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Youki – Mehr als nur Filme schauen

 

Das Festival besteht ja nicht nur aus den Film-Wettbewerben, sondern auch aus Projekten und interessanten Talks. Es gibt unteranderem die Möglichkeit, bei einem Hörspiel-Projekt mitzumachen, zu erfahren, wie wichtig eigentlich eine passende Geräuschkulisse für Filme ist und zu lernen, wie man qualitativ hochwertige Skatevideos dreht.

In diese Projekte werden wir in den nächsten Tagen auf jeden Fall mal reinschnuppern und euch dann berichten, was es dort Spannendes zu sehen bzw. hören gibt!

 

 

Weiterhin gab es am Mittwoch den ersten Teil vom „Filmsofa“ (insgesamt gibt es drei) zum Thema „Es wird geliebt“. Mit auf dem Sofa saßen die jungen Filmemacher der Kurzfilme „Liebe für Anfänger“, „für Valerie“ und „Begegnungen“.

Zusammen mit der Moderatorin Laura-Lee Röckendorfer sprachen sie über das Gefühl, das in so vielen Filmen verarbeitet ist und das man sich oft wünscht, wenn es nicht dabei ist – Liebe. „Kommen Filme ohne Liebe aus?“ und was muss ein guter Teenie-Film enthalten? Um solche Fragen drehte sich dieser Teil des Filmsofas, der übrigens – genau wie die beiden nächsten Teile – um 15.30 Uhr live auf dorf tv ausgestrahlt wurde.

Ebenfalls auf dem Programm stand das „Media Meeting“ Teil 1: „Bonus Material. Übers Fernsehen, seriell Schauen & die vielen ersten Male“. In diesem wurde ein Video gezeigt, in dem mehrere Personen gebeten wurden, zu zweit bestimmte Szenen aus den Serien „Blossom“, „Dawson´s Creek“ und „The O.C.“ vorzulesen. In diesen Szenen ging es um Sexualität, Beziehungen und das Erwachsenwerden – alles Themen, die einen als Jugendlichen durchaus beschäftigen. Es war sehr interessant, die Reaktionen der Leser zu beobachten, denn es ist eine Sache, einem solchen Dialog im Fernsehen zu lauschen und eine andere, ihn laut vorzulesen. Erst da wird einem teilweise bewusst, dass man selbst so etwas nicht sagen würde.

Eine Leserin formulierte es ganz treffend: „Man könnte glauben, dass die Serie von Männern geschrieben wurde. Frauen würden nie so reden.“

Auf jeden Fall fand ich das „Media Meeting“ sehr interessant. Denn man wächst gewissermaßen mit den Protagonisten der Serien auf, die oftmals die gleichen Probleme wie man selbst haben.

Tja, das war es auch schon von meinen Erlebnissen, morgen geht es weiter!