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Invented in Finnland

„Das ist Finnisch? Nein!“ – „Doch!“ – „Oh!“
Finnen haben vieles erfunden, was heute selbstverständlich ist… Was ohne die Finnen aber nie bekannt geworden wäre. Und ich wette, bei einigen der Sache werdet ihr genau so reagieren, wie oben beschrieben:

10. Der Molotowcocktail

Gut, es gab sowas ähnliches schon ein wenig früher, aber die Finnen haben es in seiner heutigen Form erfunden. Und zwar im Jahr 1939/40 im Krieg gegen die damalige Sowjetunion. Benannt ist das ganze nach Wjatscheslaw Molotow, den damaligen sowjetischen Regierungschef und Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten.
Dazu gibt es übrigens eine lustige Geschichte: Der Herr Molotow behauptete, dass die russische Bomber Brot bringen würden – in Wirklichkeit hat er aber Finnland annektieren wollen. Fanden die Finnen nicht so lustig und entwickelten das „Getränk passend zum Essen“. Die Dinger zündeten massig russische Panzer an und haben im sogenannten Winterkrieg so gut funktioniert, dass der stattliche Alkoholvertreiber „Alko“ die Dinger im professionellen Maßstab hergestellt hat…

9. Der Weihnachtsmann

Der echte Weihnachtsmann, seine Frau (ja, er ist verheiratet. Sonst hätte er ja das ganze Jahr über nichts zu tun) und die ganzen kleinen Elfen Leben in Finnland! Nicht in einem Coca Cola-Truck.
Er lebt in Korvatunturi (Zu Deutsch: Ohrenberg), einem Wald im Norden Finnland (mit Schneegarantie). Gemäß den finnischen Märchen ist irgendwo dort in diesem Gebiet die geheime Werkstatt des Weihnachtsmannes. In dieser Werkstatt wird alles von kleinen Gnomen verpackt, die übrigens auch die Wetterbedingungen für des Weihnachtsmannes Trip um die Welt analysieren. Der Name kommt übrigens davon, dass die Bergformation ein wenig wie ein Ohr aussieht.
Übrigens heißt der Weihnachtsmann im finnischen joulupukki – zu Deutsch: Weihnachtsziege… Finnischer Humor…

8. Benezol

Was ist das? Nun, der Grundstoff für Cholesterinreduzierte Margarine. Warum das unbekannte Ding vor dem Weihnachtsmann landet? Nun, weil die Margarine das ausbaden darf, was das Weihnachtsfest angerichtet hat – damit auch der Weihnachtsmann.
Ich will euch jetzt nicht mit dem chemischen Feinheiten aufhalten (dafür empfehle ich Wikipedia), sondern euch noch erzählen, dass man das hier in echt jedem Produkt findet, in das man das irgendwie Pumpen kann: Jogurt, Jogurtdrinks, Brot, Aufstrich – und das ist noch längst nicht alles… Fast so beliebt wie Salmiak…

7. Salmiak

Und da sind wir auch schon bei Nummer 7 in der Liste – Salmiak. Bei uns eher bekannt als Lakritz. Also ist jetzt nicht exakt dasselbe (oder das gleiche), aber sehr ähnlich. Kennt leider außerhalb Finnlands niemand, bei dem speziellen Geschmack auch irgendwie nicht verwunderlich, aber zumindest probiert haben sollte man es mal.
Denn hier ist der Kram ungefähr so beliebt wie die Sauna und hat hier wirklich jeder dabei (außer ich, ich mag das Zeug nicht). Die Verpackung sieht aus wie Zigaretten, was besonders verwirrt, wenn man kleine Kinder damit rumrennen sieht…

6. Internet Relay Chat

Internet Relay Chat, kurz IRC, bezeichnet ein rein textbasiertes Chat-System. Es ermöglicht Gesprächsrunden mit einer beliebigen Anzahl von Teilnehmern in so genannten Channels (Gesprächskanälen), aber auch Gespräche zwischen zwei Teilnehmern. Neue Channels können üblicherweise jederzeit von jedem Teilnehmer frei eröffnet werden, ebenso kann man gleichzeitig an mehreren Channels teilnehmen. Hat Wikipedia geholfen?
Nein? Nun, kurz gesagt: sie haben Chats erfunden. Übrigens ganz nebenbei kann man die Dinger auch als Datenbanken benutzen.

5. Nokia

Naja, muss ich dazu was sagen? Einst Hersteller unzerstörbarer Handys, die mit einer Akkuladung länger leben als der Besitzer- heute tot. Sorry, das kam unvermittelt… Nokia hat seine Telefonsparte (quasi sein Herz) an Microsoft verkauft und die Tablets, die es veröffentlicht, sind iPad-Kopien…
Angefangen als Holzmühle nahe Tampere am Nokianvirta (ein Fluss), dann Gummiwarenfabrik (die Nokian Gummistiefel und Reifen kann man heute noch kaufen), dann Telefonhersteller… Die Geschichte ist ein Tick länger und spannender und kann aus dem Kopf von jedem beliebigen Finnen erzählt werden, dass habe ich in einem Feldversuch ausprobiert…

4. Die SMS

Ungefähr auf einem genauso absteigenden Ast wie Nokia, aber irgendwie hält es sich noch am Leben… Auch wenn ich auf den Tag warte, an dem das erste Telefon ohne SMS-Funktion ausgeliefert wird. Wahrscheinlich passiert das am selben Tag, an dem auch die klassische Telefon-Funktion gegen eine VoiceOverIP-Lösung ausgetauscht wird…
Das Traurige an der gesamten Geschichte ist aber, dass der Entwickler der SMS an der gesamten Entwicklung nicht einen einzigen Cent verdient hat. Schade…

3. Schlittschuhe

Schlittschuhe? Nein! – Doch! – Oh! Seit 5000 (!) Jahren kennen die Finnen die Dinger schon. Naja, im Land der tausend Seen und des ewigen Winters auch kein Wunder, ist der Nachbar doch in einigen Teilen Finnlands näher wenn er am anderen Ufer wohnt, als wenn man einmal durch die Küste entlang zum nächsten Nachbarn läuft…
Auch hier wieder ein zynischer Haken – heutzutage ist der Erfinder der Schlittschuh in keinem Sport mit Schlittschuhen einer der besten… Nur im Eishockey sind sie gut (hinter Norwegen, Schweden, Russland, den USA und Kanada).

2. Angry Birds

Eines der Spiele mit der wohl beklopptesten Story der Welt kommt aus Finnland. Jap. Tatsache. Der Entwickler Rovio Entertainment kommt hier aus Finnland, hat seinen Sitz Espoo, der zweitgrößten Stadt Finnlands bei Helsinki und sowas wie das Silicon Valley von Finnland. Warum das Spiel so erfolgreich ist, weiß ich nicht. Ist es aber…

1. Clash of Clans

Die am besten verdienensten Finnen momentan sind die beiden Besitzer von Supercell, dem Entwickler von eben jenem Spiel. Sie haben nebenbei auch noch andere Spiele entwickelt (Hay Day, Boom Beach), aber Clash of Clans ist einfach die Gelddruckmaschine… Na gut, das Unternehmen verdient 2,4 Millionen Euro am Tag, aber trotzdem. Beeindruckend…
Beeindruckende Liste, oder? Habt ihr dazu noch Ideen oder denkt ihr, die Reihenfolge ist stellenweise nicht nachvollziehbar? Schreibt es in die Kommentare.
doodle

„Ich hab kein Smartphone. Hast du eins oder hat es dich?“

Blackberry. Samsung. Apple. Motorolla. Sony Ericsson. Nokia. Du kannst telefonieren. Du kannst SMS schreiben. Du kannst ins Internet. Du kannst reinsprechen und es spricht zurück. Du kannst alles. Unterwegs.

Ist es nicht nervig, wenn du mit jemanden sprichst und er spielt Doodle Jump während du ihn bittest, dir die Chemiehausaufgaben zu erklären? Hast du dir schon mal überlegt, ob es nicht total unnatürlich ist, dein Leben von einem „Androiden“ steuern zu lassen?

In unserem Zeitalter machen wir nicht mehr so viel natürliches, aber übersteigt das Rumgematsche auf einer Plastikscheibe nicht deine eigene Persönlichkeit? Was machst du, wenn du es zu Hause vergisst? Ach nein, wie dumm von mir. Sowas würde dir doch nie passieren! Aber was wenn doch? Dann kannst du dich in der U-Bahn nicht mehr beschäftigen, weil du total verlernt hast, was du ohne Smartphone machst, wenn dir langweilig ist. Du kannst nicht mehr bei Facebook nachgucken wie das Mädchen links neben dir heißt, die doch auf deine Schule geht. Du kannst keine Musik mehr hören. Was machst du? Du steigst aus, gehst auf den anderen Gleis der U-Bahn, fährst nach Hause um dein iPhone zu holen und kommst zu spät zur Schule.

In der Pause würde gerne das Mädchen aus der U-Bahn die Chemiehausaufgaben erklärt haben, aber du spielst Doodle Jump und hörst ihr gar nicht zu. Als sie angepisst weggeht, merkst du erst, dass sie eigentlich ganz hübsch aussieht. Du würdest ihr gerne hinterherrufen, aber du kennst ihren Namen nicht. Währenddessen ist dein kleiner Doodle in den Abgrund gestürzt.

Ärgerlich… Jetzt musst du von vorne anfangen. Bei beidem :-)

Was ist… eine Dirty SMS?

Hast du auch schon mal (versehentlich) eine Sex-SMS bekommen?

Wenn nein: Hast du was verpasst!

Wenn doch: Werden dir schmutzige Formulierungen wie „Lust auf ein Abenteuer?“ oder „Was hast du grad an?“ nicht unbekannt sein.

Jeder kennt sie. Manche kichern. Manche freuen sich, bis sie merken, dass sie an einen anderen gerichtet war. Aber am schlimmsten ist, wenn man willig geantwortet hat, noch bevor der Irrtum klargestellt wird.

Hier ein paar nützliche Tipps, wie der/die Betroffene reagieren kann:

1. Für die Vernünftigen: Nicht antworten, aber es den Freunden zeigen.

Für alle anderen, werdet kreativ! Ihr könntet:

2. Zeit und Ort vereinbaren und hoffen, dass der Absender den Irrtum bis zum Treffen nicht bemerkt.

3. Behaupten, man sei ein Elternteil und würde (a) gerne mitmachen oder (b) deinen Freunden bescheid sagen.

4. Schlagfertig antworten, wie in Fällen wie diesen:

„Ich habe nichts an… “ (besagte Sex-SMS)

– „Ich hab grad einen Popel aus meiner Nase geholt!“ (Reaktion deinerseits)

„Warum erzählst du mir soetwas ekliges?“

– „Du hast doch angefangen!“

Wie würdet ihr ´ne dirty SMS beantworten?

Wenn ihr noch weitere Ideen habt, wie man auf Sex-SMSen antworten könnte, dann schreibt uns einfach.

Viel Spaß bei eurem Abenteuer!