BerlinImPuls_Torte

Abschiedsbrief

Manchmal ist es an der Zeit, Lebewohl zu sagen. So ist es leider auch jetzt. BerlinImPuls muss aufhören, leider. Wir (und damit meine ich ausnahmslos das gesamte Team) waren genauso schockiert, als wir diese Nachricht gehört haben. Niemand, aber wirklich niemand von uns, hat damit gerechnet.
Trotzdem ist es jetzt an der Zeit, uns zu verabschieden und danke zu sagen. Danke, für all die Leser, all die Zuhörer und all die Zuschauer von BerlinImPuls. Ihr wart großartig und ohne euch hätten wir das nicht geschafft.
Sicherlich, BerlinImPuls hatte nicht die Reichweite der Tagesschau oder von irgendeinem Berliner Magazin, aber das wollten wir auch nicht. Hätten wir den Massen gefallen wollen, hätten wir uns in irgendwelche Regeln, irgendwelche Korsagen stecken müssen, was wir aber nie wollten. BerlinImPuls war immer ein Experiment. Sowohl für die Angestellten, als auch für die Sponsoren – besonders aber für uns Redakteure.
Wir Redakteure sind nämlich keine gelernten Redakteure, die in ihrem CV auf diverse Preise zurückschauen können, oder überhaupt auf eine Ausbildung. Nein, die meisten von uns sind Schüler (die, die es nicht sind, sind Studenten). Wir machen das nach der Schule, in unserer Freizeit und schlagen uns Nachmittage oder Nächte um die Ohren – für Recherchen o.ä.
Sicherlich kann nicht jeder das verstehen, denn sicher ist das für viele etwas merkwürdiges, das nur schwer zu verstehen ist. Denn wenn man Sport macht, hat man am Ende Punkte oder gar keinen Pokal – oder zumindest irgendeine Form der besseren Fitness. Bei Künstlerischen Sachen hat man anschließend ein Stück, ein Bild, das man zeigen kann. Alles sieht am Ende hoch komplex aus.
So ist es aber nicht beim Fernsehen, Radio oder Blog. Nein. Eine Sendung muss einfach aussehen – der Moderator soll entspannt rüberkommen, die Kamera sollte nicht auffallen und wem fällt schon der Schnitt eines Beitrages auf? Richtig, niemandem. Außer wenn man es verkehrt macht. Und ein Artikel, geschrieben? Nun, der sollte einfach zu verstehen sein – einfach und spaßig zu lesen. Genau, in den Medien scheint alles einfach und verständlich. Was oft der Grund war, das man Freunden erklären musste, warum man sich den ganzen Samstag für das Aufnehmen einer 30 Minuten Sendung frei hält.
Aber jeder, der bei BerlinImPuls schonmal an einer Sendung mitgearbeitet hat, weiß: Das ganze ist schrecklich kompliziert und eine Mischung zwischen Hochleistungssport und absoluter künstlerischer Präzision. Sowohl körperlich, als auch geistig.
Was – werden sich jetzt viele Fragen – was ist denn an einer Sendung Hochleistungssport. Nun, euch empfehle ich, für 30 Minuten eine Tonangel zu halten. Oder versuchen, eine Kamera für 5 Minuten ruhig zu halten und dabei ein tolles Bild einzufangen (das geht meistens mit äußerst komplizierten Verrenkungen zu).
Wusstet ihr nicht? Nun, ich auch nicht. Bis ich bei BerlinImPuls gelandet bin. BerlinImPuls hat mir so viel gelehrt, das mit die Schule nicht beibringen konnte. Im Prinzip stammen 90% meines Medienverständnisses von BerlinImPuls. Was das bedeutet?
Nun, in Filmen macht mich eine schlechte Kameraführung krank; langweilige Moderationen lassen es mir eiskalt den Rücken runtertropfen; Zeitungen landen im Müll wenn ich merke, die Artikel sind nur abgetippte Agenturmeldungen… Jetzt Hand auf Herz: Welche normale Person interessiert das?
Genau, nur in den seltensten Fällen sind Leute an so was interessiert. Aber mir hat BerlinImPuls so viel gebracht.
Sicherlich, als Zuschauer, Zuhörer oder Leser interessiert einen das nicht. Da geht es nur darum, informiert zu werden. Oder unterhalten. Kann ich verstehen. Aber wie für alles, gibt es auch hierfür Menschen, die eine Leidenschaft dafür haben. Menschen, die nachts um drei Uhr wach werden, weil sie eine Artikelidee haben.
Und genau dabei hat BerlinImPuls wunderbar geholfen. Mir und so vielen anderen hat es die Möglichkeit gegeben, unsere Leidenschaft zu professionalisieren. Eine Möglichkeit gesehen, nicht nur hinter die Kulissen zu gucken, sondern einfach mal selber zu machen. Und dafür werde ich BerlinImPuls vermissen.
In diesem Sinne bleibt mir nur noch eins zu sagen – und das sage ich im Namen des ganzen Teams:
Vielen Dank für das Zuschauen!
Vielen Dank für das Zuhören!
Vielen Dank für das Lesen!
Und nicht vergessen: Liken, Teilen, Kommentieren!

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Kick-Off CodeWeek 2015

EINLADUNG
Kick-Off Code Week 2015

Samstag, 10. Oktober 2015, 10:30 – 17 Uhr
Fab Lab Berlin, Prenzlauer Allee 242, 10405 Berlin

Am 10. Oktober 2015 feiern Code Week und Code Week Award mit spannenden Workshops gemeinsam den
Auftakt der Woche rund um das Thema Programmieren und digitale Kompetenzen! Ihr seid 6 Jahre oder älter, Eltern,
Lehrer oder einfach nur interessiert am Thema Coding? Dann kommt vorbei – Jede/r kann mitmachen!

Dreh-und Angelpunkt ist das Fab Lab Berlin: Druckt euch eure eigene Action-Figur mit einem 3D-Drucker aus,
bastelt mit Hardware und Elektronik oder programmiert Spiele. Wir schalten live nach Aachen, Bremen, Hamburg,
Ulm, Bocholt, Darmstadt und Mainz und schauen den Gewinnerprojekten des Code Week Award bei Coding-
Workshops über die Schulter!

Mit dabei ist auch Prof. Gesche Joost, Schirmherrin der Code Week in Deutschland und
Digitalbotschafterin der Bundesregierung. Außerdem zeigen wir euch, was in Europa während der Code Week passiert.
Keine Vorkenntnisse nötig, wir freuen uns auf euer Kommen!

Hier geht’s zu allen Code Week-Events in Deutschland und Europa: events.codeweek.eu
Und hier findet ihr alle unsere sieben Förderprojekte: code-week-2015

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Reflectimals

CodeWeek 2015 – Auf die Plätze, fertig, code!

relfectimals

Der Workshop richtet sich an Kinder im Alter von 4-10 Jahren. Im Verlauf des Workshops werden erste Programmierkenntnisse vermittelt. Dabei steht der spielerische und kreative Umgang mit Elektronik im Vordergrund. Reflectimals sind reflektierende Anhänger mit LEDs, die wir mit den Kindern im Rahmen des Workshops gestalten und zusammenbauen. Jedes Kind kann sein Reflectimal am Ende des Workshops mit nach Hause nehmen und es an der Kleidung oder am Rucksack anbringen, um abends im Straßenverkehr gut sichtbar zu sein.
Die Kinder wählen im Workshop ein Waldtier aus, dass sie bauen möchten und setzen die Form aus unterschiedlich farbigem Acrylglas zusammen. Durch die individuelle Farbwahl ist jedes Reflectimal anders und einzigartig. Die Augen der Reflectimals sind mit RGB-LEDSs versehen und leuchten im Dunklen.

Während des Workshops lernen die Kinder die Grundlagen des Lötens und Programmierens eines Microcontrollers, der die Augen des Tieren zum Leuchten bringt. Dadurch wird ein erstes Programmierverständnis vermittelt und gezeigt das kleine Veränderungen im Programmcode schon große Wirkung haben können.

 

Wer/Wo: Ariane Marilyn Ecker, Marie-Luise Schade (UdK Berlin, 2.OG Raum 203 – Einsteinufer 43, 10587 Berlin)
Wann: 15.10. | 11:00-16:00
Kontakt:
ecker.am@googlemail.com
Bericht & Ergebnisse: reflectimals.tumblr.com

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! :)

appbrainstorming

Enable Hackathon Team Berlin

CodeWeek 2015 – Auf die Plätze, fertig, code!

appbrainstorming

Im Rahmen der (European) Code Week entwickeln 8 Jugendliche zwischen 12-17 Jahren eine Anti-Cyber-Mobbing App. Sie lernen, wie Sie mit einem einfachen Tool, dem „MIT App Inventor“, ihre Ideen in eine tatsächliche funktionierende App umwandeln können.

Zuvor haben sich die Jugendlichen in mehreren Workshoptreffen mit Medienpädagogen über das Problem Cyber-Mobbing verständigt und sich über die Webseiten jugend.support und juuuport.de inhaltliche Tipps zum Thema geholt. Auf diesen Erfahrungen aufbauend möchten wir mit der Förderung von BerlinImPuls einen weiteren Workshop anbieten, in dem die Jugendlichen als Peers anderen Kids ihre bisherige App (in Form eines Dummys) vorstellen und gemeinsam weiterentwickeln. Dabei können die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen auch völlig neue Projekte und Apps entwickeln, denn es steht ein App-Entwickler mit Rat und Tat zu Seite und führt gemeinsam mit den erfahrenen Jugendlichen in den App Inventor ein.

 

Wer/Wo: Meko Pankow „mezen“ (Hosemannstraße 14, 10409 Berlin)
Wann: 17.10. | 10:00-16:00
Kontakt:
medienstarter@wetek.de
Bericht & Ergebnisse:
mezen-berlin.de

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! :)

wearemakers

We are makers – Coding für Einsteiger

CodeWeek 2015 – Auf die Plätze, fertig, code!

wearemakers

Coding wird immer häufiger als die Sprache des neuen Jahrhunderts bezeichnet. Doch wie lernt man zu programmieren? Wir haben die Experten von den Coder Dojos aus Berlin und Potsdam an unserer Seite, die alle zwei Wochen Programmier-Workshops für 5 – 17jährige anbieten und dieses mal uns Bildungsmenschen an die Hand nehmen. Wie immer können wir abschließend Methoden und Gegenstand diskutieren und auf unsere eigene Bildungspraxis transferieren.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Code Week statt, die unser Anliegen, Code-Literacy zu fördern, teilt. Unterstützt werden wir für diese Veranstaltung von BerlinImPuls, das die mabb gemeinsam mit der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin veranstaltet sowie mit freundlicher Unterstützung durch Soundcloud, die uns ihre fantastischen Räume zur Verfügung stellen.

Bringt bitte eure eigenen Rechner mit!
Zielgruppe der Veranstaltung sind (Medien-)PädagogInnen, Jugendarbeit, ausserschulische wie schulische Bildungsarbeit.

Wer/Wo: mediale pfade e.V. @SoundCloud HQ  (Rheinsberger Str. 66, 10115 Berlin)
Wann: 15.10. | 18:30- open end
Kontakt:
kontakt@medialepfade.de
Bericht & Ergebnisse:
medialepfade.de/blog/

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! :)

stunk

Stunk! – Eine Mensch-Maschine-Intervention zum ab-reagieren und neu-formatieren

CodeWeek 2015 – Auf die Plätze, fertig, code!

stunk

Mädchen einer 6. Klasse der Galilei-Grundschule Berlin visualisieren und vertonen im Rahmen einer Installation die emotionsgeladenen, stressigen und spannenden Aspekte der digitalen Welt. Dabei wird das Potential, das
in Wut und anderen Emotionen steckt, für kreative Veränderung genutzt.
Es werden interaktive Schaltflächen selbst hergestellt und mit eigenen Tonaufnahmen bespielt. Mit einem Smartphone sammeln die Jugendlichen Stimmen anderer Teilnehmer zu diesem Sachverhalt. Auf einem Arduino-basierten Prototyping Board werden nun die Icons mit den Stimmen verbunden und so programmiert, dass durch Berührung der Icons die Stimmen über den jeweiligen Ärger zu hören sind.
Die Raum-/Klang-Installation wird über einen längeren Zeitraum im Schulfoyer ausgestellt und bietet Anlass für weitere Gespräche über die 6. Klasse hinaus.

Wer/Wo: Die Globale e.V. (Mehringplatz 7, 10969 Berlin)
Wann: 14. und 15.10. | jeweils 09:30-13:30
Kontakt:
info@dieglobale.org
Bericht & Ergebnisse:
dieglobale.org/bildungsarbeit/angebote-und-gruppen/

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! :)

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Dein Code – Schreibe deinen eigenen Code!

CodeWeek 2015 – Auf die Plätze, fertig, code!

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Wie programmiert man eigentlich Computerprogramme oder Roboter? Das können doch nur Profis? Wir meinen: Das kann jede(r)!
Wir lassen virtuelle Schildkröten über den Bildschirm laufen, Roboter Blumen zeichnen, leuchtende Sphero Bälle tanzen und programmieren unsere eigene Twitterwall, auf der wir über den Projekttag im Lernzentrum von Helliwood berichten.

Wer/Wo: Meko Marzahn-Hellersdorf „Helliwood media & education“ (Riesaer Str. 10, 12627 Berlin)
Wann: 12., 13. und 14.10. | jeweils 09:00-13:30
Kontakt: kontakt@das-lernzentrum.de
Bericht & Ergebnisse: das-lernzentrum.de &
facebook.com/lernzentrum.helliwood.de

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! :)

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Makey Makey oder wie man aus Früchten Musik macht

CodeWeek 2015 – Auf die Plätze, fertig, code!

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Makey Makey – mit der kleinen USB-Leiterplatine lassen sich leitfähige Objekte in Computertasten umwandeln. Alle leitenden Alltagsgegenstände können angeschlossen werden. Früchte, Gummibärchen oder Knete werden zu Steuerteilen und in kürzester Zeit lassen sich so kreative Installationen erstellen. Kompetenzen in IT, Physik, technische Gestaltung, Sport, Natur und Musik werden erlernt und eine nachhaltige Denkweise engeregt, da vor allem entsorgte Verpackungsmittel zum Einsatz kommen.

Wo: Schule an der Jungfernheide (Lenther Steig 1, 13629 Berlin)
Wann: 15.10. | 11:40-13:10 und 14:10-15:40
Kontakt: info@juliane-jammer.de
Bericht & Ergebnisse: juliane-jammer.de

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! :)

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WTF soll ich werden?

Schule fertig und kein Plan, was dann? Berufsorientierung mal anders – ein Knetfilm vom Medienkompetenzzentrum Medienetage in Berlin Treptow-Köpenick.

 

Wat macht n eijentlisch n Fußballer, wenn er mal nich mehr loofen kann? Berufe checken! Noch ein Knetfilm vom Medienkompetenzzentrum Medienetage in Berlin Treptow-Köpenick.

Bildquelle: celine nadeau / flickr.com

Putencurry für alle!

Jungs kochen nicht? Nix da! Die Kochjungs vom Medienkompetenzzentrum meredo in Berlin-Reinickendorf haben für euch keine Kosten und Mühen gespart um uns Appetit zu machen. Guten Appetit beim besten Putencurry der Hauptstadt! Ganz ehrlich: Ihr werdet Hunger bekommen. Ohne Scheiss!

sexismus arghhh

„Liebling, jetzt bitte nicht, okay?“ – warum Kommunikation nicht immer einfach ist…

Jungs hören nie zu und mit Mädchen kann man viel besser reden!?

 

Ist es wahr oder nicht? Sind Jungs die schlechteren Gesprächspartner? Oder haben sie einfach nur eine andere Vorstellung von einer „Unterhaltung“ ? Was denkst du?

BerlinImPuls 2013

Was hast Du gerade zum ERSTEN MAL gemacht?

Man sollte in seinem Leben regelmäßig Dinge tun, die man noch nie getan hat!

Denn so bleibt das Leben spannend und kurzweilig. Das ist jedenfalls die Meinung einiger Redaktionsmitglieder. Sofort fragten wir uns, wie damit wohl die Allgemeinheit umgehen mag. Also die ganz normalen und unnormalen Menschen mitten auf der Straße. Wir haben sie gefragt. Hier unsere Ausbeute…

Und was hast du heute zum ersten Mal gemacht???

Was ist … Emo/Scene?

 

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Ein Erfahrungsbericht von Mimi Mushroom

 

 

 

Jeder hat sie schon einmal irgendwo gesehen, die sogenannten Emos.
Sie haben Seitenscheitel und Ponys die quer über die Stirn fallen und mit viel Haarspray fixiert sind. Ihre Augen werden durch einen dicken Lidstrich betont – egal ob männlich oder weiblich, die Klamotten sind hauteng. Die Füße verwöhnen sie am liebsten mit Schuhen von Converse oder Vans, auffälliger Schmuck und Piercings sind ein Muss.
Aber was bedeutet das eigentlich? Und wo hat diese Kultur ihren Ursprung? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Emo und Scene?

Foto: Lina Luuh

Foto: Lina Luuh

Ursprünglich bezeichnete das Wort „Emo“ (Emotional Hardcore) einen Musikstil, welcher sich in den 80er Jahren vor allem aus dem Punk entwickelte. Die Texte wurden emotionaler und verrieten dem Zuhörer wie es im Inneren des Songwriters oder Sängers aussah. So wurden Gefühle wie Depressionen, Trauer oder Verzweiflung – welche in der Punk- und Hardcoreszene tabu waren – zum ersten Mal offen zur Schau gestellt, untermalt von harten Klängen. Aber auch Liebe und Freundschaft sind viel behandelte Themen.
Besonders beliebte und bekannte Bands wären zum Beispiel Escape the Fate, Bring me the Horizon, Suicide Silence oder auch Secondhand Serenade.

Um die Entstehung des Namen ranken sich diverse Fassungen. Eine Geschichte besagt, dass bei einem Konzert von einer der ersten emotionaleren Punkbands jemand aus dem Publikum rief „You’re Emo!“, was daraufhin als Bezeichnung dieser Musik verwendet wurde. Andere besagen, dass man diesen Musikstil aufgrund seiner emotionalen Texte als Emo bezeichnet.
Selbstverständlich entwickelte sich aus dieser neuen Musikrichtung auch ein Modestil, welcher jedoch kein Muss ist, um zu der Szene dazu zu gehören. Die Emo-Szene ist also eine reine Musikkultur, wo wir auch schon bei der nächsten Frage angekommen wären: Was ist der Unterschied zur Scene Kultur?

Foto: Maria Ria

Foto: Maria Ria

Im Grunde genommen unterscheidet sich die Scene Kultur dadurch, dass sie fast eine reine Stylekultur ist. Die sogenannten „Scene Kids“ fallen besonders durch schrille Farben auf, die sich durch ihr komplettes Outfit und Styling ziehen. Die Haare sind meist stark auftoupiert, mehrfarbig und der Pony fällt ins Gesicht. Einen Scheitel gibt es nicht. Oftmals lassen Extensions die Haare länger aussehen als sie sind. Ein kräftiger, knalliger Lidschatten wird IMMER mit schwarzem Eyeliner kombiniert getragen. Meistens sind außerdem die Augenbrauen durch Puder oder Stift extra betont und Make-up verleiht einen makellosen Teint. Kleidungstechnisch ist eigentlich erlaubt was gefällt, hauptsache es ist bunt und/oder schrill. Häufig findet man zerrissene Strumpfhosen oder gemusterte Strumpfhosen, Galaxy Leggings, Bandanas, Tierprints oder Bandshirts. Accessoires, die verniedlichen, und vor allem Körperschmuck, also Piercings wie Septum, Snakebites oder Bridge, sind kaum wegzudenken für diese Szene.

Aber auch die Lebenseinstellung der Scene Kids unterscheidet sich von der der Emos. Während die Scenes oft viel bzw. übermäßig Party machen, entspannen sich die Emos lieber, hören Musik und treffen sich mit ihren Freunden. Außerdem ist es oftmals(!) so, dass Scene Kids ein größeres Selbstbewusstsein besitzen als Emos oder es vielleicht auch einfach nur vorspielen, was wahrscheinlich daher kommt, dass Scenes einen großen Bekanntenkreis haben und im Internet sehr präsent sind. Sie posten viel, vor allem Bilder von sich oder ihrem Essen, bekommen dafür natürlich dank ihrer vielen Freunde viel Zuspruch und haben normalerweise ihren eigenen Youtubechannel. Ihr Ziel ist es fame zu werden. Scene Kids, die dieses Ziel erreicht haben sind zum Beispiel: Hannie Dropkick, Vanna Venom, Verena Schizophrenia oder ihr Bruder Max Amphetamine.
Wie ihr merkt, haben diese vier merkwürdige Nachnamen. Diese sind ebenfalls ein typisches Merkmal von Scene Kids, die durch diese ausgedachten Namen ihre Privatssphäre schützen. Und mal ehrlich: Das klingt doch gleich viel interessanter, oder?

Auch der Scene Kultur kann man einige Musikrichtungen zuordnen. Diese Musik besteht meist ebenfalls aus den typischen Instrumenten, die es im Emocore auch gibt, doch werden diese von elektronischen Beats unterstützt. Beispielbands für diese Musikrichtung wären zum Beispiel Black Veil Brides, Brokencyde, We butter the bread with butter oder Asking Alexandria.

Ihr seht Emos und Scenes haben zwar eine Menge gemeinsam, sind jedoch nicht das Gleiche. Ich hoffe es fällt euch nun leichter diese beiden Gruppen zu unterscheiden und ihr habt erfahren, was ihr gerne wissen wolltet.
Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Was ist …?
Eure Mimi :*

Foto: Andi EternalMangekyou Sharingan

Foto: Andi EternalMangekyou Sharingan

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VAlternative der Woche: Mit dem FC Bayern

Grafik: Wikipedia

Grafik: Wikipedia

 

„Mia san Meister.“ „Coming dahoam.“ und so weiter. Die Wortwitze über den Tripelsieg der Münchener erreicht ein ähnlich tiefes Niveau wie (damals) beim Pferdefleisch. Aber das ist kein Hindernis, sich mal musikalisch mit dem FC Bayern zu beschäftigen.

Dabei gibt es die zwei Seiten der FC Bayern-Mucke zu beachten. Zum einen die, den Verein hochleben lassen und die, die den Verein in Grund und Boden singen. Und dann gibt es auch noch die Stadionhymnen, aber die sind noch wieder ein anderes Kapitel.

 

Ich habe mich mit beiden ein wenig beschäftigt und dafür tief in der Plattenkiste gegraben. Herausgekommen sind Antiquitäten; Viel Spaß dabei!

Euer Benny

Foto: Lupo / pixelio.de

Blick in die Glaskugel – Unsere Potentiellen Sommerhits für 2013

 

Foto: Lupo / pixelio.de

Foto: Lupo / pixelio.de

Endlich wieder gutes Wetter! Leider sah es ja in den letzten Wochen da nicht so gut aus. Da kann man ja fast denken,dass der Liebe Gott da oben zu oft „Please don’t stop the rain“ von James Morrison gehört hat. Aber endlich wird es besser. Und was fehlt da noch? Genau! Ein paar richtig gute Sommerhits.

Mein absoluter Liebling ist grade von Macklemore & Ryan Lewis „And we danced„. Ich bin mir verdammt sicher, dass der ganz oben in den Charts sein wird.

Ein weiterer echt cooler Hit um in der schönen Sommernacht die Sterne anzuschauen ist von One Republic „Counting Stars“.

In der deutschen Musikszene gibt es auch ein paar gute Hits. Zum Beispiel sind die Sportfreunde Stiller zurück! Unzwar mit ihrer neuen Single „Applaus,Applaus„.

Leider folgt nicht jeder Künstler deren Beispiel. Zum Beispiel ist auch „Prince“ Kay One zurück mit seiner Single „V.I.P.„. Also mein Geschmack ist es auf keinen Fall.

Außerdem kommt auf jeden Fall diesen Sommer der Retro-Sound zurück. Super Singles für den Sommer aus der Kategorie von Robin Thicke ft. T.I. und Pharell Williams „Blurred Lines“. Ein absoluter Ohrwurm! Auch der Song von Daft Punk ft. Pharell Williams „Get Lucky“. Also in der BiP-Redaktion sind die Lieder sehr beliebt.

Und mitten in der Welttour von Beyoncé hat es die gute auch noch geschafft, was gutes aufzunehmen. „Standing on the Sun“ kann man aber gerade nur im H&M Werbespot hören.  Apropos Werbespots, bei Pro 7 kann man ja demnächst die Show „Got to dance“ sehen. Im Teaser der Serie ist im Hintergrund ein guter Song von den Newcomern Woodkid „Run Boy Run“ zu hören. Kann ein Sommerhit werden, muss aber nicht.

Ich hoffe das ihr mit meiner kleinen Prognose euch jetzt erst einmal ne gute Sommer-Playlist zusammenstellen könnt ;-). Was sind Deine größten die Sommerhit-Kandidaten ?

Patricia

zeugnisse

Zeugnisse auf Wunsch – Einser ganz leicht gemacht

 

Wieder nur ne 3 in Mathe und in Deutsch bist Du auch nicht besser geworden?

Bald kommen die neuen Zeugnisse und dann kann es schnell passieren, dass es zu Hause Ärger gibt. BerlinImPuls hilft!

Wir haben uns gedacht: Da muss sich etwas ändern. Sofort! Also ist ein Team von BerlinImPuls auf die Straße, um schöne(re) Zeugnisse zu verteilen. Zeugnisse, die glücklich machen. Aber auch verwirren…

cultus

VAlternative der Woche: Cultus Ferox – Beutezug

Foto: Katja Gruber (elfenstaub82.de) (CasparJones at de.wikipedia)

Foto: Katja Gruber (elfenstaub82.de) (CasparJones at de.wikipedia)

 

Wie immer finden wir in dieser Kategorie Künstler und Bands, die man typischerweise nicht so häufig im Radio oder TV finden kann. Also eine wirkliche Alternative zu den Charts und Fahrstuhlgedudel der Formatradios. Diesmal wird es spannend, denn wir erleben einen Mix aus Mittelaltermusik und Rock.

Cultus Ferox – Beutezug

Cultus Ferox (lat. „wilde Lebensart“, „wilder Lebensstil“) ist eine Berliner Musikgruppe. Sie ist dem sogenannten „Dudelsack-Rock-Stil“ der Mittelalterszene-Musik zuzuordnen, wobei die Band sowohl die akustische, von Marktsackpfeife und Schlagwerk beherrschte Variante als auch die mit Rockinstrumenten angereicherte Variante dieser Musik (Mittelalterrock) spielt.
Die Lieder von Cultus Ferox sind teilweise instrumental, teilweise mit Gesang. Die Texte beschäftigen sich mit Themen aus der mittelalterlichen Lebensweise, aus Sagen und Mythen, aus heidnischer Religion und in jüngster Zeit verstärkt mit Piraterie und damit verwandten Themen… [weiter lesen]

 

Was ist zur Zeit Deine Alternative der Woche? Schreib uns und gewinne mit etwas Glück einen Auftritt bei BerlinImPuls: jugendredaktion@berlinimpuls.de

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Mit Breakdance in die Nacht – die Lange Nacht der Familie

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Erkennt man den Baby-Freeze? :D


Uff…der 5.4.2013 war schon ein anstrengender Tag. Es fand nicht nur der Avon-Frauenlauf statt, sondern auch die 3. Lange Nacht der Familie.

Gleich nach dem 5km-Lauf machte ich (Katja) mich also auf zu meinem Treffpunkt mit Patricia. Aus dem breiten Angebot der Langen Nacht der Familie, bei dem von Sportvereinen hin zu sozialen Projekten im Grunde alles vertreten war, hatten wir uns als tanzbegeisterte Mädels D!`s Dance School rausgesucht.

Dort angekommen, schauten wir uns erst mal etwas um. Irgendwann bekamen wir dann mit, dass verschiedene Schnupperkurse geboten wurden, bei denen man einfach mitmachen konnte. Da der HipHop-Kurs schon so voll aussah, überredete ich Patricia, bei dem Breakdance-Kurs mitzumachen. Der Trainer erzählte uns dann zunächst ein bisschen über diese Tanzart, was sie von anderen unterscheide und woher bestimmte Bewegungen kommen.

So weiß ich nun z.B., dass auch eine Breakdance-Choreographie aus Einleitung – Hauptteil – Schluss besteht. Bei der Einleitung wird unter anderem dieser Schritt verwendet. Der hat eine bestimmte Herkunft: Früher hatte man oft den Namen der Crew auf dem T-Shirt und hat ihn mit diesem Schritt erst einmal allen Zuschauern präsentiert. Natürlich sollten wir in diesem Kurs mehr lernen als nur Theorie, weshalb er uns dann ein paar dieser „Einleitungsschritte“ beibrachte. Danach ging es dann zum Hauptteil: Er zeigte uns den 6-Step und den 3-Step.

Im Hauptteil werden oft spektakuläre Bewegungen oder komplizierte Schritte gezeigt, damit der Zuschauer aber weiß, wann er klatschen soll, muss man ein klares Ende setzen. Für den Schluss bieten sich z.B. Freezes an, also sozusagen eine Pose. Uns wurde der Baby-Freeze gezeigt, womit wir genug Bewegungen gelernt hatten, um eine ganz simple Choreo zusammenstellen zu können.

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Da habe ich mich mal an einem Shoulder-Freeze probiert.

Zum Abschluss lieferte uns der Trainer uns noch die Antwort auf eine Frage, die ich mir schon ewig gestellt habe: Wie um Himmels willen kam es zu diesen Hosen, deren Schritt auf Höhe der Kniekehlen hängt? Früher war es in armen Familien normal, dass die Kleidung des ältesten Kindes an die jüngeren Kinder weitergegeben wurde. Und wenn die Hose eben nicht passte, wurde sie mit einem Gürtel passend gemacht. In den armen Gebieten kam es auch öfter zu Verbrechen und im Knast wurden einem die Gürtel abgenommen, damit man damit nicht versuchen konnte, zu entkommen oder sich zu erhängen. Die Hose rutschte also wieder runter. Die Jugendlichen, die in den Gefängnishof reinschauten und die „Gangster“ sahen, machten diese aus ihrer Sicht „coole“ Art, sich zu kleiden, nach. Dass die die Hose nur auf der Hose hängen hatten, weil man ihnen die Gürtel weggenommen hatte, interessierte sie wenig.

D!`s Dance School hat sich viel Mühe dabei gegeben, die Kinder zu begeistern und ich wäre gern noch länger dort gewesen, um noch andere Kurse auszuprobieren.

Ich (Patricia) hatte das Glück noch ein paar andere Eindrücke als Katja zu gewinnen. Weil ich noch mit einer Fußverletzung zu kämpfen habe, konnte ich die experimentell aussehenden Breakdance Übungen nicht mitmachen.Trotzdem habe ich versucht, ein zwei Sachen mitzumachen.  Katja hat das auf jeden Fall besser hinbekommen, deswegen hab ich dass denn auch überlassen.

In der Zeit habe ich mitbekommen, dass es ja nicht nur Breakdance Kurse gibt, sondern auch Hip-Hop und Lateinamerikanische Tanzkurse. Also für jeden Geschmack etwas da. Und wie ihr vielleicht schon bei Katja bemerkt habt, sind viele interessante Informationen über das Thema inklusive. Für jeden Tanzbegeisterten ein Besuch wert. :)

Eure BerlinImPulserin Katja und Patricia