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Fulminantes DJ-Set am Geburtsor der Berliner Techno-Szene: Tresor!


BiP-Reporter Louis checkt für euch die Berliner Club-Szene. An diesem Wochenende war er für euch in der Ipse!

Wenn einer gerne feiert und sich irgendwann mal in das bumm-bumm-bumm des elektronischen Viervierteltaktes verliebt hat, dann kommt er nicht umhin, sich mit der Geschichte des Techno in Berlin auseinanderzusetzen. Tut man dies, dauert es nicht lange, bis man sich mit einer Institution namens „Tresor“ konfrontiert sieht.

1991 auf der Suche nach einer neuen Location, entdeckt sich dieser Tresorraum eines alten Kaufhauses als erster Technoclub Berlins und avanciert im Zeichen der revolutionären Brise nach der Wende zum Sinnbild der neuen Technoszene: Kalte, spartanische Einrichtung trifft auf harte, mechanische Musik und kreiert den neuen Sound der Hauptstadt.

Der Tresor fungierte als Startrampe für viele neue DJs und erlangte nicht zuletzt durch sein eigenes Label Tresor Records (Jeff Mills, Juan Atkins etc.) internationale Berühmtheit. Gründe genug, sich irgendwann mal einen Einblick zu verschaffen, sei es auch nur aus musikhistorischen Interessen…

Ein freier Samstag und ein glückliches +1 auf der Gästeliste überzeugten, um halb 4 waren wir nun drin. Versprach man mir von manchen Seiten leicht sarkastisch, ein Publikum aus EasyJet- Touristen und Brandenburg-Prolls, war doch hier ein vielfältiger Mix aller Subkulturen beim Feiern zu beobachten. Ein Pluspunkt.

Der Weg in den Keller führt durch einen rustikalen Korridor, der gutes erahnen lässt, begleitet von den Klängen kompromisslosem Technos. Betritt man das Gewölbe, erwarten einen erst einmal ein verwirrender Mix aus Dunkelheit und Strobos, sowie gefühlte 40 Grad Raumtemperatur. Die Drums knallen auf einen ein, die Menge tanzt, es ist auf jeden Fall Atmosphäre im Raum.

Nach ausgiebigem Tanzen beschließen wir, uns mal weiter kundig zu tun. Jede Treppe scheint überall hinzuführen, die drei Ebenen sind gut vernetzt mit einem Gefüge aus mehreren Korridoren und Gängen. Oben erwartet einen ein Areal, was wenig mit dem industriellen Flair des Kellers zu tun hat. Die Bar ist hübsch beleuchtet, es gibt einen großen Loungebereich und einen weiteren Floor. Der DJ spielt deepen, treibenden House, man tanzt auf Parkett. Die restlichen Stunden der Nacht verbringen wir hier oben und lassen uns von einem überragenden 4-Stunden DJ-Set verzaubern.

Gegen Ende wagen wir nochmal den Sprung in den Keller. Die Leute wurden merklich weniger, es ist jetzt halb 9. Der DJ beendet sein Set furios, das Licht geht an, die Party ist vorbei. Für einen Club, bei dem 3-Tages-Parties früher zum guten Ton gehörten, zwar ungewohnt früh, nichtsdestotrotz war es einige der guten Stunden des Nachtlebens hier.

Als Fazit kann ich sagen, dass es ohnehin mal jeden, der sich von Leidenschaftswegen her mit elektronischer Musik und ihren Ursprüngen befasst, in den Tresor ziehen muss. Meine Kulturaufarbeitung der anderen Art war es auf jeden Fall wert, und sollte mich eines Abends ein außergewöhnliches Lineup noch einmal in dieses Etablissement locken, werde ich mich wahrscheinlich nicht zieren. Daumen hoch!

Club: Tresor

Event: Beats & Boats: Tresor Meets Secretsundaze

Eintritt: 15,-

https://www.facebook.com/tresorberlin

Quelle: Facebookseite "Stattbad Berlin"

Clubcheck: STATTBAD Wedding

Auf einen Sprung ins Stattbad.
Menschen tanzen in einem Schwimmbecken, zwischen Fliesen, Plastikschalensitzen und Spinden…

Von Louis

Quelle: Facebookseite "Stattbad Berlin"

Quelle: Facebookseite „Stattbad Berlin“

Club: STATTBAD Wedding
Event: Stattnacht
Eintritt: 13,-

Hinter dem eindrucksvollen Club Stattbad verbirgt sich – Nomen est Omen – das ehemalige Stadtbad Wedding. Anfang des 20. Jahrhunderts designed und erbaut, diente es knappe 100 Jahre zur Freude aquaphiler Familien und Schwimmfetischisten, seit Anfang Mai 2009 fungiert es als Kulturzentrum sowie Club und kann dank seiner Aufmachung und der oft hochkarätigen Line-ups als „Watergate des Weddings“ gesehen werden.

Kurzum, ein Laden, den man nicht außen vor lassen dürfte, hätte man es sich zur Aufgabe gesetzt, die Club- und Technolandschaft Berlins einer subjektiven Prüfung zu unterziehen.
Es lockten ein freier Samstag Abend, kein Vakuum im Portemonnaie, sowie der potentielle Genuss, ein DJ-Set von Ewan Pearson und der NZ-Newcomer Mount Kimbie und zu erleben. In einem Schwimmbad. Wer würde da schon widersprechen.

Als ich um halb 1 ankam, war die Schlange derart beschaulich, dass wir keine Minute anstehen mussten. Nach kurzer Beäugung unserer Personalien wurden uns der Einlass in den Schwimmtempel gewährt. Hat man sich an der Kasse vorbeigezahlt, steht man erst einmal so da, und wundert sich. Nach Club siehts hier noch nicht so aus, eher nach…mh, naja…Schwimmbad halt irgendwie. Zwischen Fliesen, Plastikschalensitzen und Spinden hindurchgehangelt, sieht man sich plötzlich mit dem Pool konfrontiert, und spätestens jetzt weiß man, was das Stattbad ausmacht.
Ein Floor tut sich halb vor, halb unter einem auf. Menschen tanzen in einem Schwimmbecken, andere Menschen stehen oben an der Brüstung und tanzen ebenfalls. Wer das noch nie gesehen hat, dem könnte es erst mal kurz die Sprache verschlagen. Ich hangele mich eine steile Metalltreppe runter und tauche per Kopfsprung ein ins Vergnügen.
Die Besonderheit am Pool-Floor ist die Schräglage. Bühnengleich schaut man, wenn man hinten steht, hinunter auf den DJ und die sich dazu bewegende Crowd. Ein Festivaleffekt, der den Raum und das Publikum größer erscheinen lässt.
Manch einem fällt das Tanzen schwer auf schrägem Boden, und auch ich muss zugeben, dass es erst ungewöhnlich war, jedoch macht für mich persönlich die Atmosphäre alles wett, nicht zuletzt erreicht durch die erstaunlich gut abgestimmten Lichteffekte.

Quelle: Facebookseite "Stattbad Berlin"

Quelle: Facebookseite „Stattbad Berlin“

Nach einer Weile tanzen und feiern entschied ich mich, noch den anderen Floor aufzusuchen. Hier finden immerhin immer die berühmt-berüchtigten BOILER ROOM Parties statt. Passend dazu heißt der Floor auch Boiler und ist ein Heizkeller. Bravo.
Von seiner Quadratmeterzahl eher auf Wohnzimmerfeeling limitiert, besticht der Heizungsraum durch seine industrielle, rohen Aufmachung und die grandios beleuchteten Heizungsrohre, die sich neben einem Zaun mehrere Meter tief auftun und für einen unheimlichen Warehouse-Charme der 90er sorgt.
Da an diesem Abend allerdings vermehrt Gummistiefelbrettertechno zur Abwechslung vom MainFloor gegeben wurde, verbrachte ich den Rest meiner Nacht im Planschbecken und ließ mich von Ewan Pearsons traumhaften Set in Ekstase schießen.

Als Fazit kann ich sagen, dass das Stattbad Wedding für jeden ernsthaften Clubbesucher eine Reise wert ist. Der teils hohe Eintritt ist durch das meist überdurchschnittliche LineUp gerechtfertigt, und die Aufmachung lohnt sich einfach. Wer auf abgefahrene Lichteffekte und ein außergewöhnliches Rave-Feeling steht, ist in der alten Badeanstalt auf jeden Fall nicht verkehrt.

https://www.facebook.com/STATTBAD
Adresse: Gerichtstraße 65, 13347 Berlin
Telefon: 030 46797350

Foto: about blank

Eine Nacht im Blank und was mich störte…

Als feierfreudiger Nachtmensch möchte ich ein paar Worte über meinen letzten Aufenthalt im Club ://about blank verlieren.

Foto: about blank

Foto: about blank

Von Louis

Club: ://about blank
Event: Soliparty
Eintritt: 10,-

Direkt am Ostkreuz beheimatet zählt das Blank zu meinen Lieblingslocations, ausgezeichnet durch eine faire, aber bestimmte Türpolitik, eine nette Aufmachung und ein bunt gemischtes Publikum. An sich ein Ort zum Wohlfühlen also, rein vom Flair. Als letztes Event stand eine Soliparty an, um das Leipziger Clubprojekt Institut für Zukunft (IfZ) zu beschleunigen, gehostet und gelabelt von der Berliner abyss-Partyreihe. Angekündigt war ein audiovisuelles Aufgebot des Technos, das Line-Up des Abends lockte mit Milton Bradley und anderen, eher der dunklen, treibenden Sparte der elektronischen Tanzmusik zugehörigen DJs. Ein guter Grund folglich, um dem Laden mal wieder einen Besuch abzustatten. Ankunft gegen 2 Uhr, Schlange 10 minuten lang, alles wie gewohnt. Doch prompt gabs den ersten Dämpfer; als wir auf Nachfrage des Türstehers nicht mehr den Namen der Party parat hatten, wurde uns nahegelegt, unser Glück heute abend nochmal „woanders zu probieren“. Das warf uns erst einmal aus der Bahn, da man diese Art der Türpolitik eigentlich nicht vom Blank kennt. Doch was hilft da alles klagen, wenn der Raver sich in den Kopf gesetzt hat, eine Party zu feiern, dann setzt er dies auch mit allen Mitteln durch. Also, 20 min warten, neu anstellen, Partynamen einprägen, problemlos reinkommen. 10 Euro für ein nettes Fleckchen Tinte am Handgelenk sind okay, da möchte man nicht meckern. Die beiden Floors gerammelt voll, überall leute am trinken, rauchen, tanzen, die Stimmung stimmt. Doch irgendwie will die Vorfreude nicht der eigentlichen Euphorie weichen. Die Bässe drücken zwar, das Bier auch, irgendwas fehlt. Ich fange an zu tanzen, werde aber nicht mitgerissen. Der DJ verhaut einen Übergang ganz grausam, ich hole mir ein Bier. 2 Euro Fuffzig, fairer Preis. Zeit für einen Raumwechsel. Auf dem zweiten Floor legt mittlerweile Milton Bradley auf, fieser Techno mit Acid Einflüssen. Eigentlich was für die ganz verschickten Stunden, doch der Beat verfehlt seinen Zweck, ich ermüde.

Bei einer Zigarette im Außenbereich merk ich, was mich stört. Die Musik.

Ich vermisse verspielte Harmonien, deepe Sounds, Abwechslung im Set; ein bisschen mehr als das stetige Knallen der Drums und die Absenz von Melodie. Auch Techno kann überraschen, entzücken und gleichzeitig kompromisslos vorantreiben. Ich versuche noch hier und da ein wenig zu tanzen, trinke ein paar Bier mit meinen Freunden und bestaune die Visual Effects bei einer Pause im Außenzelt. Gegen 6 machen wir uns heim, in der S-Bahn verfall ich dann in Sekundenschlaf. Es wäre sicher noch mehr drin gewesen. Ich bezweifel nicht, dass viele Leute heute einen wundervollen Abend gehabt haben, nur hat es halt nicht so ganz meiner sein sollen. Nichtsdestotrotz ist und bleibt das about blank einer meiner Lieblingsclubs, mit dem Potential, immer für eine gute Party offen zu sein und einem so unkomplizierten Publikum wie selten wo. Definitiv einen Besuch wert!

://about blank
Markgrafendamm 24c, Nähe S-Bhf Ostkreuz,  B-Friedrichshain
http://aboutparty.net/

Abifahrt nach Kroatien - Chillen am Pool

Abifahrt ins Glück: Es gibt nicht nur Lloret und Rimini!

 

Nach 12 oder 13 Jahren Schule gilt es, das Ende dieses Lebensabschnittes gebührend zu feiern. Und trotz dem man in den letzten Monaten vor dem lang ersehnten Abschluss nur noch Klausuren, Prüfungen und Notenpunkte im Kopf hat, müssen sich einige Freiwillige um „lebenswichtige“ Angelegenheiten wie das Abibuch, den Abiball, Abipartys und die Abifahrt kümmern. Damit der Jahrgang und die Abiturzeit in Erinnerung bleibt. Wenn all der Stress ein Ende gefunden hat, kann man sich jedoch vollends fallen lassen, wonach sich Kopf und Glieder sehnen. Und wo bietet sich das am besten an? Natürlich auf der Abifahrt. Die Meisten stellen sich unter dieser Reise eine Fahrt mit zu viel Alkohol, peinlichen Erlebnissen, vielen unerwarteten Knutschereien, schlechter Musik und dreckigen Stränden vor. Mit hoher Wahrscheinlichkeit laufen auch viele dieser darauf ausgelegten Reisen so ab. Doch es geht auch anders: Das was jetzt kommt, ist vor allem an all die Unglücksraben gerichtet, die in den nächsten Jahren die Organisation der Abifahrt übernehmen…

von Lilly Jogwer

Abifahrt nach Kroatien - es muss nicht immrer Lloret sein

Abifahrt nach Kroatien – es muss nicht immrer Lloret sein

Neben Lloret de Mar in Spanien oder Rimini in Italien wird auch Kroatien angeboten. Novalja, ein kleines Fischerstädtchen in Kroatien, hat ein paar echt solide, entspannte und saubere Apartments zu bieten. Außerdem einen schönen Hafen, an dem man die beste Pizza für wenige Groschen sowie umwerfende Crepés erwerben kann. Man stelle sich vor, es gibt tatsächlich einen Snickers-Crepé mit Karamellsoße, Erdnüssen und Nutella. Da läuft einem alleine vom Hören das Wasser im Munde zusammen. Natürlich, und so muss es auch sein, findet man hier auch die ein oder andere peinliche Bar, in der Tänzerinnen in leichter Bekleidung ihre Hüften schwingen. Währenddessen kann man einen 2-zum-Preis-von-1-Cocktail schlürfen, welcher auf beeindruckende Art und Weise von einem braun gebrannten Barkeeper durch die Luft jongliert wurde. So kann der Abend entweder mit Freunden auf der Terrasse, am Pier oder in einer dieser belustigenden Bars begonnen werden.

Abifahrt nach Kroatien - Stille am Strand

Abifahrt nach Kroatien – Stille am Strand

15 Minuten entfernt, hervorragend mit einem Freiluft-Shuttle zu erreichen, liegt der Steinstrand, an den eine türkis-blaue Meerbucht grenzt. Vorteil: Keine sandigen Hosen. Nachteil: Unbequeme Rückenlage. An diesem Strand befinden sich auch die Clubs, die Tag und Nacht geöffnet zu sein scheinen. Es handelt sich um Openair-Clubs, die ziemlich schick aufgemacht sind und in welchen sogar Pools für eine Abkühlung nach wildem Tanz zur Verfügung stehen. Die Musik begrenzt sich nicht nur auf das übliche Charts-Geplänkel sondern überrascht zunehmend mit Elektro-, Techno- und Drum& Bass- Klängen.

Abifahrt nach Kroatien - Chillen am Pool

Abifahrt nach Kroatien – Chillen am Pool

Am Tage lohnt es sich, um die Mittagszeit rum aus den Federn zu kriechen und an den Strand zu fahren. Der Ausblick auf die die Meerenge umsäumende Berglandschaft allein lohnt sich schon, doch auch das klare Wasser lädt zum Schnorcheln ein. Eine Tretbootfahrt zu günstigen Preisen lockt einen auch ungemein. Wer abenteuerlustig ist und bereit, ein bisschen mehr Geld auszugeben, kann auch einen Bungeejump wagen oder Jetski fahren. In der Fischerstadt gibt es viele Restaurants und einen großen Supermarkt- so ist es einem freigestellt, ob man sich selbst verpflegt oder Essen geht. Wenn man den Alkohol in Maßen genießt, kann man in Novalja also einen wunderbaren Urlaub mit guten Freunden erleben. Ob man ausgelassen im Pool tanzt, vom Tretboot aus in die Wellen springt oder gemeinsam den Sonnenuntergang am Hafen miterlebt, Kroatien bietet vielerlei tolle Erlebnisse und Momente.

Diese Erholung ist nur weiter zu empfehlen und jeder Abiturient hat einen solchen Urlaub redlich verdient. Na, neugierig geworden? Zum Beispiel bietet diese Organisation eine solche Abireise an: www.fun-reisen.de

!!! Tipp: Kaufe niemals ein von Teamern angebotenes „Clubband“. All die Vergünstigungen und Vorteile kannst du sowieso nicht nutzen, das ist rausgeschmissenes Geld.

 

 

Quelle: http://www.avicii.com/photos/

Die Alternative der Woche… mit Avicii

 

Es gibt Musiker, die man eigentlich nur sehen sollte. Weil sie einfach mal gut aussehen. Und in Skandinavien scheint es nur solche Musiker zu geben. Zumindest soweit ich das aus männlicher Sicht beurteilen kann. Avicii alias Tim Berling ist genauso einer – auch wenn ich hier jetzt nur auf seine musikalischen Qualitäten eingehen will, weil nur die kenne ich…

Aber wer ist dieser Avicii überhaupt? Nun, dahinter steckt der

Quelle: http://www.avicii.com/photos/

schwedische DJ Tim Berling, der nebenbei auch noch remixt und produziert. Dem ein oder anderen von euch ist er vielleicht sogar bekannt – denn 2011 wurde sein Song Penguin von Leona Lewis als Instrumental für ihr Comeback benutzt.  Im selben Jahr wurde er dann auch weltweit bekannt mit seinem Song Levels, womit er in Deutschland Platz 6 der Charts erreichte, in seiner Heimat Schweden sogar Platz 1. Anschließend wurde es ruhig um ihn, abe er ist trotz allem immernoch aktiv. Übrigens, sowohl vorher als auch danach regelmäßig in den Charts – trotzdem scheint er für viele nur ein One-Hit-Wonder zu sein…

Was man bei seiner Musik nicht verstehen kann – sie ist clubreif, der Bass ist angenehm voll und man wird unwillkürlich zum mitwippen animiert (Was in der Bahn immer für verwirrte Blicke sorgt, aber sonst nicht weiter stört). Er kombiniert Höhen und Tiefen, dass man poetische Rückschlüsse auf das Leben ziehen könnte. Meistens kommt auch noch Gesang dazu, der durch das Instrumental begleitet wird wie ein guter Film.

Eigentlich macht er House, aber immerwieder hört man auch mal andere Einschläge, beispielsweise wenn er andere Bands oder Künstler featured. Aber selbst das klingt wunderbar rund und ist eine Massage für die Ohren – für jeden, der elektronische Musik liebt.

Auf jeden Fall ist das wieder der Beweis, dass elektrische Musik mehr ist als Dubsteb, Techno und die Kalkbrenner-Brüder.

In diesem Sinne bis nächste Woche

Euer Benny