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Die Alternative der Woche! mit We Are Augustines

Die New Yorker von We Are Augustines hatten es nicht einfach.

Erst zerbricht das erste Bandprojekt „Pela“ zweier Augustines, Billy McCarthy und Eric Sanderson, kurz nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums „Anytown Graffiti“, gerade als sie auf dem Weg nach oben waren. Sie waren damals noch zu viert unterwegs und erfreuten sich, hochgelobt von Kritikern, großer Beliebtheit, bis sie dem Druck der Musikindustrie nicht mehr standhalten konnten.
Doch Frontmann Billy McCarthy und Bassist Sanderson machen weiter. Nachdem Schlagzeuger Rob Allen gefunden war, gings unter dem Namen „We Are Augustines“ an die musikalische Fortsetzung von „Anytown Graffiti“.
Und dann folgt auch noch ein schwerer Schicksalsschlag für Frontmann McCarthy: Während der Studioaufnahmen nimmt sich sein Bruder James das Leben. Einflüsse, die auf dem ersten Album „Rise Ye Sunken Ships“ deutlich zu hören sind. In dem Song „Book Of James“ erzählt McCarthy von der psychischen Erkrankung seines Bruders, die letztlich zu dessen Selbstmord führte. Er möchte kein Mitleid heischen, aber die Tragik ist der tiefen, markanten Stimme des hartgesottenen Rockers immer noch anzuhören.

„Chapel Song“ ist eines der Prunkstücke von „Rise Ye Sunken Ships“. Der Song baut sich langsam auf und klingt, vor allem in Verbindung mit dem warmen, dramatischen Gesang McCarthys, nach einem „nein, wir geben nicht auf!“.

klingt für mich nach… einem Aufschrei McCarthys gegen die Übel der Welt. Insbesondere, wenn Mann in der Chapel sein Mädchen mit einem anderen vor den Altar treten sieht

würden sich gut verstehen mit… Fanfarlo, Interpol, Zulu Winter

am besten zu hören… bei einem emotionalen Gemisch aus guter Laune und Melancholie