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BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 12: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Hurrikans?

 

So, einige Katastrophen, die üblicherweise so mit einem Weltuntergang einhergehen, habe ich nun schon behandelt. Aber wie uns die Ostküste der USA zeigt, sollte man eines auf keinen Fall vernachlässigen: Hurrikans!

Im Westpazifik nennt man sie auch Taifune und im Indischen Ozean Zyklone. Aber wenn ihr einen auf auch zu kommen seht, haltet euch nicht damit auf, zu bestimmen, wie er denn nun genannt wird – das könnte böse ausgehen.

Am besten trifft es sich, wenn ihr euch in einer Gegend befindet, die häufig von Hurrikans aufgesucht wird. Denn da wissen die Menschen die, wie man damit umgeht, haben im Regelfall Frühwarnsysteme und teilweise sogar Schutzräume. Es empfiehlt sich also, vor dem Weltuntergang aus Deutschland auszuwandern.

Nun könnte man natürlich sagen, dass Deutschland sicher ist, gerade eben, weil hier im Normalfall keine Hurrikans herumgeistern. Aber beim Weltuntergang wird vermutlich nichts mehr sein, wie man es kennt.

Hurrikans sind schon deshalb ziemlich gemein, weil es schwer ist, sich vor ihnen in Sicherheit zu bringen. Wenn also weit und breit kein sturmsicherer Raum zu sehen ist, habt ihr gewissermaßen ein Problem. Denn Berge raufrennen oder sich auf Wiesen schmeißen bringt hier nichts.

Aus diesem Grund kann man nur hoffen, dass die Wetterberichte uns auch während des Weltuntergangs genügend Auskünfte geben, um rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen. Diese können zum einen den geordneten Rückzug in sicherere Gebiete darstellen (vermutliche Route des Hurrikans beachten und andere wählen!) oder auch das räumliche Einrichten in einen sturmsicheren Raum in der Nähe des Aufenthaltsortes.

Wie bei im Grunde allen Naturkatastrophen solltet ihr dabei auf jeden Fall vorrausschauend etwas Essen und Trinken mit in Sicherheit bringen, denn was bringt es einem, zu entkommen, wenn man danach verhungert bzw. verdurstet? So ein Hurrikan kann eine längere Zeit dauern, weshalb ihr Sachen mitnehmen solltet, die nicht so schnell verderben (Milch wäre ungünstig).

Außer Lebensmitteln wäre es durchaus noch angebracht Medizin, einen Erste-Hilfe-Kasten, Kochutensilien, Wechselklamotten, warme Decken und Schüttel- oder Kurbel-Taschenlampen (eben die, für die man keine Batterien benötigt) einzupacken. Und damit das Warten nicht allzu zermürbend ist, könntet ihr noch einen netten Gesprächspartner, Spiele, Bücher, usw. mitnehmen.

Welchen von den beiden Wegen ihr wählt, solltet ihr danach entscheiden, wann der Hurrikan vermutlich ankommt. Ist dies nämlich schon in einigen Stunden, werdet ihr vermutlich nicht weit genug entfernt sein (ihr flieht bestimmt nicht als einzige -> Also droht Staugefahr) und dem Sturm dann hilflos ausgeliefert sein.

Man kann also zusammenfassend sagen: Ohne Vorwarnung habt ihr „Freude“. Aber zum Glück wissen wir ja alle jetzt schon, dass am 21.12. die Welt untergeht. Also: Ganz entspannt Sachen packen :-)

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Weitere hilfreiche Tipps zu Hurrikans (wenn auch nicht auf Weltuntergänge ausgelegt) findet ihr auf http://hurrikansaison.blogspot.de/2012/04/hinweise-zum-verhalten-bei-sturm.html.

 

 

Titelbild: Joujou  / pixelio.de

 

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BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 11: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Tsunamis?

 

So, letztes Mal habe ich euch erläutert, was man bei einem Erdbeben machen sollte. Doch was macht man, wenn man das Erdbeben überstanden hat, dieses jedoch einen Tsunami ausgelöst hat? Jedenfalls nicht auf die nächstgelegene Wiese rennen und dort abwarten – man könnte ziemlich nass werden.

Was sollte man also tun, wenn man eine riesige Wasserwand auf sich zu rollen sieht?

Tja, der einfachste Tipp lautet: Möglichst schnell höher gelegte Gebiete aufsuchen.

Ist weit und breit kein Berg in Sicht, dann sollte man trotzdem die Füße unter den Arm nehmen und schleunigst das Küstengebiet verlassen – so man sich dort aufhält. Wenn dem nicht so ist, da man eine Unterkunft weit im Landesinneren hat, dann kann man sich beglückwünschen.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass man sich im Küstengebiet befindet, der Tsunami noch eine Weile brauchen wird und man Zugriff auf ein schnelles Boot hat (das man schnell erreichen kann), ist die beste Vorgehensweise die des Rückzugs auf das Meer.

Ich weiß, das hört sich jetzt idiotisch an, da man damit dem Tsunami ja entgegen fährt, ist es aber nicht. Denn seine gewaltige Größe erreicht ein Tsunami erst, wenn er sich im flacheren Wasser befindet – vorher sind die Wellen eher „niedlich“.  Das solltet ihr aber wirklich nur machen, wenn ihr sicher seid, dass ihr rechtzeitig tiefes Gewässer erreicht.

Das Problem an dieser Verhaltensweise ist, dass man eine Frühwarnung benötigt – ansonsten weiß man erst von dem Tsunami, wenn er vor einem auftaucht oder wenn man einen schnellen An- oder Abstieg des Wasserpegels beobachtet und das ist definitiv zu spät.

Und wie ich schon beim letzten Artikel angemerkt habe, werden eben solche Vorwarnungen, aber auch Entwarnungen, vermutlich etwas spärlich sein. Es bleibt also nur eines zu sagen: Vor dem Weltuntergang empfiehlt sich ein intensives Sprinttraining!

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Artikelbild: Janusz Klosowski  / pixelio.de

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BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 10: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Erdbeben?

 

So, nun haben wir uns mittlerweile damit auseinander gesetzt, warum es am 21.12.2012 laut bestimmten Quellen zum Weltuntergang kommen soll.

Doch wie soll der vonstattengehen? Sang- und klanglos oder mit einer Abfolge von Katastrophen wie z.B. einem Erdbeben? Das werden wir wohl erst erfahren, wenn es wirklich soweit kommen sollte – was mich überraschen würde. Trotzdem ist es nie schlecht, gut vorbereitet zu sein.

Egal welcher Stärke ein Beben ist (falls der Untergang richtig schlimm werden sollte, wird man sowieso andere Dinge zu tun haben, als die Stärke zu messen), so gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die nicht schaden und vielleicht sogar Leben retten können.

Zunächst einmal ist es wie in jeder Gefahrensituation günstig, wenn man ruhig bleibt. Keinem ist geholfen, wenn man in Panik sinnlos durch die Gegend rennt, dabei womöglich eine Treppe runterfällt und sich im schlimmsten Fall das Genick bricht (wobei das Problem Erdbeben damit für euch gelöst wäre).

Wenn ihr Glück habt, haltet ihr euch zum Zeitpunkt des Erdbebens im Freien auf, entfernt von Gebäuden, Bäumen, Felsen oder irgendwelchen Leitungen. Dann einfach auf den Boden legen (dann fällt man nicht so tief) und abwarten.

Für Aufenthalte in Gebäuden heißt es: Wenn ihr nicht die Möglichkeit habt, sehr schnell auf eine wie eben angesprochene Fläche zu gelangen, bleibt lieber drinnen und sucht Schutz unter schweren Möbel wie Tischen. Notfalls reicht auch ein stabiler Türrahmen (aber nicht die Finger in der Tür einklemmen!) oder ihr legt euch an eine ebenfalls stabile Innenwand.

Verlassen sollte man das Haus deshalb nicht, weil man sonst noch eher Gefahr läuft, von Trümmern oder Scherben getroffen zu werden – daher ist der Aufenthalt auf einer Straße während eines Bebens nicht zu empfehlen (zu beiden Seiten Häuser heißt zu beiden Seiten Dinge, die einen treffen könnten).

Befindet ihr euch dagegen im Auto auf einer Straße, haltet ihr an und bleibt drin sitzen – auch hier empfiehlt es sich, zu Gebäuden, Bäumen, etc. Abstand zu halten. Brücken und Tunnel sind selbstverständlich tabu.

Ich habe gelesen, dass man nach dem Parken das Radio anschalten soll, allerdings glaube ich, dass man das im Falle des Weltuntergangs unterlassen kann, da es dort mit den Nachrichten eh etwas mau aussehen wird. Aber vielleicht kommt ja etwas Musik 😀

Abzuraten ist außerdem vom Verbleiben an Steilhängen (Erdrutsche, Steinschläge) und Stränden (Tsunami-Gefahr). Bei letzterem sollte ein erhöhter Zufluchtsort aufgesucht werden, der erst wieder verlassen werden sollte, wenn eine Tsunami-Entwarnung gegeben wurde – inwiefern daran jemand in der Weltuntergangshektik denkt, wird sich zeigen.

Ich hoffe, damit seid ihr zumindest ein wenig auf eventuell drohendes Unheil vorbereitet!

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Quellenangabe Titelbild: Helga Dörk/pixelio.de