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TV-Sendung: Typisch Jungs. Typisch Mädchen.

Jungs hören nie zu und Mädchen reden viiiiiiiel zu viel. Stimmt das?

In dieser Sendung gibt es:
– Interview mit Prof. Dr. Kai Ne Ahnung
– Sexismusbegriffe im Alltag
– Interview mit der Rapperin Mila Highlife
– Bericht vom Breakdance-Event Just De Fun
– Erlebnisse eines Rollifahrers in Berlin
– u.v.m.

Lust mitzumachen? Schreib an: jugendredaktion@berlinimpuls.de

arghhh

„Liebling, jetzt bitte nicht, okay?“ – warum Kommunikation nicht immer einfach ist…

Jungs hören nie zu und mit Mädchen kann man viel besser reden!?

 

Ist es wahr oder nicht? Sind Jungs die schlechteren Gesprächspartner? Oder haben sie einfach nur eine andere Vorstellung von einer „Unterhaltung“ ? Was denkst du?

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Hergehört: Moderationstraining für alle Interessierten!

 

Du interessierst dich für TV- oder Radiomoderation? Stehst gerne vor der Kamera oder findest deine Stimme genau richtig für´s Radio? Dann bist du bei uns richtig! Wir, die Jugendredakteure von BerlinImPuls, wollen besser im Moderieren werden und lassen uns darin ein bisschen schulen. Und warum sollen wir das nur für uns machen? 

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Also, wenn DU Lust hast, mitzumachen, dann komm einfach vorbei und mach mit bei diesen Themen:

– Gute Moderationen
– Schreiben fürs Sprechen
– Moderationen einfach merken

Der BerlinImPuls Workshop findet statt am

Dienstag, 10. September 2013
von 17 bis 20 Uhr
in den Räumen von WeTek
Christinenstraße 18-19, Haus 8, Pfefferberg, Prenzlauer Berg

Die Teilnahme ist kostenlos. Essen und Getränke bitte selbst mitbringen.

Bitte melde dich kurz an, ob du kommst: jugendredaktion@berlinimpuls.de

Hier gehts zur facebook-Veranstaltung

Veranstalter:
BerlinImPuls – das Jugendmedienmagazin
gefördert von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg

Verantwortliche Ansprechpartner:
http://berlinimpuls.de/kontakt/

Auf geht’s zum Fernsehen

Mein Praktikum findet in der Stiftung Demokratische Jugend statt. Catherina ist hier FSJlerin. Am ersten Arbeitstag war es ein angenehmes zusammen arbeiten und auf die nächsten Tage habe ich mich (Christine) schon sehr gefreut.

Zu unseren Aufgaben gehörte unter anderem die tägliche Aktualisierung des Internetportals jugendnetz-berlin.de. Wir erhalten viele E-Mails von Veranstaltungen, Vereinen und Workshops für Jugendliche. Als eine Mail von ZDF eintraf und darin stand das man kostenlose Eintrittskarten für ZDFlog in bekommen kann zum Thema „Ist unser Nachwuchs chancenlos?“, war ich begeistert und schlug vor dort hinzugehen. Wir beide waren der Meinung, es wäre interessant die Perspektiven der anderen jungen Erwachsenen zum Thema Studium und Beruf kennenzulernen. Die Journalismusbranche käme für uns selbst als Berufsrichtung in Frage. Darum dachten wir uns, es könnte nicht schaden sich einen Eindruck zu verschaffen wie es den wirklich „im“ Fernsehen läuft. Einen Tag nach unserer Zusage für die Sendung am 22.06.11, erhielten wir die Bestätigung. Wir werden auf einer Namensliste eingetragen sein und sollen unter Nennung unserer Namen je eine Eintrittskarte entgegennehmen können.

Nachdem Catherina und ich uns an der Friedrichsstraße getroffen haben und uns den 500 Meter langen Fußweg durch Regen und ohne Schirm entlangrasend erkämpfen mussten, haben wir das Hauptstadtstudio erreicht. Gegen 19.15 Uhr traten wir in eine luxuriös wirkende Lounge ein. Das ZDF Hauptstadtstudio in Berlin – Unter den Linden 38!

Wir wurden mit Soft Drinks empfangen, nachdem unsere Namen von einer Securityfrau auf der Liste abgestrichen wurden. Tasche und Jacke mussten an der Garderobe abgegeben werden, auf Nachfrage durften wir eine kleine Kamera mitnehmen. Nach einer halben Stunde Warten, gewährten uns die Sicherheitskräfte den Eintritt in das Studio für das ZDF-Morgenmagazin, welches gleichzeitig das Studio für „log in“ war. Der erste Eindruck des Studios auf uns: nicht so groß wie im Fernsehen!

Während die anderen Zuschauer an weiße Tische – die Stehplätze im Studio stürmten, haben wir auf den Stuhlplätzen Platz genommen, welche sich rechts, leider außerhalb des Bildes befinden.

Über unseren Köpfen waren unglaublich viele Scheinwerfer und ein paar Kameras, die von oben ausgefahren werden konnten. Skurril, aber interessant – die Hauptkameras Kameras standen im ganzen Studio verteilt!Während man vor dem Fernseher also überhaupt nichts von der Technik mitbekommt, sieht man im Studio, dass eigentlich jede Kamera ihren bestimmten Aufnahmewinkel einhalten darf und wenn dieser überschritten wird, wird das Bild vom Aufnahmeleiter ganz einfach gewechselt.

Kurz bevor die Sendung los ging bekamen wir im Publikum es mit der ungewohnten Scheinwerferhitze zu tun. Der Moderator Wolf-Christian Ullrich hat die Studioatmosphäre mit ein paar Späßchen auflockern wollen und uns in die Kunst des Klatschens eingewiesen.

Unnötig, denn dafür gab es den Benjamin.Der Mann, der stillschweigend lächelte, nachdem er vom Moderator nach seinem Namen gefragt wurde, erhielt von Catherina und mir den Spitznamen „der Klatscher“. Der Klatscher, weil er jedes Mal der erste war, der das ganze Publikum während der Liveaufnahme zum klatschen animierte.

Meine Meinung zum Thema der Sendung „Ist unser Nachwuchs chancenlos?“ Nein, in Zukunft können die sympathischen Menschen doch als Klatscher arbeiten!

Was mir noch aufgefallen ist: die beiden Moderatoren, Christian und Milena, waren so stark geschminkt, das man sich tatsächlich gefragt hat welcher Visagist sich da austoben durfte. In live geschminkt wie ein Clown, im TV-Beitrag total natürlich! Kennt Mensch eher andersrum, aber das Fernsehen hat anscheinend viele Tricks auf Lager.

Jedes mal wenn ein kurzer Videobeitrag eingespielt wurde, zum Beispiel eine Aufklärung zu einem Unterthema, schrie einer aus der Haupttechnikecke links neben uns wieviele Sekunden wir Zeit haben bis wieder das Studio im Fernsehen zu sehen ist.

Da ich in der Jugendredaktion „BerlinImPuls“ schon selbst bei einer Studioaufnahme mitgewirkt habe, war es aufschlussreich die Arbeit der Profis zu sehen. Von den technischen Mitteln her, würde ich sagen das unsere Jugendredaktion ähnlich wie beim großen Fernsehen viel zu bieten hat, aber die Professionalität bzw. die Fachkenntnis ist das entscheidende. Der Moderator war total locker und symphatisch, vor allem aber war er sehr schlagfertig und konnte das Gespräch wieder auf den richtigen Pfad leiten, sobald einer der vier „Stargäste“ zu weit abgeschweift ist. Die Kameraleute haben gute Perspektiven gewählt, nicht andere Kameras gefilmt und nicht gewackelt etc..

Warum die Karten kostenlos sind, darauf habe ich jetzt die Antwort. Im Studio werden Marionetten gebraucht die das Gesamtbild abrunden, die klatschen wenn „der Klatscher“ es vorgibt, Menschen die als Auffüller dienen.

Mein Fazit: in Zukunft sehe ich mir lieber Sendungen im Fernsehen an. Zwar weiß ich jetzt das Fernsehen eine Fakewelt ist, aber wenigstens diene ich nicht diesem Puppenspiel.

Habt auch ihr Lust mal in einer ZDF log in Sendung dabei zu sein?

Kostenlose Tickets gibt es auf der ZDF Seite, zerstörung der Moral beim Gedanke „Fernsehen“ all inclusive.

Eure BerlinImpulserin Chrissi