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Geht oder geht garnicht! Wie die Bundeswehr an Jugendliche herantritt…

Studien belegen, dass die Polizei und Bundeswehr beliebte Arbeitgeber für Jugendliche sind. Aber wie ist das eigentlich, wenn über Projekttage indirekt Werbung für den Dienst an der Waffee gemacht wird? BerlinImPuls hinterfragt dieses Thema mal kritisch und freut sich über eure Meinung dazu!

Ein Gastbeitrag von Eva Luise Hoppe, Paul Meyer und Marta Schmidt Yánez.

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Wer abschreibt…wird Minister.

 

Artikelbild: Petra Bork  / pixelio.de

Artikelbild: Petra Bork / pixelio.de

Hach, wäre ich doch noch mal in der 6. Klasse! Da beschränkten sich die Probleme, die einen beschäftigten, noch auf das Umfeld. Heute, wo ich im ersten Jahr der Abiturphase bin, sieht die Welt schon ganz anders aus. Denn obwohl ich weiß, dass ich die Welt nicht groß verändern kann, fühle ich mich unter Druck gesetzt.

Wo soll ich anfangen, sobald ich mein Abitur habe? Soll ich einen Flughafen bauen, eine Oper renovieren, den S-Bahn-Verkehr organisieren oder lieber das Schulsystem überarbeiten? Schon der Gedanke an einige der Pannen kann einen in die Verzweiflung treiben.

Beim Schulsystem ist vermutlich noch am meisten zu retten. Am wichtigsten wäre es, hier bei Entscheidungen mal die zu fragen, die es auch betrifft: Schüler und Lehrer. Wen wundert es denn, dass viele Schüler so unmotiviert sind? Sie wissen genau: Die Rahmenpläne sind teilweise nicht zu schaffen, weil einfach zu viel in zu kurzer Zeit erwartet wird. Das Berliner Abitur ist nicht so viel wert wie ein Bayrisches. Von den Referendaren wird erwartet, dass sie größtenteils Gruppen- bzw. Partnerarbeit machen, obwohl uns Schülern die schon zum Halse raushängt.

Zu all dem kommen dann aber noch sogenannte „Vorbilder“: In der Wirtschaft sieht man, dass die, die den größten Mist bauen, oftmals mit am besten bezahlt werden und unter Politikern findet sich in letzter Zeit öfter mal jemand, dem „aus Versehen“ einige Plagiate in die Doktorarbeit gerutscht sind.,Der aktuellste und für mich als Schülerin empörendste Fall ist wohl die ehemalige Bildungsministerin Annette Schavan. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: Die BILDUNGSministerin hat vermutlich ABGESCHRIEBEN……und uns Schülern gibt man eine 6, wenn wir die Hausaufgaben abschreiben – obwohl wir für gemachte Hausaufgaben nicht mal einen Titel bekommen. Obwohl man bei uns auch nicht immer sicher sein kann, dass wir abgeschrieben und nicht stattdessen zusammen zu dem Ergebnis gekommen sind, da man uns ja kein ausgiebiges Prüfungsverfahren zubilligt.

Andererseits hat man so ein Ziel vor Augen – wenn in der Welt alles perfekt wäre, würde das Leben langweilig sein. Vielleicht würde ich mich sogar etwas nutzlos fühlen 😀

 

Eure BerlinImPulserin Katja

Artikelbild: Petra Bork  / pixelio.de

Behind the tents

Youki – Filmgespräch „Behind the Tents“

 

Tara und Katja haben sich den Film „Behind the Tents“ von Jude Chehab ganz genau angesehen. SIe sprechen mit der jungen Regisseurin und analysieren den Film in ihrer Filmkritik.

Hier könnt ihr euch den Film in voller Länge ansehen:

Eine offene Tür lädt ein

Das Weinmeisterhaus öffnet seine Pforten für neue Gesichter und auch altbekannte.

Denn nicht nur alle Kunst-, Musik- und Tanzprojekte werden vorgestellt, sondern auch unsere Redaktion präsentiert sich zahlreich. Unsere Jugendlichen sind sehr engagiert und sogar an einem redaktionssitzungsfreiem Tag werden Beiträge geschnitten, Fotos gemacht und Blogs geschrieben. Mittlerweile hat sich unser Team aufeinander eingestimmt und die Arbeit miteinander ist für alle um einiges leichter geworden. Und doch steigt die Aufregung und der Stress, denn unser bisher größtes Ziel rückt am Wochenende erheblich näher: unsere erste eigene TV- und Radiosendung. Von uns konzipiert. Von uns produziert. Von uns ausgewertet. Letzteres natürlich erst im Nachhinein. Doch wenn alles gut geht, wird auch dann keine Kritik nötig sein, aber dadrauf sollten wir uns lieber nicht verlassen. Es ist unsere erste gemeinsme Arbeit. 20 Leute müssen gleichzeitig koordiniert und beschäftigt werden, in der Hoffnung jeder gibt mindestens 200%.
Die Ruhe vor dem Sturm ist fast vorbei. In zweierlei Hinsicht.

Rec.Cut.&Play.

BerlinImPulserin Ani

Tatkräftig… Auch am Samstag Morgen!

Über Berlin geht die Sonne auf und langsam finden sich 18 Jugendliche in dem Berliner Kulturgut „Weinmeisterhaus“ ein. Ein Gähnen geht durch die Runde. Dann kommt der innerliche Gong. Es ist 10 Uhr und unser dritter Projekttag beginnt.

Kreativ vor und hinter der Kamera - die Jugendredaktion

Nachdem wir am ersten Tag des Workshops bereits einen fabelhaften Eindruck der durchaus komplizierten Beitrags-produktion eines TV-Berichts bekommen haben, ging es heute Vormittag an die Bearbeitung derer. Bei der Sichtung des Materials amüsierte sich das Team köstlich aufgrund der doch zahlreichen Pannen. Ein Tonmann, der nach zwei guten Anmoderationen feststellte, dass die Moderation stumm nicht allzu gut kommt. Eine Kamerafrau, deren Kamera durch einen Filter leider bis zur Unkenntlichkeit des Bildes getrieben wurde. Oder aber auch eine „Potticasti“-Crew, die sich beim Anhören des Aufgenommenen doch stark wunderte, warum denn kein einziges Tönchen zu hören ist.

Aber natürlich gab es auch viele Erfolgserlebnisse für uns. Die Ergebnisse folgen in den nächsten Tagen.

Bleibt dran!

Rec.Cut.&.Play.


Eure BerlinImPulserin Ani