Foto: Lupo / pixelio.de

Blick in die Glaskugel – Unsere Potentiellen Sommerhits für 2013

 

Foto: Lupo / pixelio.de

Foto: Lupo / pixelio.de

Endlich wieder gutes Wetter! Leider sah es ja in den letzten Wochen da nicht so gut aus. Da kann man ja fast denken,dass der Liebe Gott da oben zu oft „Please don’t stop the rain“ von James Morrison gehört hat. Aber endlich wird es besser. Und was fehlt da noch? Genau! Ein paar richtig gute Sommerhits.

Mein absoluter Liebling ist grade von Macklemore & Ryan Lewis „And we danced„. Ich bin mir verdammt sicher, dass der ganz oben in den Charts sein wird.

Ein weiterer echt cooler Hit um in der schönen Sommernacht die Sterne anzuschauen ist von One Republic „Counting Stars“.

In der deutschen Musikszene gibt es auch ein paar gute Hits. Zum Beispiel sind die Sportfreunde Stiller zurück! Unzwar mit ihrer neuen Single „Applaus,Applaus„.

Leider folgt nicht jeder Künstler deren Beispiel. Zum Beispiel ist auch „Prince“ Kay One zurück mit seiner Single „V.I.P.„. Also mein Geschmack ist es auf keinen Fall.

Außerdem kommt auf jeden Fall diesen Sommer der Retro-Sound zurück. Super Singles für den Sommer aus der Kategorie von Robin Thicke ft. T.I. und Pharell Williams „Blurred Lines“. Ein absoluter Ohrwurm! Auch der Song von Daft Punk ft. Pharell Williams „Get Lucky“. Also in der BiP-Redaktion sind die Lieder sehr beliebt.

Und mitten in der Welttour von Beyoncé hat es die gute auch noch geschafft, was gutes aufzunehmen. „Standing on the Sun“ kann man aber gerade nur im H&M Werbespot hören.  Apropos Werbespots, bei Pro 7 kann man ja demnächst die Show „Got to dance“ sehen. Im Teaser der Serie ist im Hintergrund ein guter Song von den Newcomern Woodkid „Run Boy Run“ zu hören. Kann ein Sommerhit werden, muss aber nicht.

Ich hoffe das ihr mit meiner kleinen Prognose euch jetzt erst einmal ne gute Sommer-Playlist zusammenstellen könnt ;-). Was sind Deine größten die Sommerhit-Kandidaten ?

Patricia

heino

Pro & Contra: Das neue Heino-Album

Heino is back und zack auf Platz 1 der Deutschen Charts. Wer, wie, wo, was, warum? Was issen da los? Genau DAS fragen wir uns auch. Nur unter Erpressung war es möglich, zwei unserer engagierten BiP Redakteure auf das „verbotene“ Heino-Album anzusetzen. Sie haben es getan. Sie haben es gehört. Nur für euch. Was Doro und Benny davon halten… das lest ihr hier. Wir empfehlen die Hörproben erst danach. So ist der Spaß bedeutend größer :-)

PRO

Ein Kommentar von BiP Reporterin Doro

Wenn der Opa einen Text von Peter Fox hört, dann ist es vielleicht Heino zu verdanken. Der Gute hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, die Zielgruppen einiger – meist nur in jugendlichen Sphären bekannter – deutscher Songs – ins fortgeschrittene Alter zu erweitern. Neue Instrumentalisierung und Heinos Gesangsstil – der sich manchmal an das Original annähert („Sonne“) manchmal entfernt („Songs für Liam“) tun sich neue Interpretationsmöglichkeiten der schon lange abgeschriebenen Texte auf. „Mit freundlichen Grüßen“ ist ein provokant augenzwinkernder Titel, der den Zuhörern schon angekündigt, dass nicht alles zu ernst nehmen ist – aber wenn, dann bitte ganz offen gegenüber dem Alten, dem Neuen, dem Heino sein.

CONTRA 

Ein Kommentar von BiP Reporter Benjamin

Musik ist schön. Sie sorgt für Gänsehaut. Sie sorgt für schöne Erinnerungen. Sie sorgt für Kopfkino. Sie lässt einen tanzen. Sie lässt dein Herz höher schlagen. Zumindest theoretisch. Mir ist es bei der Vorbereitung zu diesem Pro-Contra-Artikel das erste Mal in meinem Leben passiert, dass ich angefangen habe zu heulen. Wegen der Musik. Er hat einige meiner Lieblingssongs geschändet. Und dabei bin ich eigentlich extrem tolerant!

Aber über musikalische Qualität läst sich streiten, daher möchte ich mich lieber auf Fakten stützen, mit denen Heino selbst den Bock abschießt. Beispielsweise dem Fakt, dass Heino die Songs einfach so gecovert hat. Ohne die Bands mal anzufragen; ohne ein Demo; ohne auch nur mal Bescheid zu sagen, was er vorhat. Jede Schülerband weiß, dass das so nicht geht. Und spätestens seit YouTube-versus-GEMA weiß das echt auch der letzte Depp.

Und dann ist Heino auch noch so dreist und beleidigt die Bands die er covert.“Die Kollegen haben ein Händchen für volkstümliche Texte“ sagt er. Aber nein, damit meint er nicht Hansi Hinterseer, sondern Rammstein. Okay – aber nicht nur das ist böse. Außerdem sagt er, dass er selten „so leichte Lieder“ gesungen hätte. Ähhhh – hallo? Noch dreister geht´s wohl kaum, immerhin reden wir hier von dem Mann, der „Karamba, karacho, ein Whisky“, „Die Schwarze Barbara“ oder „Blau blüht der Enzian“ gesungen hat.

Neu erfinden musste er sich für das neue Album übrigens nicht. Denn Heino klingt auch weiterhin einfach wie Heino. Er singt Pop von Westernhagen, Clueso, Nena oder Stephan Remmler, Hip-Hop von den Fantastischen Vier oder den Absoluten Beginnern oder Metal von Rammstein und Oomph!. Doch statt die Songs mit einem Remix zu seinen eigenen zu machen, beschränkt er sich auf das Plagiat. Gezwungenermaßen, denn eine offizielle Genehmigung der Plattenfirmen oder Bands hat er nicht. Heino singt Ton für Ton nach, um keinen juristischen Ärger zu riskieren. Zwischen den verschiedenen Musikstilen differenziert er nicht. „Wo ist der Unterschied, ob ich ‚Junge komm‘ bald wieder‘ von Freddy Quinn oder „Junge“ von Die Ärzte singe?“, sagt Heino selbst. Nur an seinem Rachen kommen die Lieder nicht ungeschoren vorbei. So wird aus „Ihr Name war Fräulein Meyer“ ein „Ihrrr Name warrr Frrräulein Meyer“.

Was sollen jetzt eigentlich die Bands mit dem Geld machen, dass sie durch die Gema für die Musik bekommen? Schließlich können Rammstein, die Sportfreunde Stiller oder die Fantastischen Vier nicht zugeben, dass sie sich über das Geld freuen. Es ist von Heino. Wie wäre es also damit, das Geld zu spenden? Vielleicht an eine Stiftung, die die Krebsforschung voran treibt. Besonders die Ohrenkrebsforschung…

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal

Euer Benny

Hot-Chip-foto-7751_original

Die Alternative der Woche! mit Hot Chip

Mit Hot Chip ist es so eine Sache. Auf der einen Seite ist da ist dieser düstere Elektro Pop, der sich fast so psychedelisch anhört, dass man sich schon um den Geisteszustand der fünf Londoner sorgen möchte. Aber andererseits besitzt dieser basslastige, kleinteilige, gleichzeitig auch entspannte Synthie Pop ein Suchtpotenzial wie eine Flasche Club Mate: der erste Schluck ist gewöhnungsbedürftig, aber danach kannst du einfach nicht mehr aufhören. Zwar vielleicht keine Musik mit Sofortwirkung, doch mit schweren Folgen: Meine Hot Chip-Sucht war so groß, dass ich fast mein gesamtes Erspartes für alle fünf Alben der im Jahre 2000 gegründeten Band geopfert hätte.

So ging es wahrscheinlich nicht nur mir, denn Hot Chip stürmten mit ihren letzten vier Alben die britischen Charts und wurden außerdem für den Mercury Music Prize nominiert. Naja, wenn auch noch die renomierteste britische Musikzeitschrift, das NME Magazine, ihre Single „Over and Over“ als beste Single des Jahres 2006 auszeichnet, können die Begründer und Sänger der Band Alexis Taylor und Joe Goddard mitsamt Instrumentalisten mit ihrer verschrobenen Art schonmal nichts falsch gemacht haben.

„Night And Day“ ist ihre aktuelle Single, die auf ihrem 2012 neu erschienenen Album „In Our Heads“ zu hören ist. Der vorgestellte Song „One Pure Thought“ hingegen ist etwas gemächlicher, schöner, „harmloser“ und erschien 2008 auf dem Album „Made In The Dark“.

klingt für mich nach… Musik von Hipstern für Hipster

würden sich gut verstehen mit… LCD Soundsystem, Cut Copy, Metronomy

am besten zu hören… als Hot Chip-Einstiegsdroge