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Pro & Contra: Vegetarisch sein ist super – das ist hirnlos

 

PRO: Vegetarisch sein ist super

Ich bin jetzt seit mehr als zwei Jahren Vegetarierin, und so gesehen, stolz darauf! Ich meine nicht viele schaffen es so lange ohne Fleisch zu leben. Ich habe davor sehr gerne Fleisch gegessen, und wenn ich noch heute den Geruch von gebratenem Schinken in der Nase habe, dann bin ich versucht einen Bissen so heimlich mitgehen zu lassen. Aber bis jetzt habe ich es immer geschafft davon abzukommen.

Foto: Christina Winter / pixelio.de

Foto: Christina Winter / pixelio.de

Es war gar nicht mal so schwer für mich auf Fleisch zu verzichten. Zwei  meiner Freundinnen haben mich letzten Endes dazu gebracht,  Vegetarierin zu werden. Sie waren es auch schon lange vor mir. Und ich dachte, wenn die das schaffen können, dann pack ich es auch. Gesagt – getan. Eigentlich wollte ich es nur mal eine Woche lang versuchen und  gucken was draus wird. Aber ich habe gemerkt, dass es gar nicht so  schwierig ist, und ich damit ganz gut klar komme. Kurz um, ich bin dabei geblieben.

Ich finde es gibt definitiv genügend Gründe, kein Fleisch zu essen, vielleicht überzeugen sie Euch ja auch:

  1. Hey, es ist nicht fair den Tieren gegenüber, es wird so viel  Fleisch  „produziert“ und so viel davon wieder weggeschmissen! Das ist den Tieren gegenüber nicht gerechtfertigt! Das wäre ja so, als wenn man uns schlachten würde und dann sagt. »Oh, den find ich nicht so gut, egal schmeiß ich einfach weg und nehm den Nächsten, gibt schließlich genug von ihnen«. Wir beuten die Tiere regelrecht aus! Ich würde sagen, das ist schlechtes Benehmen. Aber weil es fast alle machen, fällt es keinem mehr auf!
  2. Ich meine was ist denn so schlimm daran VegetarierIn zu sein? Was spricht denn bitte schon dagegen? Den Eisengehalt kann man durch Pistazien, Rosinen und, wenn man ihn isst, den Fisch wieder aufholen. Alles andere kommt auch in dem Rest der Lebenmittel vor.
  3. Es ist keinem von Natur aus angeboren Fleisch essen zu müssen. Ich nehme es Niemanden übel, wenn er oder sie Fleisch isst, aber natürlich fände ich es am besten, wenn ich alle zur vegetarischen Seite ziehen könnte.

Ja ok, ich hoffe ihr seit jetzt vielleicht ein bisschen von mir überzeugt worden, und werdet auch vegetarisch? ♥

 viele liebe vegetarische Grüße

Eure BIPreporterin Aline 😀

Bildquelle: Christina Winter, pixelio.de

 CONTRA: das ist hirnlos

Vegetarisch sein ist definitiv CONTRA, weil…

…ERSTENS ist es schlecht für den Körper, erstrecht, wenn man Leistungs-Sport treibt, wie meine beste Freundin. Wenn man vegetarisch ist und auch gleichzeitig Sport treibt, bekommt man vielleicht Mangelerscheinungen. Und dann muss man so doofen Saft mit extra super viel Eisen trinken, der meistens auch total ekelhaft schmeckt. Außerdem muss man auch Sachen essen, die einem gar nicht schmecken und DAS finde ich wirklich etwas hirnlos.

…ZWEITENS ok, die Tiere werden in den meisten Tierhaltungen extrem schlecht gehalten, aber man kann ja auch Fleisch kaufen, was „Bio“ ist. Es ist zwar fast doppelt so teuer und es gibt dieses Fleisch auch nicht überall zu kaufen, aber es schmeckt VIEL besser und die Tiere werden artgerecht gehalten. In den Biomärkten werden  Waren verkauft, wo z.B. die Pflanzen nicht oder anders gespritzt wurden und  die Tiere keine Medikamente bekommen haben, damit sie schneller dick werden. Außerdem hatten z.B. die Schweine nicht zwei Quadratmeter pro Tier und dazu ihr ganzes Leben in einem müffeligen Stall verbracht, sondern auf einer frischen, großen Wiese – also im besten Fall.

…DRITTENS viele Tiere essen selber Fleisch also sie fressen auch andere Tiere. Wir sind auch sozusagen Tiere und wenn man denen, die wir als „Tiere“ bezeichnen sagt, sie sollen gefälligst Vegetarier werden, wird das mit Sicherheit nicht funktionieren. Also gehen wir praktisch unserer Natur nach.

Eure BIPBloggerin: Mathilda

Bildquelle: Andreas Depping  / pixelio.de

Bildquelle Beitragsbild: andreas stix  / pixelio.de

 

 

 

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Wer abschreibt…wird Minister.

 

Artikelbild: Petra Bork  / pixelio.de

Artikelbild: Petra Bork / pixelio.de

Hach, wäre ich doch noch mal in der 6. Klasse! Da beschränkten sich die Probleme, die einen beschäftigten, noch auf das Umfeld. Heute, wo ich im ersten Jahr der Abiturphase bin, sieht die Welt schon ganz anders aus. Denn obwohl ich weiß, dass ich die Welt nicht groß verändern kann, fühle ich mich unter Druck gesetzt.

Wo soll ich anfangen, sobald ich mein Abitur habe? Soll ich einen Flughafen bauen, eine Oper renovieren, den S-Bahn-Verkehr organisieren oder lieber das Schulsystem überarbeiten? Schon der Gedanke an einige der Pannen kann einen in die Verzweiflung treiben.

Beim Schulsystem ist vermutlich noch am meisten zu retten. Am wichtigsten wäre es, hier bei Entscheidungen mal die zu fragen, die es auch betrifft: Schüler und Lehrer. Wen wundert es denn, dass viele Schüler so unmotiviert sind? Sie wissen genau: Die Rahmenpläne sind teilweise nicht zu schaffen, weil einfach zu viel in zu kurzer Zeit erwartet wird. Das Berliner Abitur ist nicht so viel wert wie ein Bayrisches. Von den Referendaren wird erwartet, dass sie größtenteils Gruppen- bzw. Partnerarbeit machen, obwohl uns Schülern die schon zum Halse raushängt.

Zu all dem kommen dann aber noch sogenannte „Vorbilder“: In der Wirtschaft sieht man, dass die, die den größten Mist bauen, oftmals mit am besten bezahlt werden und unter Politikern findet sich in letzter Zeit öfter mal jemand, dem „aus Versehen“ einige Plagiate in die Doktorarbeit gerutscht sind.,Der aktuellste und für mich als Schülerin empörendste Fall ist wohl die ehemalige Bildungsministerin Annette Schavan. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: Die BILDUNGSministerin hat vermutlich ABGESCHRIEBEN……und uns Schülern gibt man eine 6, wenn wir die Hausaufgaben abschreiben – obwohl wir für gemachte Hausaufgaben nicht mal einen Titel bekommen. Obwohl man bei uns auch nicht immer sicher sein kann, dass wir abgeschrieben und nicht stattdessen zusammen zu dem Ergebnis gekommen sind, da man uns ja kein ausgiebiges Prüfungsverfahren zubilligt.

Andererseits hat man so ein Ziel vor Augen – wenn in der Welt alles perfekt wäre, würde das Leben langweilig sein. Vielleicht würde ich mich sogar etwas nutzlos fühlen 😀

 

Eure BerlinImPulserin Katja

Artikelbild: Petra Bork  / pixelio.de