ROCKIT

They Will Rock You! Rock It! – das Musical

Vor fünf Jahren lief der deutsche Jugendfilm Rock It! in unseren Kinos an. Jetzt kommt in Berlin ein Musical.

Eine deutsche Variante der amerikanischen Teenie – Musical Filme, deren Beliebtheit High School Musical und Camp Rock zu verdanken ist. Junge, unbeschwerte Schauspieler brachten die zwei Kontrahenten Klassik und Rock in einem Film zusammen. Das diente dem Projekt TAMUTHEA + Friends als Anlass, um mit über 80 Kindern, Jugendlichen und jung gebliebenen Erwachsenen ein großes Musical aus der Filmvorlage zu basteln.

Ein Bericht von Janina Wildermuth und Julia Tilk

Man könnte jetzt annehmen, die Proben dazu finden in einem angemietetem großen Saal statt. Stattdessen führte uns der Weg in die Turnhalle eines Berliner Gymnasiums. Eine einfache Sporthalle, die genügend Platz für  das Schauspiel, sowie ein Zuschauerabteil bietet. Der provisorischen Bühne saßen Vertreter des TAMUTHEA, die Produktionsleitung, sowie der engagierte Regisseur Daniel Axt gegenüber. Als Hauptdarsteller Nick in der Filmfassung kann er genauestens sagen, wie was auszusehen hat. Haltung, Aussprache, Bewegung, Gestik und Mimik. Neben seinem Studium coached er die vier verschiedenen Gruppen und bringt sie als perfektes Zusammenspiel auf die Bühne.

„na logo – aber so was von 100pro!“, dachten sich wohl das Schostakowitsch-Orchester und der Kinder- und Jugendchor CANZONETTA, als sie dem jungen TanzMusikTheater TAMUTHEA bei der Umsetzung eines solchen Jugendprojektes im Herbst 2013 zusagten. 1 ½ Jahre ist es her, dass sich auch die Band ROCK IT aus echten Berliner Musikern zusammengestellt hat.

Musik und Liebe

Im Film, wie auch im Musical geht es um die 15-jährige Julia, die kurz vor der Aufnahmeprüfung am klassischen Musikinternat Amadeus steht. Als sie dann von dem Aufruf der Band ROCK IT zur Suche eines Keyboarders erfuhr, bewarb sie sich wagemutig bei ihnen. Nick, der Leadsänger wirkt auf Julia unglaublich anziehend, und so kommt es, dass sie sowohl den Jungen, als auch die Rockmusik der Klassik am Internat vorzieht. Doch neben der Geheimnistuerei vor ihren Eltern, gibt es noch ein Problem. Betty, ihre Duettpartnerin fürchtet um ihre Karriere und versucht Julia mit allem Mitteln auffliegen zu lassen.

„Vorhang auf, die Welt ist unsere Bühne“
SONY DSC
Man fragt sich jedoch, was unterscheidet das Musical vom Film? Wieso sollte man sich die Bühnenaufführung anschauen? Zusätzlich zu den bekannten Musikstücken werden neue sitautionsangepasste Songs präsentiert. Auch die Klassik soll mehr in den Fokus rücken. Während im Film vieles einfach geschnitten werden kann, muss dies beim Theater ohne Patzer hintereinander weg ablaufen.

„Momentan fehlt noch etwas der Flow“

Eine enorme Herausforderung ist die Koordination von Bühnenbild, Musik und der Szenerie. Die Sets sind noch etwas statisch, doch es wird daran gearbeitet, die Übergänge dynamischer wirken zu lassen.

SONY DSC
Ohne Casting zum Cast

Die Schauspieler des Musicals wurden nicht etwa, wie bei der Filmproduktion gecastet, nein das Angebot stand jedem offen, aber vor allem unter den Mitgliedern des TAMUTHEA wurde nach passender Besetzung gesucht.
Aus dem Gespräch mit den schulpflichtigen Mitwirkenden haben wir erfahren, dass der zusätzliche Lernfaktor ertragbar ist. Die Proben finden 2x die Woche statt, zur Endphase hin auch an den Wochenenden. Auch die jungen kommen mit der Mehrbelastung klar. „Normaler Schulalltag, und in den Pausen wird halt gelernt.“ – erklärt Kira Vanessa Hauß, Darstellerin der Julia.
„Lebe deinen Traum“ – lautet das Motto. So gibt es natürlich einige, die auch nach Rock It! eine Laufbahn als Schauspieler, Tänzer oder Sänger verfolgen wollen. Der 21-jährige zweit- Darsteller des Protagonisten Nick, Sebastian Kremkow, studiert beispielsweise Eventmanagement, und schaut, was nach Rock It! geschehen wird.

Unser Fazit? Ein super Musical-Konzept, mit talentierten Jugendlichen aus den Bereichen Tanz, Gesang und Schauspiel, was man sich definitiv ansehen sollte! Die Uraufführung ist am 27. März im Theater am Kurfürstendamm. Na dann, let’s rock it!

Klingt doch ziemlich cool oder? Wenn ihr Bock habt selber mal auf der Bühne zu stehen und euer Star-Potenzial zu beweisen, könnt ihr jeden Freitag von 17-20 Uhr zum Probetraining ins Tanzstudio „La Caminada“ in Kreuzberg vorbeikommen. Wenn du Spaß am Schauspielen hast und mal ins Showgeschäft reinschnuppern möchtest, ist das genau das Richtige für dich. The stage is yours!

Das Musical ist vom 27.03. bis 02.04.2015 jeweils 19 Uhr im Theater am Kurfürstendamm, Berlin zu sehen.

securedownload
Rock It! – Das Musical

agriculture-84702_1280

Lass mal über Schweine reden

Kürzlich wurde ich von Johannes mit einer expliziten Frage konfrontiert. Sie ist, bezogen auf den gesellschaftlichen „Ruf“, äußerst heikel. Es handelte sich um das Gerücht, ich sei unter die Veganer gegangen. Nicht mal strikt vegetarisch wie ich schlemme, habe ich bei der Antwort erstaunlich sorgfältig überlegen müssen.

An dieser Stelle schreibt unsere Reporterin Genna Thiele regelmässig eine Kolumne über aktuelle Gedanken, die sie sich macht. Irgendwo zwischen Provokation, Schön-Male-und Musikerei, Mitteilungs-Wahn und Poesie sollen sich die Themen, Artikel und Dinge, die hier landen bewegen – von Euch beurteilt und kommuniziert werden! 

Der „Oh, so cute!“-Faktor

agriculture-84702_1280

Auf dem Teller sieht dieses Ferkel meist nicht mehr so süß aus, eher saftig.

„Schweinchen Babe in der großen Stadt“: So lautet der Titel des Kinderfilmklassikers mit dem gleichnamigen Abenteuer-Schweinchen. Nutztiere, die nicht als Darsteller zu den tollsten Freunden des Menschen hochstilisiert werden, haben es in unseren Großstädten mitunter nicht ganz leicht bis quälend schwer. Die Umstände vergessen wir gerne. Bestes Beispiel: Lauter bewegende youtube-Videos, die Zuschauern ein verzücktes „Uiiiiiii“ entlocken. Wir sehen lieber uns also lieber einen Clip von wenigen Minuten Länge an, in dem winzig kleine Ferkel in zuckersüßem Rosa aufgeregt auf dem Wohnzimmerteppich durcheinanderwuseln, statt uns mit unserer Doppelmoral auseinander zu setzten. Wir teilen, liken und kommentieren die glorreiche erste Stunde kleiner Ferkel in millionenfach und quietschen dabei verzückt wie bei Familien-Filmen.

Nun bin ich mit einer Frage dran.

Irgendwo kommt die Wurst ja her…

Über Essen rede ich neuerdings mit einem moralischen Anspruch im Hinterkopf. Diese Einstellung, naja sie steigert nicht gerade den Beliebtheitsgrad. Aber  wem von uns taffen Fleischfressern wird nicht übel, sobald wir diese unschuldigen Wesen aus knuffig kurzen Videoclips in Verbindung mit der Massenware an Schweinekoteletts im Supermarkt bringen, oder der täglichen Scheibe Wurst auf unserem Brot?

Manchmal denke ich länger als ein paar Millisekunden über die durchsichtigen Flecken in meiner hauchdünnen Wurst nach, in deren Verpackung ich eingeschweißt acht andere identische gepresste Scheiben finde. Der Geruch von Leberwurst, der mir in die Nase steigt und in Kombination mit der grauen Streichmasse wirkt nicht mehr so appetitlich. In meinen Gedanken ploppen dann diverse Bilder wild durcheinander: Schweinebabys, Massenzuchtsgräultaten, McDonalds-Burger, Bio-Skandale, Tierschutzflyer, Tofu, Bullerbü, Schweinchen Bebe Teil eins, zwei und drei.

„Alles in Maßen“. Bei der Massenproduktion scheint das noch fern.

Steak & Co. essen: Eine Frage des Stils 

Ich bin auf Dates im Restaurant nicht zimperlich, Salat hebe ich mir für die sportlichen oder speckigen Tage auf, an denen mein Körper nach gesundem Futter schreit. Das Steak auf meinem Teller sieht in Kontrast mit meiner Weiblichkeit nun mal verdammt verwegen aus und schielt derart saftig zu mir hoch, das gänzlicher Verzicht auf ewig im Moment nicht möglich scheint. Ich ertappe mich dabei, wie das kleine Kind mit den großen Idealen in mir meckert:

Was ist aus deinem geliebten Filmstar Schweinchen Babe geworden? Du wolltest früher auf einem Bauernhof leben! Eine Tierauffangstation leiten!

Wo die Schweine ein Gesicht kriegen

Ob es möglich ist, guten Gewissens Fleisch zu essen? Bei der Suche nach Antworten bin ich an einem unerwarteten Ort fündig geworden: „Der Wurstladen“. In Berlin-Rudow, sonst nicht gerade ein Sinnbild für Fortschrittlichkeit. Der Laden verweist auf die dortigen Produkte: Eintopf, Zwiebelmett, Fleischallerlei. Nur die Gesichte ist etwas Besonderes: Der Laden wurde von drei Hausfrauen aus dem Boden gestampft. Sie waren sicher, dass ihre heimischen Kochkünste und die Fähigkeiten den Laden zu schmeißen erfolgversprechende Eigenschaften für ein Geschäft gegen Langeweile sind. Im Wurstladen sehe ich zum ersten Mal auch das Realität gewordene Engagement für „Meat on a mission“. Ja, richtig gelesen. „Fleisch mit Mission.“ Initiator ist der Verband „Meine kleine Farm“.

Meine kleine Farm oder: Wo Nutztiere ein Gesicht bekommen

greeting-card-162799_1280

Die Bauern, Metzger und Schweine die hinter einer Wurst stecken, bekommen durch „Meine kleine Farm“ Gesichter, Namen, transparente Transportwege. Eine Produktion, wie sie bisher nur utopisch war. Aber Dennis Buchmann, Gründer des Projekts, studierte abroad ein Fach, dass sich den Lösungen zu gesellschaftlichen Problemen widmet. Die Lösung ist simpel. Um euch das zu veranschaulichen: Sagen wir, ich habe wieder diesen Jieper auf Leberwurst. Statt beim preiswerten Discounter um die Ecke besorge ich sie mir im „Wurstladen“ oder bestelle sie bei „Meine kleine Farm“ online. Das kostet mich mehr, klar, dafür erhalte ich ein hübsch aufgemachtes Döschen und sehe darauf mein Schwein. Also das zu Leberwurst verarbeitete Schwein, bevor es verarbeitet wurde, versteht sich. Mich strahlt dann die vom Schnüffeln dreckige Nase von so einem Schwein an, und das mag beim ersten Gedanken makaber sein. Aber das Tier, dass für meinen Appetit gestorben ist, bekommt so eine Identität. Der Respekt ist da, die Verfügbarkeit von Koteletts im Supermarkt relativiert sich und ich bin abgeschreckt davon, ohne Grenzen Fleisch zu fressen. Damit schone ich wieder meinen Geldbeutel. Fleisch wird das, was es eigentlich schon immer war: Luxus.

Klug konsumieren ist edel

Es geht nicht darum, kein Fleisch zu essen. Sondern um den Anstand dabei.  Wahrscheinlich bin ich das erste Mal stolz bei dem Kauf einer Leberwurst. Diesmal bin ich mir sicher, wo mein Essen auf dem Teller herkommt. Das Kind in mir jubelt, und ich kann mit beruhigtem Gewissen wieder Ferkel-Videos teilen. Vielleicht möchten es mir Freunde gleichtun.

1470018_460201654084090_1431432195_n

Filmcheck: Divergent – DIE BESTIMMUNG

Jeder Sechzehnjährige muss sich entscheiden, ob er bei der Fraktion bleiben will, zu der seine Familie gehört. Oder ob er wechseln will. Keine leichte Entscheidung…

Von Katja

 

Divergent ist die Verfilmung des Science-Fiction-Romans „Divergent” bzw. „Die Bestimmung“, wie es bei uns im Deutschen heißt, von Veronica Roth.

Der Film spielt in einer Gesellschaft, die sich in 5 verschiedene Lebensformen, in 5 Fraktionen, geteilt hat. Jede von ihnen hält eine andere Eigenschaft für den entscheidenden Makel, der für alles Böse in der Welt verantwortlich ist. Es gibt die Amite, die Ken, die Candor, die Altruan und die Ferox. Die Amite halten Aggression für diesen Makel und stehen daher für Freundschaft und Friedfertigkeit. Die Ken schätzen Wissen und die Candor Freimütigkeit, da sie Doppelzüngigkeit verdammen, während die Altruan Selbstlosigkeit und die Ferox Mut und Tapferkeit für das Wichtigste im Leben halten.

Der Eignungstest

Der Eignungstest
(Foto: Facebookseite Divergent – Die Bestimmung)

Jeder Sechzehnjährige muss sich entscheiden, ob er bei der Fraktion bleiben will, zu der seine Familie gehört, oder ob er zu einer anderen Fraktion wechseln und getreu dem Motto „Fraktion vor Blut“ seine Familie hinter sich lassen möchte. Zuvor findet jedoch ein Eignungstest statt, der den Jugendlichen Aufschluss über ihre Bestimmung geben soll.

Zwischen Tris und Four knistert es.

Zwischen Tris und Four knistert es. (Foto: Facebookseite Divergent – Die Bestimmung)

 

 

In dieser Entscheidungsphase befindet sich auch Beatrice Prior, eine Altruan. Ihr Testergebnis ist jedoch nicht eindeutig, sie ist eine Unbestimmte und für mehrere Fraktionen geeignet. Damit stellt sie eine Gefahr für das Fraktionssystem dar und muss um ihr Leben fürchten, weshalb sie ihre verschiedenen Begabungen verbergen muss. Beatrice entschließt sich, zu den Ferox zu wechseln und gerät damit in das Zentrum eines Konflikts, der die Welt, so wie sie sie kennt, zu zerstören droht. Allerdings bekommt sie Unterstützung: Four, ein Ferox, hilft ihr nicht nur bei der Ausbildung zu einer Ferox, sondern sorgt auch für eine gehörige Portion Romantik.

Um ihren Mut zu beweisen, springen Ferox aus fahrenden Zügen.

Um ihren Mut zu beweisen, springen Ferox aus fahrenden Zügen. (Foto: Facebookseite Divergent – Die Bestimmung)

Am 1.April war die Deutschlandpremiere von Divergent, bei der ich die Gelegenheit bekam, den Film schon vor dem offiziellen Kinostart zu sehen. Ich werde mir den Film aber auf jeden Fall erneut ansehen, denn es lohnt sich: Zwar musste gegenüber dem Roman einiges gekürzt werden, die Spannung kam aber nicht zu kurz. Beatrice, bei den Ferox nur Tris genannt, ist eine sehr sympathische Hauptfigur und man erhält einen guten Einblick in ihre Welt, fiebert mit, wenn sie sich den harten Herausforderungen während der Ausbildung zu einer Ferox stellt und verliebt sich wie sie in ihren Ausbilder Four, der lange Zeit ein ziemliches Rätsel darstellt.

Für alle unter euch, die das Buch gelesen haben: Beim Ende gab es einige Änderungen, die dem Film aber noch mehr Spannung verleihen. Die Nebenpersonen kamen leider etwas kurz, besonders die Beziehung zwischen Tris und Al war kaum vorhanden. Manche aus dem Buch bekannte Charaktere wurden auch komplett weggelassen. Damit konzentriert sich der Film vorwiegend auf Tris und Four, sowie die Entwicklung des Konfliktes, kann dort jedoch mit jeder Menge Spannung und einem tollen Soundtrack aufwarten. Ich kann den Gang ins Kino jedenfalls nur empfehlen!

Titel: Divergent
Länge: 139 Minuten
Filmstart: 10.4.2013

 

stage-51589_640

Vorhang auf für Nachwuchs-Schauspieler: Berliner Ferienkurs!

Schauspielkurse in Berlin gibt es ja viele, doch wann bekommt man mal die Gelegenheit es an einer richtigen Schauspielschule zu proben? Die Schauspielschule Berlin bietet in den Winterferien vom 03.02.14-07.02.14 einen Ferienkurs an: „Stage on … Die Bühne gehört dir“.

von Lea Neumeyer

In dem Schauspielkurs könnt ihr erfahren, wie es ist, eine Schauspielausbildung zu machen und eurer Fantasie freien Lauf lassen. Die Inhalte des Kurses sind z.B. Entwicklung kleiner Spielszenen und Textbehandlung. Geleitet werden die Kurse von Studenten der Schausielschule, z.B. aus den Bereichen wie Musik, Körper/Raum/Stimme. Am Montag findet als erstes eine Einführung statt, dort lernt ihr was über die Schule und bekommt eine Art Stundenplan, damit ihr wisst, wann ihr wohin müsst. Am Ende jedes Tages trefft ihr euch mit Leuten aus dem 7. Semester und arbeitet an Stücken oder improvisiert. Euer Tag an der Schule geht immer von 12.00-16.00 Uhr. Die Schule ist gut mit der U Bahn oder Straßenbahn zu erreichen (Station: Frankfurter Allee). Der Kurs kostet 20 Euro für die ganze Woche.

Im Allgemeinen kann ich euch diesen Kurs nur empfehlen. Ich persönlich konnte viel lernen und hatte Spaß. Man lernt viele neue Leute kennen, da man mit allen Leuten zusammen spielt und nicht nur mit seinen Freunden. Nutzt die Chance, eure eigenen Erfahrungen zu sammeln – und zwar als „Student“ in der Schauspielschule. Während des Projektes lernt ihr, was auf euch zukommt und wie viel Arbeit es kostet, wirklich Schauspieler zu sein und was es bedeutet, diesen Beruf zu erlernen.

Daumen hoch für dieses Angebot!

Linktipp: Berliner Schauspielschule

20140104-115101.jpg

Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 10

Huch, es ist ja schon der 10. Tag in der Apple-Geschenkeaktion 12 Tage Geschenke – es geht also dem Ende entgegen. Anscheinend hat sich Apple vorgenommen, da zum Schluss nochmal richtig eins rauszuhauen.
Denn heute haut Apple Kokowääh mit Till Schweiger für Umme raus. Der Film ist teuer und verhältnismäßig aktuell, also auf jeden Fall ein Schnäppchen. Aber gleichzeitig sind 4 Gb auch eine menge Speicherplatz. Bei dem man erstmal überlegen muss, ob es das einem wert sind.
Ich könnte jetzt ganz pauschal sagen: es ist ja nur ein Till Schweiger-Film, also könnt ihr euch selbst denken, ob ihr euch das downloadet, denn in Deutschland scheint es nur zwei Typen von Menschen zu geben: die, die Till Schweiger lieben und die, die ihn nicht leiden können. Ab hier könnte ich euch alleine lassen.
Mache ich aber nicht, denn das wäre schlichtweg doof und unter Bild-Niveau.ganz kurz zur Handlung: Henry ist ein Frauenheld und Drehbuchautor, der sich eigentlich von einer Liebschaft zur nächsten hangelt, bis er das Angebot bekommt, das Drehbuch zu einem Bestseller zu schreiben – zusammen mit seiner großen Liebe. Dann bekommt er aber plötzlich von einer seiner (Ex-) Liebschaften ein Kind vorgesetzt, dass angeblich von ihm sein soll und Henry vor ein großes Problem stellt, weil sie bei ihm ja alles durcheinander bringt.
Es ist auf jeden Fall kein schlechter Film, aber jetzt auch nichts, was unbedingt auf jeden Fall haben muss. Besonders, wenn. Man nur 16 Gb Speicherplatz auf seinem iPhone/ iPod/ iPad hat, ist das nichts… Urteil heute also: kann man machen, muss man aber nicht.

20140104-115118.jpg

20131230-033722.jpg

Apple-Check: 12 Tage Geschenke – Tag 5

Apple macht gerne alles anders als die anderen. Das wird gerne bemängelt, kann aber auch echt gut sein. Beispielsweise macht Apple nicht als 10.000ste Firma einen Adventskalender – nein, sie verteilen Geschenke nach Weihnachten und verpacken das dann hübsch in eine App.
Diese App heißt 12 Tage Geschenke und ist kostenlos im App Store erhältlich. Und hier wird getestet, was die Geschenke taugen und ob man sich den Speicherplatz lieber sparen sollte, denn zum Teil sind auch Blockbuster dabei – zumindest wenn man in Cupertino so großzügig ist, wie in den letzten Jahren.
Heute gibt es das vierte Geschenk: den Film Kevin allein zu Haus, der ab 12 Jahren freigegeben ist.
Die Handlung lässt sich ganz kurz zusammenfassen: bei den McAllisters bricht wie jedes Jahr zu Weihnachten die große Panik los, sodass man den jüngsten Spross daheim vergisst. Also muss Kevin Weihnachten alleine zuhause verbringen und das Haus vor zwei Bösewichtern verteidigen.
Das wird zu einem urkomischen Schlagabtausch – zu dem mir nicht viel mehr zu sagen bleibt als: den musst du downloaden!
Der Film ist einfach nur urkomisch und zum totlachen, aber jede Sekunde lohnt sich. Einziger Wehmutstropfen: der Download hat bei mir extrem lange gedauert, also rechnet nicht damit, dass ihr den Film sofort gucken könnt. Aber ihr könnt ja in der Zwischenzeit lesen oder spielen oder eine Tierdoku schauen…:-)

20131230-033747.jpg

september sendung

Reporter werden!?

september sendung

Aufgepasst! BerlinImPuls hat noch Plätze frei für Reporter,Be

  • die sich im Berliner Nachtleben auskennen und für unsere Rubrik Szene über angesagte Clubs, Partys, Konzerte und Underground-Tipps berichten
  • die sich für facebook, Apps oder Games interessieren und Neuheiten aus der Webwelt aufspüren
  • die gerne trampen, zelten, reisen, wegfahren, ausgefallene Hobbies haben oder Sachen machen, die Leser/innen in unserer Kategorie Freie Zeit spannend finden
  • die nichts so fantastisch finden, wie das Leben – und Lust haben, Menschen vorzustellen, über Liebe, Beziehung und Freundschaft zu berichten oder Leute zu befragen und ihnen ein Gehör zu verschaffen
  • die sich für Musik, Kino, Theater, Streetart oder Bücher interessieren und finden, dass Kultur nicht nur was für Erwachsene ist, sondern Berlin ganz schön viel Jugendkultur zu bieten hat, über die nur viel zu selten locker berichtet wird
  • die eine Meinung zum Schulessen, der BVG, Hipstern oder der Schließung eines Clubs haben und diese einfach mal loswerden möchten
  • die FSJ, BFD, Engagement und politisches Mitwirken alles andere als schnöde finden und in unserem Ressort Politik einfach mal aufzeigen wollen, was junge Menschen in Berlin alles mitgestalten und mitbewegen können
  • und wir suchen Reporter, die auch mit 16,17 oder 20 noch gerne „Sendung mit der Maus“ und „Wissen macht Ah“ gucken und auf BerlinImPuls in der Sparte „Was ist…?“ Wissen wieder sexy machen

Du findest dich in einer der Beschreibungen wider und würdest am liebsten gleich loslegen? Na dann nix wie los. Hier kannst du Kontakt zu uns aufnehmen oder – du kommst einfach zu einer unserer nächsten Redaktionssitzungen und legst direkt los. Keine Sorge: Du musst nicht erst einen Test schreiben und uns ein Zeugnis zeigen – uns reicht es, wenn dein Herz für Berlin schlägt und du Lust hast, das kreativ auszudrücken :-)

 

Unsere nächsten Redaktionssitzungen:

  • 8. Oktober  2013, 17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 22. Oktober 2013,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 5. November 2013,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 19. November 2013,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 3. Dezember 2013,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 17. Dezember, 17 – 20 Uhr,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“

 

Bitte melde dich kurz vorher bei uns, ob du reinschnuppern möchtest: jugendredaktion@berlinimpuls.de oder facebook.com/berlinimpuls

 

 

 

379265_501374196571106_749588972_n

Filmrezension „Rubinrot“

 

Titel: Rubinrot

Länge: 122 Minuten

Filmstart: 14.3.2013

Empfehlung: 5/5 Fernsehtürme

KreaTiefität: 5/5 Fernsehtürme

 

 

Schon 2009 erschien Rubinrot als erster Teil einer Trilogie – und nun wurde er endlich verfilmt!

Ich selbst bin ein großer Fan der Reihe „Liebe geht durch alle Zeiten“, die sich aus den Teilen „Rubinrot“, „Saphirblau“ und „Smaragdgrün“ zusammensetzt. Doch für die, die die Bücher nicht gelesen haben, möchte ich die Story kurz zusammenfassen:

Die 16-jährige Gwendolyn Shepherd wächst in einer etwas sonderbaren Familie auf. Denn in ihrer Familie wird ein Gen vererbt, das dafür sorgt, dass der Träger dieses Gens in der Zeit reisen kann. Eigentlich war ihre Cousine Charlotte die „Auserwählte“ und wurde schon ihr ganzes Leben auf den Zeitpunkt vorbereitet, an dem sie zum ersten Mal in der Zeit springen würde. Das umfasste nicht nur das Lernen verschiedener Sprachen und der Verhaltensweisen in der Vergangenheit, sondern auch Fechten, Krav Maga und Gavotte tanzen. Doch dann stellt sich heraus, dass Gwendolyn die Genträgerin ist. Gwendolyn, die als ganz normales Mädchen aufgewachsen ist und somit völlig unvorbereitet an einer nicht ganz ungefährlichen Mission teilnehmen soll, die sich immer mehr verkompliziert.

Auf ihren Zeitreisen wird sie von dem arroganten, aber teuflisch gutaussehenden Gideon de Villiers begleitet, der ebenfalls in der Zeit reisen kann. Zwischen diesen beiden liegen Welten (Gideon wuchs wie Charlotte auf), weshalb es nicht verwunderlich ist, dass es zu einigen Reibereien kommt.

Es ist immer etwas schwerer, einen Film über eine Story zu drehen, zu der schon ein Buch erschienen ist – die Bücher haben meist eine große Fangemeinde, die ihre gefeierte Story so genau und überzeugend umgesetzt haben will wie möglich, die sich die Personen in Gedanken schon vorgestellt hat und die Kulisse vor Augen hat. Doch wie es bei Büchern nun mal so ist, können die Vorstellungen dort ziemlich weit auseinander gehen.

Meine Vorstellung der Charaktere wurde jedenfalls gut getroffen. Gwendolyn ist einfach liebenswert, ihre Cousine Charlotte ist genauso eingebildet, wie ich sie mir ausgemalt habe und in Gideon habe ich mich natürlich auf der Stelle verliebt…

Beim Film „Rubinrot“ findet man einige Veränderungen und Neuerungen, andere Sachen wurden weggelassen. Ich finde allerdings, dass das der Story nicht geschadet hat. Sie ist genauso spannend und lustig wie im Buch.

Wenn man vom Film eine exakte Verbildlichung des Buches erwartet hat, findet man sicherlich einige Kritikpunkte (vor allem beim Ende wurde etwas dazu erfunden), aber als eigenständiger Film betrachtet, war er echt klasse.

Ich werde ihn mir jedenfalls demnächst ein zweites Mal ansehen!

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Quelle Artikelbild: Facebookseite von Rubinrot

 

 

Youki_Tag2_4

Youki – und die Leuts

 

Wels liegt in Oberösterreich und hat knapp 60.000 Einwohner. Es ist nach Linz die zweit größte Stadt in Oberösterreich. Aber wo kommen sie her, die Filminteressierten? Wer geht auf die Youki und wie gefällt es ihnen?

Die Berlinimpulser und Volltreffer Reporter haben für euch das Publikum mal genauer unter die Lupe genommen.

Könnt ihr sie verstehen?

 

10

Youki – „Glück ist langweilig“

 

Auch am Donnerstag war auf dem Filmfestival wieder viel los. Es begann schon in der Früh um 7 Uhr: Einige aufgeweckte Kinder rannten kreischend und Türen schlagend durch den Gang vor unserem Zimmer und rissen uns damit auf grausamste Weise aus unseren süßen Träumen…

 

Dementsprechend müde saßen wir nach dem Frühstück im Alten Schlachthof und sahen uns die am Wettbewerb teilnehmenden Filme an.

Da so viele Filme eingereicht wurden, dauerte das wieder bis in den späten Vormittag hinein, sodass wir uns direkt im Anschluss auf die Suche nach etwas zum Essen machten: Es gibt einen McDonalds in Wels!

 

Um 15.30 Uhr kam dann der 2. Teil des Filmsofas: „Ich möchte Teil einer Protestkultur sein oder: Im Zweifel für den Zweifel“. Zu Gast waren diesmal Peter Schernhuber von der Festivalleitung der Youki, Vera Schöpfer von Screenagers und Agnes Aistleitner, Macherin des Films „State of Revolution“.

In dieser Folge des Filmsofas ging es zwischen Zusammenhänge von Festivals und Protest, von Filmen und Protest. Führt man den Protest weiter, wenn man einen Film dazu produziert? Welchen Personen gibt man ein Forum und welchen nicht?

Diese Fragen wurden – wieder live im dorf tv – gestellt und diskutiert.

Vera Schöpfer war Leiterin eines Projektes, in dem 6 deutsche und 6 griechische Jugendliche zusammen Dokumentarfilme gedreht haben – sowohl in Deutschland als auch in Griechenland. Allerdings kamen ihnen kurz vor ihrer Reise nach Griechenland die dortigen Demonstrationen in die Quere. Sie entschieden sich jedoch, trotzdem hinzufahren. Dort angekommen, wechselten sie kurzentschlossen ihr Thema – statt einen Film über einen Astrologen zu drehen, dokumentierten sie die Protestbewegung und drehten den Film „Athens Calling„: „Nach der großen Demonstration gegen die Sparbeschlüsse des Parlaments brennen mehr als 40 Gebäude in Athen, darunter drei Kinos. Unmittelbar nach den Krawallen durchstreifen junge deutsche und griechische Filmemacher die Stadt und suchen Antworten auf die Frage: Warum der Angriff auf die Tempel der Kultur?  Stimmen von Athener Künstlern, Lehrern, Jugendlichen, Politikern – Eindrücke und Bilder aus einer Stadt am Abgrund.“ (screenagers.de)

Auch Agnes Aistleitner beschäftigte sich in ihrem Film „State of Revolution“ mit einer Protestbewegung. Dabei war sie jedoch nicht in Griechenland, sondern in Kairo. Ihr Anliegen war es, zu untersuchen, ob das Bild, das die Nachrichten von der Situation zeichneten, wirklich der Realität entsprach. Dafür suchte sie die Begegnung mit Menschen, die ihr ihre Sicht darlegen konnten und startete eine Gesprächsrunde.

Peter Schernhuber war gewissermaßen Vertreter für die Festivals und legte seine Meinung zum Zusammenhang zwischen Protest und Festivals dar.

Dieser zweite Teil des Filmsofas hat mich wesentlich mehr gefesselt als der letzte, denn er gab mir neue Denkanstöße. Bisher hatte ich nicht darüber nachgedacht, was es eigentlich bedeutet, einen Film über Protestbewegungen zu drehen. Bezieht man damit Stellung? Ist es überhaupt möglich, in einem solchen Film die eigene Meinung außen vor zu lassen? Denn schon beim Zusammenschneiden des Materials muss man sich ja für bestimmte Stellen entscheiden und andere auslassen. Bezieht ein Festival Stellung, wenn es einem solchen Film eine Plattform bietet?

Besonders zu denken gegeben, haben mir zwei Aussagen von Vera Schöpfer: „Wenn man einen Film machen will, muss es einen bewegen. Weil sonst macht man keinen guten Film.“ und „Glück ist langweilig.“

Ich finde, diese beiden kann man nicht nur auf Filme beziehen, sondern auf unser komplettes Leben. Was wäre, wenn alles immer fantastisch wäre – könnten wir uns dann überhaupt noch für etwas begeistern? Schließlich gäbe es nichts Außergewöhnliches mehr.

Eure BerlinImPulserin Katja

Anmerkung: Der Film „Athens Calling“ ist momentan nur in Ausschnitten zu sehen. Wenn ihr den vollen Film sehen wollt, solltet ihr eine Anfrage an vera(at)screenagers.de schicken.

 

 

 

 

1

Youki – Mehr als nur Filme schauen

 

Das Festival besteht ja nicht nur aus den Film-Wettbewerben, sondern auch aus Projekten und interessanten Talks. Es gibt unteranderem die Möglichkeit, bei einem Hörspiel-Projekt mitzumachen, zu erfahren, wie wichtig eigentlich eine passende Geräuschkulisse für Filme ist und zu lernen, wie man qualitativ hochwertige Skatevideos dreht.

In diese Projekte werden wir in den nächsten Tagen auf jeden Fall mal reinschnuppern und euch dann berichten, was es dort Spannendes zu sehen bzw. hören gibt!

 

 

Weiterhin gab es am Mittwoch den ersten Teil vom „Filmsofa“ (insgesamt gibt es drei) zum Thema „Es wird geliebt“. Mit auf dem Sofa saßen die jungen Filmemacher der Kurzfilme „Liebe für Anfänger“, „für Valerie“ und „Begegnungen“.

Zusammen mit der Moderatorin Laura-Lee Röckendorfer sprachen sie über das Gefühl, das in so vielen Filmen verarbeitet ist und das man sich oft wünscht, wenn es nicht dabei ist – Liebe. „Kommen Filme ohne Liebe aus?“ und was muss ein guter Teenie-Film enthalten? Um solche Fragen drehte sich dieser Teil des Filmsofas, der übrigens – genau wie die beiden nächsten Teile – um 15.30 Uhr live auf dorf tv ausgestrahlt wurde.

Ebenfalls auf dem Programm stand das „Media Meeting“ Teil 1: „Bonus Material. Übers Fernsehen, seriell Schauen & die vielen ersten Male“. In diesem wurde ein Video gezeigt, in dem mehrere Personen gebeten wurden, zu zweit bestimmte Szenen aus den Serien „Blossom“, „Dawson´s Creek“ und „The O.C.“ vorzulesen. In diesen Szenen ging es um Sexualität, Beziehungen und das Erwachsenwerden – alles Themen, die einen als Jugendlichen durchaus beschäftigen. Es war sehr interessant, die Reaktionen der Leser zu beobachten, denn es ist eine Sache, einem solchen Dialog im Fernsehen zu lauschen und eine andere, ihn laut vorzulesen. Erst da wird einem teilweise bewusst, dass man selbst so etwas nicht sagen würde.

Eine Leserin formulierte es ganz treffend: „Man könnte glauben, dass die Serie von Männern geschrieben wurde. Frauen würden nie so reden.“

Auf jeden Fall fand ich das „Media Meeting“ sehr interessant. Denn man wächst gewissermaßen mit den Protagonisten der Serien auf, die oftmals die gleichen Probleme wie man selbst haben.

Tja, das war es auch schon von meinen Erlebnissen, morgen geht es weiter!

 

Zug_Hinfahrt

Unsere Reise nach Wels

 

Die Zugfahrt

So, nun melde ich mich also aus Wels (Österreich), vom Filmfestival „Youki“. Um hierher zu gelangen, habe ich einiges auf mich genommen! Denn unser ICE, der uns bis Fulda brachte, wo wir dann umstiegen, fuhr schon in aller Frühe vom Hauptbahnhof ab…um 5 Uhr musste ich aufstehen!

Im Zug kamen wir – das sind Tara und ich aus der Berlinimpiuls Redaktion, so wie Svenja, Luis und Lotta von Volltreffer –  dann natürlich zunächst auch nicht zum Schlafen, dafür waren wir viel zu aufgeregt. Ich besonders, da ich noch nie ICE gefahren bin. Also vertrieben wir uns unsere Zeit mit Lesen, Quatschen, Hausaufgaben, Schreiben, Computerspielen (Luis ist mit einem riesigen Messer durch eine düstere Stadt geschlichen und hat jeden armen Bürger, der ihm über den Weg lief, umgebracht…) und natürlich Essen.

Ja, das Essen – 7,5h sollte unsere Reise dauern und daher hatte jeder ein großes Paket Verpflegung mit. Von Schnitzel zu Leberkäse, von Möhren zu Mandarinen und von Zimtröllchen zu Keksen war alles dabei. Leska hatte so viel Essen mit, dass sie darüber einen Großteil des eigentlichen Gepäcks vergessen hat – den Kulturbeutel!

Nach dem Umsteigen in unseren Anschlusszug, der uns dann nach Wels bringen sollte, setzte bei uns allen dann die Müdigkeit ein, von der ich mich den ganzen Tag nicht mehr erholte :D.

Ankunft in Wels

In Wels angekommen, war ich zunächst total enttäuscht: Wels selbst sah nicht sonderlich erhebend aus und Berge waren zu meinem Leidwesen weit und breit nicht zu sehen – dabei sahen die auf der Karte gar nicht so weit entfernt aus :(.

In der Jugendherberge erwartete mich dann die nächste Überraschung: Ich musste meine Vorstellung davon, was Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren in ihrer Freizeit so machen, überdenken, als ich den Gesprächen meiner Mitreisenden lauschte: „Jeder Junge in meinem Alter (14) war schon mal auf YouPorn.“, “Kifft ihr?“, „Du hast noch nie gekifft?!“ – da war ich erst mal baff. Natürlich kamen auch gewohntere Fragen wie „Habt ihr einen Freund/ eine Freundin?“ und „Benutzt ihr Make-Up?“.

Abends gingen wir dann zur Eröffnung der Youki, und da waren sie dann diejenigen, weswegen wir hier sind. junge Festivalmacher, Filmemacher, Filme, Musik und eine extrem lockere Athmosphäre…aber dazu hier mehr.

Infos zur 14. Youki unter www.youki.at

Youki_Tag2_14

Youki – die Wettbewerbe laufen an

Mittlerweile sind wir alle (oder vielleicht auch nur ich?) wieder munter und haben uns gleich daran gemacht, das Festival zu erkunden.

@Youki

Morgens um 9 Uhr starteten die ersten Film-Wettbewerbe. Junge Leute aus allen Kontinenten hatten, so sie zwischen 10 und 26 Jahren alt waren, die Möglichkeit, ihre Kurzfilme einzusenden und somit an den Wettbewerben teilzunehmen.

Natürlich wurde zunächst eine Vorauswahl durchgeführt – sonst würde die Zeit für all die Filme gar nicht reichen!

Vergeben werden insgesamt 5 Preise: Einen in der Altersgruppe von 10-14 Jahren (700€), einen für Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren (1100€) und einen weiteren für die 21- bis 26-jährigen (1500€). Zusätzlich gibt es noch einen Preis namens „Innovative Film Award“, zu dem 800€ Preisgeld gehören, und den Publikumspreis (600€).

Selbstverständlich gehören zu diesen Preisen auch Pokale – und die werden von Künstlern selbst hergestellt! In diesem Jahr sorgt das Wiener Kunst- und Musiklabel „fettkakao Wien“ für die schönen Pokale.

Und hier ein paar impressionen aus dem Kino.

Mehr Infos zur 14. Youki auf: www.youki.at

2012-11-20 18.57.54

Youki – Eröffnung

 

Noch am Ankunftstag wurde abends gegen 19 Uhr die Youki dann offiziell eröffnet. Standardmäßig gab es wieder ein paar Reden, die ich zwar vom Inhalt her nicht sonderlich spannend fand, denen ich jedoch dank der für uns berliner Breitschnauzen ungewohnten Sprechweise der Redner interessiert lauschte. Denn für mich als Berliner ist der Dialekt der hier Anwesenden teilweise schwer zu verstehen. Moderiert wurde nicht in einem Saal mit Sitzplätzen für alle, sondern jugendlich unkonventionell direkt auf der großen Freitreppe im Medien-Kultur-Haus Wels.

Im Anschluss wurde dann auch schon der erste Film gezeigt: „Adams Ende“

Ich selbst habe mich ziemlich schnell verkrümelt, da ich mich für solche Filme nicht wirklich begeistern kann, aber die anderen waren selbstverständlich bis zum (überraschenden) Ende dabei und schildern für euch ihre Eindrücke von der Eröffnung der Youki:

Zum Abschluss gab es noch eine Party mit Buffet und mit musikalischer Begleitung von DJ Kalifornia Kurt. Danach fielen wir dann völlig erschöpft in unsere Betten und erholten uns von diesem anstrengenden ersten Tag in Österreich.

Hier gehts zur Seite: www.youki.at

Trailer „Adams Ende“

Streetdance 2

Filmrezension „Streetdance 2“

 

Titel: Streetdance 2

Länge: 88 Minuten

Filmstart: 7. Juni 2012

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=StQTfkNTDUs

Heute, am 7.6.2012 erschien der Tanzfilm Streetdance 2 in den deutschen Kinos – und ich als begeisterter Tanzfan habe ihn mir natürlich sofort angesehen.

Wie auch schon bei den Step Up-Filmen sind die Hauptpersonen in diesem Film andere, als die im Teil davor. Allerdings tauchen einige schon bekannte Leute aus Teil 1 wieder auf: Eddie und die Tanzcrew „The Surge“.

Auch diesmal geht es – wie überraschend – um einen entscheidenden Battle gegen eine scheinbar unschlagbare Crew. Und natürlich braucht man auch dafür wieder eine leistungsstarke Gruppe, mit der man diese Crew doch schlagen könnte.

Die männliche Hauptperson von Streetdance 2 ist Ash, ein Streetdancer, der von der Gruppe „Invincible“ öffentlich gedemütigt wurde und nun eine Revanche will. Dafür reist er quer durch die Welt und sucht sich die besten Tänzer zusammen – unter ihnen auch die Salsa-Tänzerin Eva. (Ich schätze, dass Ash und Eva sich auch außerhalb des Tanzparketts näher kommen, aber das brauche ich erst gar nicht zu erwähnen^^.)

Im ersten Streetdance Teil wurde eine Kombination aus Street und Ballett angestrebt, in Streetdance 2 eine Fusion aus Street und Salsa.

Dass das nicht von vornerein glatt läuft und die Crewmitglieder nicht von Anfang an ein Herz und eine Seele sind, erklärt sich von selbst.

Alles in allem hat mir der Film gut gefallen. Die Story fand ich zwar etwas „hohl“ und Ash konnte ich nicht wirklich leiden, aber ich schaue mir ja keine Tanzfilme an, weil ich eine tiefgründige Story erwarte – schließlich geht es ums Tanzen. Und das kam wahrlich nicht zu kurz! Vor allem die Salsa-Szene zu Beginn des Filmes fand ich atemberaubend.

Wenn ihr also nur an guten Moves interessiert seid und eine seichte Story nicht ablehnt, kann ich euch Streetdance 2 nur empfehlen…aus Sicht des Geldbeutels ist der Film allerdings nicht die ideale Wahl, da er in 3D gezeigt wird und die Kinos damit wieder saftige Aufpreise verlangen.

Empfehlung: 4/5 Fernsehtürme

KreaTiefität: 5/5 Fernsehtürme

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Bildquelle: streetdancethemovie.co.uk

Tribute von Panem

Filmrezension „Die Tribute von Panem“

Titel: Die Tribute von Panem

Länge: 142 Minuten

Filmstart: 22. März 2012

Am Donnerstag war ich zusammen mit 7 Freunden im Kino und habe mir den Film „Die Tribute von Panem“ angesehen. Doch auch Doro hat sich diesen angesehen, weshalb wir diese Rezension zu zweit machen und euch somit zwei Sichtweisen bieten werden.

Die Tribute von Panem spielen in den USA der Zukunft, welche durch einen Aufstand besiegt wurden: Die Städte waren zerstört und viele Menschen getötet worden. Aus der Asche erhob sich das Land Panem, in welchem alljährlich die Hungerspiele veranstaltet werden, die die Bevölkerung unter Kontrolle halten und sie daran erinnern sollen, was passiert, wenn man nicht gehorcht.

Bei diesen unmenschlichen Spielen werden aus jedem District ein Mädchen und ein Junge ausgewählt, die zusammen mit den anderen „Tributen“ in eine Arena geschickt werden. Dort sind sie gezwungen, sich gegenseitig zu töten – denn nur einer darf überleben und somit gewinnen.

Als ihre kleine Schwester als Tribut ausgelost wird, meldet sich die weibliche Hauptperson Katniss freiwillig als Ersatz. Zusammen mit Peeta, dem männlichen Tribut aus ihrem District, rüstet sie sich für den grausamen Kampf…

Dass der Film Überlänge hatte, habe ich gar nicht bemerkt (von dem etwas teureren Eintritt mal abgesehen) – so gespannt habe ich auf die Leinwand gestarrt. Zusätzlich zu der ohnehin spannenden Story, wurde durch die unruhige Kameraführung die nie ganz abnehmende Nervosität von Katniss noch verstärkt. Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, war das Feuerwerk der Gefühle, das die Darsteller so überzeugend rübergebracht wurde. Liebe, Hass, Schmerz, Trauer, Wut…zum Glück hatte ein Freund Taschentücher mit –  bei mir flossen die Tränen in Strömen 😀

Was mir jedoch nicht ganz so gefallen hat, war die Brutalität des Gemetzels. Damit meine ich nicht, dass Jugendliche sich gegenseitig abschlachten, was man ja schlecht weglassen könnte, da das ja im Grunde das Hauptproblem der Geschichte darstellt. Vielmehr meine ich solche Szenen, in denen gezeigt wird, wie auf einen Jungen immer wieder eingestochen wird. Hätte ein Hieb nicht auch gereicht?

Auch ich, Doro, sehe die Gewalt als ein Problem des Films, allerdings auf eine andere Weise als Katja. Dadurch, das man den Film für eine großen Zuschauerraum bereitstellen wollte, wirken die Szenen, in denen Blut zu sehen ist, sehr gewollt chaotisch in der Kameraführung. Als Buchleserin empfand ich den Weg, den die Regie nahm sowie dessen Unterstützung durch die Kameraführung allgemein jedoch sehr gelungen – der Zuschauer wechselt ständig zwischen der überzogenen zukünftigen Vision eines Zuschauers einer Fernseh-Inszenierung namens Panem und dem Mädchen, was in das Spiel der Medien- und Regierungsmächte hinein geraten ist. Genau wie die Gewaltszenen sind diese Mittel kaum zu übersehen und sehr auffällig, könnten aber für jüngere Zuschauer genau richtig sein, um einen ersten Schritt in die Welt der Dystopien zu nehmen. „Die Tribute von Panem“ ist ein abwechslungsreicher Mix aus „1984“ „Battle Royale“ und für die jüngere Generation.

Empfehlung: 4,5/5 Fernsehtürme

KreaTiefität: 5/5 Fernsehtürme

Bildquelle:

Sherlock Holmes

Filmrezension „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“

 

Hallihallo :)

Ja, ich war mal wieder im Kino…eigentlich wollte ich mir Breaking Dawn ansehen, aber dann habe ich mich doch lieber für Sherlock Holmes entschieden – und ich bereue es nicht!

Der Film beginnt mit der unauffälligen Übergabe eines Pakets, einer schönen Frau, die es erhält, Sherlock Holmes, der sie verfolgt und einigen zwielichtigen Typen, die ebenfalls mit in die Situation verstrickt sind. Dann geschehen zwei Morde und schon ist man mitten im Geschehen, bei dem der angesehene Professor Moriarty die Fäden in der Hand zu halten scheint. Doch zu welchem Zweck? Was will er erreichen? Wer sind seine nächsten Zielpersonen? Könnte er ebenfalls hinter anderen unaufgeklärten Morden stecken, welche einflussreiche Personen betrafen, die jedoch keine Gemeinsamkeiten zu haben schienen? Und am wichtigsten: Wie kann er aufgehalten werden?

Sherlock Holmes fängt an zu ermitteln, um das größte Geheimnis in seiner gesamten Karriere zu lüften. Dafür braucht er jedoch die Hilfe von Dr. Watson, der allerdings gerade geheiratet hat. Das stellt den Meisterdetektiv vor einige Probleme, denn Professor Moriarty ist skrupellos und schreckt nicht davor zurück, ein frisch getrautes Ehepaar zu bedrohen bzw. zu töten, um sich Holmes vom Hals zu halten.

Doch Sherlock Holmes wäre nicht Sherlock Holmes, wenn er nicht auch dafür eine Lösung hätte – und so gehen er und Dr. Watson auf Spurensuche durch ganz Europa, unterstützt durch die Zigeunerin Sim, deren verschwundener Bruder ebenfalls auf irgendeine Weise mit Moriarty in Verbindung steht oder stand.

Die Situation spitzt sich immer weiter zu, denn Professor Moriarty ist ein würdiger Gegner und verfügt ebenfalls über eine messerscharfe Intelligenz, die – gepaart mit seiner schon erwähnten Skrupellosigkeit und seinem Ehrgeiz – eine reale Gefahr darstellt.

Ich war von dem Film gefesselt, da die von Anfang an vorhandene Spannung niemals nachließ, im Gegenteil – sie baute sich immer weiter auf, bis sie sich kurz vor Ende des Films in dem scheinbaren, überraschenden Ende entlud. Unterstützt wurde diese Spannung von Schüssen, Explosionen und einer ordentlichen Portion Humor.

Das Einzige, was ich an „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ zu bemängeln habe, ist Folgendes: Um zu zeigen, welche Details Holmes in seiner Umgebung wahrnimmt, und wie diese zu seinen Feststellungen führen, wurden immer wieder Rückblenden eingebaut. Diese zeigten eine von ihm gelesene Überschrift aus einer Zeitung, ein Gebäude mit einem Schriftzug, den er auf einem blutverschmierten Zettel gesehen hatte oder andere Einzelheiten wie Haarbüschel und Stofffussel. An sich ist das eine gute Idee, um dem Zuschauer zu zeigen, was man selbst alles nicht wahrgenommen hat. Allerdings liefen diese „Rückblenden“ so schnell ab, dass man mit dem Begreifen nicht immer hinterher kam, was wiederum verwirrte.

Dies tat der Spannung jedoch keinen Abbruch!

Kurz im Überblick

Filmstart:                  22.12.2011

Länge:                       128 Minuten

FSK:                           12 Jahre

Trailer:                         http://www.youtube.com/watch?v=7ZyVHxjokPY

Einschätzung:          spannend bis zum überraschenden Ende

Bildschirmfoto 2011-11-22 um 07.48.52

Filmrezension „Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“

So, ich spare mir jetzt mal die übliche Einleitung, in welcher ich ja eh nur erzähle, dass ich im Kino war und mir Film xyz angesehen habe – ich sage euch damit schließlich nichts, was ihr nicht dem Titel entnehmen könntet.

Ich falle also mit der Tür direkt ins Haus: Ja, ich weiß, der Titel des Films klingt wie ein Kinderfilm nach dem Motto „Sophia auf spannender Entdeckungstour im Garten ihres Großvaters“…zumindest musste ICH daran denken, als ich diesen Titel las/hörte.

Aber spätestens als die ersten Maschinengewehre auftauchten und jemand niedergeschlagen wurde, musste ich meine Meinung revidieren.

Im Film geht es um den Journalisten Tim (und seinen Hund Struppi), welcher auf einem Trödelstand ein Modell der Einhorn kauft. Die „Einhorn“ ist ein wunderschönes Schiff, das einst die Weltmeere durchkreuzte und um das sich viele Geschichten ranken. Seltsamerweise scheint Tim nicht der Einzige zu sein, der sich für das Modell interessiert und als er in der Nachbildung der „Einhorn“ einen mysteriösen Hinweis entdeckt, wird ihm auch klar warum.

Es beginnt eine wilde Verfolgungsjagd, bei der es immer wieder zu Fluchten, Schlägereien und Schießereien kommt – selbstverständlich kinderfreundlich: Auch ein Fall aus 6 Metern Höhe führt nicht zu schwerwiegenden Verletzungen oder gar zum Tod.

All das wird unterstützt von humorvollen Kommentaren und ebenso amüsanten Stunts. Wer also nicht unbedingt darauf aus ist, dass Blut fließt, dem kann ich diesen Film durchaus empfehlen.

Soweit zum Inhalt…doch nun möchte ich noch etwas zur „Machart“ des Films sagen: Bei „Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ wurde das Performance-Capture-Verfahren verwendet. Dabei werden Animation und Realität verbunden, indem die Schauspieler beim Drehen der Szenen blaue Anzüge tragen. Ihre Mimik und Gestik wird dann auf die Animationen übertragen – die Figuren bewegen sich also wie echte Menschen, sehen jedoch nicht so aus.

Mir persönlich hat dieses Verfahren sehr gut gefallen – meinen Freunden, die mit mir im Kino waren, erging es ebenso.

Was mir aber nicht so gefallen hat, war der Eintrittspreis. Ich war leider am Wochenende im Kino und habe zudem den Kinofilm noch in 3D gesehen. Dafür war ich dann 11€ los – und ich zahle noch den Schülerpreis, hatte meine 3D-Brille selbst mitgebracht und saß auf den „billigen“ Plätzen.

Außerdem muss ich eingestehen, dass ich von dem 3D-Effekt nicht wirklich etwas gemerkt habe. Meine Freunde dagegen waren total begeistert von dem Wüstensand, der einem entgegenwehte oder irgendwelchen anderen Gegenständen, die den Zuschauern entgegenkamen – zumindest den Zuschauern, die solche Effekte besser wahrnehmen als ich.

Trotzdem hat mir der Film gefallen – nachdem ich mich von dem Kinopreis erholt hatte :P.

 

Kurz im Überblick

Filmstart:                  27.10.2011

Länge:                       110 Minuten

FSK:                           6 Jahre

Trailer:                      http://www.youtube.com/watch?v=fQNfqUAhGWk

Einschätzung:         humorvoll, interessant bis zur letzten Minute, spannend