heart-163444_1280

Alles erlaubt – das Pornfilmfestival in Berlin

Schleichen sich Menschen mit einem Faible für Pornos bei ihrem Jieper immer in die Videothek, nach hinten in die Abteilung für Sexfilme? Eher nicht.  Die breite Masse streamt kostenlos auf etlichen Seiten. Gesucht werden Filmchen, die längst Mainstream sind und doch das schmuddelige, verbotene Image nicht verlieren. Manche drehen sich einfach selbst welche.

An dieser Stelle schreibt unsere Reporterin Genna Thiele regelmässig eine Kolumne über aktuelle Gedanken, die sie sich macht. Irgendwo zwischen Provokation, Schön-Male-und Musikerei, Mitteilungs-Wahn und Poesie sollen sich die Themen, Artikel und Dinge, die hier landen bewegen – von Euch beurteilt und kommuniziert werden! 

Hier gehts zu Gennas facebook-Kolumne!
Bei dem 9th Pornfilmfestival wird nix verhüllt.

Bei dem 9th Pornfilmfestival wird nix verhüllt.

Ganz explizit wird Sex in Kinofilmen nicht gezeigt.  Dafür gibt es Pornos. Was aber, wenn Kino und Porno sich verbinden? Enden beide Wörter ja schließen auf ein orgasmisches „O“.  Die Idee ist nicht neu, so besuchen einmal im Jahr vielfältig Interessierte das Pornfilmfestival in Berlin. Welche Leute da wohl hingehen mögen? Das habe ich mich gefragt. Dann bin ich kurz-, aber fest entschlossen selbst hingegangen. Mit J. bertrete ich dafür an zwei wochenendlichen Abenden in Folge das Moviemento, ein Kiez-Kino in der Schönleinstraße an der Schnittstelle zwischen Neukölln und Kreuzberg…

Ein voyeuristisches wie aktives Wochenende

Irgendwo zwischen experimentellem Porn, klassischen Genres, LGBT-Sex, amateurhafter Ästhetik oder Profi-Provokation spielt sich das Programm zwischen dem 22. und 26. Oktober ab. Das Heft dazu erstreckt sich auf stolze +70 Seiten. Noch erstaunlicher ist, wie überfüllt die Plätze sind. Für den sanften Einstieg haben wir uns die Fiktion-Doku „52 Tuesdays“ (dt.= 52 Dienstage) ausgesucht, einen Film über die junge, sexuell neugierige Billie und ihre lesbische Mutter, die sich spät entscheidet, lieber ein Mann zu werden.  Klingt nicht pornös, doch um diese Bandbreite geht es bei dem Festival. Für jedermann,-frau,-x soll eine Perle dabei sein.

In der Pornoindustrie schreit man gerne „Fuck, yeah“

Diesen Eindruck hinterlässt zumindest der Gay-Porn „Death Drive“ der Pornoproduktionsfirma Dark Alley Media. Der Film ist schlussendlich eigentlich als Kritik an dem Geschäft zu sehen, behandelt den Selbstzerstörungsdrang von Schwulen in der Szene und zeigt doch Sex, wie wir ihn aus Filmen, nicht aber wirklich gewohnt sind. Die Männer stöhnen permant „fuck, yeah“, wenn sie es sich besorgen. J. fragt mich: „Wer macht das schon?“. Ich stelle mir bei den experimentellen Elementen so einige Fragen, finde aber keine Antworten. Der Film ist okay, der Regisseur erfrischend ehrlich und eigentlich Dokumentarfilmer. Diese späten Stunden beschäftigen mich seitdem. Empfehlen kann ich diese sündige Art der Horizonterweiterung allemal. Es ist erfrischend, unzensierte Bettgeschichten anzuglotzen, um die sich kein seichter Plot aus klischeebehafteten Hollywood-Romanzen zieht. Es ist informativ, weil die Thematik besonders aufbereitet und inszeniert wird. Es bleibt mit dem jungen wie gemischten Publikum unterhaltsam und für manche Zuschauer schlicht erregend. Gut investierte acht Euro.

man-85823_640

Bei experimentellen Pornos erwarten den Zuschauer schon mal Tanzeinlagen und kosmische Katzenwesen.

1470018_460201654084090_1431432195_n

Filmcheck: Divergent – DIE BESTIMMUNG

Jeder Sechzehnjährige muss sich entscheiden, ob er bei der Fraktion bleiben will, zu der seine Familie gehört. Oder ob er wechseln will. Keine leichte Entscheidung…

Von Katja

 

Divergent ist die Verfilmung des Science-Fiction-Romans „Divergent” bzw. „Die Bestimmung“, wie es bei uns im Deutschen heißt, von Veronica Roth.

Der Film spielt in einer Gesellschaft, die sich in 5 verschiedene Lebensformen, in 5 Fraktionen, geteilt hat. Jede von ihnen hält eine andere Eigenschaft für den entscheidenden Makel, der für alles Böse in der Welt verantwortlich ist. Es gibt die Amite, die Ken, die Candor, die Altruan und die Ferox. Die Amite halten Aggression für diesen Makel und stehen daher für Freundschaft und Friedfertigkeit. Die Ken schätzen Wissen und die Candor Freimütigkeit, da sie Doppelzüngigkeit verdammen, während die Altruan Selbstlosigkeit und die Ferox Mut und Tapferkeit für das Wichtigste im Leben halten.

Der Eignungstest

Der Eignungstest
(Foto: Facebookseite Divergent – Die Bestimmung)

Jeder Sechzehnjährige muss sich entscheiden, ob er bei der Fraktion bleiben will, zu der seine Familie gehört, oder ob er zu einer anderen Fraktion wechseln und getreu dem Motto „Fraktion vor Blut“ seine Familie hinter sich lassen möchte. Zuvor findet jedoch ein Eignungstest statt, der den Jugendlichen Aufschluss über ihre Bestimmung geben soll.

Zwischen Tris und Four knistert es.

Zwischen Tris und Four knistert es. (Foto: Facebookseite Divergent – Die Bestimmung)

 

 

In dieser Entscheidungsphase befindet sich auch Beatrice Prior, eine Altruan. Ihr Testergebnis ist jedoch nicht eindeutig, sie ist eine Unbestimmte und für mehrere Fraktionen geeignet. Damit stellt sie eine Gefahr für das Fraktionssystem dar und muss um ihr Leben fürchten, weshalb sie ihre verschiedenen Begabungen verbergen muss. Beatrice entschließt sich, zu den Ferox zu wechseln und gerät damit in das Zentrum eines Konflikts, der die Welt, so wie sie sie kennt, zu zerstören droht. Allerdings bekommt sie Unterstützung: Four, ein Ferox, hilft ihr nicht nur bei der Ausbildung zu einer Ferox, sondern sorgt auch für eine gehörige Portion Romantik.

Um ihren Mut zu beweisen, springen Ferox aus fahrenden Zügen.

Um ihren Mut zu beweisen, springen Ferox aus fahrenden Zügen. (Foto: Facebookseite Divergent – Die Bestimmung)

Am 1.April war die Deutschlandpremiere von Divergent, bei der ich die Gelegenheit bekam, den Film schon vor dem offiziellen Kinostart zu sehen. Ich werde mir den Film aber auf jeden Fall erneut ansehen, denn es lohnt sich: Zwar musste gegenüber dem Roman einiges gekürzt werden, die Spannung kam aber nicht zu kurz. Beatrice, bei den Ferox nur Tris genannt, ist eine sehr sympathische Hauptfigur und man erhält einen guten Einblick in ihre Welt, fiebert mit, wenn sie sich den harten Herausforderungen während der Ausbildung zu einer Ferox stellt und verliebt sich wie sie in ihren Ausbilder Four, der lange Zeit ein ziemliches Rätsel darstellt.

Für alle unter euch, die das Buch gelesen haben: Beim Ende gab es einige Änderungen, die dem Film aber noch mehr Spannung verleihen. Die Nebenpersonen kamen leider etwas kurz, besonders die Beziehung zwischen Tris und Al war kaum vorhanden. Manche aus dem Buch bekannte Charaktere wurden auch komplett weggelassen. Damit konzentriert sich der Film vorwiegend auf Tris und Four, sowie die Entwicklung des Konfliktes, kann dort jedoch mit jeder Menge Spannung und einem tollen Soundtrack aufwarten. Ich kann den Gang ins Kino jedenfalls nur empfehlen!

Titel: Divergent
Länge: 139 Minuten
Filmstart: 10.4.2013

 

Step Up 4

Filmrezension „Step Up 4“

 

Titel: Step Up 4

Länge: 99 Minuten

Filmstart: 30.8.2012

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=KZ6AoqdUGC8

Erst kürzlich, am 30.8.2012, erschien Step Up 4 – und ich als Tanzbegeisterte musste ihn mir natürlich sofort ansehen.

Wie in jedem Tanzfilm (oder gibt es Ausnahmen?^^) gibt es eine männliche und eine weibliche Hauptperson, in diesem Fall Sean und Emily. Sean leitet eine Gruppe namens „The Mob“, die es sich – wie der Name schon sagt – zur Aufgabe gemacht hat, sich durch eindrucksvolle Tanzflashmobs eine Stimme zu verleihen. Emily dagegen stammt aus einer ganz anderen Welt und möchte professionelle Tänzerin werden.

Wie nicht anders zu erwarten, treffen die beiden aufeinander und verspüren bereits beim ersten Mal die gegenseitige Anziehungskraft. Doch schnell wird klar, dass Probleme im Anflug sind. Überraschenderweise gibt es diesmal kein Battle, das gewonnen werden, kein Vortanzen, das schlussendlich erfolgreich gemeistert werden und keinen Abschlusstanz, der die Menge begeistern muss – diesmal muss ein ganzes Stadtviertel gerettet werden!

Denn das Viertel, aus dem „The Mob“ stammt, soll abgerissen und komplett neu aufgebaut werden. Dadurch müssten tausende Anwohner umziehen, die sich dort in teilweise jahrzehntelanger Arbeit ein Leben aufgebaut haben. Nun heißt es Protest! Und zwar auf ihre Art: Durch Tanz.

Ich muss sagen, dieser Tanzfilm hat mich wirklich umgehauen. Nicht nur, dass er tatsächlich eine gewisse Story hatte (das hätte ich ja nicht mal verlangt), die Tanzszenen waren auch absolut sagenhaft! Durch die Idee der Flashmobs fehlt es nicht an Kreativität, es wird sich immer wieder etwas Neues ausgedacht, um die Aufmerksamkeit der Leute zu erlangen. Ob dies nun mitten auf der Straße, auf den Dächern von Autos oder im Museum mit plötzlich lebendig werdender Kunst ist.

Zusätzlich zu den neuen Charakteren haben auch ein paar aus den vorhergehenden Filmen einen erneuten Auftritt – darunter auch Moose!

Wenn ihr also nicht vor einem überteuerten Kinopreis zurückschreckt, da auch dieser Film nur in 3D im Kino läuft (was mein Portemonnaie äußerst bedauerlich findet), dann kann ich euch Step Up 4 nur empfehlen!

Empfehlung: 5/5 Fernsehtürme

KreaTiefität: 6/5 Fernsehtürme 😀

Tipp: Auf dem YouTube-Channel von Step Up (StepUpMovie) findet ihr viele interessante Clips zu den Step Up-Filmen.

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

 

Quelle Artikelbild: stepup4.de

 

Tribute von Panem

Filmrezension „Die Tribute von Panem“

Titel: Die Tribute von Panem

Länge: 142 Minuten

Filmstart: 22. März 2012

Am Donnerstag war ich zusammen mit 7 Freunden im Kino und habe mir den Film „Die Tribute von Panem“ angesehen. Doch auch Doro hat sich diesen angesehen, weshalb wir diese Rezension zu zweit machen und euch somit zwei Sichtweisen bieten werden.

Die Tribute von Panem spielen in den USA der Zukunft, welche durch einen Aufstand besiegt wurden: Die Städte waren zerstört und viele Menschen getötet worden. Aus der Asche erhob sich das Land Panem, in welchem alljährlich die Hungerspiele veranstaltet werden, die die Bevölkerung unter Kontrolle halten und sie daran erinnern sollen, was passiert, wenn man nicht gehorcht.

Bei diesen unmenschlichen Spielen werden aus jedem District ein Mädchen und ein Junge ausgewählt, die zusammen mit den anderen „Tributen“ in eine Arena geschickt werden. Dort sind sie gezwungen, sich gegenseitig zu töten – denn nur einer darf überleben und somit gewinnen.

Als ihre kleine Schwester als Tribut ausgelost wird, meldet sich die weibliche Hauptperson Katniss freiwillig als Ersatz. Zusammen mit Peeta, dem männlichen Tribut aus ihrem District, rüstet sie sich für den grausamen Kampf…

Dass der Film Überlänge hatte, habe ich gar nicht bemerkt (von dem etwas teureren Eintritt mal abgesehen) – so gespannt habe ich auf die Leinwand gestarrt. Zusätzlich zu der ohnehin spannenden Story, wurde durch die unruhige Kameraführung die nie ganz abnehmende Nervosität von Katniss noch verstärkt. Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, war das Feuerwerk der Gefühle, das die Darsteller so überzeugend rübergebracht wurde. Liebe, Hass, Schmerz, Trauer, Wut…zum Glück hatte ein Freund Taschentücher mit –  bei mir flossen die Tränen in Strömen 😀

Was mir jedoch nicht ganz so gefallen hat, war die Brutalität des Gemetzels. Damit meine ich nicht, dass Jugendliche sich gegenseitig abschlachten, was man ja schlecht weglassen könnte, da das ja im Grunde das Hauptproblem der Geschichte darstellt. Vielmehr meine ich solche Szenen, in denen gezeigt wird, wie auf einen Jungen immer wieder eingestochen wird. Hätte ein Hieb nicht auch gereicht?

Auch ich, Doro, sehe die Gewalt als ein Problem des Films, allerdings auf eine andere Weise als Katja. Dadurch, das man den Film für eine großen Zuschauerraum bereitstellen wollte, wirken die Szenen, in denen Blut zu sehen ist, sehr gewollt chaotisch in der Kameraführung. Als Buchleserin empfand ich den Weg, den die Regie nahm sowie dessen Unterstützung durch die Kameraführung allgemein jedoch sehr gelungen – der Zuschauer wechselt ständig zwischen der überzogenen zukünftigen Vision eines Zuschauers einer Fernseh-Inszenierung namens Panem und dem Mädchen, was in das Spiel der Medien- und Regierungsmächte hinein geraten ist. Genau wie die Gewaltszenen sind diese Mittel kaum zu übersehen und sehr auffällig, könnten aber für jüngere Zuschauer genau richtig sein, um einen ersten Schritt in die Welt der Dystopien zu nehmen. „Die Tribute von Panem“ ist ein abwechslungsreicher Mix aus „1984“ „Battle Royale“ und für die jüngere Generation.

Empfehlung: 4,5/5 Fernsehtürme

KreaTiefität: 5/5 Fernsehtürme

Bildquelle:

russendisko_fb_4

Kinokritik: Russendisko = Deutsches Kaffeekränzchen?

 

 

Titel: Russendisko (D 2012)

Länge: 100 Minuten

Filmstart: 29.03.2012

Ich ging mit wenig Erwartungen ins Kino, in der Hoffnung einen weiteren schönen Schweighöferfilm zu sehen. Doch es war leider enttäuschend. Wladimir kommt mit seinen zwei Kumpanen aus Russland nach Deutschland, um dort ein besseres Leben führen zu können. Zwischen Gefühlschaos, Heimweh und viel russischer Musik wirkt das ganze doch ziemlich getürkt.

Wenn ein Haus aussieht wie angemalt, wenn Russen perfektes Deutsch sprechen und gleichzeitig perfektes Russisch, dann haut irgendwas nicht hin. Für mich war der Film nicht authentisch. Mit heutigen Mitteln muss es doch möglich sein, so etwas nicht zu produzieren.

Was allerdings überzeugend und authentisch war, war der Soundtrack, er gibt dem Film auch wenn er keine Spannungskurve hat, wenigstens einen gewissen Unterhaltungswert. Auch einige Witzelein, die ein Schmunzeln hervorzaubern können, gab es.

Aber im Endeffekt muss ich sagen, der Film ist wohl eher etwas für die, die die Zeit miterlebt haben, die die Lieder kennen und sich damit identifizieren können. Dies aber steht wohl wieder im Konflikt dazu, dass es für Jugendliche gemacht wurde. Irgendwas ist hier verdammt schief gelaufen.

Der Trailer:

 

Empfehlung: 2/5 Fernsehtürmen

Kreativität: 2/5 Fernsehtürmen

>>> zur Filmseite


Für euch war im Kino: BiP-Reporterin Ani

 

Sherlock Holmes

Filmrezension „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“

 

Hallihallo :)

Ja, ich war mal wieder im Kino…eigentlich wollte ich mir Breaking Dawn ansehen, aber dann habe ich mich doch lieber für Sherlock Holmes entschieden – und ich bereue es nicht!

Der Film beginnt mit der unauffälligen Übergabe eines Pakets, einer schönen Frau, die es erhält, Sherlock Holmes, der sie verfolgt und einigen zwielichtigen Typen, die ebenfalls mit in die Situation verstrickt sind. Dann geschehen zwei Morde und schon ist man mitten im Geschehen, bei dem der angesehene Professor Moriarty die Fäden in der Hand zu halten scheint. Doch zu welchem Zweck? Was will er erreichen? Wer sind seine nächsten Zielpersonen? Könnte er ebenfalls hinter anderen unaufgeklärten Morden stecken, welche einflussreiche Personen betrafen, die jedoch keine Gemeinsamkeiten zu haben schienen? Und am wichtigsten: Wie kann er aufgehalten werden?

Sherlock Holmes fängt an zu ermitteln, um das größte Geheimnis in seiner gesamten Karriere zu lüften. Dafür braucht er jedoch die Hilfe von Dr. Watson, der allerdings gerade geheiratet hat. Das stellt den Meisterdetektiv vor einige Probleme, denn Professor Moriarty ist skrupellos und schreckt nicht davor zurück, ein frisch getrautes Ehepaar zu bedrohen bzw. zu töten, um sich Holmes vom Hals zu halten.

Doch Sherlock Holmes wäre nicht Sherlock Holmes, wenn er nicht auch dafür eine Lösung hätte – und so gehen er und Dr. Watson auf Spurensuche durch ganz Europa, unterstützt durch die Zigeunerin Sim, deren verschwundener Bruder ebenfalls auf irgendeine Weise mit Moriarty in Verbindung steht oder stand.

Die Situation spitzt sich immer weiter zu, denn Professor Moriarty ist ein würdiger Gegner und verfügt ebenfalls über eine messerscharfe Intelligenz, die – gepaart mit seiner schon erwähnten Skrupellosigkeit und seinem Ehrgeiz – eine reale Gefahr darstellt.

Ich war von dem Film gefesselt, da die von Anfang an vorhandene Spannung niemals nachließ, im Gegenteil – sie baute sich immer weiter auf, bis sie sich kurz vor Ende des Films in dem scheinbaren, überraschenden Ende entlud. Unterstützt wurde diese Spannung von Schüssen, Explosionen und einer ordentlichen Portion Humor.

Das Einzige, was ich an „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ zu bemängeln habe, ist Folgendes: Um zu zeigen, welche Details Holmes in seiner Umgebung wahrnimmt, und wie diese zu seinen Feststellungen führen, wurden immer wieder Rückblenden eingebaut. Diese zeigten eine von ihm gelesene Überschrift aus einer Zeitung, ein Gebäude mit einem Schriftzug, den er auf einem blutverschmierten Zettel gesehen hatte oder andere Einzelheiten wie Haarbüschel und Stofffussel. An sich ist das eine gute Idee, um dem Zuschauer zu zeigen, was man selbst alles nicht wahrgenommen hat. Allerdings liefen diese „Rückblenden“ so schnell ab, dass man mit dem Begreifen nicht immer hinterher kam, was wiederum verwirrte.

Dies tat der Spannung jedoch keinen Abbruch!

Kurz im Überblick

Filmstart:                  22.12.2011

Länge:                       128 Minuten

FSK:                           12 Jahre

Trailer:                         http://www.youtube.com/watch?v=7ZyVHxjokPY

Einschätzung:          spannend bis zum überraschenden Ende

Breaking+Dawn+Twilight

Filmrezension „Breaking Dawn“

 

Hey Twilight Fans und alle die es noch nicht sind!
Gestern war ich mit meiner Freundin im Kino. Wir haben uns meiner Meinung nach den besten teil der Twilight Saga Breaking Dawn angeschaut. Die Schauspieler sind wie in jedem Teil die gleichen bis auf eine Ausnahme: Leah

Diesmal geht es wieder um Bella und Edward, die jetzt heiraten und in den Flitterwochen auf die Esmes Insel fahren. Dort haben sie ihr „erstes Mal“, von dem Bella unerwartet schwanger wird. Die Schwangerschaft ist nicht gut für Bella, da sie ein Mischwesen (Mischung aus Vampir und Mensch) ist. Bis dahin, mehr soll nicht verraten werden…

Ich würde euch empfehlen vorher nochmal alle Teile anzusehen, da es ziemlich blöd ist, wenn man im Kino sitzt und keine Ahnung hat was die gerade meinen. Der Regisseur Bill Condon hat sich zum Glück ans Buch gehalten, wie es kein anderer Regisseur vor ihm gemacht hat. Schön war auch, dass alles gepasst hat, vom Schnitt bis zur Hintergrundmusik. Doch eins habe ich zu bemäkeln, dass Bella im Gesicht verdammt lila war. Das sah aus als hätte sie ein riesigen blauen Fleck im Gesicht. Na, schaut es euch an.

Im großen und ganzen finden wir, dass der Film der Beste aus der Twilight Saga ist. Denn es ist für jeden was dabei. Deswegen können wir euch auch kein genaues Genre nennen. Es ist ein Film mit Gemätzel, Blut und viel Romantik. Der perfekte Pärchenfilm eben.

Filmstart: 24. November 2011
Länge: 117 min.
FSK: 12
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=ttbFzIzl9Wg
Einschätzung : Absolutmegaoberhammergeil!

Bildschirmfoto 2011-11-22 um 07.48.52

Filmrezension „Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“

So, ich spare mir jetzt mal die übliche Einleitung, in welcher ich ja eh nur erzähle, dass ich im Kino war und mir Film xyz angesehen habe – ich sage euch damit schließlich nichts, was ihr nicht dem Titel entnehmen könntet.

Ich falle also mit der Tür direkt ins Haus: Ja, ich weiß, der Titel des Films klingt wie ein Kinderfilm nach dem Motto „Sophia auf spannender Entdeckungstour im Garten ihres Großvaters“…zumindest musste ICH daran denken, als ich diesen Titel las/hörte.

Aber spätestens als die ersten Maschinengewehre auftauchten und jemand niedergeschlagen wurde, musste ich meine Meinung revidieren.

Im Film geht es um den Journalisten Tim (und seinen Hund Struppi), welcher auf einem Trödelstand ein Modell der Einhorn kauft. Die „Einhorn“ ist ein wunderschönes Schiff, das einst die Weltmeere durchkreuzte und um das sich viele Geschichten ranken. Seltsamerweise scheint Tim nicht der Einzige zu sein, der sich für das Modell interessiert und als er in der Nachbildung der „Einhorn“ einen mysteriösen Hinweis entdeckt, wird ihm auch klar warum.

Es beginnt eine wilde Verfolgungsjagd, bei der es immer wieder zu Fluchten, Schlägereien und Schießereien kommt – selbstverständlich kinderfreundlich: Auch ein Fall aus 6 Metern Höhe führt nicht zu schwerwiegenden Verletzungen oder gar zum Tod.

All das wird unterstützt von humorvollen Kommentaren und ebenso amüsanten Stunts. Wer also nicht unbedingt darauf aus ist, dass Blut fließt, dem kann ich diesen Film durchaus empfehlen.

Soweit zum Inhalt…doch nun möchte ich noch etwas zur „Machart“ des Films sagen: Bei „Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ wurde das Performance-Capture-Verfahren verwendet. Dabei werden Animation und Realität verbunden, indem die Schauspieler beim Drehen der Szenen blaue Anzüge tragen. Ihre Mimik und Gestik wird dann auf die Animationen übertragen – die Figuren bewegen sich also wie echte Menschen, sehen jedoch nicht so aus.

Mir persönlich hat dieses Verfahren sehr gut gefallen – meinen Freunden, die mit mir im Kino waren, erging es ebenso.

Was mir aber nicht so gefallen hat, war der Eintrittspreis. Ich war leider am Wochenende im Kino und habe zudem den Kinofilm noch in 3D gesehen. Dafür war ich dann 11€ los – und ich zahle noch den Schülerpreis, hatte meine 3D-Brille selbst mitgebracht und saß auf den „billigen“ Plätzen.

Außerdem muss ich eingestehen, dass ich von dem 3D-Effekt nicht wirklich etwas gemerkt habe. Meine Freunde dagegen waren total begeistert von dem Wüstensand, der einem entgegenwehte oder irgendwelchen anderen Gegenständen, die den Zuschauern entgegenkamen – zumindest den Zuschauern, die solche Effekte besser wahrnehmen als ich.

Trotzdem hat mir der Film gefallen – nachdem ich mich von dem Kinopreis erholt hatte :P.

 

Kurz im Überblick

Filmstart:                  27.10.2011

Länge:                       110 Minuten

FSK:                           6 Jahre

Trailer:                      http://www.youtube.com/watch?v=fQNfqUAhGWk

Einschätzung:         humorvoll, interessant bis zur letzten Minute, spannend

Aushilfsgangster

Filmrezension „Aushilfsgangster“

 

Am Montag dem 14.11.2011 war ich mit meiner Tante im Kino – wir haben uns Aushilfsgangster angesehen (Da seid ihr überrascht, hm? Das hättet ihr bei dem Titel nicht erwartet, oder?).

Im Grunde könnte ich meine Meinung über diesen Film in zwei Wörtern zusammenfassen: Absolut lustig!

Aber das kann ich natürlich nicht machen – das heißt, ich könnte schon, aber das würde vermutlich nicht allzu hilfreich sein, weshalb ich also etwas detailreicher werde.

Der Film beginnt mit dem Beginn des Arbeitstages von Josh Kovacs, welcher als Manager im sogenannten „Tower“ arbeitet, einem exklusiven Wolkenkratzer in New York. Und dieser Arbeitstag hat es in sich. Josh erfährt, dass sich Arthur Shaw, welcher im Penthouse des Towers wohnt, verspekuliert hat. Und dabei ist nicht nur dessen Geld flöten gegangen, sondern auch das von Josh und seinen Angestellten, deren Pensionsfonds von Arthur Shaw verwaltet wurden.

Einige werden sich jetzt vielleicht fragen, was daran bitte lustig sein soll. Nun, gar nichts – von einigen kleinen Witzen am Rande mal abgesehen. Die eigentliche Komik beginnt nämlich erst, als Josh beschließt, zusammen mit ein paar Freunden das Penthouse auszurauben.

Denn aus verlässlicher Quelle weiß er, dass Shaw vor seiner offiziellen Pleite sämtliche seiner Konten leergeräumt hat – wo hat er die 20 Millionen, die sich insgesamt darauf befanden jedoch versteckt? Für die Amateurverbrecher ist klar, dass sie sich im Tower befinden müssen, doch wie sollen sie dort hinein und wieder hinausgelangen, ohne dass jemand etwas bemerkt? Um das zu schaffen, holen sie den Verbrecher Slide gegen Kaution aus dem Gefängnis und beginnen mit dem Erstellen eines Plans.

Ich kann euch sagen, ab hier konnte ich stellenweise nicht mehr aufhören zu lachen. Denn seien wir mal ehrlich: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Schon während der Planung gibt es einige Probleme, die mich zum Lachen/Kichern brachten. Und bei der Umsetzung des Plans gab es für mich kein Halten mehr – vor allem, als sich unvorhergesehene Schwierigkeiten auftaten.

Ich kann euch den Besuch dieses Films wirklich nur empfehlen!

Kurz im Überblick

Filmstart:                  3.11.2011

Länge:                      105 Minuten

FSK:                          12 Jahre

Trailer:                      http://www.youtube.com/watch?v=HYLti1fpb6I

Einschätzung:         absolut lustig