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Die Alternative der Woche… mit Knorkator

 

 

Heute mehr der ‚Insider der Woche‘, weil Leute die sich sich in der Szene auskennen, kennen auch diese Musik. Bezeichnen diese Band auch als Deutschlands meiste Band der Welt. Andere würden die Band ein Haufen Spinner nennen – und die Musik sinnfreies Rumgegröhle. Ich nenne es Einschlafmusik und die Band sehr merkwürdig.

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Denn wie eine Rockband liest sich die Biografie der Bandmitglieder nicht. „Stumpen“ ist klassischer Sänger und hat an Staatsoper Unter den Linden hier in Berlin gesungen – ganz nebenbei kann er auch beeindruckend hoch singen. Alf Ator ist das Kind einer deutsch-mongolischen Freundschaft. Er kommt 1966 in der Nähe von Govi-Altai (Mongolische Volksrepublik) zur Welt. Im Alter von 14 Jahren wird er mit einer jüngeren Mongolin verheiratet. Die Ehe wird in beiderseitigem Einverständnis gegen ein Entgeld von 240.000 mongolischen Tugriek annulliert. Das einzig rockige scheint zu sein, dass sie von Rod von Die Ärzte entdeckt wurden.

Nun aber zur Musik, zumindest irgendwie: Knorkators Markenzeichen sind ihre satirischen Texte, der schwer tätowierter Sänger Stumpen und die Live-Shows, bei denen das Publikum oft mit Gemüse und Toastbrot beschossen wird, gerne angekündigt als „vegetarische Flugverköstigung“. Ihr Song „Ick wer zun Schwein“ kam beim Vorentscheid 2000 nicht über die Vorrunde hinaus, aber der Auftritt der Band war geil… Kommentar der Bild: „Wer ließ diese Irren ins Fernsehen?“

Ich denke das beschreibt die Band genauso wie sie ist…vollkommen bescheuert bis heute. Aber ich habe mich mit einer guten Freundin unterhalten, die sich viel mit Musik beschäftigt, und sie beschreibt die Musik so: „Also es ist Metal mit Einflüssen aus Allem – keine Ahnung, aber die Texte sind sehr tiefgründig und poetisch; man muss nur versuchen das zu erkennen. Und ansonsten muss man sich das einfach anhören. Ist schwer zu beschreiben, weil das so alles ist…“.
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Das aktuelle Album ist übrigens „Knorkator – Es werde Nicht“ (VÖ: 16.09.2011)

Ich hoffe damit ist euch ein wenig mehr geholfen als ich mit meinem kritischem Blick…

 

www.knorkator.de

In diesem Sinne bis zum nächsten mal
Euer Benny

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BiP-Radio: Potticasti „Wie heisst es… Der, die oder das…?“

 

Im 3. BerlinImPuls Potticasti diskutieren unsere Jugendredakteure Lisa Opolka, Lara Sophie Claussen und Christine Schreitel über das Glück und Unglück, das uns die deutsche Sprache manchmal beschert. Sie philosophieren darüber, ob die Sprache verkommt, warum es mit den Artikeln manchmal nicht ganz so einfach ist und stellen auch fest: Deutsche Musiker können mit Sprache richtig gut umgehen.

Lauscher Auf – Hier ist der Potticasti # 3!

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Bildquelle: knipseline  / pixelio.de