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Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 7: Der Weltuntergang… Meinungen aus dem Volk!

Für den 7. Teil unserer Weltuntergangs-Kolumne war das BiP TV-Team auf dem Alexanderplatz unterwegs. Wer hat die richtigen Antworten auf unsere Fragen? „Wo geht denn die Welt überhaupt hin, wenn sie untergeht?“ und „Was hat Biene Maja mit dem Maya-Kalender zu tun?“. Wisst Ihr es? Dann habt Ihr jetzt zwei Möglichkeiten: Beitrag anschauen – und eure eigene Antworten posten!

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Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 4: Unser Sonnensystem und die Milchstraße

Schön, hier wäre also unser nächster Teil der Weltuntergangskolumne. Ihr erinnert euch bestimmt, dass ich in meinem ersten Artikel dazu über die drei verschiedenen Kalender der Maya berichtet habe. Angeblich gibt es aber noch andere Faktoren, die auf einen Weltuntergang hinweisen bzw. ihn verursachen – das soll jetzt in keinster Weise pessimistisch klingen …

Einigen von euch ist bestimmt bekannt, dass am 21.12. der Winter beginnt, zumindest kalendarisch gesehen. Dieses Ereignis nennt man die Wintersonnenwende. „Sonnenwende“ daher, weil an diesem Tag die Sonne ihren niedrigsten Stand erreicht und danach wieder höher steigt, sozusagen „wendet“, womit die Tage danach wieder länger werden. Mit anderen Worten: Falls die Welt am 21.12.2012, entgegen meiner Erwartungen und somit überraschenderweise doch untergeht, kann euch zumindest eines trösten: Der Tag ist kurz – der kürzeste Tag des Jahres, um genau zu ein.

Aber an dieser Wintersonnenwende allein kann es ja nicht liegen, sonst wäre der Weltuntergang schon längst zum lästigen Alltag geworden, da Sonnenwenden schließlich (Ja, es gibt auch eine Sommersonnenwende!) zweimal im Jahr und schon seit Ewigkeiten stattfinden.

Euch allen ist sicherlich bekannt, dass die Erde ständig in Bewegung ist, was dafür sorgt, dass wir Tag und Nacht haben sowie die verschiedenen Jahreszeiten. Jedoch bewegt sich auch die Sonne – und die „an ihr hängenden Planeten“ werden dabei mitgenommen. Ebenfalls bekannt ist, dass die Sonne ein Stern ist, welcher sich zusammen mit Milliarden von anderen Sternen in der Milchstraße befindet (Wehe, einer denkt jetzt an Milky Way). Nun werdet ihr euch möglicherweise fragen, WO sie sich denn hinbewegt. Auch die Sonne hat einen Punkt, um den sie sich dreht – das Zentrum der Milchstraße. Allerdings bleibt sie dabei nicht auf einer „glatten“ Bahn, sondern führt eher eine Wellenbewegung aus, welche sie mal über die Ebene der Milchstraße führt und mal darunter. Im Internet habe ich diese hilfreiche Grafik gefunden, die das mal etwas verdeutlicht:

Wie ihr seht, steht an der mittleren Abbildung „2012“ dran. Und nun kommt der Aha-Effekt: Wenn unser Sonnensystem sich immer rauf und runter bewegt, ist es logisch, dass wir dabei die Ebene der Milchstraße auch mal schneiden müssen. Angeblich soll dies 2012 der Fall sein und verheerende Wirkungen nach sich ziehen. Was mit „verheerend“ gemeint ist, kann sich ja jeder selbst (aus-) denken, es werden vermutlich jedoch nicht nur ausgefallene S-Bahnen und verspätete Busse sein.

An dieser so einfach klingenden Katastrophe gibt es jedoch einen Haken. Anscheinend haben Esoteriker und Wissenschaftler verschiedene Quellen. Ich will euch ja nicht den Spaß verderben, muss aber trotzdem mal darauf aufmerksam machen, dass unsere Erde die Ebene der Milchstraße erst vor 1,5 Millionen Jahren gekreuzt hat und sie auch nur alle 30 bis 40 Millionen Jahre kreuzt. Und das zu erleben wird wohl eher schwer sein. Ich für meinen Teil bezweifel, dass es überhaupt irgendwelche katastrophenartigen Auswirkungen haben wird, wenn dann die Ebene der Milchstraße doch mal von uns gekreuzt wird – denn wer sich um mehrere Millionen Jahre verrechnet, wird sich garantiert auch bei von ihm vorausgesagten Auswirkungen vertan haben…

Genug für heute. Bis zum nächsten Teil von „Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang“

Eure BerlinImPulserin Katja

Maya-Kalender

Kolumne: „Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang“ – Teil 3: Medien & Apokalypse

So, hier also unser nächster Teil zum Weltuntergang 2012.Wie nicht anders zu erwarten wird so ein brisantes Thema nur allzu gern von den Medien mal aufgegriffen. Überall findet man Beiträge: Welche, die anscheinend Panik verbreiten sollen, welche, die wissenschaftliche Hintergründe darlegen, welche, die den Weltuntergang für ihre Zwecke einspannen oder Beiträge, die die ganze Weltuntergangsgeschichte durch den Kakao ziehen.

Als ich mich letztens durch die Fülle an Informationsmaterial gekämpft habe, kam mir natürlich so einiges unter die Nase.
Ein gutes Beispiel ist die neue AXE-Werbung – das nenne ich mal eine kreative Idee!

 

Auch bei den Simpsons wurde das Thema in einer Folge verarbeitet…

 

 

Mit am besten fand ich jedoch folgendes Bild:

 

 

Wir wollen von euch wissen: Sind euch ebenfalls schon mal so nette Beiträge – welcher Art auch immer – über den Weg gelaufen? Und welche Richtung findet ihr am besten? Wissenschaftliche Beiträge, Panik-Artikel oder doch eher etwas mit Humor?


Eure BerlinImPulserin

Katja

weltuntergang

BiP-Kolumne: „Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang“ – Teil 1: Katja erklärt den Maya Kalender

So, hier ist also der erste Teil unserer Weltuntergangskolumne. Um das Thema „Weltuntergang“ machten sich die Menschen immer wieder Gedanken. Wann wird er sein? Wie wird er ablaufen? Was kann man dagegen tun bzw. wie kann man sich darauf vorbereiten?
Bei all diesen Fragen ist es kein Wunder, dass sich um den Weltuntergang viele Mythen ranken, einige enthalten durchaus noch einen Funken Wahrheit, andere dagegen scheinen nach dem Motto „Wer hat die kreativste Idee?“ entstanden zu sein.

Momentan kursiert der Glaube an einen Weltuntergang am 21.12.2012. Für dieses Datum sollen die Mayas, ein Volk Mittelamerikas, verantwortlich sein.

Wenn man mal von diesem nicht unbedingt erfreulichen Datum absieht, haben wir den Mayas einiges zu verdanken – so entwickelten sie zum Beispiel verschiedene Kalendersysteme. Insgesamt hatten die Mayas drei Kalendersysteme, welche für unterschiedliche Zwecke genutzt wurden. Zum einen gab es den „Haab-Kalender“, welcher sozusagen für den alltäglichen Gebrauch bestimmt war, z.B. um Saat und Ernte festzulegen. Er ist mit unserem Kalender vergleichbar, da auch er das Jahr in 365 Tage einteilt. Allerdings gibt es im Haab-Kalendersystem 18 Monate mit je 20 Tagen und einen Monat mit 5 Tagen. Dies liegt daran, dass bei der ursprünglichen Entwicklung des Kalenders ein Jahr noch 360 Tage hatte. Durch eine veränderte Erdumlaufbahn erhöhten sich diese aber auf 365 und die Mayas passten ihren Kalender an, indem sie den 19. Monat hinzufügten.

Dann gab es noch den „Tzolkin-Kalender, welche für Rituale eine Rolle spielte. Er teilte ein „Jahr“ in 20 Monate mit je 13 Tagen auf. Wer das mal durchrechnet, dem wird auffallen, dass man dabei nur auf 260 Tage kommt, eine Ergänzung, um auch bei diesem Kalender 365 Tage zu erreichen, ist jedoch nicht geschehen.

Die beiden bisher erwähnten Kalender laufen also nicht „synchron“ ab. Erst nach 52 Jahren (nach unserer Zeitrechnung) haben sie wieder einen gemeinsamen Punkt. Wenn ihr euch jetzt fragt, wie man auf 52 kommt: Berechnet einfach das kleinste gemeinsame Vielfache (kgV) von 260 und 365 und dividiert dieses dann durch 365.

Das dritte Kalendersystem trägt den Namen „Long Count, also „Langer Zähler“ und ist nach einem ganz anderen System als die beiden schon beschriebenen Kalendersysteme aufgebaut. Noch dazu ist er wesentlich komplizierter. Aufgrund dessen zum Long Count nur so viel:  Bei diesem Kalender werden die Tage gezählt. Maya-Forscher gehen vom 1.August 3114 v. Chr. als Anfangspunkt aus – von da an wurde kontinuierlich weitergezählt.

Und nun wird es interessant. Eine große Hürde ist das Korrelationsproblem, also die Maya-Kalender so zu „übersetzen“, dass wir einem Maya-Datum ein eindeutiges Gregorianisches Datum zuordnen können. An dieser Stelle ist man sich nicht ganz einig, welcher der von Forschern aufgestellten Korrelationszahl die richtige ist. Viele akzeptieren die Thompson-Korrelation.

Und jetzt kommt´s:
Die Mayas haben beim Long Count an einem bestimmten Tag mit dem Zählen aufgehört und dies auch nicht weitergeführt. Ahnt ihr, welcher Tag das nach der Thompson-Korrelation ist? Genau, der 21.12.2012 – doch das ist noch nicht alles. Am 21.12.2012 werden die 3 Kalendersysteme demnach wieder ihren Ausgangspunkt erreichen, also wieder bei „Null“ angelangen. Das klingt doch irgendwie nach einem Neuanfang, oder?

Dieser „Nullpunkt“ ist aber noch nicht alleine für den Gedanken verantwortlich, dass am 21.12.2012 die Welt untergeht. Welche Umstände noch dazu beitragen, schildere ich euch in meinem nächsten Beitrag…

So, damit hätten wir schon mal eine erste Grundlage gelegt – dumm müsst ihr nicht sterben :-)

Auf eine Ende mit Schrecken!

Katja