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Buchtipp „Dämonenhunger“

Passend zu unserer Weltuntergangskolumne ist mir kürzlich das Buch „Dämonenhunger“ von Timothy Carter untergekommen. In meinen letzten Themen bin ich auf verschiedene Weltuntergangstheorien eingegangen – aber die Vernichtung der Menschheit durch hungrige Dämonen war nicht dabei.

Genau darum geht es aber in diesem Buch. Jede Spezies hat auf der Erde nur eine bestimmte Zeit zur Verfügung. Ist diese abgelaufen, öffnen sich überall auf der Welt Portale, die der dem Untergang geweihten Spezies die Möglichkeit geben, die Welt zu verlassen. Doch irgendwann schließen sich die Portale wieder und dann kommen die Dämonen, um die Welt zu reinigen…

Natürlich gibt es auch eine Hauptperson: Vincent. Seine Familie gehört einer Sekte an und predigt schon seit Jahren den Weltuntergang. Bei einem Projekttag in seiner Schule zum Thema Weltuntergangstheorien sieht er unter einem der Ausstellungstische ein seltsames Wesen mit spitz zulaufenden Ohren. Ehe er sich versieht, ist Vincent von Elfen, Feen und anderen Wesen umgeben und muss erfahren, dass die Vernichtung der Menschheit kurz bevorsteht.

Doch wo sind die Portale? Eigentlich hätte jeder Mensch ihren „Ruf“ hören müssen. Wer könnte etwas davon haben, die rettenden Portale vor der Menschheit zu verbergen? Vincent macht sich auf, die Welt zu „retten“ – sie vor noch größerem Schaden zu bewahren würde es wohl eher treffen – und nimmt den Kampf gegen die zerrinnende Zeit auf.

Das Buch ist mit einer Menge Humor geschrieben, was auch schon der Klappentext zeigt:

„Ein paar erläuternde Worte zum bevorstehenden Weltuntergang:

1.)    Bitte beachten Sie, dass entgegen anderslautenden Berichten nicht mit apokalyptischen Reitern zu rechnen ist.

2.)    Die ordnungsgemäße Entvölkerung des Planeten erfolgt durch Dämonen. Jeder Menge davon, um genau zu sein. Und sie haben viele scharfe Zähne.

3.)    Aus Gründen des Naturschutzes wird darauf verzichtet, die Meere in Blut zu verwandeln und das Höllenfeuer niederregnen zu lassen. Bitte stellen Sie sich aber auf schlechtes Wetter ein (und die in Punkt 2 angekündigten Dämonen).

4.)    Gerüchte, dass brave Kinder und mildtätige Erwachsene verschont werden, können nicht bestätigt werden.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Weltuntergang!“

Ich selbst hatte beim Lesen viel Spaß und kam stellenweise aus dem Lachen nicht mehr heraus. Daher kann ich „Dämonenhunger“ nur empfehlen :)

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Bildquelle Titelbild: Gerd Altmann/pixelio.de



Maya-Kalender

Kolumne: „Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang“ – Teil 3: Medien & Apokalypse

So, hier also unser nächster Teil zum Weltuntergang 2012.Wie nicht anders zu erwarten wird so ein brisantes Thema nur allzu gern von den Medien mal aufgegriffen. Überall findet man Beiträge: Welche, die anscheinend Panik verbreiten sollen, welche, die wissenschaftliche Hintergründe darlegen, welche, die den Weltuntergang für ihre Zwecke einspannen oder Beiträge, die die ganze Weltuntergangsgeschichte durch den Kakao ziehen.

Als ich mich letztens durch die Fülle an Informationsmaterial gekämpft habe, kam mir natürlich so einiges unter die Nase.
Ein gutes Beispiel ist die neue AXE-Werbung – das nenne ich mal eine kreative Idee!

 

Auch bei den Simpsons wurde das Thema in einer Folge verarbeitet…

 

 

Mit am besten fand ich jedoch folgendes Bild:

 

 

Wir wollen von euch wissen: Sind euch ebenfalls schon mal so nette Beiträge – welcher Art auch immer – über den Weg gelaufen? Und welche Richtung findet ihr am besten? Wissenschaftliche Beiträge, Panik-Artikel oder doch eher etwas mit Humor?


Eure BerlinImPulserin

Katja

Sherlock Holmes

Filmrezension „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“

 

Hallihallo :)

Ja, ich war mal wieder im Kino…eigentlich wollte ich mir Breaking Dawn ansehen, aber dann habe ich mich doch lieber für Sherlock Holmes entschieden – und ich bereue es nicht!

Der Film beginnt mit der unauffälligen Übergabe eines Pakets, einer schönen Frau, die es erhält, Sherlock Holmes, der sie verfolgt und einigen zwielichtigen Typen, die ebenfalls mit in die Situation verstrickt sind. Dann geschehen zwei Morde und schon ist man mitten im Geschehen, bei dem der angesehene Professor Moriarty die Fäden in der Hand zu halten scheint. Doch zu welchem Zweck? Was will er erreichen? Wer sind seine nächsten Zielpersonen? Könnte er ebenfalls hinter anderen unaufgeklärten Morden stecken, welche einflussreiche Personen betrafen, die jedoch keine Gemeinsamkeiten zu haben schienen? Und am wichtigsten: Wie kann er aufgehalten werden?

Sherlock Holmes fängt an zu ermitteln, um das größte Geheimnis in seiner gesamten Karriere zu lüften. Dafür braucht er jedoch die Hilfe von Dr. Watson, der allerdings gerade geheiratet hat. Das stellt den Meisterdetektiv vor einige Probleme, denn Professor Moriarty ist skrupellos und schreckt nicht davor zurück, ein frisch getrautes Ehepaar zu bedrohen bzw. zu töten, um sich Holmes vom Hals zu halten.

Doch Sherlock Holmes wäre nicht Sherlock Holmes, wenn er nicht auch dafür eine Lösung hätte – und so gehen er und Dr. Watson auf Spurensuche durch ganz Europa, unterstützt durch die Zigeunerin Sim, deren verschwundener Bruder ebenfalls auf irgendeine Weise mit Moriarty in Verbindung steht oder stand.

Die Situation spitzt sich immer weiter zu, denn Professor Moriarty ist ein würdiger Gegner und verfügt ebenfalls über eine messerscharfe Intelligenz, die – gepaart mit seiner schon erwähnten Skrupellosigkeit und seinem Ehrgeiz – eine reale Gefahr darstellt.

Ich war von dem Film gefesselt, da die von Anfang an vorhandene Spannung niemals nachließ, im Gegenteil – sie baute sich immer weiter auf, bis sie sich kurz vor Ende des Films in dem scheinbaren, überraschenden Ende entlud. Unterstützt wurde diese Spannung von Schüssen, Explosionen und einer ordentlichen Portion Humor.

Das Einzige, was ich an „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ zu bemängeln habe, ist Folgendes: Um zu zeigen, welche Details Holmes in seiner Umgebung wahrnimmt, und wie diese zu seinen Feststellungen führen, wurden immer wieder Rückblenden eingebaut. Diese zeigten eine von ihm gelesene Überschrift aus einer Zeitung, ein Gebäude mit einem Schriftzug, den er auf einem blutverschmierten Zettel gesehen hatte oder andere Einzelheiten wie Haarbüschel und Stofffussel. An sich ist das eine gute Idee, um dem Zuschauer zu zeigen, was man selbst alles nicht wahrgenommen hat. Allerdings liefen diese „Rückblenden“ so schnell ab, dass man mit dem Begreifen nicht immer hinterher kam, was wiederum verwirrte.

Dies tat der Spannung jedoch keinen Abbruch!

Kurz im Überblick

Filmstart:                  22.12.2011

Länge:                       128 Minuten

FSK:                           12 Jahre

Trailer:                         http://www.youtube.com/watch?v=7ZyVHxjokPY

Einschätzung:          spannend bis zum überraschenden Ende