Sherlock Holmes

Filmrezension „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“

 

Hallihallo :)

Ja, ich war mal wieder im Kino…eigentlich wollte ich mir Breaking Dawn ansehen, aber dann habe ich mich doch lieber für Sherlock Holmes entschieden – und ich bereue es nicht!

Der Film beginnt mit der unauffälligen Übergabe eines Pakets, einer schönen Frau, die es erhält, Sherlock Holmes, der sie verfolgt und einigen zwielichtigen Typen, die ebenfalls mit in die Situation verstrickt sind. Dann geschehen zwei Morde und schon ist man mitten im Geschehen, bei dem der angesehene Professor Moriarty die Fäden in der Hand zu halten scheint. Doch zu welchem Zweck? Was will er erreichen? Wer sind seine nächsten Zielpersonen? Könnte er ebenfalls hinter anderen unaufgeklärten Morden stecken, welche einflussreiche Personen betrafen, die jedoch keine Gemeinsamkeiten zu haben schienen? Und am wichtigsten: Wie kann er aufgehalten werden?

Sherlock Holmes fängt an zu ermitteln, um das größte Geheimnis in seiner gesamten Karriere zu lüften. Dafür braucht er jedoch die Hilfe von Dr. Watson, der allerdings gerade geheiratet hat. Das stellt den Meisterdetektiv vor einige Probleme, denn Professor Moriarty ist skrupellos und schreckt nicht davor zurück, ein frisch getrautes Ehepaar zu bedrohen bzw. zu töten, um sich Holmes vom Hals zu halten.

Doch Sherlock Holmes wäre nicht Sherlock Holmes, wenn er nicht auch dafür eine Lösung hätte – und so gehen er und Dr. Watson auf Spurensuche durch ganz Europa, unterstützt durch die Zigeunerin Sim, deren verschwundener Bruder ebenfalls auf irgendeine Weise mit Moriarty in Verbindung steht oder stand.

Die Situation spitzt sich immer weiter zu, denn Professor Moriarty ist ein würdiger Gegner und verfügt ebenfalls über eine messerscharfe Intelligenz, die – gepaart mit seiner schon erwähnten Skrupellosigkeit und seinem Ehrgeiz – eine reale Gefahr darstellt.

Ich war von dem Film gefesselt, da die von Anfang an vorhandene Spannung niemals nachließ, im Gegenteil – sie baute sich immer weiter auf, bis sie sich kurz vor Ende des Films in dem scheinbaren, überraschenden Ende entlud. Unterstützt wurde diese Spannung von Schüssen, Explosionen und einer ordentlichen Portion Humor.

Das Einzige, was ich an „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ zu bemängeln habe, ist Folgendes: Um zu zeigen, welche Details Holmes in seiner Umgebung wahrnimmt, und wie diese zu seinen Feststellungen führen, wurden immer wieder Rückblenden eingebaut. Diese zeigten eine von ihm gelesene Überschrift aus einer Zeitung, ein Gebäude mit einem Schriftzug, den er auf einem blutverschmierten Zettel gesehen hatte oder andere Einzelheiten wie Haarbüschel und Stofffussel. An sich ist das eine gute Idee, um dem Zuschauer zu zeigen, was man selbst alles nicht wahrgenommen hat. Allerdings liefen diese „Rückblenden“ so schnell ab, dass man mit dem Begreifen nicht immer hinterher kam, was wiederum verwirrte.

Dies tat der Spannung jedoch keinen Abbruch!

Kurz im Überblick

Filmstart:                  22.12.2011

Länge:                       128 Minuten

FSK:                           12 Jahre

Trailer:                         http://www.youtube.com/watch?v=7ZyVHxjokPY

Einschätzung:          spannend bis zum überraschenden Ende