Bildschirmfoto 2014-08-29 um 14.32.52

Check it out: Foto-Bloggen!

Fotos sind Momentaufnahmen. Ausdruck des eigenen Blicks auf die Welt. BerlinImPuls stellt euch die Berliner Foto-Bloggerin Elene vor. Sie erzählt, wann sie die schönsten Bilder nicht nur im Kopf, sondern auch in der Kamera hat.

Ein Gastbeitrag von Trixar.

Uwe Glanz, "Paar mit Schatten", zu sehen in der Ausstellung "Stadtbilder". Foto: externe Quelle - ©Uwe Glanz

Ausstellung: Du bist befreit, mein Kind, du musst nach (Ost-)Berlin!

Uwe Glanz, "Paar mit Schatten", zu sehen in der Ausstellung "Stadtbilder". Foto: externe Quelle - ©Uwe Glanz

Uwe Glanz, „Paar mit Schatten“, zu sehen in der Ausstellung „Stadtbilder“. Foto: externe Quelle – ©Uwe Glanz

Ein Kulturtipp von Genna Louisa Thiele

„Stadtbilder“, eine edle Ansammlung monumentaler Schwarz-Weiß-Fotografien Berlins nach der „Wende“ zeigt einen Ort mit Bürgern, die sich immer mal wieder teilen und entzweien, zusammenfinden und weiterentwickeln. Uwe Glanz, Fotograf mit Faible für durch Menschenmassen belebte Straßen und geboren in Deutschlands Hauptstadt, hat die Aufbruchsstimmung nach dem Fall der Berliner Mauer porträtiert, das ganze Sammelsurium wirkt wie ein Stück Zeitgeschichte inmitten des längst vergangenen Trubels und man spürt den zaghaften Hauch von Aufschwung, der sich ausbreitete, nachdem das sozialistische System zusammenbrach. Heute schimpfen Tageszeitungen wie die B.Z. und leidenschaftliche Demokraten über die DDR-Nostalgie der Touristen und Einheimischen, doch Uwe Glanz versteht sich nach wie vor eher als Spiegel der Gesellschaft, nicht als Idealist oder Unterstützer der Geschehnisse.

Die Ausstellung „Stadtbilder“ von Uwe Glanz in der Fotogalerie Friedrichshain läuft von 17. Januar bis 28. Februar!

DSCF0748

Artsolut Berlin

Gib mir Musik. Gib mir Lyrik. Gib mir Kunst! Schon eine Stunde vor dem Einlass standen viele Leute vor dem Lido in Kreuzberg. Ab da wusste man gleich, dass noch etwas großesARTiges passieren wird.

„Artsolut“! Ein gutes Wortspiel aus „Art“ und „absolut“. Absolute Kunst vielleicht. Wer da war, versteht auch den Adjektiv und dessen Bezug auf absolut. An diesem Dienstag Abend wurde nicht nur Kunst als visuelles Medium, sondern auch als Musik gezeigt. Malerei, Fotografie und Musik. Die Artsolute Kunst eben!

Bei der Veranstaltung waren es aber doch die Musiker die mehr lo ckte n, als die Kunst. Meine artsoluten Favoriten waren an diesem Abend Camera mit geilem Krautrock. Aber es gab auch schönes zu hören von Suboptimal mit modernem Deutschrock, Celina Bostic mit melodischem Pop und Fabian Si mon mit akustischer Gitarre. Auch Berliner Poetry Slammer Slamdog Millionair,  Julian Heun und Frank Klötgen standen auf der Bühne und brachten ihre beste Lyrik zu Ohren. Jenachdem wie die M usik war, saßen die leute, standen, tanzten oder hüpften.

In dem Biergarten, das auch gleichzeigt als Raucherbereich diente, fand Das haben wir so gefunden!man ein farbiges, auffälliges Bild von Stefan Fähler und Fotografien von anderen Künstlern. Dem Publikum wurde auch die Möglichkeit geboten selbst kreativ zu agieren mit einer frei zur Verfügung gestellten Leinwand, wo sich jeder nach Herzenslust austoben konnte.

Die Locatin war nach den ersten beiden Bands schon gut gefüllt. Am häufigsten fand man modische studentenähnliche junge Leute ab ca. 23 Jahren. Wenn man draußen saß, konnte man ganz genau sagen, ob sich etwas in der Konzerthalle abspielte oder nicht, denn in den Pausen wurde draußen getrunken, geraucht und genüsslich unterhalten. Kein Wunder, denn die Nacht war so eine, wie wir sie schon alle längst aus dem Sinne geschlagen hatten: warm!

Getränke gab es genug zu kaufen und wie es aussah, wussten das die Leute auch, denn die Schlage war lang, während die Künstler sich auf der Bühne einnisteten. Man musste sich auch nicht auch nicht entscheiden, was man sehen wollte, denn Musik und Lyrik wurden in dem selben Raum zeitlich hintereinander vorgestellt.

Ich hoffe, dass noch mehr von dieser Veranstaltung geben wird, denn es wurden viele, nicht kommerzielle Genres der Kunstformen gezeigt. Eins ist sicher: das nächste Mal werde ich wieder dabei sein und nochmal berichten und vergleichen. Bis dahin, bleibt kreativ!

Auf dieser Leinwand konnte sich jeder wild austoben, hatte danach aber schmutzige Hände.