich auf verschiedene Weltuntergangstheorien eingegangen – aber die Vernichtung der Menschheit durch hungrige Dämonen war nicht dabei.

Genau darum geht es aber in diesem Buch. Jede Spezies hat auf der Erde nur eine bestimmte Zeit zur Verfügung. Ist diese abgelaufen, öffnen sich überall auf der Welt Portale, die der dem Untergang geweihten Spezies die Möglichkeit geben, die Welt zu verlassen. Doch irgendwann schließen sich die Portale wieder und dann kommen die Dämonen, um die Welt zu reinigen…

Natürlich gibt es auch eine Hauptperson: Vincent. Seine Familie gehört einer Sekte an und predigt schon seit Jahren den Weltuntergang. Bei einem Projekttag in seiner Schule zum Thema Weltuntergangstheorien sieht er unter einem der Ausstellungstische ein seltsames Wesen mit spitz zulaufenden Ohren. Ehe er sich versieht, ist Vincent von Elfen, Feen und anderen Wesen umgeben und muss erfahren, dass die Vernichtung der Menschheit kurz bevorsteht.

Doch wo sind die Portale? Eigentlich hätte jeder Mensch ihren „Ruf“ hören müssen. Wer könnte etwas davon haben, die rettenden Portale vor der Menschheit zu verbergen? Vincent macht sich auf, die Welt zu „retten“ – sie vor noch größerem Schaden zu bewahren würde es wohl eher treffen – und nimmt den Kampf gegen die zerrinnende Zeit auf.

Das Buch ist mit einer Menge Humor geschrieben, was auch schon der Klappentext zeigt:

„Ein paar erläuternde Worte zum bevorstehenden Weltuntergang:

1.)    Bitte beachten Sie, dass entgegen anderslautenden Berichten nicht mit apokalyptischen Reitern zu rechnen ist.

2.)    Die ordnungsgemäße Entvölkerung des Planeten erfolgt durch Dämonen. Jeder Menge davon, um genau zu sein. Und sie haben viele scharfe Zähne.

3.)    Aus Gründen des Naturschutzes wird darauf verzichtet, die Meere in Blut zu verwandeln und das Höllenfeuer niederregnen zu lassen. Bitte stellen Sie sich aber auf schlechtes Wetter ein (und die in Punkt 2 angekündigten Dämonen).

4.)    Gerüchte, dass brave Kinder und mildtätige Erwachsene verschont werden, können nicht bestätigt werden.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Weltuntergang!“

Ich selbst hatte beim Lesen viel Spaß und kam stellenweise aus dem Lachen nicht mehr heraus. Daher kann ich „Dämonenhunger“ nur empfehlen :)

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Bildquelle Titelbild: Gerd Altmann/pixelio.de