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Kick-Off CodeWeek 2015

EINLADUNG
Kick-Off Code Week 2015

Samstag, 10. Oktober 2015, 10:30 – 17 Uhr
Fab Lab Berlin, Prenzlauer Allee 242, 10405 Berlin

Am 10. Oktober 2015 feiern Code Week und Code Week Award mit spannenden Workshops gemeinsam den
Auftakt der Woche rund um das Thema Programmieren und digitale Kompetenzen! Ihr seid 6 Jahre oder älter, Eltern,
Lehrer oder einfach nur interessiert am Thema Coding? Dann kommt vorbei – Jede/r kann mitmachen!

Dreh-und Angelpunkt ist das Fab Lab Berlin: Druckt euch eure eigene Action-Figur mit einem 3D-Drucker aus,
bastelt mit Hardware und Elektronik oder programmiert Spiele. Wir schalten live nach Aachen, Bremen, Hamburg,
Ulm, Bocholt, Darmstadt und Mainz und schauen den Gewinnerprojekten des Code Week Award bei Coding-
Workshops über die Schulter!

Mit dabei ist auch Prof. Gesche Joost, Schirmherrin der Code Week in Deutschland und
Digitalbotschafterin der Bundesregierung. Außerdem zeigen wir euch, was in Europa während der Code Week passiert.
Keine Vorkenntnisse nötig, wir freuen uns auf euer Kommen!

Hier geht’s zu allen Code Week-Events in Deutschland und Europa: events.codeweek.eu
Und hier findet ihr alle unsere sieben Förderprojekte: code-week-2015

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Reflectimals

CodeWeek 2015 – Auf die Plätze, fertig, code!

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Der Workshop richtet sich an Kinder im Alter von 4-10 Jahren. Im Verlauf des Workshops werden erste Programmierkenntnisse vermittelt. Dabei steht der spielerische und kreative Umgang mit Elektronik im Vordergrund. Reflectimals sind reflektierende Anhänger mit LEDs, die wir mit den Kindern im Rahmen des Workshops gestalten und zusammenbauen. Jedes Kind kann sein Reflectimal am Ende des Workshops mit nach Hause nehmen und es an der Kleidung oder am Rucksack anbringen, um abends im Straßenverkehr gut sichtbar zu sein.
Die Kinder wählen im Workshop ein Waldtier aus, dass sie bauen möchten und setzen die Form aus unterschiedlich farbigem Acrylglas zusammen. Durch die individuelle Farbwahl ist jedes Reflectimal anders und einzigartig. Die Augen der Reflectimals sind mit RGB-LEDSs versehen und leuchten im Dunklen.

Während des Workshops lernen die Kinder die Grundlagen des Lötens und Programmierens eines Microcontrollers, der die Augen des Tieren zum Leuchten bringt. Dadurch wird ein erstes Programmierverständnis vermittelt und gezeigt das kleine Veränderungen im Programmcode schon große Wirkung haben können.

 

Wer/Wo: Ariane Marilyn Ecker, Marie-Luise Schade (UdK Berlin, 2.OG Raum 203 – Einsteinufer 43, 10587 Berlin)
Wann: 15.10. | 11:00-16:00
Kontakt:
ecker.am@googlemail.com
Bericht & Ergebnisse: reflectimals.tumblr.com

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! :)

Ebru Kirinci Trans X

Das Wunder der Aufklärung

Stell dir vor, du fühlst dich fremd in deinem eigenen Körper. Wie gefangen in einem Käfig deines Geschlechts. Sich das vorzustellen, ist einem wahrscheinlich erst möglich, wenn man es erlebt hat. Um es besser verstehen zu können, versuche ich zu fühlen, wie es wäre, meine Brüste nicht mehr an mir haben zu wollen… puh, gar nicht so leicht.

von Celine Kempen

Das im Hinterkopf behaltend, denke jetzt an dein Umfeld: Wie würde dein Umfeld reagieren, wenn du dich in deinem Körper unwohl fühlen würdest? Wären die Menschen in deiner nächsten Nähe tolerant? Flexibel? Warmherzig? Oder eher kühl? Distanziert? Vorwurfsvoll? Ein schwerer Weg von Transsexuellen!

Ebru Kiranci kann von einem toleranten Umfeld nur träumen. Sie ist eine bekannte Trans*-Frau/Aktivistin, die in Istanbul für die Rechte von Transsexuellen und Transvestiten, gegen ihre Verfolgung und Ermordung kämpft. Sie wurde von ihrer Familie, ihren Freunden und der Gesellschaft verstoßen. Schon seit 25 Jahren engagiert sie sich. Dafür wurde ihr vom CSD Berlin 2015 der „Soul of Stonewall Award“ verliehen.

Inspiration für dieses Thema hier war für mich die neue Dokumentation „Trans X Istanbul“. Die Deutschlandpremiere hat am 27.9. im Maxim-Gorki-Theater stattgefunden. Es handelt sich um ein Werk von Maria Binder mit Ebru Kiranci als Hauptdarstellerin. Binder beleuchtet den Alltag von Transsexuellen in Istanbul. Des Weiteren geht es um die Entstehung von Hassmorden und Diskriminierung in türkischen Städten, die gegen Trans*Menschen gerichtet sind und gegen die nicht ermittelt wird. In Ausnahmefällen werden die Täter gefasst – jedoch anschließend wieder freigelassen.

Viele türkische Bürger missachten Transsexualität, da diese oft in Verbindung mit sexueller Tätigkeit gebracht wird. Zwar prostituieren sich viele Transsexuelle, das hat jedoch andere Ursprünge: aufgrund ihrer Erscheinung und dessen, was sie sind, bekommen sie oftmals keine reguläre Arbeit. Doch nicht nur die Arbeitswelt bleibt Ebru und ihren Gefährtinnen verschlossen. Auch die Wohnungssuche gestaltet sich schwierig. Transsexuelle dürfen nur in bestimmten Gebäuden wohnen; sie werden regelrecht isoliert. Zudem kaufen große Firmen diese Gebäudekomplexe dann auf, um ein Hotel oder Sonstiges an dessen Stelle zu setzen.

Doch es reicht nicht, dass ihnen der Unterschlupf streitig gemacht wird. Die Nachbarn machen ihnen ebenfalls das Leben zur Hölle. Trans* Phoben stehen auf der Straße vor dem Gebäude und beleidigen und bedrohen die transsexuellen Bewohner des Wohnorts. und das jeden Tag. Hass-Worte werden schnell zu Hass-Attacken, zu Hass-Morden.

Um all dem zu entgehen, möchte Ebru ein Heim für Trans*Frauen errichten. Sie wird dabei von Maria Binders Mutter unterstützt, der 85-jährigen Margarethe. Nach der Vorstellung setze ich mich zu Ebru auf die Treppe vor dem Theater. Ich unterhalte mich mit ihr mithilfe ihres Übersetzers. Ich finde heraus, dass die Transsexuellen in diesem Heim auch psychologische Hilfe bekommen. Dort und in Gruppen können sie ihre Traumata verarbeiten, die sie durch körperliche und emotionale Gewalt erlitten haben. Doch wie bei vielen sozialen Projekten gibt es zu viel Nachfrage und zu wenig Unterstützung. Wie gut, dass es Frauen (und Männer!) gibt, wie Maria Binder und die Mitglieder ihres Teams, die sie voller Stolz auch auf die Bühne bat, als die Vorstellung um war. Das Team hat die Dokumentation auch in der Türkei gezeigt. Die Reaktionen waren allesamt wie erhofft: beschämt gaben viele Türken (auch Gläubige) zu, Transsexuelle falsch eingeschätzt zu haben. Es ist wichtig, dass über dieses Themen gesprochen wird. Aufklärung kann Wunder bewirken.

http://www.gorki.de/spielplan/trans-x-istanbul/1677/

Du interessierst Dich für dieses Thema? Engagier Dich bei Amnesty International, Partner dieses Projekts: https://www.amnesty.de/

appbrainstorming

Enable Hackathon Team Berlin

CodeWeek 2015 – Auf die Plätze, fertig, code!

appbrainstorming

Im Rahmen der (European) Code Week entwickeln 8 Jugendliche zwischen 12-17 Jahren eine Anti-Cyber-Mobbing App. Sie lernen, wie Sie mit einem einfachen Tool, dem „MIT App Inventor“, ihre Ideen in eine tatsächliche funktionierende App umwandeln können.

Zuvor haben sich die Jugendlichen in mehreren Workshoptreffen mit Medienpädagogen über das Problem Cyber-Mobbing verständigt und sich über die Webseiten jugend.support und juuuport.de inhaltliche Tipps zum Thema geholt. Auf diesen Erfahrungen aufbauend möchten wir mit der Förderung von BerlinImPuls einen weiteren Workshop anbieten, in dem die Jugendlichen als Peers anderen Kids ihre bisherige App (in Form eines Dummys) vorstellen und gemeinsam weiterentwickeln. Dabei können die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen auch völlig neue Projekte und Apps entwickeln, denn es steht ein App-Entwickler mit Rat und Tat zu Seite und führt gemeinsam mit den erfahrenen Jugendlichen in den App Inventor ein.

 

Wer/Wo: Meko Pankow „mezen“ (Hosemannstraße 14, 10409 Berlin)
Wann: 17.10. | 10:00-16:00
Kontakt:
medienstarter@wetek.de
Bericht & Ergebnisse:
mezen-berlin.de

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! :)

wearemakers

We are makers – Coding für Einsteiger

CodeWeek 2015 – Auf die Plätze, fertig, code!

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Coding wird immer häufiger als die Sprache des neuen Jahrhunderts bezeichnet. Doch wie lernt man zu programmieren? Wir haben die Experten von den Coder Dojos aus Berlin und Potsdam an unserer Seite, die alle zwei Wochen Programmier-Workshops für 5 – 17jährige anbieten und dieses mal uns Bildungsmenschen an die Hand nehmen. Wie immer können wir abschließend Methoden und Gegenstand diskutieren und auf unsere eigene Bildungspraxis transferieren.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Code Week statt, die unser Anliegen, Code-Literacy zu fördern, teilt. Unterstützt werden wir für diese Veranstaltung von BerlinImPuls, das die mabb gemeinsam mit der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin veranstaltet sowie mit freundlicher Unterstützung durch Soundcloud, die uns ihre fantastischen Räume zur Verfügung stellen.

Bringt bitte eure eigenen Rechner mit!
Zielgruppe der Veranstaltung sind (Medien-)PädagogInnen, Jugendarbeit, ausserschulische wie schulische Bildungsarbeit.

Wer/Wo: mediale pfade e.V. @SoundCloud HQ  (Rheinsberger Str. 66, 10115 Berlin)
Wann: 15.10. | 18:30- open end
Kontakt:
kontakt@medialepfade.de
Bericht & Ergebnisse:
medialepfade.de/blog/

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! :)

stunk

Stunk! – Eine Mensch-Maschine-Intervention zum ab-reagieren und neu-formatieren

CodeWeek 2015 – Auf die Plätze, fertig, code!

stunk

Mädchen einer 6. Klasse der Galilei-Grundschule Berlin visualisieren und vertonen im Rahmen einer Installation die emotionsgeladenen, stressigen und spannenden Aspekte der digitalen Welt. Dabei wird das Potential, das
in Wut und anderen Emotionen steckt, für kreative Veränderung genutzt.
Es werden interaktive Schaltflächen selbst hergestellt und mit eigenen Tonaufnahmen bespielt. Mit einem Smartphone sammeln die Jugendlichen Stimmen anderer Teilnehmer zu diesem Sachverhalt. Auf einem Arduino-basierten Prototyping Board werden nun die Icons mit den Stimmen verbunden und so programmiert, dass durch Berührung der Icons die Stimmen über den jeweiligen Ärger zu hören sind.
Die Raum-/Klang-Installation wird über einen längeren Zeitraum im Schulfoyer ausgestellt und bietet Anlass für weitere Gespräche über die 6. Klasse hinaus.

Wer/Wo: Die Globale e.V. (Mehringplatz 7, 10969 Berlin)
Wann: 14. und 15.10. | jeweils 09:30-13:30
Kontakt:
info@dieglobale.org
Bericht & Ergebnisse:
dieglobale.org/bildungsarbeit/angebote-und-gruppen/

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! :)

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Dein Code – Schreibe deinen eigenen Code!

CodeWeek 2015 – Auf die Plätze, fertig, code!

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Wie programmiert man eigentlich Computerprogramme oder Roboter? Das können doch nur Profis? Wir meinen: Das kann jede(r)!
Wir lassen virtuelle Schildkröten über den Bildschirm laufen, Roboter Blumen zeichnen, leuchtende Sphero Bälle tanzen und programmieren unsere eigene Twitterwall, auf der wir über den Projekttag im Lernzentrum von Helliwood berichten.

Wer/Wo: Meko Marzahn-Hellersdorf „Helliwood media & education“ (Riesaer Str. 10, 12627 Berlin)
Wann: 12., 13. und 14.10. | jeweils 09:00-13:30
Kontakt: kontakt@das-lernzentrum.de
Bericht & Ergebnisse: das-lernzentrum.de &
facebook.com/lernzentrum.helliwood.de

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! :)

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Makey Makey oder wie man aus Früchten Musik macht

CodeWeek 2015 – Auf die Plätze, fertig, code!

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Makey Makey – mit der kleinen USB-Leiterplatine lassen sich leitfähige Objekte in Computertasten umwandeln. Alle leitenden Alltagsgegenstände können angeschlossen werden. Früchte, Gummibärchen oder Knete werden zu Steuerteilen und in kürzester Zeit lassen sich so kreative Installationen erstellen. Kompetenzen in IT, Physik, technische Gestaltung, Sport, Natur und Musik werden erlernt und eine nachhaltige Denkweise engeregt, da vor allem entsorgte Verpackungsmittel zum Einsatz kommen.

Wo: Schule an der Jungfernheide (Lenther Steig 1, 13629 Berlin)
Wann: 15.10. | 11:40-13:10 und 14:10-15:40
Kontakt: info@juliane-jammer.de
Bericht & Ergebnisse: juliane-jammer.de

Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! :)

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Kopftuch auf Probe: Von Mitleid bis Demotivation!

von Celine Kempen

Aus Neugier habe ich die letzten Tage eine Art Kopftuch getragen.

Es hat mich interessiert, wie meine Umgebung, Fremde und Bekannte wohl darauf reagieren würden. Ich habe es nicht korrekt gebunden, wie es Muslima tun – dennoch konnte man nicht erahnen, was sich für Haare unter meiner Bedeckung verstecken.

Aus Neugier außerdem, weil ich erkunden wollte, was mir wohl für Blicke zugeworfen würden: verwirrte, abweisende oder gar verurteilende…

11959966_926206980750514_1775966388563388319_nSehr schnell stellte sich heraus, dass kein Mensch mich auch nur für einen Moment für eine Muslima hielt, wohl weil ich einfach nicht südländisch aussehe. Das enttäuschte mich, da mein Versuch, einen Einblick in die Reaktion auf Muslime in Deutschland zu bekommen, damit gescheitert war. Kurz darauf bemerkte ich aber doch eine ganz andere Art von Blick auf mir, die so noch nie auf mir lag… Besorgniserregende Mienen, mitleidserfüllte Lächler…

Meine Familie sagte dazu einstimmig, ich hätte ein bisschen was von einer Chemopatientin.

Da wurde mir einiges klar: Die darauffolgenden Tage habe ich einfach nett zurückgelächelt und hab mein Tuch da gelassen, wo es war, bzw. immer noch ist. Die Blicke konnte ich ja so wegstecken, da ich mich in bester gesundheitlicher Verfassung befinde. Ich habe jedoch angefangen, mich zu fragen, wie es wohl wäre, wenn ich tatsächlich krank wäre aber, dem Tempo meines Ganges durch die Straßen Berlins zufolge, definitiv auf dem Weg der Besserung. Stört es einen dann nicht ungemein, ständig als Opfer seiner Krankheit gesehen zu werden?

Für mich sind nette Blicke und Begegnungen im öffentlichen Raum ein Beitrag zu einer guten Lebensqualität. Ärzte betonen immer wieder, dass eben diese essentiell sei für die positive Einstellung der an Krebs erkrankten Patienten und für die daraus resultierende Genesung. Patienten mit niedrigerer Lebensqualität würden zu Abbrüchen der Therapie neigen. Selbstverständlich zählen da Faktoren rein, die mit Smalltalk nichts zu tun haben, wie etwa Schwäche, Übelkeit, fehlendes Vertrauen in die Zukunft und Schlimmeres. Dennoch kann der Passant durch ein aufmunterndes Lächeln oder eine schöne Unterhaltung Besseres bewirken, als durch Mitleid und Abweisung.

Denkt mal darüber nach: eure Blicke haben mehr Kraft, als ihr vielleicht denkt.

 

Quelle/Information:

http://www.fr-online.de/gesundheit/lebensqualitaet-bei-krebs-sorgen-von-krebskranken-wenig-beachtet,3242120,25904128.html

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Lücken im feministischen System

Die feministische Bewegung hat sich schon viele sexistische Baustellen vorgenommen. Da gäbe es das Bekannte „x“, das man einfach überall dranhängt: Angestelltx, Doktorx, usw. Oder die Option männlich, weiblich und andere zu wählen, wenn man gefragt wird. 

Ein Kommentar von Celine Kempen

Das mit Abstand ehrgeizigste Projekt ist die umfassende Frau-isierung, wie zum Beispiel: „Für alle Professorinnen gilt Anwesenheitspflicht“. Hierbei wird erwartet, dass alle Professoren und Professorinnen erscheinen; die Feministen drehen den Spieß einfach um. Dazu kommen natürlich die üblichen Verdächtigen, wie etwa die Gleichberechtigung bei Einstellung und Bezahlung. Umso mehr wundert es mich, dass ich zum Feiern einen „Muttizettel“ ausdrucke, der gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 4 des Jugendschutzgesetzes wirklich so heißt.  Auf diesem kann selbstverständlich nur „Mutti“ unterschreiben, denn „Vati“ ist ja arbeiten. Mal abwarten, wie lange es braucht, dass hier eine Umbenennung vorgenommen wird. Wie wäre es ganz einfältig mit einem „Partyzettel“ oder ganz feministengetreu der „X-Genehmigung“?

Wie steht Ihr dazu?

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Offene Werkstatt 04. Juni

17-21:00 Uhr | Kreuzberger Kinderstiftung

Kreative Projektsettings, Maker-Movement und Do-it-yourself

Wenn es gilt, Projekte in der Kinder- und Jugend(medien)bildung zu planen, stehen wir oft vor mehreren Herausforderungen: die Kurse/Workshops o.ä. sollen innovativ sein, aus der Lebenswelt der Jugendlichen stammen und im besten Fall nicht zu teuer werden.

Wie dies gelingen kann wollen wir in der Offenen Werkstatt “Kreative Projektsettings, Maker-Movement und Do-it-yourself” gemeinsam beleuchten. Und vielleicht klärt sich dabei auch die Frage, warum es manchmal Voodoo-Puppen braucht, um mit Begeisterung Mädchen und Jungs an Elektronik heran zu führen.

Die Veranstaltung richtet sich an Akteure aus dem Medienbildungsbereich, die nach neuen Anregungen für ihre Arbeit suchen. Projekte und Ideen aus der sogenannten Maker-Bewegung werden vorgestellt, daneben gibt es ausreichend Gelegenheit zum Ausprobieren und Austauschen.

Mehr Infos und Anmeldung

Wir freuen uns auf euch und einen impulsgebenden Abend!
Euer BerlinImPuls-Team

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Ein Schuh & eine Gemeinsamkeit!

An dieser Stelle schreiben unsere BerlinImPuls-Reporter von den kleinen Alltagsgeschichten, die das Leben in der Großstadt so wertvoll machen und die uns immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
 

Eines Morgens in Lichterfelde:

Mein Vater betritt ein Schustergeschäft mit einem hilfebedürftigen Schuh.

Der Schuster begutachtet das Stück mit dem abgelatschten Hacken und hätte ziemlich gerne den zweiten und intakten Schuh gesehen: „Wenn ich nicht weiß, wie der andere Hacken aussieht, dann wird sich dieser Schuh hier…  naja, anders laufen…“ Daraufhin erwidert mein Vater sichtlich entspannt: „Da haben sie wohl recht – aber keine Sorge, mein ganzes Leben ist irgendwie‚ naja,… anders gelaufen’“

Daraufhin blickt der Schuster meinen Vater lächelnd an: „Ach!! Ihres auch? Ich dachte ich wäre da ein Einzelfall!“

Beinahe hätte es hier einen Kaffeeklatsch gegeben, wenn die Leben der beiden Männer nicht doch so fatal anders wären.

Text von Celine Kempen

Bildquelle: epicantus/pixabay

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Wir bitten um Entschuldigung…. NOT!

Manche Sachen nerven. Total. Und dann müssen sie raus.

Ein Kurzkommentar von Thea-Sophie Torsz

Bildquelle: Dirk Kruse, Pixelio

Bildquelle: Dirk Kruse, Pixelio

Jeder kennt es: Du stehst am Bahnhof, hast eigentlich gerade total Stress, weil Du zu einem Termin musst. Plötzlich passiert es:„Aufgrund technischer Probleme hat der folgende Zug (so und soviel) Minuten Verspätung. Wir bitten um Entschuldigung.“ oder auch „Wegen Probleme im Betriebsablauf hat der Zug (so und so viel) Minuten Verspätung. Wir bitten um Entschuldigung.“

Wenn man es aber absolut dringend hat, sogar schon zur Bahn gesprintet ist wie ein Wahnsinniger, dann passiert meist das: „ Der Zug fällt auf Grund technischer Störungen aus! Wir danken für Ihr Verständnis“. Und ich glaube absolut jeder hätte Verständnis dafür, wenn einmal eine Bahn 5-10 Minuten Verspätung hat, ja ok vielleicht kann man auch gerade noch so 20 Minuten Verspätung hinnehmen. Aber wenn das fast jede Woche passiert, hört das „Wir bitten um Entschuldigung.“ langsam auf.

Laut einer Statistik der Website www.news.de hatte die Deutsche Bahn 2014 ganze 7,2 Jahre Verspätung!!! Hallo ? Wie geht das denn bitte?
Aber hey, hätten wir die Deutsche Bahn nicht, würden wir nicht so einfach durch Berlin fahren. Klar es gibt auch die BVG, aber diese würde nicht ganz Berlin-Brandenburg abdecken. Außerdem feiert die Deutsche Bahn AG dieses Jahr 21. Jubiläum und durch sie wurden nach dem Mauerfall in Deutschland zwei Eisenbahnen- und damit zwei Schienennetze vereint.

Ach, aber wisst Ihr was? Das ist mir grade egal. Ich habe kalte Füße und mein Termin ist nun auch futsch. Danke Bahn!

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Alles erlaubt – das Pornfilmfestival in Berlin

Schleichen sich Menschen mit einem Faible für Pornos bei ihrem Jieper immer in die Videothek, nach hinten in die Abteilung für Sexfilme? Eher nicht.  Die breite Masse streamt kostenlos auf etlichen Seiten. Gesucht werden Filmchen, die längst Mainstream sind und doch das schmuddelige, verbotene Image nicht verlieren. Manche drehen sich einfach selbst welche.

An dieser Stelle schreibt unsere Reporterin Genna Thiele regelmässig eine Kolumne über aktuelle Gedanken, die sie sich macht. Irgendwo zwischen Provokation, Schön-Male-und Musikerei, Mitteilungs-Wahn und Poesie sollen sich die Themen, Artikel und Dinge, die hier landen bewegen – von Euch beurteilt und kommuniziert werden! 

Hier gehts zu Gennas facebook-Kolumne!
Bei dem 9th Pornfilmfestival wird nix verhüllt.

Bei dem 9th Pornfilmfestival wird nix verhüllt.

Ganz explizit wird Sex in Kinofilmen nicht gezeigt.  Dafür gibt es Pornos. Was aber, wenn Kino und Porno sich verbinden? Enden beide Wörter ja schließen auf ein orgasmisches „O“.  Die Idee ist nicht neu, so besuchen einmal im Jahr vielfältig Interessierte das Pornfilmfestival in Berlin. Welche Leute da wohl hingehen mögen? Das habe ich mich gefragt. Dann bin ich kurz-, aber fest entschlossen selbst hingegangen. Mit J. bertrete ich dafür an zwei wochenendlichen Abenden in Folge das Moviemento, ein Kiez-Kino in der Schönleinstraße an der Schnittstelle zwischen Neukölln und Kreuzberg…

Ein voyeuristisches wie aktives Wochenende

Irgendwo zwischen experimentellem Porn, klassischen Genres, LGBT-Sex, amateurhafter Ästhetik oder Profi-Provokation spielt sich das Programm zwischen dem 22. und 26. Oktober ab. Das Heft dazu erstreckt sich auf stolze +70 Seiten. Noch erstaunlicher ist, wie überfüllt die Plätze sind. Für den sanften Einstieg haben wir uns die Fiktion-Doku „52 Tuesdays“ (dt.= 52 Dienstage) ausgesucht, einen Film über die junge, sexuell neugierige Billie und ihre lesbische Mutter, die sich spät entscheidet, lieber ein Mann zu werden.  Klingt nicht pornös, doch um diese Bandbreite geht es bei dem Festival. Für jedermann,-frau,-x soll eine Perle dabei sein.

In der Pornoindustrie schreit man gerne „Fuck, yeah“

Diesen Eindruck hinterlässt zumindest der Gay-Porn „Death Drive“ der Pornoproduktionsfirma Dark Alley Media. Der Film ist schlussendlich eigentlich als Kritik an dem Geschäft zu sehen, behandelt den Selbstzerstörungsdrang von Schwulen in der Szene und zeigt doch Sex, wie wir ihn aus Filmen, nicht aber wirklich gewohnt sind. Die Männer stöhnen permant „fuck, yeah“, wenn sie es sich besorgen. J. fragt mich: „Wer macht das schon?“. Ich stelle mir bei den experimentellen Elementen so einige Fragen, finde aber keine Antworten. Der Film ist okay, der Regisseur erfrischend ehrlich und eigentlich Dokumentarfilmer. Diese späten Stunden beschäftigen mich seitdem. Empfehlen kann ich diese sündige Art der Horizonterweiterung allemal. Es ist erfrischend, unzensierte Bettgeschichten anzuglotzen, um die sich kein seichter Plot aus klischeebehafteten Hollywood-Romanzen zieht. Es ist informativ, weil die Thematik besonders aufbereitet und inszeniert wird. Es bleibt mit dem jungen wie gemischten Publikum unterhaltsam und für manche Zuschauer schlicht erregend. Gut investierte acht Euro.

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Bei experimentellen Pornos erwarten den Zuschauer schon mal Tanzeinlagen und kosmische Katzenwesen.

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Premiere in Berlin: HOLI Night of Colours

Hellbunt durchströmt die Holi-Welle die Nacht vom 6. zum 7. September 2014 in der Hauptstadt. Holi ist ein aus der Hindu Überlieferung stammendes indisches Frühlingsfest. Dieses wird gemeinsam bunt gefeiert und erobert nun ganz Europa. Am Wochenende gab es das erste Holi Night of Colors mit speziellen fluoreszierenden UV-Licht Farben als Nacht-Event. BerlinImPuls Reporterin Caro war für euch dabei…

von Carolin Weiß

Das war TOP!

Ja, es war schön! Es waren die Farbspielereien, die Atmosphäre am Metaxa Bay und die gut gelaunten Besucher, die diese erste Berliner Holi Night of Colours zu einem unvergesslichen Event gemacht haben. Unter Tropischen Palmen, mit Quarzsand unter den Füßen und direkt am Ufer des Humboldthafens ging es auch garnicht anders, als Urlaubsgefühle aufkommen zu lassen. Besucher aus ganz Deutschland sind angereist um dabei sein zu können. Es gab eine Feuerschow und stündlich einen Countdown der Farbexplosionen. Viele Knicklichter, die leuchtende Lokation und die bunte Masse an tanzenden und singenden Leuten machte die Nacht zum Tag. Highlight: Die UV – Farben waren definitiv besser als die normalen Farbbeutel.

Das war FLOP!

Was die Musik betrifft, steckt die erste Holi Night noch etwas in den Kinderschuhen. Es lief überwiegend sehr chillige Musik was zu Strandgefühl passte, aber nicht so richtig tanzbar war. Die Location war toll, wenn auch etwas kleiner als bei den normalen Holi Events – aber auch hier ist ja noch Luft nach oben :-)

FAZIT

Wenn beim nächsten Mal die Musik besser passt, bin ich wieder dabei. Vielen Dank an alle die da waren – Super Job und nette Leute!

 

 

 

 

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Check it out: Foto-Bloggen!

Fotos sind Momentaufnahmen. Ausdruck des eigenen Blicks auf die Welt. BerlinImPuls stellt euch die Berliner Foto-Bloggerin Elene vor. Sie erzählt, wann sie die schönsten Bilder nicht nur im Kopf, sondern auch in der Kamera hat.

Ein Gastbeitrag von Trixar.

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Musik-Szene-Check: Das ist Hardcore!

Was ist Hardcore für eine Musikszene? Wofür steht die Musik, der Lifestyle, warum ist man Teil dieser Musikbewegung? BerlinImPuls stellt euch Fans, Bands und Konzertveranstalter vor und lüftet das Geheimnis von so manch einem Klischee.

Ein Gastbeitrag vom Medienkompetenzzentrum mezen in Berlin-Pankow.

Teil 1: Das ist Hardcore!

 

Teil 2: Das ist Hardcore auch nicht :-)

 

 

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Street Food in Kreuzberg: Markthalle 9

In Berlin vereinen sich Menschen aus der ganzen Welt. Und mit ihnen kulinarische Highlights aus allen Teilen der Erde. BerlinImPuls hat sich Geschmack geholt – in der Markthalle 9 in Kreuzberg. Ja, ihr werdet Hunger bekommen. Guten Appetit :-)

Ein Gastbeitrag von Eva Luise Hoppe, Paul Meyer und Marta Schmidt Yánez.

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