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BiP-Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 10: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Erdbeben?

 

So, nun haben wir uns mittlerweile damit auseinander gesetzt, warum es am 21.12.2012 laut bestimmten Quellen zum Weltuntergang kommen soll.

Doch wie soll der vonstattengehen? Sang- und klanglos oder mit einer Abfolge von Katastrophen wie z.B. einem Erdbeben? Das werden wir wohl erst erfahren, wenn es wirklich soweit kommen sollte – was mich überraschen würde. Trotzdem ist es nie schlecht, gut vorbereitet zu sein.

Egal welcher Stärke ein Beben ist (falls der Untergang richtig schlimm werden sollte, wird man sowieso andere Dinge zu tun haben, als die Stärke zu messen), so gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die nicht schaden und vielleicht sogar Leben retten können.

Zunächst einmal ist es wie in jeder Gefahrensituation günstig, wenn man ruhig bleibt. Keinem ist geholfen, wenn man in Panik sinnlos durch die Gegend rennt, dabei womöglich eine Treppe runterfällt und sich im schlimmsten Fall das Genick bricht (wobei das Problem Erdbeben damit für euch gelöst wäre).

Wenn ihr Glück habt, haltet ihr euch zum Zeitpunkt des Erdbebens im Freien auf, entfernt von Gebäuden, Bäumen, Felsen oder irgendwelchen Leitungen. Dann einfach auf den Boden legen (dann fällt man nicht so tief) und abwarten.

Für Aufenthalte in Gebäuden heißt es: Wenn ihr nicht die Möglichkeit habt, sehr schnell auf eine wie eben angesprochene Fläche zu gelangen, bleibt lieber drinnen und sucht Schutz unter schweren Möbel wie Tischen. Notfalls reicht auch ein stabiler Türrahmen (aber nicht die Finger in der Tür einklemmen!) oder ihr legt euch an eine ebenfalls stabile Innenwand.

Verlassen sollte man das Haus deshalb nicht, weil man sonst noch eher Gefahr läuft, von Trümmern oder Scherben getroffen zu werden – daher ist der Aufenthalt auf einer Straße während eines Bebens nicht zu empfehlen (zu beiden Seiten Häuser heißt zu beiden Seiten Dinge, die einen treffen könnten).

Befindet ihr euch dagegen im Auto auf einer Straße, haltet ihr an und bleibt drin sitzen – auch hier empfiehlt es sich, zu Gebäuden, Bäumen, etc. Abstand zu halten. Brücken und Tunnel sind selbstverständlich tabu.

Ich habe gelesen, dass man nach dem Parken das Radio anschalten soll, allerdings glaube ich, dass man das im Falle des Weltuntergangs unterlassen kann, da es dort mit den Nachrichten eh etwas mau aussehen wird. Aber vielleicht kommt ja etwas Musik 😀

Abzuraten ist außerdem vom Verbleiben an Steilhängen (Erdrutsche, Steinschläge) und Stränden (Tsunami-Gefahr). Bei letzterem sollte ein erhöhter Zufluchtsort aufgesucht werden, der erst wieder verlassen werden sollte, wenn eine Tsunami-Entwarnung gegeben wurde – inwiefern daran jemand in der Weltuntergangshektik denkt, wird sich zeigen.

Ich hoffe, damit seid ihr zumindest ein wenig auf eventuell drohendes Unheil vorbereitet!

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Quellenangabe Titelbild: Helga Dörk/pixelio.de