Abifahrt nach Kroatien - Chillen am Pool

Abifahrt ins Glück: Es gibt nicht nur Lloret und Rimini!

 

Nach 12 oder 13 Jahren Schule gilt es, das Ende dieses Lebensabschnittes gebührend zu feiern. Und trotz dem man in den letzten Monaten vor dem lang ersehnten Abschluss nur noch Klausuren, Prüfungen und Notenpunkte im Kopf hat, müssen sich einige Freiwillige um „lebenswichtige“ Angelegenheiten wie das Abibuch, den Abiball, Abipartys und die Abifahrt kümmern. Damit der Jahrgang und die Abiturzeit in Erinnerung bleibt. Wenn all der Stress ein Ende gefunden hat, kann man sich jedoch vollends fallen lassen, wonach sich Kopf und Glieder sehnen. Und wo bietet sich das am besten an? Natürlich auf der Abifahrt. Die Meisten stellen sich unter dieser Reise eine Fahrt mit zu viel Alkohol, peinlichen Erlebnissen, vielen unerwarteten Knutschereien, schlechter Musik und dreckigen Stränden vor. Mit hoher Wahrscheinlichkeit laufen auch viele dieser darauf ausgelegten Reisen so ab. Doch es geht auch anders: Das was jetzt kommt, ist vor allem an all die Unglücksraben gerichtet, die in den nächsten Jahren die Organisation der Abifahrt übernehmen…

von Lilly Jogwer

Abifahrt nach Kroatien - es muss nicht immrer Lloret sein

Abifahrt nach Kroatien – es muss nicht immrer Lloret sein

Neben Lloret de Mar in Spanien oder Rimini in Italien wird auch Kroatien angeboten. Novalja, ein kleines Fischerstädtchen in Kroatien, hat ein paar echt solide, entspannte und saubere Apartments zu bieten. Außerdem einen schönen Hafen, an dem man die beste Pizza für wenige Groschen sowie umwerfende Crepés erwerben kann. Man stelle sich vor, es gibt tatsächlich einen Snickers-Crepé mit Karamellsoße, Erdnüssen und Nutella. Da läuft einem alleine vom Hören das Wasser im Munde zusammen. Natürlich, und so muss es auch sein, findet man hier auch die ein oder andere peinliche Bar, in der Tänzerinnen in leichter Bekleidung ihre Hüften schwingen. Währenddessen kann man einen 2-zum-Preis-von-1-Cocktail schlürfen, welcher auf beeindruckende Art und Weise von einem braun gebrannten Barkeeper durch die Luft jongliert wurde. So kann der Abend entweder mit Freunden auf der Terrasse, am Pier oder in einer dieser belustigenden Bars begonnen werden.

Abifahrt nach Kroatien - Stille am Strand

Abifahrt nach Kroatien – Stille am Strand

15 Minuten entfernt, hervorragend mit einem Freiluft-Shuttle zu erreichen, liegt der Steinstrand, an den eine türkis-blaue Meerbucht grenzt. Vorteil: Keine sandigen Hosen. Nachteil: Unbequeme Rückenlage. An diesem Strand befinden sich auch die Clubs, die Tag und Nacht geöffnet zu sein scheinen. Es handelt sich um Openair-Clubs, die ziemlich schick aufgemacht sind und in welchen sogar Pools für eine Abkühlung nach wildem Tanz zur Verfügung stehen. Die Musik begrenzt sich nicht nur auf das übliche Charts-Geplänkel sondern überrascht zunehmend mit Elektro-, Techno- und Drum& Bass- Klängen.

Abifahrt nach Kroatien - Chillen am Pool

Abifahrt nach Kroatien – Chillen am Pool

Am Tage lohnt es sich, um die Mittagszeit rum aus den Federn zu kriechen und an den Strand zu fahren. Der Ausblick auf die die Meerenge umsäumende Berglandschaft allein lohnt sich schon, doch auch das klare Wasser lädt zum Schnorcheln ein. Eine Tretbootfahrt zu günstigen Preisen lockt einen auch ungemein. Wer abenteuerlustig ist und bereit, ein bisschen mehr Geld auszugeben, kann auch einen Bungeejump wagen oder Jetski fahren. In der Fischerstadt gibt es viele Restaurants und einen großen Supermarkt- so ist es einem freigestellt, ob man sich selbst verpflegt oder Essen geht. Wenn man den Alkohol in Maßen genießt, kann man in Novalja also einen wunderbaren Urlaub mit guten Freunden erleben. Ob man ausgelassen im Pool tanzt, vom Tretboot aus in die Wellen springt oder gemeinsam den Sonnenuntergang am Hafen miterlebt, Kroatien bietet vielerlei tolle Erlebnisse und Momente.

Diese Erholung ist nur weiter zu empfehlen und jeder Abiturient hat einen solchen Urlaub redlich verdient. Na, neugierig geworden? Zum Beispiel bietet diese Organisation eine solche Abireise an: www.fun-reisen.de

!!! Tipp: Kaufe niemals ein von Teamern angebotenes „Clubband“. All die Vergünstigungen und Vorteile kannst du sowieso nicht nutzen, das ist rausgeschmissenes Geld.

 

 

screenBIP

Pssst! Das macht die BerlinImPuls-Jugendredaktion im Studio…

Du kennst BerlinImPuls noch nich? BiP Reporterinnen Caro und Patricia stellen es dir vor und erzählen, was wir machen, wenn wir ins Fernseh- und Radiostudio gehen. Hier. Jetzt. In 30 Sekunden. Wenn du mitmachen willst und Hauptstadt-Reporter sein möchtest: Bewirb dich bei uns!

The queen is not amused und mein Geburtstag war zum Kotzen

 

Sommerferien. Urlaubszeit. Bei mir ging es dieses Jahr für zwei Wochen an die Algarve (Portugal) in einen Nachbarort von Albufeira. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass in unserem Hotel kaum Deutsche waren – im Gegenteil, in einer Zeitschrift wurde Albufeira als Ballermann der Briten bezeichnet. Von dem Wahrheitsgehalt dieser Aussage wurden wir schnell überzeugt…

So wurde der Tisch von einigen hinterlassen.

Die anderen Gäste bei den Mahlzeiten zu beobachten, bereitete uns einen tierischen Spaß, gleichzeitig schämten wir uns  jedoch auch für ihr Verhalten.

Einige schienen zu glauben, dass es ungesund ist, mehrmals zum Buffet zu gehen – und luden sich daher den Teller voll. Ob da der Käsekuchen neben dem Stockfisch, die Nudeln neben dem Eis oder die Papaya neben den Pommes landete, war nicht von Interesse. Das wäre ja nicht schlimm gewesen, wenn sie es denn aufgegessen hätten. Nicht selten jedoch blieb ein Großteil des Essens liegen – und die Kellner durften diesen dann zusammen mit unzähligen Gläsern und Bechern abräumen.

Der Höhepunkt war, als wir am Nebentisch einen Briten entdeckten, der sich gerade über die Dekoration – einen Apfel-Vogel – hermachte. Das Fehlen dieses Vogels entdeckte der Koch just in dem Moment, als auch der zweite davon geschleppt wurde und rief völlig entgeistert: „My decoration!“

Diese Deko konnte ich fotografieren, ehe sie verschwand.

Entgeistert waren auch wir, als wir uns ausnahmsweise mal an den Pool legen wollten, dort aber vergeblich nach einer freien Liege suchten. Beim nächsten Mal wollten wir uns einer Unsitte bedienen, die den Deutschen nachgesagt wird…doch siehe da, die Briten waren uns zuvor gekommen! Um 7.30 Uhr waren fast alle Liegen mit Handtüchern belegt, einige wenige wurden von ihren Besitzern sogar bis 14 Uhr dort alleine gelassen. Im Laufe des Urlaubs bekamen wir mit, dass kaum einer so früh aufstand, um eine Liege zu bekommen – man legte das Handtuch einfach schon am Abend davor dahin.

In diesem Urlaub wurde ich jedoch nicht nur um einige Erfahrungen reicher, sondern auch um ein Jährchen älter. Ich kann nur sagen:

Die Santa Bernarda

Dieser Geburtstag hatte es in sich. Schon am Morgen zogen einige Wolken auf und es wehte ein starker Wind. Geplant war eine Grottentour mit der Santa Bernarda, einem Segelschiff. Sobald wir den Hafen verließen, hängten sich die ersten über die Reling, wovon ich jedoch nichts mitbekam, da ich vom Bug aus die beeindruckende Küste beobachtete. Der Bug hob und senkte sich, man spürte jede Welle da oben und so machte sich irgendwann auch bei mir ein mulmiges Gefühl breit. Die restliche Fahrt verbrachte ich dann unten, mit den Füßen in einem Eimer mit kaltem Wasser und dem Wissen, sagen zu können, dass bei mir am 26.6. buchstäblich ein neues Lebensjahr angebrochen war.

Im Nachhinein ist es auf jeden Fall eine Erinnerung zum Schmunzeln^^

 

Wie ist es bei euch? Macht ihr in diesen Ferien Urlaub? Habt ihr schon etwas Tolles erlebt?

 

Eure BerlinImPulserin Katja

beten

Beten für BerlinImPuls!

 

 

BiP-Reporter Tim war für euch unterwegs, um einen Beitrag über Hairstyling zu drehen. Das er dabei auf 3 aussergewöhnliche Gentlemen stieß, die spontan für ihn und unser Magazin beteten, das konnte er vorher nicht ahnen…

z_wie_Zeltlager

Unsere Qualifikation zu Jugendredakteuren

Hallihallo! Am 28.4.2011 startete das Medienprojekt „Steps into future“ mit einer viertägigen Qualifikation zum Jugendredakteur. Mittlerweile sind diese vier Tage schon vorbei und ich, Katja, bin eine Jugendredakteurin (Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!).

Für die, die es interessiert, habe ich mal eine Zusammenfassung unserer Qualifikation aus meiner Sicht geschrieben – ich habe gerade nichts anderes zu tun. Ich muss zugeben, dass wir erstaunlich viel geschafft haben, wenn man bedenkt, wie oft wir ein Thema ewig ausdiskutierten oder einfach nur da saßen und quatschten. Aber natürlich hatten wir auch unsere produktiven Phasen.

Am ersten Tag wurden wir in die Kameras eingewiesen und machten uns dann daran, auch selbst zu filmen. Dazu wurden drei Gruppen gebildet, in welchen alle vergebenen Posten mindestens einmal vertreten waren. Ich war in einer Gruppe mit zwei eher dominanten Persönlichkeiten gelandet, was heißen soll, dass sie sehr viele Ideen hatten und entschlossen waren, die auch umzusetzen. Leider entsprach deren Geschmack nicht dem meinigen. Daher machte ich auch viele eigene Vorschläge, welche auch angenommen wurden – zumindest dachte ich das eine Weile. Doch dann fiel mir auf, dass die vielen kleinen Verbesserungen, die daran vorgenommen wurden, aus meinen Vorschlägen genau das machten, was die dominanten Persönlichkeiten sich ausgedacht hatten. Und ich habe das über ihr Gerede hinweg nicht einmal mitbekommen! Nun ist es eine Ironie des Schicksals, dass ich selbst oft zur Methode des „überzeugenden Totquatschens“ greife und somit von meinen eigenen Waffen geschlagen wurde.

Tag 2 war der „Radiotag“. Wir bekamen alle eine Einweisung in die Funktion der Aufnahmegeräte und wandten das danach natürlich auch wieder praktisch an. Zumindest diejenigen, die ihre Filme schon fertig hatten. Fast die ganze Truppe raste also erst einmal mit ihren Kameras durchs Haus und nur einige wenige machten sich daran einen Radiobeitrag zu verfassen (im Laufe des Tages wurden es aber noch mehr). Ich überließ mit dem Gedanken an den vorherigen Tag einem erst an diesem Tag erschienenen Mädchen die Kamera. Stattdessen kümmerte ich mich um den Ton – meiner Meinung nach eine wirklich schlaue Entscheidung. Denn als Tonfrau ist es irgendwie viel einfacher, sich mit irgendwelchen Anweisungen abzufinden.

Der dritte Tag unserer „Ausbildung“ umfasste eine Lehrstunde zum Thema Bild- und Audioschnitt sowie die praktische Anwendung des Gelernten. Eine fast durchweg entspannte Erfahrung – vor allem da ich alleine arbeitete und mich nur mit mir selbst anlegen musste. Falls ihr euch jetzt fragt, warum ich „fast“ schreibe: Ich bin zwischendurch mal für eine kurze Zeit im Dreieck gesprungen, weil das Schnittprogramm es einfach nicht unterlassen konnte, mich auf die Palme zu bringen. Es besaß doch tatsächlich die Dreistheit, meine Anweisungen zu ignorieren! Natürlich unterlag das fiese Programm nach einer gefühlten Ewigkeit meinem starken Willen.

Den vierten und letzten Tag unserer Qualifikation widmeten wir ganz der Fertigstellung und dem Feinschliff unserer vielen entstandenen Projekte. Einige Zeit verschlang natürlich auch die Suche nach einem geeigneten, ansprechenden und euch in Erinnerung bleibenden Namen für unser Medienmagazin – was haben wir diskutiert! Selbstverständlich sind wir am Ende zu einem Ergebnis gekommen. BerlinImPuls lebe hoch!

Das war’s im Grunde auch schon, aber eins will ich euch noch „erzählen“: Am Anfang des Tages bekamen wir eine schlechte Nachricht, die die Betroffenen aber mit erstaunlicher Gelassenheit aufnahmen. Sämtliche Daten, die wir am vergangenen Tag nicht auf einem USB-Stick gespeichert hatten, waren beim Herunterfahren der Rechner gelöscht worden. Diesmal achteten wir alle sorgfältig darauf, unsere Daten zu sichern!

Alles in allem fand ich diese vier Tage wirklich gelungen, auch wenn sich das in meinem Bericht zwischenzeitlich nicht immer so angehört hat. Gelernt habe ich auch eine ganze Menge. So z.B. den Umgang mit Kamera, Aufnahmegerät und Schnittprogramm sowie die Tatsache, dass die S-Bahn es auch wirklich so meint, wenn sie schreibt, dass zwischen Lichtenberg und fragtmichnicht keine Züge verkehren =D.

 

Eure BerlinImPulserin Katja

Tatkräftig… Auch am Samstag Morgen!

Über Berlin geht die Sonne auf und langsam finden sich 18 Jugendliche in dem Berliner Kulturgut „Weinmeisterhaus“ ein. Ein Gähnen geht durch die Runde. Dann kommt der innerliche Gong. Es ist 10 Uhr und unser dritter Projekttag beginnt.

Kreativ vor und hinter der Kamera - die Jugendredaktion

Nachdem wir am ersten Tag des Workshops bereits einen fabelhaften Eindruck der durchaus komplizierten Beitrags-produktion eines TV-Berichts bekommen haben, ging es heute Vormittag an die Bearbeitung derer. Bei der Sichtung des Materials amüsierte sich das Team köstlich aufgrund der doch zahlreichen Pannen. Ein Tonmann, der nach zwei guten Anmoderationen feststellte, dass die Moderation stumm nicht allzu gut kommt. Eine Kamerafrau, deren Kamera durch einen Filter leider bis zur Unkenntlichkeit des Bildes getrieben wurde. Oder aber auch eine „Potticasti“-Crew, die sich beim Anhören des Aufgenommenen doch stark wunderte, warum denn kein einziges Tönchen zu hören ist.

Aber natürlich gab es auch viele Erfolgserlebnisse für uns. Die Ergebnisse folgen in den nächsten Tagen.

Bleibt dran!

Rec.Cut.&.Play.


Eure BerlinImPulserin Ani