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Das Reich der Trainierten und derer, die es werden wollen…

 

Anfang Dezember ist der perfekte Moment, um sich in einem Fitnessstudio anzumelden. Elf Monate sind vergangen seit man sich ausschließlich von Plätzchen und Christstollen ernährt hat, und es sind nur noch wenige Tage hin, bis man es wieder tut. Draußen ist es kalt, die Laune wird mies und es wird gerade mal mittags hell, und dann auch noch zu einer so ungünstigen Zeit, in der man in der Schule, in der Uni oder bei der Arbeit ist. BerlinImPuls-Reporterin Jana kann das so nicht hinnehmen. Sie hat sich getraut… Das erste Mal Fitnessstudio!

von Jana Adam

Ich bewege mich gerne, gehe im Frühling Joggen, im Sommer schwimmen und im Winter Skifahren. Aber im Herbst & Winter? Wenn die Seen langsam zufrieren, es noch keinen Schnee gibt und das Joggen oder Inlinerfahren im Dunkeln und Kalten keinen Spaß mehr macht? Was dann?

Es lebe die Leggings!

Ich habe mich vor drei Wochen in einem Fitnessstudio angemeldet. Ich bin mit einer Freundin zusammen hingegangen, alleine hätte ich mich wahrscheinlich da nicht hin getraut. In meiner Vorstellung waren im Fitnessstudio ausschließlich Männer mit aufgepumpten Oberarmen und Frauen mit blondierten Haaren. Die größte Qual beginnt schon vor dem Eintritt in das Reich der Trainierten und derer, die es mal werden wollen. Was ziehe ich an? Ist wohl eine elementare Frage, die man sich davor stellen sollte. Erster fataler Fehler war es, meine kurze Laufhose anzuziehen! Gefühlte 90% der Frauen tragen Leggins. Frau sollte sich besser mit Leggings, bunten Schuhen und einem Top (Farbe der Schuhe und des Haargummis beachten!) tarnen.

Body, Body, Body!

Das Fitnesstudio, in dem ich trainiere, ist in der obersten Etage im Alexa, es gefällt mir sehr gut dort. Die Räume sind sehr groß, die Decken sehr hoch und es ist offen und hell. Es gibt ein breites Angebot, die Muckimänner finden dieselbe Spanne an Angeboten wie spirituelle Yogis. Bei den Kursen wie Bodystep, Bodybalance, Bodyattak, Bodycrombat und Bodyjam kommt man jedoch leicht durcheinander (man sollte besser ein kleines Notizbuch mitführen :-)).Wer hätte gedacht, dass das eine ein Langhanteltraining ist und das andere ein Tanzkurs mit den aktuellen Charts? Durch die Abwechslung zwischen eigenständigem Training an den Geräten und den Kursen kann man sich schnell in Form bringen, und es macht jede Menge Spass, mit einer Freundin zusammen einen Tanz- oder Yogakurs zu belegen.

Fitnessstudio vs. Motivation

Was gibt es noch zu sagen? Es ist praktisch, dass das Fitnessstudio immer offen hat. Und wenn ich immer schreibe, dann meine ich auch immer. 24 Stunden, 365 Tage im Jahr. Die Abwechslung zwischen Kursen und Geräten und die Spanne der Angebote haben mich sehr überzeugt. Die Monatsgebühr von 18.50 Euro ist wirklich sehr preiswert! Die Vertragsbindung sorgt bei mir jedoch für Kopfschmerzen, denn leider ist der Vertrag für 12 Monate bindend.

Das Fitnessstudio trotzt der Hitze, dem Schnee und dem Regen. Meine Befürchtungen und Vorurteile haben sich nicht bestätigt. Klar gibt es den ein oder anderen „Muckimann“, aber die meisten Leute sehen aus wie jede/r andere. Soviel steht fest: Ein Fitnessstudio ermöglicht mir eine breite Spanne an Sportangeboten, aber die Motivation, oft hinzugehen, die muss jede/r selbst haben :-) Wenn du erfahren willst, was sich hinter den ganzen spezifischen Bezeichnungen verstecken, kannst du es ja mal ausprobieren! Aber als Frau am besten in … Leggings :-)

Hier ein YouTube Video zum ersten Besuch im Fitnessstudio:

 

 

 

 

 

 

 

Eifrig am Diskutieren

Pro & Contra: Was bitte ist am Winter so schlimm?

 

Die Temperaturen sinken und sie ist wieder da: Die graue Betondecke über Berlin! Es ist Herbst und vorbei ist die Leichtigkeit von Becks und Strandbar, Flip-Flops und Sonnenbrille. Aber ist das eigentlich so schlimm oder kann man dem Herbst und Winter nicht auch etwas Positives abgewinnen? Ein Pro & Contra von unseren Redakteuren Annika Naujokat und Benjamin Lewerenz.

Pro: „Sich aufwärmen ist doch viel leichter, als sich abzukühlen“

Während der Diskusion

BiP Redakteurin Annika in der Diskussion mit ihrem Kontrahenten Benny

Mag sein, dass es etwas mit dem individuellen Temperaturempfinden eines Menschen zu tun hat, dass einige den Winter lieben oder hassen. Sicher sind gefrorene Füße und Hände nicht schön und sie können durchaus auch eine gewisse Behinderung im winterlichen Alltag darstellen, doch nichts desto trotz bin ich ein absoluter Winterfan. Woher das rührt?  Vielleicht daher, dass ich mit dem Sommer und der warmen Jahreszeit ganz einfach noch weniger anfangen kann. Die warme Jahreszeit macht mir tatsächlich in erster Linie als Schülerin zu schaffen. Sobald der Temperaturanstieg sich meldet, heißt es morgens: dicke Jacke anziehen und tagsüber: schwitzen. Klar kann man sich dann nach dem „Zwiebelprinzip“ kleiden, wie einem in jener Zeit ja häufig vorgehalten wird. Aber die ganzen Jacken dann in der Schule mit sich herumzuschleppen, macht auch nicht gerade viel Spaß.

Sportunterricht wird durch den Sommer auch immer lästiger, als ich ihn persönlich sowieso schon empfinde. Die Lehrer kommen ja häufig auf die geniale Idee, bei dem „schönen“ Wetter raus zu gehen, aber ich finde eigentlich, dass das Schwitzen allein durch körperliche Anstrengung schon übel genug ist. Dann wären da noch diese lästigen Viecher, die Frühling und Sommer für gewöhnlich mit sich bringen. Ob am Abend auf der Terrasse zu Hause, oder beim Mittagessen draußen vor einem Restaurant, immer sind es Bienen oder Mücken, die mich stets blitzartig vom Tisch fliehen lassen. Allgemeine Aggression durch jegliche Art von Stichen, oder einem Summen bei einem gemütlichen Essen mit der Familie erlebe ich demnach auch nicht selten.

Und dann ist da noch etwas: Ich für meinen Teil kann nur mit einer Decke schlafen! Dieser Umstand wird natürlich zum Problem, sobald es für das Federbett zu warm wird. Auch ein Laken ist meistens nicht die Lösung. Ich habe es lieber, wenn ich mich warm einkuscheln kann, während es außerhalb des Bettes deutlich kühler ist. Während der Schulzeit tritt dieser Effekt beim Aufstehen als eine „belebende Kälte“ auf und am Wochenende lässt es mich mein Bett umso mehr genießen und wertschätzen. Da ich leider keinen Ventilator besitze, werde ich im Sommer täglich von der quälend heißen Raumtemperatur belästigt. Es ist sehr viel einfacher, einen Raum aufzuheizen, anstatt ihn runterzukühlen. Sich in ein Auto zu setzen, die Klimaanlage einzuschalten und sich aufzuwärmen, empfinde ich als angenehmer, als mich in einen von der Sonne aufgeheizten Wagen begeben zu müssen, um auch dann nur kaum spürbare Abkühlung zu erhalten.

Zudem ist der Winter ja nicht immer nur kalt und grau. Es scheint ja oft genug auch die Sonne und das beschert einem ja die schönen Wintertage, an denen man raus geht, um Schlitten zu fahren und Schneemänner zu bauen. Nicht dass ich das im vergangenen Winter getan hätte, doch man sieht an solchen Wintertagen ja allzeit die rundum bespaßten Familien, die zusammen allerlei dieser winterlichen Aktivitäten an der frischen Luft ausüben. Über alle dem steht aber natürlich des Winters schlagkräftigstes Argument: Weihnachten! Verbunden damit sind Lebkuchen, Plätzchen-backen, Zeit mit der Familie, ein schöner Weihnachtsbaum und nicht zu vergessen: die Geschenke.

Mein Fazit: Ganz ehrlich – Was bitte ist so schlimm an der kalten Jahreszeit?

Contra: „Sich aufwärmen ist doch viel leichter, als sich abzukühlen“

BiP-Redakteuer Benny argumentiert mit Händen und Füßen um Annika zu überzeugen

BiP-Redakteuer Benny argumentiert mit Händen und Füßen um Annika zu überzeugen

Ach ja – der Winter… Was ist daran gut? Dass man sich den Hintern entweder abfriert oder ihn in der Straßenbahn wegge“kuschelt“ bekommt…? Jetzt mal ehrlich: Das ist doch nicht schön, oder? Denn im Winter gibt es nur zwei Extreme: Entweder man steht draußen, umgeben von ´ner Menge Schnee und bibbert vor sich hin, oder man ist irgendwo drinnen und ringt um Luft bei viel zu heißen Heizungen und trockener Luft. Und das macht das Bekleiden so kompliziert: Jacke, Pullover, Pullover, T-Shirt, T-Shirt, Unterhemd & Thermounterwäsche. Das muss man immer anziehen, wenn man raus will und immer anziehen, wenn man in ein Haus geht. Ergo ist man sich eigentlich nur am umziehen. Im Sommer – also der warmen Jahreszeit – braucht man maximal ein T-Shirt… Morgens angenehme 20 °C und mittags sind es schöne 27 °C. Das ist doch sehr viel einfacher!

Aber nicht nur das: Im Sommer kann man viel mehr Sport machen als im Winter. Der wohl bekannteste Sport: Schwimmen. Die Freibäder haben offen, das Wasser ist eine angenehme Abkühlung und die Mädels (und Typen) können ihre Reize zeigen… Und ganz ehrlich: Ein Mädchen im Bikini sieht doch viel besser aus als ein Michelin-Mädchen mit 10 Schichten Klamotten. Selbiges geht auch bei Jungs – das Sixpack ist doch viel schicker als die Jacke überm Pulli überm Pulli überm T-Shirt überm T-Shirt übern Hemd.

Außerdem ist die ganze Welt bunt! Die Blumen blühen, die Bäume sind grün, die Welt ist hellwach – denn die Sonne ist bis 22 Uhr aktiv und nicht schon um 18 Uhr untergegangen. Beispiel Schule: Man steht morgens auf – dunkel; man geht zur Schule – dunkel; man kann endlich nach Hause – dunkel; man geht zu Freunden – dunkel. So geht es mir jetzt schon – und es ist gerade erst Herbst! Was ist das dann erst zu Weihnachten – oder im tiefsten Winter…?

Außerdem ist das Wetter im Winter immer schlecht! Entweder ist es bewölkt oder es schneit oder es regnet oder es scheint die Sonne und blendet einen, weil sie so niedrig steht und durch den Schnee reflektiert wird… Man hat das Gefühl, man ist blind! Macht sich super für Auto- oder Radfahrer. Und dann habe ich noch dieses Argument: Nur im Sommer bekommt man eine natürliche, angenehme Bräune und sieht nicht so künstlich-orange-verkokelt aus wie die Nutzer des Solariums.

Und mein Fazit: All together – Im Sommer ist man und Frau einfach schöner, entspannter, sicherer und leichter :-)

 

Das Special: Benny & Annika lachen sich tot – ähm, diskutieren über den Winter…

 

 

 

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Zeugnisse auf Wunsch – Einser ganz leicht gemacht

 

Wieder nur ne 3 in Mathe und in Deutsch bist Du auch nicht besser geworden?

Bald kommen die neuen Zeugnisse und dann kann es schnell passieren, dass es zu Hause Ärger gibt. BerlinImPuls hilft!

Wir haben uns gedacht: Da muss sich etwas ändern. Sofort! Also ist ein Team von BerlinImPuls auf die Straße, um schöne(re) Zeugnisse zu verteilen. Zeugnisse, die glücklich machen. Aber auch verwirren…

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Mit Perücke und ganz viel Pink durch den Tiergarten – der AVON-Frauenlauf 2013

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Am 4.5.2013 hieß es wieder: In die Turnschuhe, fertig, los! Der alljährliche Avon-Frauenlauf fand nun schon das 30. Mal statt.

Dieses Mal hatte ich auch ordnungsgemäße Kleidung an und war damit bestens gerüstet für den 5km-Lauf durch den Tiergarten. Das Gelände erinnerte an einen Rummel, überall standen Zelte rum, Menschen drängelten sich aneinander vorbei und die Geräuschkulisse war alles andere als ruhig. Ich habe sogar gesehen, dass es ein Zelt gab, bei dem man sich kostenlos massieren lassen konnte. In einem anderen dagegen wurde kostenloses Schminken und Frisieren angeboten. Da bin ich schon so ein bisschen in Versuchung geführt worden, aber leider hatte ich ja keine Zeit – schließlich war ich zum Laufen gekommen!100_5128

Um 16.30 Uhr startete mein Lauf dann auch. Ich machte meine Musik an, wartete, bis sich die Menschenmasse träge in Bewegung gesetzt hatte und joggte dann los. Die Sonne schien, es war schon warm und die Stimmung war super. Dass ich während des Laufens allerdings teilweise ein breites Grinsen im Gesicht hatte, war anderen Gründen zu verdanken: Schon kurz nach dem Start lief ich hinter ein Frau, die ein Schild hinten auf dem Rücken hatte: „weiblich ≠ Barbie“ (die Barbie war als Bild zu sehen). Das Schild hätte aber bestimmt mehr Eindruck erweckt, wenn es nicht an einem leuchtend pinkfarbenen T-Shirt gehangen hätte… sowieso wurden meine Augen von dem ganzen Pink um mich herum geradezu geblendet. Ich meine, klar, der Avon-Lauf ist nur für Frauen, aber muss man deshalb die offiziellen T-Shirt pink machen? Das ist ja wohl ein wandelndes Klischee!

Wo wir gerade bei Frauen sind: Eini100_5131ge Frauen entpuppten sich beim zweiten Blick als Männer. Die Tarnung mit blonder Perücke, Bällen im Top und ganz viel Pink war zwar gut, konnte aber aufgrund mangelnder Natürlichkeit niemanden lange täuschen. Weshalb sie immer wieder belustigte Blicke zugeworfen bekamen. Eine Freundin erzählte mir, sie wäre an einem Mann vorbeigelaufen, der sich das Bein hielt, auf der Stelle rumhüpfte und weinerlich sagte „Ich hab´n Krampf! Aua. Krampf! Aua, Aua, Aua, ich hab `nen Krampf!“. Das hätte ich ja auch gerne gesehen…

Andere Männer standen lieber am Rand und feuerten die Frauen an. Einer stand in voller bayrischer Tracht mit einem Schild „Go Mädels!“ da. Unterstützung wurde uns auch durch Trommelgruppen und eine Band gewährt, die aus vollem Halse „Yeah, baby, she´s got it!“ schmetterte. Von meinen schmerzenden Beinen lenkten mich auch zwei Frauen ab, die ebenfalls Zettel auf dem Rücken hatten: Bei der linken Frau stand „Mutter >“ und bei der rechten Frau dazu passend „< Tochter“. Nette Idee. Eine nette Idee war auch das Schild „Überhol mich ruhig, von vorne sehe ich noch v100_5133iel besser aus!“

Dank dieser vielen amüsanten Kleinigkeiten verging der größte Teil der Strecke wie im Fluge – naja, Ähnlichkeit mit einem Flug hatte es eher weniger. Ich würde es eher als „Lückenhopsen“ bezeichnen, denn obwohl sich auf der Strecke die Masse so langsam verteilte, blieb es ziemlich voll und wenn man voran kommen wollte, musste man jede sich bietende Chance, zu überholen, nutzen. Richtig anstrengend fand ich dann erst den letzten Kilometer. Die Beine fühlten sich immer mehr an wie Gummi, die Zunge hing schon fast seitlich aus dem Mund und gierte nach etwas zu Trinken und die Füße brüllten sowieso schon lange „Aua! Wir wollen Feierabend! Schluss mit dem Schwachsinn! Paaauuuuuuuuusssssssssseeeeeeeeeee!“.

Irgendwie schaffte ich es aber dennoch ins Ziel (die Füße wurden einfach ignoriert) und erhielt meine tolle Medaille. Aber damit war noch lange nicht Schluss. Denn nicht nur der Avon-Lauf war am 5.4., sondern auch die Lange Nacht der Familie, der ich danach noch einen kleinen Besuch abstattete.

Eure BerlinImPulserin Katja

Jugger

Was ist… Jugger?

Schon mal den australischen Endzeit-Gladiatorenfilm „Jugger – Kampf der Besten“ gesehen? Wir auch nicht. Aber unter dem Begriff „Jugger“ findet man heutzutage nicht nur den Film, sondern eine Trendsportart der Extraklasse – mit künstlichen Hundeschädeln, über drei Meter langen Ketten und einem Hin- und Her mit riesigen Wattestäbchen.

Auch in Berlin haben sich die Jugger eingefunden und stecken eifrig ihre Spielfelder ab, um ihre glorreichen Kämpfe zu beginnen: