Australien_Kolumne1

Grüße vom anderen Ende der Welt: Melbourne!

 

Das Meer direkt vor der Nase, umgeben von freundlichen, hilfsbereiten Leuten und jeden Tag etwas neues Erleben. Das heißt es, in einer neuen Stadt am anderen Ende der Welt zu leben. Ist das wirklich so? BerlinImPuls-Redakteurin Lilly ist von August 2013 an für ein Jahr in Australien. Was sie dort erlebt und wie es ihr geht, das schreibt sie uns hier!

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Hallo Berlin!.

Ich melde mich zum ersten Mal aus Melbourne in Südaustralien. Sollte es den einen oder anderen Interessenten geben, der mit dem Gedanken spielt, in das zauberhafte Land von Oz zu reisen, so sollte eben jenem einiges bewusst sein. Das Vorurteil, Australien sei überlaufen von Touristen, stimmt! In der wunderbaren Stadt Melbourne fühlt man sich an manchen Orten wegen der Mitmenschen als wäre man in Europa. Des Weiteren, und ich kann aus mangelnder Erfahrung bisher nur von dieser Stadt sprechen, ist es hier um Längen teurer als in Deutschland. Es gibt keinen H&M aber ein IKEA. In den Straßenbahnen wird man so gut wie nie kontrolliert. Auf dem berühmten Victoriamarkt gibt es Känguruhfüße zu kaufen, welche mit ausgespreizten Krallen als Rückenkratzer fungieren. Es gibt kein vernünftiges Brot. Man sollte auch wissen, dass das Parken hier ungemein teuer ist und man mit dem Autokauf besser erst mal eine Weile warten sollte. Denn es kann passieren, dass man von Euphorie und Naivität gepackt, gleich am zweiten Tag ein Auto kauft und es am dritten Tag abgeschleppt wird. Es kann passieren, dass das vorschnell gekaufte Auto einem Unsummen aufbrummt (wegen immensen Parkgebühren und Strafzetteln). Man merke sich: Parken in Melbourne ist die Hölle! Aber diese Stadt hat auch sehr viel zu bieten. Seien es Gemeinschafts-Gärten, der Strand, aufregende Bars und Clubs, schöne Cafés oder Streetart. Ich vergleiche Melbourne irgendwie mit New York, Barcelona und London. Die Stadt ist schön und vielfältig. Man gelangt immer wieder in eine andere Welt sobald man den einen Stadtteil verlässt und einen anderen zu entdecken versucht. Elefantenhorden von Backpackern suchen Jobs, weswegen man ungemein Glück haben muss einen zu finden. Doch mit genügend Motivation ist alles möglich. Jeder hilft jedem hier in Melbourne. Ruck zuck wohnt man in einer WG mit netten Leuten, arbeitet in einem Café und wird nicht satt von dieser Stadt, die so viel zu geben hat.

So viel für heute. Ich melde mich wieder.

 

Ausführliches aus Lillys Leben in Australien könnt Ihr auf Ihrem eigenen Blog lesen: leeloveslouloveslee.blogspot.com