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Was is so toll an Facebook? 11-jährige diskutieren!

facebook hier, facebook da – offiziell für alle ab 13, aber tatsächlich sind doch viele Jüngere drin. Aber warum? Oder warum auch nicht? Das diskutiert eine Gruppe 11-Jähriger. Ein Gastbeitrag vom Medienkompetenzzentrum meredo in Berlin-Reinickendorf

 

 

One does not simply

Was sind… Memes?

 

Ein Insider-Spruch setzt sich in einem kleinen Personenkreis schnell durch und wird auch nur von ihnen wiederkannt und als lustig befunden – bei den so genannten „Memes“, welche im Internet kursieren (und auch im wahren Leben, wie wir von BerlinImPuls zeigen werden) ist die Gruppe der Anwender wesentlich größer, aber die Anzahl der Personen, die darauf stößt und nur mit einem Schulterzucken vorbeischreitet, auch.

Was sind Memes überhaupt?

Memes sind mysteriöse Wesen, die in vielen Formen auftreten: Tatsächlich kann man sie nicht nur als Internet-Phänomen bezeichnen, sondern finden sie auch im Alltag in der kurzweilligen Kultur einen Platz. Wer erinnert sich nicht an Grup Tekkan, die „Wo bist du mein Sonnenlicht?“ gesungen haben, obwohl niemand das Lied richtig mochte? Welcher Herr-der-Ringe-Fan würde an einem Schild mit dem legendären Satz von Gandalf „You shall not pass!“ vorbeigehen?

Grundsätzlich ist ein Meme ein Trend, der in einem Lebensbereich auftritt und speziell mit einer bestimmten Textzeile oder indivuellem Symbol begleitet wird. Wir von BerlinImPuls stellen euch ein paar Memes vor, die im Internet viele Anhänger finden:

Verzeifeln mit dem Y-U-NO-Guy

Y U NO Guy

BerlinImPuls mit der „Y U NO“ Formel: Nomen + Y U NO + Verb/Tätigkeit.

Viele haben diese verzweifelte Figur vielleicht schon in Ragecomics (auch eine Art Meme) gesehen – ihr Ausdruck stammt tatsächlich aus einem Comic, nämlich einem japanischen Manga namens Gantz. Irgendwann hat ein uns heute unbekannter Internetuser den Ausdruck eines verzweifelten Charakters aus der Mangaseite ausgeschnitten, eingescannt, und auf das Strichmännchen geklebt .. so heißt es zumindest in der Legende. Die Ursprünge von diesen Figuren oder Memes lassen sich nur schwer klar herausfinden, aber einigen devotierten Internetnutzern gelingt es durch Recherche diese Verbindungen herzustellen und so der Herkunft eines Memes auf die Schliche zu kommen.

Noch besser ist es natürlich, wenn man bei der Geburt oder den Anfangsschritten eines Memes gleich dabei ist – das erinnert dann schon mehr an die Insider die im Freundeskreis entstehen. Aber was genau macht man denn jetzt mit „Y U NO“? Man kann es in seine Erkenntnisse oder Empörungen einbinden, und Leute, die das Meme kennen, haben dann gleich das verzweifelte Bild im Kopf.  An der Seite könnt ihr ein BerlinImPulsbezogenes-Beispiel sehen, eine vielleicht für den Laien verständlichere Variante wäre z.B. „Photoshop – y u no sell photos?“ (Photoshop, warum du verkaufst keine Fotos?) – Na das ist doch mal eine berechtigte Frage!

Für immer allein?

Für immer allein, ganz allein – eine bedrückende Perspektive humorvoll umgesetzt

Ewiger Gefährte: Forever Alone

Ein anderer beliebter Charakter in den Ragecomics, welcher sich ständig in neue Memes einschleicht und immer wieder für Lacher und alte neue Wendungen sorgen kann ist Forever Alone. Diese (zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftige) traurige Figur zeichnet sich im Gebrauch dadurch aus, dass die Pointe des Witzes auf sein ewiges Alleinsein einspielt. Im Bild rechts könnt ihr ein sehr klassisch umgesetztes Beispiel sehen (welches sogar einen ganz klaren Realitätsbezug hat). Ein ebenso verständliches Beispiel, um den Charme dieses Memes zu verstehen wäre:

Person: Honey, ich bin zu Hause! Man sieht ein Glas Honig im Regal sehen. Person: Forever alone…

Die hier in Bildern vorgestellten Varianten mit einer oberen und unteren Zeile mit der Pointe nennt man übrigens „Advice Animals“ – „Ratgeber-Tiere“, denn unter anderem finden sich da noch ein Wolf mit viel Mut, eine Katze die ganz schön Hipster ist, und Forever Alone könnte man mit seiner Form vielleicht auch als eine Art Tierform bezeichnen?

Der ewige Kreislauf  – Memes aus Medien, Memes in Medien

Zahlreiche Memes entstehen, wie schon im Einleitungstext mit dem Gandalf-Beispiel aufgezeigt, in dem bestimmte Zeilen oder visuelle Merkmale aus einem Medienartikel mit einer großen Fangemeinde humorvoll verändert werden. Ein bekanntes Beispiel dafür ist ein anderer Charakter aus der Herr-der-Ringe-Trilogie: Boromir (dargestellt von Sean Bean. So schnell wird man ein Ratgeber-Tier), der mit seinem Satz „One/You cannot simply walk into Mordor“ (Man/Du kann/st nicht einfach in Mordor reinlaufen) überall verwendet werden kann. Es gibt nämlich eine ganze Menge, was man nicht einfach so tun kann – und mit diesem Meme legt man die Worte diesem ernsten Charakter in einer ernsten Situation in den Mund, was dem Ganzen eine angenehme Note verleiht.

Wie immer tut es ein Beispiel besser: Man kann nicht einfach Aufschieberitis beseitigen. Man steht nicht einfach beim ersten Klingeln auf.

One does not simply

Es gibt eine Menge an Dingen, welche man nicht einfach tun soll

Besonders in den USA, wo die Seiten, welche Memes gesellschaftsfähig machen und verbreiten (zB 4chan oder Reddit) bekannt sind, finden sie auch wieder ihren Platz in traditionelleren Medien – bei den Occupy-Protesten und jetzt mit ACTA auch in Europa wurden viele Spruchbanner und Plakate mit Memes gestaltet und mit den Kameras gefilmt oder als Fotos in Zeitungen abgedruckt, weil sie auf eine humorvolle Art und Weise die Internet-Kultur und ihre Flexibilität darstellen.

Und das Bedürfnis, sich frei auszuleben, auch wenn es auf den ersten Blick seltsam erscheint.

Tim Schultheiß

Alternative der Woche… mit TIM SCHULTHEISS ORCHESTRA

 

Ich muss mich bei euch entschuldigen. Drei Millionen Likes bei Facebook und ein momentaner 1.Platz in den britischen iTunes-Charts hätten mich drauf stoßen müssen, aber ich habe nicht richtig recherchiert und das zu spät festgestellt. Daher möchte ich bei Euch entschuldigen für meinen Fehler, euch Avicii als Alternative der Woche unterzujubeln. Ich möchte daher eine echte Alternative nachschieben, die „nur“ 423 Likes bei Facebook zurückblicken kann.

Meine Alternative ist ein Potsdamer Singer-Songwriter. Nämlich Tim Schultheiss. Jetzt werden einige sagen: Den kenn ich doch – verwechselt er da wieder was?! Nein, bekannt ist er vom Radiosender Fritz, wo er die RadioFritzen am Morgen und meinFritz moderiert. Aber das er eine Band hat wissen nur wenige.

Die Plattenfirma sagt: „Menschen, die auf Heavy Metal stehen, müssen Heavy Metal hören. Die, die in ruhigere Gewässer tauchen können, sind herzlich willkommen. „ Genau das beschreibt seine Musik auch echt gut. Seine Gitarre entspannt – seine Stimme harmoniert.  „Warum versuchen wir krampfhaft, Kontakt zu Menschen zu halten, die uns nichts mehr bedeuten? Warum enden Dinge, die niemals enden sollten? Fragen, die Tim in den Liedern stellt. Er hat keine Antworten – aber das Gefühl für die Melodie dazu.“ – so tiefgründig wie es hier klingt kann man seine Musik interpretieren. Muss man aber nicht. Es ist viel schöner im so zu lauschen. Zu entspannen. Und sich dabei vielleicht auch mal den einen oder anderen Gedanken zu machen.

 

Er ist demnächst übrigens auch zu sehen  – am 21.2. in der Junction Bar zusammen mit Marceese und am 23.3 im Privat Club zusammen mit Lino Modica und Drei Tage Wach. Also viel Spaß

In diesem Sinne bis nächste Woche

Euer Benny

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BiP-Radio-Gastbeitrag: Machen facebook & Co süchtig?

 

Hinter dem aufmacherischen Begriff „Facebook-Sucht“ versteckt sich eigentlich die Frage: Können Soziale Netzwerke süchtig machen? In dem Radiobeitrag werden Jugendliche dazu befragt, ob sie Erfahrungen mit Sucht im Kontext der Sozialen Netzwerke gemacht haben und wie sie damit umgehen. Auch von Eltern wollten wir wissen, wie sie den Umgang ihrer Kinder mit Facebook & Co. einschätzen und haben oftmals interessante Infos zum eigenen Nutzungsverha1ten bekommen…

Wir wollten es aber genauer wissen und haben schließlich eine Professorin um ihre fachliche Einschätzung gebeten sowie zwei Sozialpädagoginnen in Jugendcubs dazu befragt, wie sie denn in ibrer täglichen Arbeit reagieren, wenn das „Facebook-Suchten“ überhand nimmt…

Ohren auf für unseren Gastbeitrag vom Medienkompetenzzentrum Steglitz-Zehlendorf!

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BiP-TV Sendung 4/2011: „Recht und Unrecht im Internet“

Link: BerlinImpulsTV - Datenschutz im Internet

 

Caro und Lisa haben sich ausführlich mit unserer Lieblingsbeschäftigung, den sozialen Netzwerken, beschäftigt. Was verdammt noch mal macht facebook eigentlich mit uns, unseren Daten, unserem Leben und unserem Ruf! Wir haben Antworten darauf.

 

 

 

 

 

Die crazy Band The Wake Woods verraten Euch, was sie auf facebook von sich preisgeben und wann sie wo und warum und mit wem im Probenraum das Örtchen aufsuchen…nicht so interessant denkt ihr? Na, dann twitterts doch mal weiter und schaut euch die Sendung an.

Nächster Gig: 09.12.2011 Record Release Show im Franz Club Berlin

 

 

 

 

 

Hier könnt ihr mal das ganze Team und die Gäste der Sendung sehen.

Bildschnitt/Regie: Doro
Kamera: Ani, Annelie, Laurids
Ton: Sören
Moderation: Lisa, Caro
Gästebetreuung: Agnes

 

 

 

Di., 06.12.11, 17:45 Uhr, 30 Min. | Erstausstrahlung |
Sa., 10.12.11, 13:00 Uhr, 30 Min. | Wiederholung |
Di., 20.12.11, 17:45 Uhr, 30 Min. | Wiederholung |
Sa., 24.12.11, 13:00 Uhr, 30 Min. | Wiederholung |