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Die Alternative der Woche! mit Miike Snow

Verzauberte Tanzschuhe, Klone mit Topfschnitt und eine Kettensägen-OP, bei der blutige Schinkenstreifen fliegen… wenn das nicht schräg ist!

Miike Snow, wohlbemerkt eine Band und kein Sänger, haben nicht nur eine Vorliebe für ausgefallene Musikvideos, bei denen man sich beim ersten Schauen denkt: „Schön! Aber was hat das denn jetzt bitte mit dem Text zu tun?“. Nein, sie bringen auch reichlich Erfahrung im Musikbusiness mit, und das hört man.

Obwohl die zwei Schweden der dreiköpfigen Formation schon als Duo Bloodshy & Avant das uns allseits bekannte „Toxic“ produzierten und mit Stars wie Madonna oder Depeche Mode zusammenarbeiteten, haben sie doch den unverwechselbaren Miike Snow-Sound geschaffen – feiner, harmonischer und extrem tanzbarer Electro Pop mit einer gut dosierten Prise Piano Pop.

Im März dieses Jahres erscheint nun ihre zweite Platte „Happy To You“, von dem ich euch diese Woche die erste Single „Paddling Out“ präsentiere, absolut empfehlenswert!

Miike Snow – Paddling Out from Furlined on Vimeo.

klingt für mich nach… exzessiver Party in einer Großstadt-Metzgerei

würden sich gut verstehen mit… Foster The People, Passion Pit und Miami Horror

am besten zu hören… von der Homeparty bis zur Party im Altersheim, Hauptsache tanzen! (Natürlich ohne Kettensäge)

Tomte Pressefoto

Die Alternative der Woche! mit Thees Uhlmann

Herzlich Willkommen zur allerersten Ausgabe der „Alternative der Woche!“, in der ich euch meine neuesten Favoriten aus der Alternative-Ecke präsentiere. Songs, die mir die ganze Woche im Ohr rumschwirren und nicht im Radio stündlich rauf und runter laufen.
Diese Woche hat es der 2011 erschienene Song von Thees Uhlmann, Sänger der Indie-Rocker von Tomte, bei meinem I-Tunes Wiedergabezähler auf beachtliche 50 Abspielungen gebracht.

In seinem Song besingt der, aus dem kleinen Städtchen Hemmoos stammende, alteingesessene Deutschpoet das Laichverhalten der Lachse. Klingt erstmal merkwürdig? Tja, eigentlich will uns Herr Uhlmann in seinem Song mit dem komplizierten und lehrreichen Titel „Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf“ nicht belehren, sondern von seiner Kindheit und dem Großwerden in den 80er Jahren erzählen. Im Musikvideo werden daher abwechselnd Videos aus seinen Kindertagen und Aufnahmen des nun 37-jährigen Sängers mit seiner Gitarre vor seinem Elternhaus gezeigt.

Mit abgefahrenen Metapher-Schöpfungen wie „Mein Leben fühlt sich an wie gejagte Wale, wie ein Pferdeschädel voller zuckender Aale“  regt Uhlmann nicht nur zum Nachdenken an, sondern sorgt auch bei dem ein oder anderen für ein Schmunzeln.

klingt für mich nach… Picknick am Badesee.

würde sich gut verstehen mit… Tocotronic, den Sternen, Bosse und Casper.

am besten zu hören
… wenn man sich nach einem harten Tag nach guter Laune und einer Erweiterung seiner Kenntnisse über Lachse sehnt.