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So geht ESC in Finnland – Teil 1

In Deutschland schmeißt der vermeintliche Vertreter in der Finalshow hin während Finnland seinen Vertreter feiert… Übrigens, schon eine Woche früher als ihr Südlichter.

Jaja, die Finnen wollten nach langer Zeit auch mal wieder gewinnen und haben deswegen zurück geschaut: Wie haben wir es das letze Mal gemacht? Nun, mit Lordi. Das war nicht schwierig. Geile Show, lustige Band und das wars. Ach ja, und Lärm, den sie Musik nannten… Irgendsowas brauchte man ja.

Also, wie können die Finnen es dieses Jahr machen? Nun, wir schicken eine Punk-Band. Daraus kann man so geile Shows machen. Ach ja, und eine lustige Band. Die haben sie gefunden, denn unsere Vertreter sind mit so einem Eifer bei der Sache, dass das fast schon lächerlich wirkt. Aber Tatsache, sie meinen es ernst: sie lieben die Musik.

Die Musik klingt auch definitiv nicht schlecht, aber nicht der Grund, der uns europaweit in die Zeitungen gebracht hat. Nein, das lag daran, dass unsere Band komplett aus Musikern besteht, die Trisonomie 21 haben. Aber hört selber mal rein:

Definitiv nicht schlecht (auch nicht überragend, aber darauf kommt es bei  ESC eh nicht an). Da macht es Spaß zuzugucken und Europa kennt uns, wir sind speziell. Ziel erreicht.

Gut, auch Deutschland hat es in (zumindest die finnischen) Zeitungen geschafft. Als der, der die Nominierung abgelehnt hat und niemand weiß warum. Da finde ich uns schon besser… So gut, dass ich mit der restlichen Redaktion gewettet habe.

Ich habe gewettet, dass es Finnland definitiv unter die ersten Drei schafft. Wenn nicht, bekommt die Redaktion ein Paket voll mit Naschkram und anderen tollen finnischen Spezialitäten. Wenn nicht, bekomme ich ein deutsches Süßigkeiten-Paket. Top, die Wette gilt!

In diesem Sinne bis zum zweiten Teil, bei dem ich euch dann erzähle, wie die Finnen den ESC gucken. Insofern ich mich anschließend noch an etwas erinnere… Was ich damit meine? Das erfahrt ihr dann!

 

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Penkkarit – Süßigkeiten am laufenden Band…

Heute ist ein besonderer Tag an unserer Schule – Penkkarit, der Tag, an dem die Abiturienten gehen. Ich halte euch hier auf dem laufenden, was das so alles heißt…

Von Benjamin Lewerenz / Helsinki

Aber zunächst, wo bin bin ich überhaupt? Ich bin für ein Jahr Schule in Finnland – genauer gesagt, in Helsinki. Und die Abiturienten haben heute ihren letzten Tag, und das wird natürlich gebührend gefeiert!

8:30 — die Schule beginnt ganz normal, nur eine Handvoll merkwürdig verkleideter Abiturienten läuft herum…

8:54 — die ersten Abiturienten stören den Kurs, indem sie an die Tür klopfen, um Süßigkeiten in den Raum zu schmeißen.

9:10 — die Abigaala beginnt. Die besten und interessantes Schüler des Jahrganges geehrt…

9:27 — relativ unspektakuläre Show. Eigentlich nur Name, danke, mit Süßigkeiten abwerfen, der nächste bitte.

9:35 — mittlerweile sind alle an der selben Stelle und machen Party. Video kommt später.

10:15 — wir müssen in unsere Klasse. Aussicht auf geregelten Unterricht gleich Null…

10:30 — die Lehrerin hat den Unterricht aufgegeben und ich spiele deutsche Musik vor und erzähle vom deutschen Karneval.

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Ausbeute von nur dieser Stunde ist hervorragend. Vorige Süßigkeiten sind noch nicht mal mit dabei…

11:46 — die Abis haben ihre LKWs bestiegen und machen sich jetzt auf dem Weg. Wohin? Keine Ahnung! Aber ich bleibe dran und Folge mit den öffentlichen!

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