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Helsinki – ich koooooommme!

BIP-Reporter Benjamin ist von August 2014 bis August 2015 in Helsinki. Er macht dort freiwillig ein Auslandsjahr und geht dort zur Schule. Obwohl er das Abi grade in der Tasche hat. Was er in Finnland erlebt, wie er klar kommt und was er uns alles beibringen kann – das lest Ihr hier bei BerlinImPuls. Dranbleiben!

 

Ach her je, nun ist es so weit. Ich bin tatsächlich in Helsinki angekommen. Die spannendsten 10 Monate haben tatsächlich angefangen.
Die Ankunft war super, muss ich sagen. Der Flug ist planmäßig verlaufen, auch wenn meine Austausch-Organisation ein wenig merkwürdig gebucht hat und ich deswegen statt zwei Stunden fünf gebraucht habe. Aber die Flüge (Tegel – Frankfurt – Helsinki) sind ruhig, ohne Turbulenzen und Stress abgelaufen. Also wirklich super.
Und als ich hier in Helsinki dann gelandet bin, war es erstmal ein wenig verwirrend. Wo ist das Gepäck hin? Ist halt blöd, wenn man sein ganzes Zeug für 10 Monate in einem Koffer hat und der weg kommt. Aber auch den haben wir dann noch bekommen…
Dann raus aus dem Sicherheitsbereich zu meiner Gastfamilie. Die hat schon auf mich gewartet – mich dann aber sofort herzlich begrüßt und freundlich aufgenommen. Mein Papa ist Professor und meine Mama ist Grundschullehrerin; da kann man ja nicht zurückhaltend sein.
Nachdem wir dann eine Weile bis nach Hause gefahren sind, habe ich mich erstmal entpackt und ich habe meiner Gastfamilie mein Gastgeschenk überreicht. Ein „I ❤️ Berlin“-Beutel mit einem Buch über Berlin und zwei Flaschen Berliner Weiße (ganz traditionell in Rosa und Grün). Und genau genau darüber waren sie verwirrt. Bier in Grün? Bier in Rosa? Ist das etwa Kinderbier? Davon waren sie ziemlich verwundert… Habe ihnen daraufhin erklärt, es sei ein spezielles Berliner Bier (Sorry, für mehr Erklärung reichte mein Englisch nicht).
Insgesamt spreche ich momentan noch viel Englisch mit allen. Finnisch ist halt schwer und deswegen nicht sofort zu beherrschen. Und zum Einstand möchte ich deswegen erstmal Englisch reden und dann schnellstmöglich auf Finnisch wechseln… Sollte eigentlich kein Problem sein…
Nach der Berliner Weiße gab es übrigens Abendessen und das war lecker (Lachs mit Reis und Salat). Da haben wir noch einiges an Organisatorischem geklärt. Aber das ist jetzt nicht so wichtig…
Danach habe ich gleich die erste Lektion in Finnisch erhalten. Sauna! Und dazu: vergesst alles, was ihr bisher über Saunen wisst. Deutsche verstehen nichts von Sauna! Warum? Das erkläre ich euch ein anderes Mal! :-)
Für heute ist erstmal Schluss! Hyvää yötä ja moi moi!

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BiP-TV-Gastbeitrag: Engagement im Internetzeitalter

Im Sommer 2011 fand im Medienkompetenzzentrum Pankow ein internationales Workcamp statt. Elf Freiwillige aus acht Ländern kamen nach Berlin, um das Haus zu renovieren und sich mit sozialen Netzwerken zu beschäftigen. Die meisten Teilnehmer/innen (TN) sind auf das Workcamp durch das Internet aufmerksam geworden. Die Organisation und Kommunikation im Vorfeld, in der Nachbereitung und auch während des Camps fand vor allem in Sozialen Netzwerken statt.

Ganz anders organisiert sich die Pfadfindergruppe in Pankow. Hier spielt das Internet bei der Durchführung und Organisation von Projekten kaum eine Rolle. In unserem Beitrag „Engagement im Internetzeitalter“ schauen wir, was Jugendliche motiviert und welche Rolle die Neuen Medien dabei spielen.

Augen auf für unseren BiP-TV-Gastbeitrag vom Medienkompetenzzentrum Pankow!

Bildquelle Artikelbild: Marvin Siefke / pixelio.de