september sendung

Reporter werden!?

september sendung

Aufgepasst! BerlinImPuls hat noch Plätze frei für Reporter,Be

  • die sich im Berliner Nachtleben auskennen und für unsere Rubrik Szene über angesagte Clubs, Partys, Konzerte und Underground-Tipps berichten
  • die sich für facebook, Apps oder Games interessieren und Neuheiten aus der Webwelt aufspüren
  • die gerne trampen, zelten, reisen, wegfahren, ausgefallene Hobbies haben oder Sachen machen, die Leser/innen in unserer Kategorie Freie Zeit spannend finden
  • die nichts so fantastisch finden, wie das Leben – und Lust haben, Menschen vorzustellen, über Liebe, Beziehung und Freundschaft zu berichten oder Leute zu befragen und ihnen ein Gehör zu verschaffen
  • die sich für Musik, Kino, Theater, Streetart oder Bücher interessieren und finden, dass Kultur nicht nur was für Erwachsene ist, sondern Berlin ganz schön viel Jugendkultur zu bieten hat, über die nur viel zu selten locker berichtet wird
  • die eine Meinung zum Schulessen, der BVG, Hipstern oder der Schließung eines Clubs haben und diese einfach mal loswerden möchten
  • die FSJ, BFD, Engagement und politisches Mitwirken alles andere als schnöde finden und in unserem Ressort Politik einfach mal aufzeigen wollen, was junge Menschen in Berlin alles mitgestalten und mitbewegen können
  • und wir suchen Reporter, die auch mit 16,17 oder 20 noch gerne „Sendung mit der Maus“ und „Wissen macht Ah“ gucken und auf BerlinImPuls in der Sparte „Was ist…?“ Wissen wieder sexy machen

Du findest dich in einer der Beschreibungen wider und würdest am liebsten gleich loslegen? Na dann nix wie los. Hier kannst du Kontakt zu uns aufnehmen oder – du kommst einfach zu einer unserer nächsten Redaktionssitzungen und legst direkt los. Keine Sorge: Du musst nicht erst einen Test schreiben und uns ein Zeugnis zeigen – uns reicht es, wenn dein Herz für Berlin schlägt und du Lust hast, das kreativ auszudrücken :-)

 

Unsere nächsten Redaktionssitzungen:

  • 8. Oktober  2013, 17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 22. Oktober 2013,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 5. November 2013,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 19. November 2013,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 3. Dezember 2013,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 17. Dezember, 17 – 20 Uhr,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“

 

Bitte melde dich kurz vorher bei uns, ob du reinschnuppern möchtest: jugendredaktion@berlinimpuls.de oder facebook.com/berlinimpuls

 

 

 

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Wer abschreibt…wird Minister.

 

Artikelbild: Petra Bork  / pixelio.de

Artikelbild: Petra Bork / pixelio.de

Hach, wäre ich doch noch mal in der 6. Klasse! Da beschränkten sich die Probleme, die einen beschäftigten, noch auf das Umfeld. Heute, wo ich im ersten Jahr der Abiturphase bin, sieht die Welt schon ganz anders aus. Denn obwohl ich weiß, dass ich die Welt nicht groß verändern kann, fühle ich mich unter Druck gesetzt.

Wo soll ich anfangen, sobald ich mein Abitur habe? Soll ich einen Flughafen bauen, eine Oper renovieren, den S-Bahn-Verkehr organisieren oder lieber das Schulsystem überarbeiten? Schon der Gedanke an einige der Pannen kann einen in die Verzweiflung treiben.

Beim Schulsystem ist vermutlich noch am meisten zu retten. Am wichtigsten wäre es, hier bei Entscheidungen mal die zu fragen, die es auch betrifft: Schüler und Lehrer. Wen wundert es denn, dass viele Schüler so unmotiviert sind? Sie wissen genau: Die Rahmenpläne sind teilweise nicht zu schaffen, weil einfach zu viel in zu kurzer Zeit erwartet wird. Das Berliner Abitur ist nicht so viel wert wie ein Bayrisches. Von den Referendaren wird erwartet, dass sie größtenteils Gruppen- bzw. Partnerarbeit machen, obwohl uns Schülern die schon zum Halse raushängt.

Zu all dem kommen dann aber noch sogenannte „Vorbilder“: In der Wirtschaft sieht man, dass die, die den größten Mist bauen, oftmals mit am besten bezahlt werden und unter Politikern findet sich in letzter Zeit öfter mal jemand, dem „aus Versehen“ einige Plagiate in die Doktorarbeit gerutscht sind.,Der aktuellste und für mich als Schülerin empörendste Fall ist wohl die ehemalige Bildungsministerin Annette Schavan. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: Die BILDUNGSministerin hat vermutlich ABGESCHRIEBEN……und uns Schülern gibt man eine 6, wenn wir die Hausaufgaben abschreiben – obwohl wir für gemachte Hausaufgaben nicht mal einen Titel bekommen. Obwohl man bei uns auch nicht immer sicher sein kann, dass wir abgeschrieben und nicht stattdessen zusammen zu dem Ergebnis gekommen sind, da man uns ja kein ausgiebiges Prüfungsverfahren zubilligt.

Andererseits hat man so ein Ziel vor Augen – wenn in der Welt alles perfekt wäre, würde das Leben langweilig sein. Vielleicht würde ich mich sogar etwas nutzlos fühlen 😀

 

Eure BerlinImPulserin Katja

Artikelbild: Petra Bork  / pixelio.de

Auf geht’s zum Fernsehen

Mein Praktikum findet in der Stiftung Demokratische Jugend statt. Catherina ist hier FSJlerin. Am ersten Arbeitstag war es ein angenehmes zusammen arbeiten und auf die nächsten Tage habe ich mich (Christine) schon sehr gefreut.

Zu unseren Aufgaben gehörte unter anderem die tägliche Aktualisierung des Internetportals jugendnetz-berlin.de. Wir erhalten viele E-Mails von Veranstaltungen, Vereinen und Workshops für Jugendliche. Als eine Mail von ZDF eintraf und darin stand das man kostenlose Eintrittskarten für ZDFlog in bekommen kann zum Thema „Ist unser Nachwuchs chancenlos?“, war ich begeistert und schlug vor dort hinzugehen. Wir beide waren der Meinung, es wäre interessant die Perspektiven der anderen jungen Erwachsenen zum Thema Studium und Beruf kennenzulernen. Die Journalismusbranche käme für uns selbst als Berufsrichtung in Frage. Darum dachten wir uns, es könnte nicht schaden sich einen Eindruck zu verschaffen wie es den wirklich „im“ Fernsehen läuft. Einen Tag nach unserer Zusage für die Sendung am 22.06.11, erhielten wir die Bestätigung. Wir werden auf einer Namensliste eingetragen sein und sollen unter Nennung unserer Namen je eine Eintrittskarte entgegennehmen können.

Nachdem Catherina und ich uns an der Friedrichsstraße getroffen haben und uns den 500 Meter langen Fußweg durch Regen und ohne Schirm entlangrasend erkämpfen mussten, haben wir das Hauptstadtstudio erreicht. Gegen 19.15 Uhr traten wir in eine luxuriös wirkende Lounge ein. Das ZDF Hauptstadtstudio in Berlin – Unter den Linden 38!

Wir wurden mit Soft Drinks empfangen, nachdem unsere Namen von einer Securityfrau auf der Liste abgestrichen wurden. Tasche und Jacke mussten an der Garderobe abgegeben werden, auf Nachfrage durften wir eine kleine Kamera mitnehmen. Nach einer halben Stunde Warten, gewährten uns die Sicherheitskräfte den Eintritt in das Studio für das ZDF-Morgenmagazin, welches gleichzeitig das Studio für „log in“ war. Der erste Eindruck des Studios auf uns: nicht so groß wie im Fernsehen!

Während die anderen Zuschauer an weiße Tische – die Stehplätze im Studio stürmten, haben wir auf den Stuhlplätzen Platz genommen, welche sich rechts, leider außerhalb des Bildes befinden.

Über unseren Köpfen waren unglaublich viele Scheinwerfer und ein paar Kameras, die von oben ausgefahren werden konnten. Skurril, aber interessant – die Hauptkameras Kameras standen im ganzen Studio verteilt!Während man vor dem Fernseher also überhaupt nichts von der Technik mitbekommt, sieht man im Studio, dass eigentlich jede Kamera ihren bestimmten Aufnahmewinkel einhalten darf und wenn dieser überschritten wird, wird das Bild vom Aufnahmeleiter ganz einfach gewechselt.

Kurz bevor die Sendung los ging bekamen wir im Publikum es mit der ungewohnten Scheinwerferhitze zu tun. Der Moderator Wolf-Christian Ullrich hat die Studioatmosphäre mit ein paar Späßchen auflockern wollen und uns in die Kunst des Klatschens eingewiesen.

Unnötig, denn dafür gab es den Benjamin.Der Mann, der stillschweigend lächelte, nachdem er vom Moderator nach seinem Namen gefragt wurde, erhielt von Catherina und mir den Spitznamen „der Klatscher“. Der Klatscher, weil er jedes Mal der erste war, der das ganze Publikum während der Liveaufnahme zum klatschen animierte.

Meine Meinung zum Thema der Sendung „Ist unser Nachwuchs chancenlos?“ Nein, in Zukunft können die sympathischen Menschen doch als Klatscher arbeiten!

Was mir noch aufgefallen ist: die beiden Moderatoren, Christian und Milena, waren so stark geschminkt, das man sich tatsächlich gefragt hat welcher Visagist sich da austoben durfte. In live geschminkt wie ein Clown, im TV-Beitrag total natürlich! Kennt Mensch eher andersrum, aber das Fernsehen hat anscheinend viele Tricks auf Lager.

Jedes mal wenn ein kurzer Videobeitrag eingespielt wurde, zum Beispiel eine Aufklärung zu einem Unterthema, schrie einer aus der Haupttechnikecke links neben uns wieviele Sekunden wir Zeit haben bis wieder das Studio im Fernsehen zu sehen ist.

Da ich in der Jugendredaktion „BerlinImPuls“ schon selbst bei einer Studioaufnahme mitgewirkt habe, war es aufschlussreich die Arbeit der Profis zu sehen. Von den technischen Mitteln her, würde ich sagen das unsere Jugendredaktion ähnlich wie beim großen Fernsehen viel zu bieten hat, aber die Professionalität bzw. die Fachkenntnis ist das entscheidende. Der Moderator war total locker und symphatisch, vor allem aber war er sehr schlagfertig und konnte das Gespräch wieder auf den richtigen Pfad leiten, sobald einer der vier „Stargäste“ zu weit abgeschweift ist. Die Kameraleute haben gute Perspektiven gewählt, nicht andere Kameras gefilmt und nicht gewackelt etc..

Warum die Karten kostenlos sind, darauf habe ich jetzt die Antwort. Im Studio werden Marionetten gebraucht die das Gesamtbild abrunden, die klatschen wenn „der Klatscher“ es vorgibt, Menschen die als Auffüller dienen.

Mein Fazit: in Zukunft sehe ich mir lieber Sendungen im Fernsehen an. Zwar weiß ich jetzt das Fernsehen eine Fakewelt ist, aber wenigstens diene ich nicht diesem Puppenspiel.

Habt auch ihr Lust mal in einer ZDF log in Sendung dabei zu sein?

Kostenlose Tickets gibt es auf der ZDF Seite, zerstörung der Moral beim Gedanke „Fernsehen“ all inclusive.

Eure BerlinImpulserin Chrissi