omg

Schmeisst eure Socken nicht weg…

sock n luv

Hättet ihr euch vorstellen können, was Menschen ohne Obdach viel zu oft fehlt ? Neben dem oft fehlendem Respekt, den wir ihnen zollen? Socken und Schuhe!

Von Genna-Luisa

Natürlich tragen wir unsere Socken für gewöhnlich auf, denn großstädtische Füße laufen ja doch einige Strecken; die Waschmaschine schluckt irgendwie stets eine der zwei und vielen mag es seltsam vorkommen, anderen benutzte Füßlis zu vermachen.

Geschenke-Recycling

Solltet ihr aber zum Geburtstag, zu Ostern, zu Weihnachten oder wie kürzlich zum Valentinstag ein unpassendes Paar geschenkt bekommen haben – schmeißt es nicht weg oder lasst es lieblos verstauben.
Das Nachtcafé bietet Obdachlosen jeden Donnerstag in der Woche ab 18 Uhr warmes Essen, kostenloses Trinken, einen Schlafplatz sowie Beschäftigungsmöglichkeiten im Gemeinschaftsraum.  Und die Menschen dort freuen sich sehr, wenn ihr ihnen wollig-warmen Stoff um die Füße spendieren könntet. Was ihr nicht braucht, rettet andere. Auch Decken und Kissen, besagte Schuhe oder andere Kleidungsstücke, ebenso wie Bücher sind gerne gesehen. Finden sie keine Verwendung im Café, werden sie an andere Anlauf- und Beratungsstellen für die Menschen ohne Zuhause unter uns gegeben.

Hier könnt ihr helfen:
http://www.obdach-ev.de/
http://www.tagesspiegel.de/berlin/kaeltehilfe-fuer-obdachlose-hier-koennen-sie-kleidung-und-lebensmittel-abgeben/6186672.html

Und warum Obdachlose genauso chic sind wie wir mit unseren Klamotten, lest ihr hier
http://www.gq-magazin.de/mode-stil/modetrends/gq-parkbank-chic
http://www.femininleben.ch/34-kultur/358-vogue-inszeniert-models-als-obdachlose

und hier findet ihr das Cafè, Samariter Straße 27, im ersten Hinterhof, 10247 Berlin-Friedrichshain Tel:: 030/81477317 (besetzt in der Regel von Donnerstag 18:00 Uhr bis Freitag 9:00 Uhr)

Uwe Glanz, "Paar mit Schatten", zu sehen in der Ausstellung "Stadtbilder". Foto: externe Quelle - ©Uwe Glanz

Ausstellung: Du bist befreit, mein Kind, du musst nach (Ost-)Berlin!

Uwe Glanz, "Paar mit Schatten", zu sehen in der Ausstellung "Stadtbilder". Foto: externe Quelle - ©Uwe Glanz

Uwe Glanz, „Paar mit Schatten“, zu sehen in der Ausstellung „Stadtbilder“. Foto: externe Quelle – ©Uwe Glanz

Ein Kulturtipp von Genna Louisa Thiele

„Stadtbilder“, eine edle Ansammlung monumentaler Schwarz-Weiß-Fotografien Berlins nach der „Wende“ zeigt einen Ort mit Bürgern, die sich immer mal wieder teilen und entzweien, zusammenfinden und weiterentwickeln. Uwe Glanz, Fotograf mit Faible für durch Menschenmassen belebte Straßen und geboren in Deutschlands Hauptstadt, hat die Aufbruchsstimmung nach dem Fall der Berliner Mauer porträtiert, das ganze Sammelsurium wirkt wie ein Stück Zeitgeschichte inmitten des längst vergangenen Trubels und man spürt den zaghaften Hauch von Aufschwung, der sich ausbreitete, nachdem das sozialistische System zusammenbrach. Heute schimpfen Tageszeitungen wie die B.Z. und leidenschaftliche Demokraten über die DDR-Nostalgie der Touristen und Einheimischen, doch Uwe Glanz versteht sich nach wie vor eher als Spiegel der Gesellschaft, nicht als Idealist oder Unterstützer der Geschehnisse.

Die Ausstellung „Stadtbilder“ von Uwe Glanz in der Fotogalerie Friedrichshain läuft von 17. Januar bis 28. Februar!

Foto: Lea Neumeyer

Klaviermusik im neuen Stil – BIP trifft Newcomer auf der Fashion Week

Wohin das Auge blickt: Messehallen, Werbebanner, Menschenmengen. Es ist Fashion Week in Berlin! Mittendrin: Ein musikalischer Newcomer an einem Klavier. BiP hat mit Nicolai Jan Hübner ein Interview gemacht, der mit leisen Tönen für die musikalische Untermalung im Messetrubel gesorgt hat. Er ist ein Pianist, der Chill-out Musik mit romantischen Einflüssen spielt. Eigentlich wohnt er in Achern (Baden Württemberg), doch er reiste extra nach Berlin, um ein kleines Konzert zu geben. Unsere BerlinImPuls Reporterinnen Lea Neumeyer und Janina Wildermuth haben sich für euch mit ihm getroffen…

von Lea Neumeyer und Janina Wildermuth

plakatierte Werbeblöcke am Eingang so weit da Auge reicht

plakatierte Werbeblöcke am Eingang so weit da Auge reicht

 

BIP: Wie entstehen deine Kompositionen?

Nicolai: Ich schreibe eigentlich immer Nachts. So zwischen 23 und 2 Uhr kann ich richtig arbeiten. Meine Musik ist auch tagesabhängig, d.h ist der Tag gut verlaufen, klingt das Stück auch meist fröhlich und  wenn ich einen schlechten Tag hatte, ist das Stück auch dementsprechend schwermütiger.

BIP: Was wolltest du vorher werden?

Nicolai: Ich habe 10 Jahre lang Fußball gespielt, bevor ich von meiner Mutter zum Klavierunterricht verdonnert wurde. Also eigentlich strebte ich eine Karriere als Fußballprofi an. Nun hat es aber mit der Musik geklappt, dennoch habe ich vor 2 Jahren eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann angefangen, der Sicherheit halber. Man weiß ja nie, was im Leben kommt.

BIP: Hast du vor deinen Konzerten Lampenfieber?

Nicolai: Eine gewisse Anspannung ist immer da, aber das finde ich auch wichtig, denn dann bin ich konzentrierter.

BIP: Strebst du eine bestimmte Zielgruppe mit deiner Musik an?

Nicolai: Nein, ich habe keine bestimmt Zielgruppe im Sinn. Meine Musik soll jeder hören können. Ja, es ist nicht unbedingt Alltagsmusik, aber das ist ja das Besondere. Man soll sich bei meiner Musik entspannen können.

BIP: Du bezeichnest deine Musik ja als Chill-Out Kompositionen mit romantischen Einflüssen. Bist du denn auch selber ein Romantiker?

Nicolai: Ja, ich bin schon romantisch. Ich mag es, wenn man bei angezündeten Teelichtern ein schönes Essen genießt.

Foto: Lea Neumeyer

Foto: Lea Neumeyer

BIP: Wie hast du dein erstes Album „Future“ rausgebracht?

Nicolai: Ich habe das alles selber organisiert, mit einem Musikerfreund. Wir haben die ganze Produktion auch selber bezahlt und geregelt. Die entstandenen CDs verkaufe ich immer auf den Konzerten. (schmunzelnd)

BIP: Wohin möchtest du noch gelangen? Was sind deine Ziele?

Nicolai: Ein Traum ist es natürlich als Vorprogramm eines Starpianisten gebucht zu sein. Ein anderer ist schon in Erfüllung gegangen: Hier auf der Fashion Week aufzutreten, denn mich interessiert Mode sehr (freudestrahlend) und da macht es mich umso glücklicher hier dabei sein zu dürfen.

BIP: Man sagt ja viel über Berlin, Weltstadt der Medien, Kultur und Politik, aber was hast du für einen Eindruck von unserer Hauptstadt gewonnen?

Nicolai: Mir gefällt Berlin sehr. Ich kann mir sogar vorstellen, später hierher zu ziehen. Die Stadt ist sehr inspirierend.

BIP: Wieso fokussierst du dich nur auf das Piano? Könntest du dir vorstellen in einer Band zu spielen?

Nicolai: Nein, eigentlich nicht. Ich spiele solo, weil ich finde, dass klassische Musik in den Hintergrund geraten ist und möchte den Menschen diese Musikrichtung wieder näher bringen. Mir gefällt meine Musik so, wie sie ist und ich habe Spaß am komponieren. Deshalb spiele ich auch nur eigene Songs, keine Cover Versionen.

Nach den Konzerten in Berlin ging es für ihn gleich weiter nach London. Wenn ihr mehr von dem jungen Pianisten wissen wollt, was er wann so treibt, dann besucht seine Facebook Seite https://de-de.facebook.com/nicolaijhuebner

Lust auf ne Hörprobe? Bitteschön!

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Vorhang auf für Nachwuchs-Schauspieler: Berliner Ferienkurs!

Schauspielkurse in Berlin gibt es ja viele, doch wann bekommt man mal die Gelegenheit es an einer richtigen Schauspielschule zu proben? Die Schauspielschule Berlin bietet in den Winterferien vom 03.02.14-07.02.14 einen Ferienkurs an: „Stage on … Die Bühne gehört dir“.

von Lea Neumeyer

In dem Schauspielkurs könnt ihr erfahren, wie es ist, eine Schauspielausbildung zu machen und eurer Fantasie freien Lauf lassen. Die Inhalte des Kurses sind z.B. Entwicklung kleiner Spielszenen und Textbehandlung. Geleitet werden die Kurse von Studenten der Schausielschule, z.B. aus den Bereichen wie Musik, Körper/Raum/Stimme. Am Montag findet als erstes eine Einführung statt, dort lernt ihr was über die Schule und bekommt eine Art Stundenplan, damit ihr wisst, wann ihr wohin müsst. Am Ende jedes Tages trefft ihr euch mit Leuten aus dem 7. Semester und arbeitet an Stücken oder improvisiert. Euer Tag an der Schule geht immer von 12.00-16.00 Uhr. Die Schule ist gut mit der U Bahn oder Straßenbahn zu erreichen (Station: Frankfurter Allee). Der Kurs kostet 20 Euro für die ganze Woche.

Im Allgemeinen kann ich euch diesen Kurs nur empfehlen. Ich persönlich konnte viel lernen und hatte Spaß. Man lernt viele neue Leute kennen, da man mit allen Leuten zusammen spielt und nicht nur mit seinen Freunden. Nutzt die Chance, eure eigenen Erfahrungen zu sammeln – und zwar als „Student“ in der Schauspielschule. Während des Projektes lernt ihr, was auf euch zukommt und wie viel Arbeit es kostet, wirklich Schauspieler zu sein und was es bedeutet, diesen Beruf zu erlernen.

Daumen hoch für dieses Angebot!

Linktipp: Berliner Schauspielschule

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Das Reich der Trainierten und derer, die es werden wollen…

 

Anfang Dezember ist der perfekte Moment, um sich in einem Fitnessstudio anzumelden. Elf Monate sind vergangen seit man sich ausschließlich von Plätzchen und Christstollen ernährt hat, und es sind nur noch wenige Tage hin, bis man es wieder tut. Draußen ist es kalt, die Laune wird mies und es wird gerade mal mittags hell, und dann auch noch zu einer so ungünstigen Zeit, in der man in der Schule, in der Uni oder bei der Arbeit ist. BerlinImPuls-Reporterin Jana kann das so nicht hinnehmen. Sie hat sich getraut… Das erste Mal Fitnessstudio!

von Jana Adam

Ich bewege mich gerne, gehe im Frühling Joggen, im Sommer schwimmen und im Winter Skifahren. Aber im Herbst & Winter? Wenn die Seen langsam zufrieren, es noch keinen Schnee gibt und das Joggen oder Inlinerfahren im Dunkeln und Kalten keinen Spaß mehr macht? Was dann?

Es lebe die Leggings!

Ich habe mich vor drei Wochen in einem Fitnessstudio angemeldet. Ich bin mit einer Freundin zusammen hingegangen, alleine hätte ich mich wahrscheinlich da nicht hin getraut. In meiner Vorstellung waren im Fitnessstudio ausschließlich Männer mit aufgepumpten Oberarmen und Frauen mit blondierten Haaren. Die größte Qual beginnt schon vor dem Eintritt in das Reich der Trainierten und derer, die es mal werden wollen. Was ziehe ich an? Ist wohl eine elementare Frage, die man sich davor stellen sollte. Erster fataler Fehler war es, meine kurze Laufhose anzuziehen! Gefühlte 90% der Frauen tragen Leggins. Frau sollte sich besser mit Leggings, bunten Schuhen und einem Top (Farbe der Schuhe und des Haargummis beachten!) tarnen.

Body, Body, Body!

Das Fitnesstudio, in dem ich trainiere, ist in der obersten Etage im Alexa, es gefällt mir sehr gut dort. Die Räume sind sehr groß, die Decken sehr hoch und es ist offen und hell. Es gibt ein breites Angebot, die Muckimänner finden dieselbe Spanne an Angeboten wie spirituelle Yogis. Bei den Kursen wie Bodystep, Bodybalance, Bodyattak, Bodycrombat und Bodyjam kommt man jedoch leicht durcheinander (man sollte besser ein kleines Notizbuch mitführen :-)).Wer hätte gedacht, dass das eine ein Langhanteltraining ist und das andere ein Tanzkurs mit den aktuellen Charts? Durch die Abwechslung zwischen eigenständigem Training an den Geräten und den Kursen kann man sich schnell in Form bringen, und es macht jede Menge Spass, mit einer Freundin zusammen einen Tanz- oder Yogakurs zu belegen.

Fitnessstudio vs. Motivation

Was gibt es noch zu sagen? Es ist praktisch, dass das Fitnessstudio immer offen hat. Und wenn ich immer schreibe, dann meine ich auch immer. 24 Stunden, 365 Tage im Jahr. Die Abwechslung zwischen Kursen und Geräten und die Spanne der Angebote haben mich sehr überzeugt. Die Monatsgebühr von 18.50 Euro ist wirklich sehr preiswert! Die Vertragsbindung sorgt bei mir jedoch für Kopfschmerzen, denn leider ist der Vertrag für 12 Monate bindend.

Das Fitnessstudio trotzt der Hitze, dem Schnee und dem Regen. Meine Befürchtungen und Vorurteile haben sich nicht bestätigt. Klar gibt es den ein oder anderen „Muckimann“, aber die meisten Leute sehen aus wie jede/r andere. Soviel steht fest: Ein Fitnessstudio ermöglicht mir eine breite Spanne an Sportangeboten, aber die Motivation, oft hinzugehen, die muss jede/r selbst haben :-) Wenn du erfahren willst, was sich hinter den ganzen spezifischen Bezeichnungen verstecken, kannst du es ja mal ausprobieren! Aber als Frau am besten in … Leggings :-)

Hier ein YouTube Video zum ersten Besuch im Fitnessstudio:

 

 

 

 

 

 

 

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Das erste Mal… in einer Jury!

 

In diesem Jahr war ich in der Jugendjury des Kurzfilmfestivals KUKI. Das Festival findet jedes Jahr im November statt. Diese Jahr ging es vom 11.11. bis zum 17.11.2013. Parallel zum KUKI läuft das Kurzfilmfestival „Interfilm“. KUKI gehört zu Interfilm, ist aber speziell für Kinder bzw. Jugendliche ausgerichtet. Bei dem Festival werden Filme aus aller Welt gezeigt. Welche Filme aber überhaupt abgespielt werden, wählt vor Anfang des Festivals eine Jury aus. Sie entscheidet auch, welche Filme in welchen unterschiedlichen Programmen (6+ oder 8+ oder 12+ oder 14+) laufen…

Von Aline Hafermaas

Nicht alle Filme laufen im Wettbewerb. Die Regisseure können selbst entscheiden, ob ihr Kurzfilm mit den anderen in Konkurrenz treten soll. Für die Filme, die im Wettbewerb ab 6+ beziehungsweise 8+ gezeigt werden, bewertet die Kinderjury. Für die anderen zwei Filmprogramme ist die Jugendjury zuständig. Für die Kinder- und Jugendjury gibt es jeweils nur einen Gewinner aus den zwei Programmen zusammen und einen zweiten Platz. Die Jurys bestehen immer aus 5 Mitgliedern. Im Jugendprogramm gab es 12 Wettbewerbsfilme dieses Jahr. An einem Tag haben wir sie uns alle nacheinander angeschaut. Zwischendurch hat sich jeder Notizen gemacht, um sich später nochmal an den Film zu erinnern. Bei einem gemeinsamen Pizza-Essen haben wir dann unsere Meinungen besprochen und sehr viel diskutiert. Aber das war auch wichtig, denn immerhin haben wir als ersten Preis 1000€ und als zweiten Preis 500€ vergeben. In unserer Besprechungsrunde haben erst alle ihre Einschätzung zu dem Film vorgetragen, dann wurde darüber diskutiert, ob er den ersten bzw. zweiten Platz verdient hätte. Bei manchen Filmen waren wir uns sehr uneinig und haben lange gebraucht, bis wir uns entschieden hatten. Letztlich hatten wir dann unsere Platzierung festgelegt. Am 17. 11., also am letzten Tag, war die Preisvergabe. Wir waren alle super aufgeregt, auch wenn wir eigentlich nur sagen mussten, welche Filme gewonnen hatten. Wir sprachen noch mal unsere Texte durch, dann kamen die ersten Besucher und Zuschauer in den Saal und wir durften keine Filmtitel mehr nennen. Wir verkündeten die Siegerfilme und Zweitplatzierten. Danach wurden kurze Ausschnitte der Filme gezeigt.

Und die Gewinner aus der Kinderjury sind…

1. Platz-„The Other Side“ von Khen Shalem

2. Platz-„Snejinka“ von Natalia Chernysheva

Die Jugendjury hat diese Gewinner auserkoren:

1. Platz-„Qui sont les super-héros?“ von Mathieu Lalande

hierzu haben wir leider keinen Trailer gefunden… :-(

2. Platz-„9 Meter“ von Anders Walter

Es hat sehr viel Spaß gemacht, klar zum einen die Filme zu gucken, aber auch die ganzen netten Regisseure sowie das KUKI-Team kennen zu lernen. Es war eine tolle Erfahrung und es ist jedem zu empfehlen, der gerne Filme guckt und neue Leute treffen will, weil es wirklich sehr interessant ist. Ich bin mit der Wahl der Filme wirklich sehr zufrieden und wie gesagt, es ist nur zu empfehlen.

Hier noch mal ein Link zu der Seite von KUKI:

http://www.interfilm.de/kuki2013/home.html

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EXKLUSIV-INTERVIEW! Berliner Independent-Film „More than Frienship“

„More Than Friendship“ behandelt die Dreiecksbeziehung zwischen Mia, Lukas & Jonas, die von der schweren Krankheit von Jonas überschattet wird. Sie treten ihre letzte gemeinsame Reise an, die eine ungeahnte Wendung nimmt.

Der Film beginnt mit der Reise des Trios, bei dem es nicht ganz klar ist, ob sie nur Freunde oder Liebende sind. Voller Elan starten sie in ein Abenteuer, das zuerst wie ein heiterer Urlaub scheint. Sie genießen die gemeinsame Zeit zu dritt. Doch spätestens hier wird dem Zuschauer klar, dass diese Beziehung weit über normale Freundschaft hinaus geht. Nach und nach verdichten sich die Anzeichen, dass irgendetwas nicht stimmt. Jonas isst kaum noch, steht Nachts auf und muss sich übergeben. Mia und Lukas machen sich zwar Sorgen um Jonas, aber versuchen die Symptome auszublenden, um diese Reise so fröhlich wie möglich zu gestalten. Als es Jonas immer schlechter geht, gibt es keinen Ausweg mehr. Jeder hat erkannt, dass man sich nun einem sehr schwierigen Thema stellen muss…

Wie es ist, mit zwei Leuten gleichzeitig zu knutschen? Und was den Film so besonders machst? Unsere BerlinImPuls-Reporter Patricia und Djamal haben zwei der Hauptdarsteller getroffen und durften fragen, fragen, fragen…

 

Der Trailer zum Film

 

Die Seite zum Film

 

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Jugend hackt!

 

Mädchen, die programmieren, Jungs, die entwickeln und überall Bildschirme, auf denen aus kryptischen Zeichen Animationen, Spiele oder Programme werden. Wer das kann? Ne ganze Menge an Technik-Interessierten Jugendlichen! Treffpunkt für sie ist „Jugend hackt“ – eine Art Netzwerktreffen für Nachwuchs-Informatiker, Programmierer und Software-Begeisterte. Wär mehr darüber wissen will: Film ab!

Jugend hackt ist ein Programm für computerbegeisterte Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, das erstmalig am 7./8. September 2013 in Berlin stattgefunden hat. Jugend hackt wird von der Open Knowledge Foundation Deutschland (www.okfn.de) und Young Rewired State (www.youngrewiredstate.org) aus Großbritannien organisiert.

Mehr Infos auf: www.jugendhackt.de

BerlinImPuls 2013

Was hast Du gerade zum ERSTEN MAL gemacht?

Man sollte in seinem Leben regelmäßig Dinge tun, die man noch nie getan hat!

Denn so bleibt das Leben spannend und kurzweilig. Das ist jedenfalls die Meinung einiger Redaktionsmitglieder. Sofort fragten wir uns, wie damit wohl die Allgemeinheit umgehen mag. Also die ganz normalen und unnormalen Menschen mitten auf der Straße. Wir haben sie gefragt. Hier unsere Ausbeute…

Und was hast du heute zum ersten Mal gemacht???

Bildquelle: Comedy Club Kookaburra

Das „Kookaburra“ – Ablachen im Wohnzimmerstyle

 

Berlin hat viel zu bieten. Es wird für seinen geballten historischen Wert sowie für eine Menge weiterer Highlights angepriesen. Doch was Berlin für mich ausmacht, sind die zahlreichen kleinen Lokale, Cafés, Shops und Kleinkunstbühnen. Eins davon ist das „Kookaburra“. Warum ihr euch das nicht entgehen lassen solltet, erfahrt ihr hier.

von Janina Wildermuth

Bildquelle: Comedy Club Kookaburra

Bildquelle: Comedy Club Kookaburra

Letztens haben mich meine Wege mal wieder in die „Kultstraße“ schlechthin geführt. In der Schönhauser Allee braucht man nicht nach Berliner Szene zu suchen, man findet sie einfach. Jedenfalls ging ich mit dem Plan hin, mir eine Show im „Kookaburra“ anzusehen. Was lief? Ein Comedian aus Köln.

Das „Kookaburra“ wird von einem Inder und dessen deutscher Frau geleitet. Jeden Abend treten unterschiedliche Comedians auf und bringen die Lachmuskeln der ca. 100 Zuschauer zum Schwingen. Alle, die keine Lust auf große Veranstaltungen à la Mario Barths Auftritt im Olympiastadion oder Bülent Ceylan’s Bühnenshow haben, sei gesagt, dass sie im Kookaburra herzlich willkommen sind. Der Club ist ein kleines süßes Lokal, dass mit so viel Liebe eingerichtet ist, dass ich kein Problem hätte, selber da zu wohnen.

Die Betreiber Sanjay und Svenja Shihora stehen persönlich jeden Abend hinter der Bar und bedienen. Doch der Club ist schon lange kein Insider Tipp mehr. Es kommen Zuschauer aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland. Es kann schon mal passieren, dass sogar ein paar berühmte Comedians selbst vorbeischauen. So auch an dem Abend, an dem ich den Comedy Club besuchte. Aufgrund der Interaktionen des Künstlers mit dem Publikum wusste ich, dass Studenten aus Rheinland Pfalz, eine Familie aus Dresden sowie ein Mann aus Schweden anwesend waren. Später kam dann sogar „Cindy aus Marzahn“ herein, die anscheinend das „Kookaburra“ sehr schätzt.

Bei meinen späteren Nachforschungen bin ich darauf gestoßen, dass das „Kookaburra“ eine eigene TV-Show hat. Zu meiner Überraschung befinden sich auf MyVideo 3 Folgen des Talk und Sitcom Formates  über Sanjay‘s multikultureller Familie und seinen Club.

Das Publikum ist total gemischt und die Preise human. Die Stimmung war absolut entspannt und klasse und das Personal und der Club an sich sind wirklich ein Traum. Wenn ihr nun also bereit für die geballte Ladung Comedy im gemütlichen Rahmen seid, dann geht ins „Kookaburra“ und nehmt eure Freunde mit. Ich bin mir sicher, ihr werdet es lieben!

http://www.comedyclub.de/berlin/start.php

Foto: Paulwip / pixelio.de

Das erste Mal – etwa schon mit 13 ?

 

Foto: Paulwip  / pixelio.de

Foto: Paulwip / pixelio.de

 

Da haben wir’s schwarz auf weiss!

Eine Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beweist: Jugendliche haben immer früher Sex. „63 Prozent der Hauptschülerinnen sind beim ersten Geschlechtsverkehr 14 Jahre oder jünger. Bei dem Gymnasiastinnen sind es nur 32 Prozent.“. Schockierend oder normal? Ist das ganz neu, oder war das auch früher schon so?

Die Redakteurinnen Patricia und Janina haben einmal nachgefragt. Bei Erwachsenen. Auf der Strasse.

 

Und wann möchtest Du das erste mal Sex haben? Oder hattest Du etwa schon???

Umfrage: Patricia, Janina
Schnitt: Karl

http://www.bzga.de/

 

 

september sendung

Reporter werden!?

september sendung

Aufgepasst! BerlinImPuls hat noch Plätze frei für Reporter,Be

  • die sich im Berliner Nachtleben auskennen und für unsere Rubrik Szene über angesagte Clubs, Partys, Konzerte und Underground-Tipps berichten
  • die sich für facebook, Apps oder Games interessieren und Neuheiten aus der Webwelt aufspüren
  • die gerne trampen, zelten, reisen, wegfahren, ausgefallene Hobbies haben oder Sachen machen, die Leser/innen in unserer Kategorie Freie Zeit spannend finden
  • die nichts so fantastisch finden, wie das Leben – und Lust haben, Menschen vorzustellen, über Liebe, Beziehung und Freundschaft zu berichten oder Leute zu befragen und ihnen ein Gehör zu verschaffen
  • die sich für Musik, Kino, Theater, Streetart oder Bücher interessieren und finden, dass Kultur nicht nur was für Erwachsene ist, sondern Berlin ganz schön viel Jugendkultur zu bieten hat, über die nur viel zu selten locker berichtet wird
  • die eine Meinung zum Schulessen, der BVG, Hipstern oder der Schließung eines Clubs haben und diese einfach mal loswerden möchten
  • die FSJ, BFD, Engagement und politisches Mitwirken alles andere als schnöde finden und in unserem Ressort Politik einfach mal aufzeigen wollen, was junge Menschen in Berlin alles mitgestalten und mitbewegen können
  • und wir suchen Reporter, die auch mit 16,17 oder 20 noch gerne „Sendung mit der Maus“ und „Wissen macht Ah“ gucken und auf BerlinImPuls in der Sparte „Was ist…?“ Wissen wieder sexy machen

Du findest dich in einer der Beschreibungen wider und würdest am liebsten gleich loslegen? Na dann nix wie los. Hier kannst du Kontakt zu uns aufnehmen oder – du kommst einfach zu einer unserer nächsten Redaktionssitzungen und legst direkt los. Keine Sorge: Du musst nicht erst einen Test schreiben und uns ein Zeugnis zeigen – uns reicht es, wenn dein Herz für Berlin schlägt und du Lust hast, das kreativ auszudrücken :-)

 

Unsere nächsten Redaktionssitzungen:

  • 8. Oktober  2013, 17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 22. Oktober 2013,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 5. November 2013,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 19. November 2013,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 3. Dezember 2013,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“
  • 17. Dezember, 17 – 20 Uhr,  17-20 Uhr, Pfefferberg, Christinenstraße 18, Haus 8, 2. Etage, „WeTek gGmbh“

 

Bitte melde dich kurz vorher bei uns, ob du reinschnuppern möchtest: jugendredaktion@berlinimpuls.de oder facebook.com/berlinimpuls

 

 

 

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Hergehört: Moderationstraining für alle Interessierten!

 

Du interessierst dich für TV- oder Radiomoderation? Stehst gerne vor der Kamera oder findest deine Stimme genau richtig für´s Radio? Dann bist du bei uns richtig! Wir, die Jugendredakteure von BerlinImPuls, wollen besser im Moderieren werden und lassen uns darin ein bisschen schulen. Und warum sollen wir das nur für uns machen? 

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Also, wenn DU Lust hast, mitzumachen, dann komm einfach vorbei und mach mit bei diesen Themen:

– Gute Moderationen
– Schreiben fürs Sprechen
– Moderationen einfach merken

Der BerlinImPuls Workshop findet statt am

Dienstag, 10. September 2013
von 17 bis 20 Uhr
in den Räumen von WeTek
Christinenstraße 18-19, Haus 8, Pfefferberg, Prenzlauer Berg

Die Teilnahme ist kostenlos. Essen und Getränke bitte selbst mitbringen.

Bitte melde dich kurz an, ob du kommst: jugendredaktion@berlinimpuls.de

Hier gehts zur facebook-Veranstaltung

Veranstalter:
BerlinImPuls – das Jugendmedienmagazin
gefördert von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg

Verantwortliche Ansprechpartner:
http://berlinimpuls.de/kontakt/

Abzappeln in Berlin

Gastbeitrag: „Dont Cha“ – Abzappeln in Berlin

 

Schon mal was von „Dont Cha“ gehört? Nein? Dann ändern wir das jetzt. „Dont Cha“ ist Berlins Jugenddisco für alle zwischen 12 und 17 Jahren. Alle paar Wochen heisst es in Charlottenburg-Wilmersdorf: Türen auf, Mucke an, abzappeln. Wie das aussieht und wer sich dafür engagiert, das diese Partys stattfinden können, das erzählen euch unsere Gastreporter vom Medienkompetenzzentrum in Charlottenburg-Wilmersdorf.

 

 

 

Was ist ein Meko?

Gastbeitrag: Was ist ein Meko?

 

In Berlin gibt es 12 Medienkompetenzzentren (Mekos). Aber was soll das eigentlich sein, so ein Meko? Unsere Gastreporter aus Lichtenberg haben mal beim Medienkompetenzzentrum „Die Lücke“ nachgefragt und sind dabei auf interessante Angebote gestoßen, die die Mekos für Kids und Jugendliche haben…

 

 

Hier findest du eine Übersicht über alle 12 Berliner Medienkompetenzzentren

Und hier geht es direkt zum Meko Lichtenberg „Die Lücke“

 

 

Die YouTube Szene

Gastbeitrag: 600.000 Klicks im Monat – wir stellen einen YouTuber vor

 

300.000 bis 600.000 Klicks bekommt Klimo im Monat auf seinem YouTube Channel. Er produziert Rap und HipHop Videos und zählt damit zu den erfolgreichen YouTubern in Deutschland. Unsere Gastreporter von Medienkompetenzzentrum „Die Lücke“ in Lichtenberg haben den YouTuber getroffen und mal nachgefragt, wie das eigentlich so ist, ein „YouTuber“ zu sein und damit sogar sein Geld zu verdienen…

 

 

Hier geht zu es zum YouTube Channel von Klimo / Berliner Untergrund TV

 

 

Bildquelle: Janina Wildermuth

Deutsch-Amerikanische Freundschaft – hautnah erleben!

Deutschland und die USA pflegen eine enge Beziehung. Mit dem Antritt von Obama hat sich das Verhältnis sogar noch verbessert. Erschüttert wurde es jetzt durch den NSA-Spionageskandal. Aktuell findet das 53.Deutsch-Amerikanische-Volksfest in Berlin statt und wir wollen wissen, wie es um diese Freundschaft steht…

Von Janina Wildermuth

Um diese Fragen zu beantworten, begebe ich mich auf das am meisten besuchte Volksfest Berlins. Mit 500 000 Besuchern jährlich liegt das seit  1961 stattfindende Deutsch-Amerikanische-Volksfest ganz hoch im Kurs. Vom 26. Juli bis zum 18. August 2013 kann man angeregt zur Live-Swing-Musik tanzen, sich beim Bingo amüsieren, Fotografien aus dem Alliierten-Museum betrachten, Frauen in Petticoats zuschauen oder am Sandstrand einfach einen original Hotdog verzehren.

Doch was sagen die Besucher zu diesem Fest? Wie amerikanisch ist es wirklich und was denken Deutsche über Amerikaner? Hat die Abhöraffäre ein Keil zwischen die beiden Staaten getrieben? Mit all diesen Fragen habe ich mich beschäftigt und bin dabei selbst auf interessante Fragen gestoßen.

 „Insbesondere in schwierigen Situationen halten sie mehr zusammen als Deutsche“

Bildquelle: Janina Wildermuth

Bildquelle: Janina Wildermuth

So äußerte sich eine Frau über Amerikaner. Sie seien „crazy“ und ziemlich „gechillt“, meinte ein Mann mit gegelten Haaren, ganz like Elvis Presley. Viele Leute trauten sich jedoch nicht über „die Amis“ zu urteilen – aus gutem Grund : Denn wer die Leute nicht kennt, sollte keine voreiligen Schlüsse ziehen. Man kann Menschen nicht rein nach der Herkunft beurteilen. Demnach war es von mir nicht gut überdacht, nach allgemeinen Charaktereigenschaften eines gesamten Volkes zu fragen. Das hat mich zum Nachdenken angeregt…

 

 

großes Angebot mit Kultcharakter

großes Angebot mit Kultcharakter

Was das  Herz begehrt

Als ich über das Fest schlenderte, fiel mir auf einmal ein ziemlich gefüllter, kleiner Stand auf. Von Erdnussbutter, verschiedenen Sirup-Sorten, bis hin zu den guten alten gebackenen Bohnen gab es alles, was das amerikanische Herz begehrt. Das Regal war sehr rustikal und wirkte damit wie aus einem Western. Hmm, am liebsten hätte ich mich einmal durch das Regal gegessen. Gleich nebenan hörte ich Leute kreischen. Die Achterbahn „Teststrecke“, mit mehreren Loopings löste bei mir schon beim zusehen Freude aus und das Adrenalin strömte durch meinen Körper.

2 schnittige Oldtimer

2 schnittige Oldtimer

 

Nicht nur der Traum der Männer

Beliebt sind die zahlreichen Oldtimer. Viele mit Kultstatus, aber auch einige neue Modelle wurden vorgestellt. Gut platziert vor historischen Monumenten, coolen Stränden oder auch auf dem Parkplatz nebenan, konnte ich diese Schlitten betrachten. Ein Paar, dass ich getroffen hatte, kam sogar mit eigenem Wagen auf das Fest. Eine andere Frau hat solch ein Auto bereits seit Jahren auf der Wunschliste.

Eine doch etwas andere Nachbildung der Freiheitsstatue

Eine doch etwas andere Nachbildung der Freiheitsstatue

Wie steht es denn nun um die Freundschaft?

Wenn man fragt, wie weit der NSA-Spionageskandal die zwischenmenschlichen Beziehungen beeinflusst hat, hört man nur: Gar nicht. Vielen Besuchern, die ich angesprochen habe, ist die Wahrheit über die Überwachungsprogramme egal. Sie würden und werden weiterhin so oder so doch bespitzelt. Ihre Daten seien nie absolut sicher gewesen. Damit ist klar, dass auch dieser Skandal die Freundschaft zwischen Deutschland und den USA nicht zerrütteln kann .

Wer den „American Way Of Life“ liebt und lebt ist sicherlich gut auf dem  Deutsch-Amerikanischen-Volksfest aufgehoben. Der Rest natürlich auch. Und nun feiern wir auch gerne mit beim German-American-Day

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Filmkritik: „More than Friendship“

Gleich zwei Herausforderungen

von Patricia Neumann & Djamal Saidov

 „More Than Friendship“ behandelt die Dreiecksbeziehung zwischen Mia, Lukas & Jonas, die von der schweren Krankheit von Jonas überschattet wird. Sie treten ihre letzte gemeinsame Reise an, die eine ungeahnte Wendung nimmt.

27. Juli, Pressevorstellung vom Film „More Than Friendship“. Der Film beginnt mit der Reise des Trios, bei dem es nicht ganz klar ist, ob sie nur Freunde oder Liebende sind. Voller Elan starten sie in ein Abenteuer, das zuerst wie ein heiterer Urlaub scheint. Sie genießen die gemeinsame Zeit zu dritt. Doch spätestens hier wird dem Zuschauer klar, dass diese Beziehung weit über normale Freundschaft hinaus geht. Nach und nach verdichten sich die Anzeichen, dass irgendetwas nicht stimmt. Jonas isst kaum noch, steht Nachts auf und muss sich übergeben. Mia und Lukas machen sich zwar Sorgen um Jonas, aber versuchen die Symptome auszublenden, um diese Reise so fröhlich wie möglich zu gestalten. Als es Jonas immer schlechter geht, gibt es keinen Ausweg mehr. Jeder hat erkannt, dass man sich nun einem sehr schwierigen Thema stellen muss…

Besonders gefallen hat uns die rührende Geschichte des Films und die außergewöhnliche Beziehung der drei Figuren untereinander. Unserer Meinung nach ist der Film „More Than Friendship“ gefühlvoller und tiefer als so mancher Blockbuster, weil man als Zuschauer sofort viel Mitgefühl für die Situation und Charaktere entwickelt. Uns hat die Geschichte noch Tage später zum Nachdenken gebracht. Was würde man selbst in so einer Situation tun? Würde ich es auch zu Stande bringen, gleichzeitig eine Frau und einen Mann zu lieben? Könnte man sich trennen, wenn man weiß, dass ein nahestehender Freund vielleicht bald stirbt? Außerdem war die schauspielerische Leistung ziemlich gut. Die Schauspieler hatten auf jeden Fall mehr drauf als manch anderer im deutschen Fernsehen. Was auch noch erwähnenswert ist, dass in dem Film keine Effekte zu sehen sind. Das macht es zwar für das „Blockbuster gewöhnte Auge“ etwas ungewohnt, aber es macht den Film ehrlicher, purer und irgendwie auch intensiver.

Also wir können euch „More Than Friendship“ nur ans Herz legen, da er sehr emotional, spannend und ehrlich ist. Ab Oktober 2013 könnt ihr euch den Film dann auch in augewählten Programmkinos anschauen. Wir vergeben 4 von 5 Punkten, da er zwar wirklich gut ist, aber das Ende der Geschichte hätte man in unseren Augen anders gestalten können. Trotzdem ist es kein Grund, sich diesen Film entgehen zu lassen. Ganz im Gegenteil. Unsere Empfehlung: Anschauen! Viel Spaß!

Die Seite zum Film

 

Der Sommer ist da! 10 Tipps, wo Berlin am schönsten ist …

 

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Sehnlichst haben wir darauf gewartet, eingekuschelt in Decken und einem heißen Kakao in den Händen davon geträumt und in Erinnerungen geschwelgt. Sommer in Berlin beginnt mit den Jahren immer später und endet früher, wird unerträglich heiß oder zu kalt. Obwohl diese Jahreszeit in unserer Hauptstadt so wunderbar sein kann. BiP Reporterin Lilly Jogwer hat für euch 10 Tipps zusammengestellt, wie ihr die viel zu kurze schöne Zeit am besten geniessen könnt….

1. Ein Trip zum Weißen See
Ein kleiner Spaziergang drum herum oder ein Sprung ins kühle Nass – es gibt viele schöne schattige Plätze und auch ein paar Geheimorte für die Zweisamkeit. Ein Springbrunnen mitten auf dem See reflektiert das Licht in wunderbarer Weise. Und mit einem Einweggrill kann man sich auch schnell ein paar Würste grillen.

2. Grillen im Treptower Park
Viele ausgelassene Leute, schöne Vegetation und der Blick auf die Spree. Das Gefühl, die Promenade entlang zu laufen, erinnert ungemein an die Ostsee. Ein kleiner Ausflug auf die Insel lohnt sich – somit hat man den Blick auf einen Großteil des Parks. Tretboote oder runde Grillboote bieten ein wenig Abwechslung nach einem ausgiebigen Sonnenbad.
http://www.treptowerpark.de/

3. Ein Abend im Freiluftkino
Ein Film in der milden Dämmerung auf einer Picknickdecke ist nicht nur wegen des selbstmitgebrachten Popcorns günstiger, sondern auch viel aufregender. Ein mildes Lüftchen, Vogelgezwitscher und Blätterrascheln ergänzen die gezeigte Geschichte. Ein sehr positiver Nebeneffekt ist auch die Tatsache, dass du endlich mal deine Sitznachbarn erkennen und vielleicht danach in ein anregendes Gespräch verfallen kannst.
http://www.freiluftkino-berlin.de/

4. Eine kühle Cola auf der Wiese an der East Side Gallery mit Blick auf die Oberbaumbrücke.
Drum herum gibt es viele Cafés und Imbissbuden um sich zu versorgen und man hat viel Platz um sich auszubreiten. Im Gegensatz zu vielen Parks ist es hier etwas ruhiger und man kann Boote aus nächster Nähe betrachten. Man könnte fast sagen, die Atmosphäre ist persönlicher. Einfach Urlaub.
http://www.eastsidegallery-berlin.de/

5. Mauerpark Flohmarkt mit anschließendem Karaoke-Spass
Trotz des Massenandrangs und den ganzen Ständen mit überteuertem Selbstgemachtem lohnt es sich dennoch, ein paar Schnäppchen zu machen und Freunde zu treffen. Erschöpft mit vollgepackten Taschen kann man sich dann mit einer Bratwurst auf die Wiese neben dem Flohmarkt sinken lassen und den Karaoke-Klängen lauschen und einfach nur lachen, sich freuen und das Leben in ausgelassener Stimmung genießen.
http://www.mauerpark.info/kultur/mauerparkkaraoke/

6. Salsa lernen und tanzen, angeleuchtet von Lampions und den Sternen- im Monbijou-Park
Die Spree und das Bode-Museum werden spannend angeleuchtet. Wer keine Lust auf das Tanzvergnügen hat, kann sich auch auf einen der vielen Liegestühle setzen und plaudern. Alleine das Beobachten der begnadeten Tänzer ist der Wahnsinn und entführt einen irgendwie eine andere, mediterrane Welt…
http://www.amphitheater-berlin.de/tanz.html

7. Ein Gang über den türkischen Markt am Maybach-Ufer
Gutes Essen, schöne Straßenmusik und lustige Marktschreier. Hier kann man auch Stoffe oder Perlen kaufen. Für wenig Geld gibt es einen vollen Kühlschrank und ein schönes Erlebnis.
http://www.tuerkenmarkt.de/

8. Live-Musik und Schwimmen im Pool auf der Spree im Badeschiff
Es sind zwar viele Hipster unterwegs und es geht viel um Sehen und gesehen werden. Trotzdem trifft man auf alle Altersgruppen und lernt neue Leute kennen. Eine coole Bar, zolle, oft alzernative Musik, Liegestühle und ein Pool – was will man mehr bei 29 Grad mitten im Sommer ?
http://www.arena-berlin.de/badeschiff/

9. Spontan angekündigte Openairs, zum Beispiel auf der Oberbaumbrücke
Es gibt das Risiko, dass die Veranstaltung von der Polizei aufgelöst wird, doch das Vergnügen auf alltäglichen Plätzen in der frischen Luft zu tanzen, alle möglichen Leute zu treffen und Spaß zu haben, ist es das wert. Und nicht umsonst ist die Oberbaumbrücke ja auch einfach die schönste Brücke Berlins…

10. Skaten oder Picknicken auf dem Tempelhofer Feld
Spannend sind auch die Gemüsebeete, die dort angelegt wurden. Man hat eine weite Sicht, welche in der Stadt nicht häufig zu finden ist. Hier sind vor allem viele Familien unterwegs. Ein schöner Sonntagsausflug im nostalgischsten Naherholungsgebiet der Stadt.
http://www.tempelhoferfreiheit.de

Und was sind eure Berliner-Lieblings-Sommer-Orte?