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Paris, Paris, Paris: Gibt es auch andere Themen in den Medien?

Klar, jeder hat von den Anschlägen in Paris und der Drohung vom IS an Deutschland und Österreich gehört – aber sind das die einzigen Probleme die zur Zeit in der Welt herrschen?

ein Kommentar von Laura Walz

Ein ganz klares Nein von den Jugendlichen! Der Terroranschlag in Frankreich und die große Flüchtlingswelle, die nach Europa kommt, lässt andere Themen in den Medien komplett untergehen.

Einige sind der Meinung, dass Politik und Medien zusammenhängen und es absichtlich nur auf diese Themen abgesehen haben. Habt ihr mitbekommen, dass neue US-Atombomben nach Deutschland gebracht worden sind? Oder dass der Bundessicherheitsrat wieder “Kleinwaffenexporte” genehmigt hat? Die meisten, mit denen ich darüber gesprochen habe, hatten keine Ahnung davon und das alles nur, weil es nur noch um den IS geht.

Andere wiederum sagen, dass die Medien richtig handeln. Sie wollen schließlich wissen, wie es um das Terrorregime IS steht und wie es in Deutschland weiter geht.

Meiner Meinung nach wird viel zu wenig über die anderen Probleme geredet. Es gibt viel mehr Themen als nur Flüchtlinge oder den IS. Verständlich ist, dass sie uns darüber aufklären, was gerade passiert ist und was noch passieren wird. Bedenkt man, dass in den Kriegsländern, wie zum Beispiel Syrien, dies Alltag ist. Nur weil es diesmal in unmittelbarer Nähe geschehen ist, heißt es nicht, dass die Nachrichten sich nur noch um dieses eine Thema drehen müssen. Nur als kleines Beispiel: Am 13.11.2015 sind außer den Anschlägen in Paris noch Anschläge in der Türkei und in Bagdad, der Hauptstadt des Iraks, verübt worden. Außerdem kamm an diesem Tag ein aufkommender Tsunami in Japan und ein Tornado in Mexiko. Hat einer von euch das gewusst? Wenn nein, denkt mal nach weshalb nicht.

Wenn ich Chefin einer Redaktion wäre, würde ich mich dafür einsetzen, dass mehr Themen über das eigene Land sowie über andere Länder ausgestrahlt werden.

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Invented in Finnland

„Das ist Finnisch? Nein!“ – „Doch!“ – „Oh!“
Finnen haben vieles erfunden, was heute selbstverständlich ist… Was ohne die Finnen aber nie bekannt geworden wäre. Und ich wette, bei einigen der Sache werdet ihr genau so reagieren, wie oben beschrieben:

10. Der Molotowcocktail

Gut, es gab sowas ähnliches schon ein wenig früher, aber die Finnen haben es in seiner heutigen Form erfunden. Und zwar im Jahr 1939/40 im Krieg gegen die damalige Sowjetunion. Benannt ist das ganze nach Wjatscheslaw Molotow, den damaligen sowjetischen Regierungschef und Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten.
Dazu gibt es übrigens eine lustige Geschichte: Der Herr Molotow behauptete, dass die russische Bomber Brot bringen würden – in Wirklichkeit hat er aber Finnland annektieren wollen. Fanden die Finnen nicht so lustig und entwickelten das „Getränk passend zum Essen“. Die Dinger zündeten massig russische Panzer an und haben im sogenannten Winterkrieg so gut funktioniert, dass der stattliche Alkoholvertreiber „Alko“ die Dinger im professionellen Maßstab hergestellt hat…

9. Der Weihnachtsmann

Der echte Weihnachtsmann, seine Frau (ja, er ist verheiratet. Sonst hätte er ja das ganze Jahr über nichts zu tun) und die ganzen kleinen Elfen Leben in Finnland! Nicht in einem Coca Cola-Truck.
Er lebt in Korvatunturi (Zu Deutsch: Ohrenberg), einem Wald im Norden Finnland (mit Schneegarantie). Gemäß den finnischen Märchen ist irgendwo dort in diesem Gebiet die geheime Werkstatt des Weihnachtsmannes. In dieser Werkstatt wird alles von kleinen Gnomen verpackt, die übrigens auch die Wetterbedingungen für des Weihnachtsmannes Trip um die Welt analysieren. Der Name kommt übrigens davon, dass die Bergformation ein wenig wie ein Ohr aussieht.
Übrigens heißt der Weihnachtsmann im finnischen joulupukki – zu Deutsch: Weihnachtsziege… Finnischer Humor…

8. Benezol

Was ist das? Nun, der Grundstoff für Cholesterinreduzierte Margarine. Warum das unbekannte Ding vor dem Weihnachtsmann landet? Nun, weil die Margarine das ausbaden darf, was das Weihnachtsfest angerichtet hat – damit auch der Weihnachtsmann.
Ich will euch jetzt nicht mit dem chemischen Feinheiten aufhalten (dafür empfehle ich Wikipedia), sondern euch noch erzählen, dass man das hier in echt jedem Produkt findet, in das man das irgendwie Pumpen kann: Jogurt, Jogurtdrinks, Brot, Aufstrich – und das ist noch längst nicht alles… Fast so beliebt wie Salmiak…

7. Salmiak

Und da sind wir auch schon bei Nummer 7 in der Liste – Salmiak. Bei uns eher bekannt als Lakritz. Also ist jetzt nicht exakt dasselbe (oder das gleiche), aber sehr ähnlich. Kennt leider außerhalb Finnlands niemand, bei dem speziellen Geschmack auch irgendwie nicht verwunderlich, aber zumindest probiert haben sollte man es mal.
Denn hier ist der Kram ungefähr so beliebt wie die Sauna und hat hier wirklich jeder dabei (außer ich, ich mag das Zeug nicht). Die Verpackung sieht aus wie Zigaretten, was besonders verwirrt, wenn man kleine Kinder damit rumrennen sieht…

6. Internet Relay Chat

Internet Relay Chat, kurz IRC, bezeichnet ein rein textbasiertes Chat-System. Es ermöglicht Gesprächsrunden mit einer beliebigen Anzahl von Teilnehmern in so genannten Channels (Gesprächskanälen), aber auch Gespräche zwischen zwei Teilnehmern. Neue Channels können üblicherweise jederzeit von jedem Teilnehmer frei eröffnet werden, ebenso kann man gleichzeitig an mehreren Channels teilnehmen. Hat Wikipedia geholfen?
Nein? Nun, kurz gesagt: sie haben Chats erfunden. Übrigens ganz nebenbei kann man die Dinger auch als Datenbanken benutzen.

5. Nokia

Naja, muss ich dazu was sagen? Einst Hersteller unzerstörbarer Handys, die mit einer Akkuladung länger leben als der Besitzer- heute tot. Sorry, das kam unvermittelt… Nokia hat seine Telefonsparte (quasi sein Herz) an Microsoft verkauft und die Tablets, die es veröffentlicht, sind iPad-Kopien…
Angefangen als Holzmühle nahe Tampere am Nokianvirta (ein Fluss), dann Gummiwarenfabrik (die Nokian Gummistiefel und Reifen kann man heute noch kaufen), dann Telefonhersteller… Die Geschichte ist ein Tick länger und spannender und kann aus dem Kopf von jedem beliebigen Finnen erzählt werden, dass habe ich in einem Feldversuch ausprobiert…

4. Die SMS

Ungefähr auf einem genauso absteigenden Ast wie Nokia, aber irgendwie hält es sich noch am Leben… Auch wenn ich auf den Tag warte, an dem das erste Telefon ohne SMS-Funktion ausgeliefert wird. Wahrscheinlich passiert das am selben Tag, an dem auch die klassische Telefon-Funktion gegen eine VoiceOverIP-Lösung ausgetauscht wird…
Das Traurige an der gesamten Geschichte ist aber, dass der Entwickler der SMS an der gesamten Entwicklung nicht einen einzigen Cent verdient hat. Schade…

3. Schlittschuhe

Schlittschuhe? Nein! – Doch! – Oh! Seit 5000 (!) Jahren kennen die Finnen die Dinger schon. Naja, im Land der tausend Seen und des ewigen Winters auch kein Wunder, ist der Nachbar doch in einigen Teilen Finnlands näher wenn er am anderen Ufer wohnt, als wenn man einmal durch die Küste entlang zum nächsten Nachbarn läuft…
Auch hier wieder ein zynischer Haken – heutzutage ist der Erfinder der Schlittschuh in keinem Sport mit Schlittschuhen einer der besten… Nur im Eishockey sind sie gut (hinter Norwegen, Schweden, Russland, den USA und Kanada).

2. Angry Birds

Eines der Spiele mit der wohl beklopptesten Story der Welt kommt aus Finnland. Jap. Tatsache. Der Entwickler Rovio Entertainment kommt hier aus Finnland, hat seinen Sitz Espoo, der zweitgrößten Stadt Finnlands bei Helsinki und sowas wie das Silicon Valley von Finnland. Warum das Spiel so erfolgreich ist, weiß ich nicht. Ist es aber…

1. Clash of Clans

Die am besten verdienensten Finnen momentan sind die beiden Besitzer von Supercell, dem Entwickler von eben jenem Spiel. Sie haben nebenbei auch noch andere Spiele entwickelt (Hay Day, Boom Beach), aber Clash of Clans ist einfach die Gelddruckmaschine… Na gut, das Unternehmen verdient 2,4 Millionen Euro am Tag, aber trotzdem. Beeindruckend…
Beeindruckende Liste, oder? Habt ihr dazu noch Ideen oder denkt ihr, die Reihenfolge ist stellenweise nicht nachvollziehbar? Schreibt es in die Kommentare.
Foto: Dennis Kummer // Theater Strahl

Eingreifen oder Weglaufen? Theater Strahl Berlin inszeniert wichtige Frage des Alltags

Foto: Dennis Kummer // Theater Strahl

Foto: Dennis Kummer // Theater Strahl

Alles nur Theater?
„Weißbrotmusik am Theater Strahl Berlin“

Von Marie Greiner

München, 20.12.2007. Ein 76-jähriger wird am S-Bahnhof zusammengeschlagen, weil er zuvor zwei Jugendliche (einen Griechen und einen Türken) bittet in der Bahn ihre Zigarette auszumachen. Keiner hilft ihm. „Das gibt’s doch nicht!“, werden jetzt einige denken, „Es kann doch nicht sein, das keiner hilft, wenn jemand in der Öffentlichkeit fast totgeprügelt wird!“. Was würde man selber in so einer Situation machen? Eingreifen? Oder läuft man einfach weiter aus Angst, selber ins Visier der Schläger zu geraten? Spannende Fragen mit denen sich das Theaterstück „Weißbrotmusik“ am Theater Strahl beschäftigt. Die drei Jugendlichen Aaron (Bardo Böhlefeld), Sedat (Randolph Herbst) und Nurit (Christine Smuda) sind die drei Hauptfiguren in dem Stück. Sie sind alle in Deutschland geboren und aufgewachsen, fühlen sich aber trotzdem nicht so richtig heimisch. Themen wie Einwanderungsgesellschaft, Integration und Heimat, Zugehörigkeit, Identität, Liebe, Freundschaft und Partnerschaft spielen ebenfalls eine Rolle. Das Theaterstück ist für Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr geeignet, ab da an gibt es dann aber keine Altersgrenze mehr. Das Stück ist ohne Frage auch für Erwachsene interessant. Jeder kommt vielleicht mal in eine Situation in der man sich genau diese Fragen stellen, oder sich mit genau diesen Thematiken auseinander setzen muss. „Weißbrotmusik“ regt zum Nachdenken an, sorgt für Diskussionsstoff und zwingt einen Stellung zu beziehen. Was ist richtig, was falsch? Teilweise vergisst man sogar das man im Theater sitzt, weil alles doch so realitätsnah ist. Die Schauspieler leisten also ausgezeichnete Arbeit. So gewann das Stück auch 2012 den „Ikarus“ eine Auszeichnung für hervorragende Berliner Theaterinszenierungen für Kinder und Jugendliche.

Wer sich selbst von der Schauspielkunst der Darsteller überzeugen und selbst herausfinden möchte wie man selbst handeln würde, hat am 6. Mai 2014 um 11Uhr oder 19. 30Uhr Gelegenheit dazu. Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.theater-strahl.de.

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Was is so toll an Facebook? 11-jährige diskutieren!

facebook hier, facebook da – offiziell für alle ab 13, aber tatsächlich sind doch viele Jüngere drin. Aber warum? Oder warum auch nicht? Das diskutiert eine Gruppe 11-Jähriger. Ein Gastbeitrag vom Medienkompetenzzentrum meredo in Berlin-Reinickendorf

 

 

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TV-Sendung: Typisch Jungs. Typisch Mädchen.

Jungs hören nie zu und Mädchen reden viiiiiiiel zu viel. Stimmt das?

In dieser Sendung gibt es:
– Interview mit Prof. Dr. Kai Ne Ahnung
– Sexismusbegriffe im Alltag
– Interview mit der Rapperin Mila Highlife
– Bericht vom Breakdance-Event Just De Fun
– Erlebnisse eines Rollifahrers in Berlin
– u.v.m.

Lust mitzumachen? Schreib an: jugendredaktion@berlinimpuls.de

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Just De Fun 2013 – Breakdance Festival Neukölln

Das Medienkompetenzzentrum Szenenwechsel stellt Euch in diesem Beitrag das Just de Fun Battle 2013 in Neukölln vor. Dort treffen sich verschiedene Breakdance- und HipHoptänzer um gegeneinander anzutreten. In kurzen Interviews geben Euch einige der Tänzer ihr Statement zu dieser Veranstaltung ab. Viel Spaß beim Schauen !

Foto: Paulwip / pixelio.de

Das erste Mal – etwa schon mit 13 ?

 

Foto: Paulwip  / pixelio.de

Foto: Paulwip / pixelio.de

 

Da haben wir’s schwarz auf weiss!

Eine Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beweist: Jugendliche haben immer früher Sex. „63 Prozent der Hauptschülerinnen sind beim ersten Geschlechtsverkehr 14 Jahre oder jünger. Bei dem Gymnasiastinnen sind es nur 32 Prozent.“. Schockierend oder normal? Ist das ganz neu, oder war das auch früher schon so?

Die Redakteurinnen Patricia und Janina haben einmal nachgefragt. Bei Erwachsenen. Auf der Strasse.

 

Und wann möchtest Du das erste mal Sex haben? Oder hattest Du etwa schon???

Umfrage: Patricia, Janina
Schnitt: Karl

http://www.bzga.de/

 

 

flickr-Pressealbum FDP

“Die Jugend ist unsere Zukunft..” Was die FDP nach der Wahl mit uns so vor hat! Der BiP Parteien-Check!

Im September ist Bundestagswahl, dann dürfen alle ab 18 offiziell wählen, und alle Jüngeren bei der U18-Wahl ihre Stimme abgeben. Aber für wen? BerlinImPuls hat für euch gecheckt, was die großen Parteien für die Jugendlichen machen. Spielen wir eigentlich eine Rolle? Heute beschäftigen wir uns mal mit der zweiten regierenden Partei – der FDP…

von Benjamin Lewerenz

Heute geht es um die Partei, auf der am meisten rumgehackt wird. Die, die sich jede Woche auf’s neue für die „heute-show“ qualifiziert – die FDP. Aber ist das ständige Rumgehacke verdient oder sind sie vollkommen zurecht an der Macht? Das wollen wir jetzt überprüfen…

CHECK NR. 1: Das Regierungsprogramm

Brüderle

Pressebild FDP

Ich war entsetzt! Denn die liebe FDP hat uns Jugendlichen kein eigenes Kapitel gewidmet. Tja, wir sind ja auch völlig unwichtig (schließlich sorgen wir für eure Rente). Aber nun gut, bleiben wir beim Inhalt, die Form soll ja keine Rolle spielen.

Den Rest des „Bürgerprogramm“ kann man auf zwei Teile kürzen:

  1. „Wir haben…“ Die FDP lobt sich selber gerne. Mit großen Schritten, die die FDP gemacht hat und zu der die FDP die Regierungskoalition gedrängt, überedet oder überzeugt hat. Ob das alles so stimmt, hat der #ZDFcheck mal überprüft. Die haben auch die CDU/CSU, SPD und alle anderen Parteien auf ihre Aussagen auf Wahrheitsgehalt überprüft. Hört euch einfach ein Rede von Rainer Brüderle an, er zählt immer das auf, was auch hier im Programm steht.
  2. „Wir wollen…“ …rumfloskeln ohne Ende. Es klingt fast genauso wie bei der CDU/CSU nur das es weniger ist. Sehr viel weniger. Besonders was Jugend angeht. Starke Jugendarbeit, starke Jugendverbände, Stärkung der politischen Teilhabe, Bleiberecht für Jugendliche. Es kommen nur solche Stichpunkte. Nicht mehr und nicht weniger.

Unterm Strich bleibt mir nur zu sagen, dass ich zwar schon bei der CDU/CSU schockiert war über die Inhaltslosigkeit, aber die FDP hat das nochmal übertroffen. Jetzt verstehe ich, warum immer alle auf der FDP rumhacken, bei der Leere…

CHECK NR. 2: Die persönliche Stellungnahme

Zwei Wochen! Zwei Wochen! Und sie haben nicht geschafft, was SPD und CDU/CSU in nichtmal 48 Stunden geschafft haben! Ich habe keine E-Mail bekommen und damit keine Antworten auf meine individuellen Fragen! Schade, liebe FDP. Ihr habt es verbockt!

 

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Der FDP-Check:

Umsetzbarkeit: So naja
Hohle Phrasen-Dichte: Hoch
Populismus: Stellenweise
Qualität der Ideen: Einfallslos
Regierungsprogramm: Grauenvoll
Reaktion der Partei: Gab’s nicht

 

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Am Freitag dürft IHR eure Stimme abgeben… bei den U18-Wahlen!

 

783d67808cAm Freitag ist es wieder soweit: Dann steht die U18-Wahl vor der Tür. In ganz Deutschland beteiligen sich Projekte, Schulen, Jugendeinrichtungen und Vereine daran und öffnen richtige Wahllokale. Und dann dürfen alle unter 18 Jahren zur Wahlurne schreiten und ihre Stimme abgeben. Das Ganze hat etwas von einem Rollenspiel, denn es kommen wichtige Fragen auf: Wen wähle ich überhaupt? Wenn ich mit 18 „richtig“ wählen darf – was wäre mir wichtig? Wie stellen sich die Parteien dar und was machen sie besonders für Kinder und Jugendliche? Alles wichtige Fragen – wer bei der U18 Wahl mitmacht, findet darauf schon erste Antworten und ist quasi „Profi“, wenn es dann mit 18 richtig ernst wird.

Unsere Gastproduzenten von der Medienetage in Treptow-Köpenick haben sich für euch mal mit den 6 großen Parteien CDU, SPD, FDP, GRÜNE, DIE LINKE und DIE PIRATEN beschäftigt und zusammengefasst, worum es den Parteien geht und in wieweit sie was für euch tun. Viel Spaß beim BiP-Wahl-Kino und nich vergessen: Am Freitag ist U18 – hier findest du alle Infos dazu und eine Übersicht der Orte, an denen du ein Wahllokal findest.

BerlinImPuls empfiehlt: Mach dein Kreuzchen am Freitag – und hab Spaß dabei :-)

 Hinweis: Dies ist eine PLAYLIST mit 6 Videos! 

 

 

 

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Hergehört: Moderationstraining für alle Interessierten!

 

Du interessierst dich für TV- oder Radiomoderation? Stehst gerne vor der Kamera oder findest deine Stimme genau richtig für´s Radio? Dann bist du bei uns richtig! Wir, die Jugendredakteure von BerlinImPuls, wollen besser im Moderieren werden und lassen uns darin ein bisschen schulen. Und warum sollen wir das nur für uns machen? 

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Also, wenn DU Lust hast, mitzumachen, dann komm einfach vorbei und mach mit bei diesen Themen:

– Gute Moderationen
– Schreiben fürs Sprechen
– Moderationen einfach merken

Der BerlinImPuls Workshop findet statt am

Dienstag, 10. September 2013
von 17 bis 20 Uhr
in den Räumen von WeTek
Christinenstraße 18-19, Haus 8, Pfefferberg, Prenzlauer Berg

Die Teilnahme ist kostenlos. Essen und Getränke bitte selbst mitbringen.

Bitte melde dich kurz an, ob du kommst: jugendredaktion@berlinimpuls.de

Hier gehts zur facebook-Veranstaltung

Veranstalter:
BerlinImPuls – das Jugendmedienmagazin
gefördert von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg

Verantwortliche Ansprechpartner:
http://berlinimpuls.de/kontakt/

Was ist ein Meko?

Gastbeitrag: Was ist ein Meko?

 

In Berlin gibt es 12 Medienkompetenzzentren (Mekos). Aber was soll das eigentlich sein, so ein Meko? Unsere Gastreporter aus Lichtenberg haben mal beim Medienkompetenzzentrum „Die Lücke“ nachgefragt und sind dabei auf interessante Angebote gestoßen, die die Mekos für Kids und Jugendliche haben…

 

 

Hier findest du eine Übersicht über alle 12 Berliner Medienkompetenzzentren

Und hier geht es direkt zum Meko Lichtenberg „Die Lücke“

 

 

Bildquelle: Janina Wildermuth

Mittelmeerkreuzfahrt – bringt’s das?

 

Für viele Menschen ist es ein großer Wunsch, Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff zu machen. Man braucht sich um nichts kümmern, sieht jeden Tag einen anderen Ort, genießt das Meer und es wird nie langweilig. Ich jedoch war nie besonders daran interessiert, auf einem Kreuzer die Meere zu erobern. Doch als meine Eltern einen Kreuzfahrt – Urlaub durchs Mittelmeer planten, wollte ich es mir nicht entgehen lassen und entschied mich, doch mitzufahren…

von Janina Wildermuth

Bildquelle: Janina Wildermuth

Bildquelle: Janina Wildermuth

Auch wenn ich die Vorstellung hatte, nur die ältere Gesellschaft beim Sonnen zu sehen und mich auch sonst nicht viel zu bewegen, packte ich meinen Koffer. Unser Schiff gehörte zu der „Costa-Flotte“, von der wir alle noch den dramatischen Unfall mit der „Costa Concordia“ im Januar 2012 (32 Menschen kamen dabei ums Leben) im Kopf haben. Ich habe natürlich gehofft, dass die Reederei einiges aus ihren Fehler gelernt hatte. Und das schien auch so. Zahlreiche Verordnungen wurden zugunsten der Sicherheit verändert, um solch einen dramatischen Vorfall in Zukunft zu vermeiden.

Unser Costa-Schiff konnte unglaubliche 3800 Urlauber plus die dazugehörigen 1200 Angestellten an Bord nehmen. Eine Masse an Menschen, die man auch sofort gespürt hat. Auf unserer Route haben wir (von Savona, Italien aus startend) Barcelona, Palma de Mallorca, La Valletta, Catania und Neapel angesteuert und jedes Mal kamen und gingen Hunderte von Menschen auf oder von Board. Insgesamt sind die Costa-Schiffe alle sehr fortschrittlich – jeder Passagier erhält eine Chipkarte, auf der alle wichtigen Daten sind, um so ohne große Schwierigkeiten von Bord zu gehen, auf dem Schiff zu bezahlen oder in die eigene Kabine zu kommen. Eine Karte für alles.

Aber wie siehts auf einem Kreuzer eigentlich mit Aspekten wie Animation, Verpflegung und Ausflügen aus? Hier mal ein Schnell-Check für euch…

Ein bisschen Spaß muss sein… Animation an Board!

Bildquelle: Janina Wildermuth

Bildquelle: Janina Wildermuth

Dafür ist auf einem Kreuzfahrt-Schiff gesorgt. Rund um die Uhr ackert das Animationsteam, damit es nie langweilig wird. Von lustigen Spielen, animierenden Tänzen, bis hin zu ausgefallenen Shows wird alles angeboten. Auch die jüngeren Passagiere müssen nicht das Weite suchen. Kinder zwischen 3 und 11 Jahren können sich im „Squok Club“ amüsieren, die 12-17 jährigen in der „Teen-Zone“. Die Nationalitäten-Vielfalt ist groß. Ich habe sowohl Italiener (die in der Überzahl waren), als auch ein paar Franzosen, Briten und auch ein paar Norweger getroffen, aber die Deutschen ließen sich dort nicht wirklich blicken. Ich weiß, dass es ein dutzend Jugendlicher Deutscher an Bord gab, aber ich war stets die Einzige…

See-Luft macht Hungrig: Die Verpflegung!

Rund um die Uhr gibt es etwas zu Essen. Angefangen vom umfangreichen Frühstück, dem fettigen Mittag, der Café Zeit danach, bis hin zum „à la carte“ Essen am Abend. Man kann einfach nicht verhungern. Pizza ist auch um Mitternacht noch zu haben – wer es denn will.

Hop on, Hop off – Ausflüge an Land!

Bildquelle: Janina Wildermuth

Bildquelle: Janina Wildermuth

Costa bietet natürlich auch selber Ausflüge an Land an. Doch von denen rate ich ab. Sie werden dem ziemlich teuren Preis nicht gerecht. Gut, ich muss gerechterweise sagen, dass ich es nun anders gewöhnt bin, da wir stets alles intensiv, zumeist mit Auto durchforsten, aber die Ausflüge, die wir direkt vom Schiff gebucht haben sind einfach zu sporadisch aufgebaut. Auf Mallorca setzte man uns 2 Stunden in der Stierkampf-Arena ab und danach noch 2 weitere Stunden an der Kapelle. Da macht es meiner Meinung nach mehr Sinn, eine Stadtrundfahrt mit dem Hop-on Hop-off Bus zu genießen.

Bildquelle: Janina Wildermuth

Bildquelle: Janina Wildermuth

Auch wenn man sich wirklich um nichts kümmern muss, viel rumkommt und immer unterhalten wird, demnach einen scheinbar perfekten Urlaub hat, war es für mich vorläufig die letzte Kreuzfahrt. Für meinen Geschmack sind es zu viele Leute auf einem doch noch zu kleinem Schiff. Es ist anstrengend, mit so vielen hungrigen Passagieren beim Essen oder im sehr kleinen Poolbereich. Desweitern sind die Südländer im Allgemeinen sehr temperamentvoll, kontaktfreudig und recht laut, so dass mir persönlich manchmal die Ruhepausen fehlten…Trotzdem ist es für jeden, der es gerne unkompliziert mag, einfach nur unterwegs sein und „die Sau raus lassen möchte“, sicherlich mal eine aufregende Alternative zu herkömmlichen Pauschalreisen.

Abifahrt nach Kroatien - Chillen am Pool

Abifahrt ins Glück: Es gibt nicht nur Lloret und Rimini!

 

Nach 12 oder 13 Jahren Schule gilt es, das Ende dieses Lebensabschnittes gebührend zu feiern. Und trotz dem man in den letzten Monaten vor dem lang ersehnten Abschluss nur noch Klausuren, Prüfungen und Notenpunkte im Kopf hat, müssen sich einige Freiwillige um „lebenswichtige“ Angelegenheiten wie das Abibuch, den Abiball, Abipartys und die Abifahrt kümmern. Damit der Jahrgang und die Abiturzeit in Erinnerung bleibt. Wenn all der Stress ein Ende gefunden hat, kann man sich jedoch vollends fallen lassen, wonach sich Kopf und Glieder sehnen. Und wo bietet sich das am besten an? Natürlich auf der Abifahrt. Die Meisten stellen sich unter dieser Reise eine Fahrt mit zu viel Alkohol, peinlichen Erlebnissen, vielen unerwarteten Knutschereien, schlechter Musik und dreckigen Stränden vor. Mit hoher Wahrscheinlichkeit laufen auch viele dieser darauf ausgelegten Reisen so ab. Doch es geht auch anders: Das was jetzt kommt, ist vor allem an all die Unglücksraben gerichtet, die in den nächsten Jahren die Organisation der Abifahrt übernehmen…

von Lilly Jogwer

Abifahrt nach Kroatien - es muss nicht immrer Lloret sein

Abifahrt nach Kroatien – es muss nicht immrer Lloret sein

Neben Lloret de Mar in Spanien oder Rimini in Italien wird auch Kroatien angeboten. Novalja, ein kleines Fischerstädtchen in Kroatien, hat ein paar echt solide, entspannte und saubere Apartments zu bieten. Außerdem einen schönen Hafen, an dem man die beste Pizza für wenige Groschen sowie umwerfende Crepés erwerben kann. Man stelle sich vor, es gibt tatsächlich einen Snickers-Crepé mit Karamellsoße, Erdnüssen und Nutella. Da läuft einem alleine vom Hören das Wasser im Munde zusammen. Natürlich, und so muss es auch sein, findet man hier auch die ein oder andere peinliche Bar, in der Tänzerinnen in leichter Bekleidung ihre Hüften schwingen. Währenddessen kann man einen 2-zum-Preis-von-1-Cocktail schlürfen, welcher auf beeindruckende Art und Weise von einem braun gebrannten Barkeeper durch die Luft jongliert wurde. So kann der Abend entweder mit Freunden auf der Terrasse, am Pier oder in einer dieser belustigenden Bars begonnen werden.

Abifahrt nach Kroatien - Stille am Strand

Abifahrt nach Kroatien – Stille am Strand

15 Minuten entfernt, hervorragend mit einem Freiluft-Shuttle zu erreichen, liegt der Steinstrand, an den eine türkis-blaue Meerbucht grenzt. Vorteil: Keine sandigen Hosen. Nachteil: Unbequeme Rückenlage. An diesem Strand befinden sich auch die Clubs, die Tag und Nacht geöffnet zu sein scheinen. Es handelt sich um Openair-Clubs, die ziemlich schick aufgemacht sind und in welchen sogar Pools für eine Abkühlung nach wildem Tanz zur Verfügung stehen. Die Musik begrenzt sich nicht nur auf das übliche Charts-Geplänkel sondern überrascht zunehmend mit Elektro-, Techno- und Drum& Bass- Klängen.

Abifahrt nach Kroatien - Chillen am Pool

Abifahrt nach Kroatien – Chillen am Pool

Am Tage lohnt es sich, um die Mittagszeit rum aus den Federn zu kriechen und an den Strand zu fahren. Der Ausblick auf die die Meerenge umsäumende Berglandschaft allein lohnt sich schon, doch auch das klare Wasser lädt zum Schnorcheln ein. Eine Tretbootfahrt zu günstigen Preisen lockt einen auch ungemein. Wer abenteuerlustig ist und bereit, ein bisschen mehr Geld auszugeben, kann auch einen Bungeejump wagen oder Jetski fahren. In der Fischerstadt gibt es viele Restaurants und einen großen Supermarkt- so ist es einem freigestellt, ob man sich selbst verpflegt oder Essen geht. Wenn man den Alkohol in Maßen genießt, kann man in Novalja also einen wunderbaren Urlaub mit guten Freunden erleben. Ob man ausgelassen im Pool tanzt, vom Tretboot aus in die Wellen springt oder gemeinsam den Sonnenuntergang am Hafen miterlebt, Kroatien bietet vielerlei tolle Erlebnisse und Momente.

Diese Erholung ist nur weiter zu empfehlen und jeder Abiturient hat einen solchen Urlaub redlich verdient. Na, neugierig geworden? Zum Beispiel bietet diese Organisation eine solche Abireise an: www.fun-reisen.de

!!! Tipp: Kaufe niemals ein von Teamern angebotenes „Clubband“. All die Vergünstigungen und Vorteile kannst du sowieso nicht nutzen, das ist rausgeschmissenes Geld.

 

 

Was ist … Emo/Scene?

 

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Ein Erfahrungsbericht von Mimi Mushroom

 

 

 

Jeder hat sie schon einmal irgendwo gesehen, die sogenannten Emos.
Sie haben Seitenscheitel und Ponys die quer über die Stirn fallen und mit viel Haarspray fixiert sind. Ihre Augen werden durch einen dicken Lidstrich betont – egal ob männlich oder weiblich, die Klamotten sind hauteng. Die Füße verwöhnen sie am liebsten mit Schuhen von Converse oder Vans, auffälliger Schmuck und Piercings sind ein Muss.
Aber was bedeutet das eigentlich? Und wo hat diese Kultur ihren Ursprung? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Emo und Scene?

Foto: Lina Luuh

Foto: Lina Luuh

Ursprünglich bezeichnete das Wort „Emo“ (Emotional Hardcore) einen Musikstil, welcher sich in den 80er Jahren vor allem aus dem Punk entwickelte. Die Texte wurden emotionaler und verrieten dem Zuhörer wie es im Inneren des Songwriters oder Sängers aussah. So wurden Gefühle wie Depressionen, Trauer oder Verzweiflung – welche in der Punk- und Hardcoreszene tabu waren – zum ersten Mal offen zur Schau gestellt, untermalt von harten Klängen. Aber auch Liebe und Freundschaft sind viel behandelte Themen.
Besonders beliebte und bekannte Bands wären zum Beispiel Escape the Fate, Bring me the Horizon, Suicide Silence oder auch Secondhand Serenade.

Um die Entstehung des Namen ranken sich diverse Fassungen. Eine Geschichte besagt, dass bei einem Konzert von einer der ersten emotionaleren Punkbands jemand aus dem Publikum rief „You’re Emo!“, was daraufhin als Bezeichnung dieser Musik verwendet wurde. Andere besagen, dass man diesen Musikstil aufgrund seiner emotionalen Texte als Emo bezeichnet.
Selbstverständlich entwickelte sich aus dieser neuen Musikrichtung auch ein Modestil, welcher jedoch kein Muss ist, um zu der Szene dazu zu gehören. Die Emo-Szene ist also eine reine Musikkultur, wo wir auch schon bei der nächsten Frage angekommen wären: Was ist der Unterschied zur Scene Kultur?

Foto: Maria Ria

Foto: Maria Ria

Im Grunde genommen unterscheidet sich die Scene Kultur dadurch, dass sie fast eine reine Stylekultur ist. Die sogenannten „Scene Kids“ fallen besonders durch schrille Farben auf, die sich durch ihr komplettes Outfit und Styling ziehen. Die Haare sind meist stark auftoupiert, mehrfarbig und der Pony fällt ins Gesicht. Einen Scheitel gibt es nicht. Oftmals lassen Extensions die Haare länger aussehen als sie sind. Ein kräftiger, knalliger Lidschatten wird IMMER mit schwarzem Eyeliner kombiniert getragen. Meistens sind außerdem die Augenbrauen durch Puder oder Stift extra betont und Make-up verleiht einen makellosen Teint. Kleidungstechnisch ist eigentlich erlaubt was gefällt, hauptsache es ist bunt und/oder schrill. Häufig findet man zerrissene Strumpfhosen oder gemusterte Strumpfhosen, Galaxy Leggings, Bandanas, Tierprints oder Bandshirts. Accessoires, die verniedlichen, und vor allem Körperschmuck, also Piercings wie Septum, Snakebites oder Bridge, sind kaum wegzudenken für diese Szene.

Aber auch die Lebenseinstellung der Scene Kids unterscheidet sich von der der Emos. Während die Scenes oft viel bzw. übermäßig Party machen, entspannen sich die Emos lieber, hören Musik und treffen sich mit ihren Freunden. Außerdem ist es oftmals(!) so, dass Scene Kids ein größeres Selbstbewusstsein besitzen als Emos oder es vielleicht auch einfach nur vorspielen, was wahrscheinlich daher kommt, dass Scenes einen großen Bekanntenkreis haben und im Internet sehr präsent sind. Sie posten viel, vor allem Bilder von sich oder ihrem Essen, bekommen dafür natürlich dank ihrer vielen Freunde viel Zuspruch und haben normalerweise ihren eigenen Youtubechannel. Ihr Ziel ist es fame zu werden. Scene Kids, die dieses Ziel erreicht haben sind zum Beispiel: Hannie Dropkick, Vanna Venom, Verena Schizophrenia oder ihr Bruder Max Amphetamine.
Wie ihr merkt, haben diese vier merkwürdige Nachnamen. Diese sind ebenfalls ein typisches Merkmal von Scene Kids, die durch diese ausgedachten Namen ihre Privatssphäre schützen. Und mal ehrlich: Das klingt doch gleich viel interessanter, oder?

Auch der Scene Kultur kann man einige Musikrichtungen zuordnen. Diese Musik besteht meist ebenfalls aus den typischen Instrumenten, die es im Emocore auch gibt, doch werden diese von elektronischen Beats unterstützt. Beispielbands für diese Musikrichtung wären zum Beispiel Black Veil Brides, Brokencyde, We butter the bread with butter oder Asking Alexandria.

Ihr seht Emos und Scenes haben zwar eine Menge gemeinsam, sind jedoch nicht das Gleiche. Ich hoffe es fällt euch nun leichter diese beiden Gruppen zu unterscheiden und ihr habt erfahren, was ihr gerne wissen wolltet.
Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Was ist …?
Eure Mimi :*

Foto: Andi EternalMangekyou Sharingan

Foto: Andi EternalMangekyou Sharingan

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Advent ist am schönsten, wenn er spießig ist…

 

Man könnte annehmen, eine 17-jährige Jugendliche, die bereits bei ihren Eltern ausgezogen ist und in einer WG wohnt, ist froh, dem familiären Weihnachtswahnsinn endlich entgangen zu sein. Für gewöhnlich ist das wohl auch der Fall, doch BiP-Reporterin Lilly Jogwer ist trotz aller Freiheiten immer noch von dem Weihnachtszauber gefangen. Warum? Das erzählt sie euch hier!

Meine Mitbewohnerin und ich haben schon im September Lebkuchen und Pralinen ins Haus geholt und mussten uns zwingen, mit dem Plätzchenbacken bis zum ersten Dezember zu warten. Um diese Zeit zu überbrücken kam uns die Idee ,uns gegenseitig Adventskalender zu basteln und einen Adventskranz anzuschaffen. Auch die Weihnachtskiste wurde Ende November aus dem Keller geholt. Um den ersten Advent gebührend zu zelebrieren, haben wir zum Kekse backen und Rouladen Essen eingeladen und unsere bescheidene Küche geschmückt. Mit ein paar Mädchen verwandelten wir unsere Wohnung in eine regelrechte Weihnachtsbäckerei und rührten, kneteten und bemalten Kekse. Sobald ein Blech in den Ofen geschoben wurde, stand schon eine andere Bäckerin in den Startlöchern und fing an, Eiegelb vom Eiweiß zu trennen. Gegen Nachmittag galt es parallel zu dem Backwahnsinn das Rouladen-Fleisch mit einer Pfanne zu bearbeiten, es zu füllen und anzubraten. Auch Knödel wurden gefüllt und zu Kugeln geformt und der Rotkohl zubereitet. Unsere Köpfe glühten und die Küche wurde immer chaotischer. Nach stundenlanger Arbeit fielen wir erschöpft auf die Stühle und das deftige Essen wurde angerichtet. Die provisorische Tischlandschaft beherbergte nun ein gutes Essen für jeden und Massen an Keksen…

Am Ende dieses Tages waren wir zu ausgelaugt um noch an das Geschirr oder den Boden zu denken und schliefen augenblicklich ein. Und nicht nur den ersten Advent haben meine Mitbewohnerin und ich so gestaltet. Am sechsten Dezember wurden die Schuhe gefüllt und jeden Tag erfreut uns eine Kleinigkeit aus dem Adventskalender. Das plötzliche Schneechaos bot uns die Möglichkeit, einen großen Schneemann im Hof zu bauen. Besonders die vielen Weihnachtsmärchen können einem die Sonntage versüßen. Eifrig sind wir nun auf der Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken für Freunde und Familie und neuen Rezeptideen. Da soll noch einmal jemand sagen, die Jugend heutzutage hat keinen Sinn mehr für Traditionen. Mir ist das selbst schon fast unheimlich – aber: Es ist schön!

Eure BerlinImPulserin Lilly

 

Wie verbringt Ihr euren Advent?

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Pssst! Das macht die BerlinImPuls-Jugendredaktion im Studio…

Du kennst BerlinImPuls noch nich? BiP Reporterinnen Caro und Patricia stellen es dir vor und erzählen, was wir machen, wenn wir ins Fernseh- und Radiostudio gehen. Hier. Jetzt. In 30 Sekunden. Wenn du mitmachen willst und Hauptstadt-Reporter sein möchtest: Bewirb dich bei uns!

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Mittendrin… in Mitte

 

BiP-Fotograf Julian Stähle hat sich für uns mal auf dem Alexanderplatz umgesehen… Wir wollten wissen: Wie fühlt es sich an – das Leben am Alex an einem der letzten sonnigen Tage 2012…

 

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BiP-Radio-Gastbeitrag: Machen facebook & Co süchtig?

 

Hinter dem aufmacherischen Begriff „Facebook-Sucht“ versteckt sich eigentlich die Frage: Können Soziale Netzwerke süchtig machen? In dem Radiobeitrag werden Jugendliche dazu befragt, ob sie Erfahrungen mit Sucht im Kontext der Sozialen Netzwerke gemacht haben und wie sie damit umgehen. Auch von Eltern wollten wir wissen, wie sie den Umgang ihrer Kinder mit Facebook & Co. einschätzen und haben oftmals interessante Infos zum eigenen Nutzungsverha1ten bekommen…

Wir wollten es aber genauer wissen und haben schließlich eine Professorin um ihre fachliche Einschätzung gebeten sowie zwei Sozialpädagoginnen in Jugendcubs dazu befragt, wie sie denn in ibrer täglichen Arbeit reagieren, wenn das „Facebook-Suchten“ überhand nimmt…

Ohren auf für unseren Gastbeitrag vom Medienkompetenzzentrum Steglitz-Zehlendorf!

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Kinokritik: Russendisko = Deutsches Kaffeekränzchen?

 

 

Titel: Russendisko (D 2012)

Länge: 100 Minuten

Filmstart: 29.03.2012

Ich ging mit wenig Erwartungen ins Kino, in der Hoffnung einen weiteren schönen Schweighöferfilm zu sehen. Doch es war leider enttäuschend. Wladimir kommt mit seinen zwei Kumpanen aus Russland nach Deutschland, um dort ein besseres Leben führen zu können. Zwischen Gefühlschaos, Heimweh und viel russischer Musik wirkt das ganze doch ziemlich getürkt.

Wenn ein Haus aussieht wie angemalt, wenn Russen perfektes Deutsch sprechen und gleichzeitig perfektes Russisch, dann haut irgendwas nicht hin. Für mich war der Film nicht authentisch. Mit heutigen Mitteln muss es doch möglich sein, so etwas nicht zu produzieren.

Was allerdings überzeugend und authentisch war, war der Soundtrack, er gibt dem Film auch wenn er keine Spannungskurve hat, wenigstens einen gewissen Unterhaltungswert. Auch einige Witzelein, die ein Schmunzeln hervorzaubern können, gab es.

Aber im Endeffekt muss ich sagen, der Film ist wohl eher etwas für die, die die Zeit miterlebt haben, die die Lieder kennen und sich damit identifizieren können. Dies aber steht wohl wieder im Konflikt dazu, dass es für Jugendliche gemacht wurde. Irgendwas ist hier verdammt schief gelaufen.

Der Trailer:

 

Empfehlung: 2/5 Fernsehtürmen

Kreativität: 2/5 Fernsehtürmen

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Für euch war im Kino: BiP-Reporterin Ani