artikelbildnicolehise

BiP-Radio: Synchronsprecherporträt – Nicole Hise

 

Nicole Hise beim Aufnehmen

Aufnahmebereit?

 

Bevor eine ausländische Produktion, egal ob Serie oder Film, über das deutsche Privatfernsehen flimmern kann, wird in den meisten Fällen eine deutsche Adaption produziert. Obwohl ein großes Team an so einer übersetzten Umsetzung beteilligt ist, sind Synchronsprecher, die Menschen, welche den Originalschauspielern ihre deutschen Stimmen leihen, der größten Publikumsresonanz ausgesetzt.

Die junge Sprecherin Nicole Hise ist erst seit ein paar Jahren im Geschäft und gab BiP-Reporterin Doro einen kurzen Einblick in ihren Werdegang und ihre Erlebnisse hinter dem Mikrofon:

 

Bildquelle: Nicole Hise

Bildschirmfoto 2011-11-22 um 07.48.52

Filmrezension „Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“

So, ich spare mir jetzt mal die übliche Einleitung, in welcher ich ja eh nur erzähle, dass ich im Kino war und mir Film xyz angesehen habe – ich sage euch damit schließlich nichts, was ihr nicht dem Titel entnehmen könntet.

Ich falle also mit der Tür direkt ins Haus: Ja, ich weiß, der Titel des Films klingt wie ein Kinderfilm nach dem Motto „Sophia auf spannender Entdeckungstour im Garten ihres Großvaters“…zumindest musste ICH daran denken, als ich diesen Titel las/hörte.

Aber spätestens als die ersten Maschinengewehre auftauchten und jemand niedergeschlagen wurde, musste ich meine Meinung revidieren.

Im Film geht es um den Journalisten Tim (und seinen Hund Struppi), welcher auf einem Trödelstand ein Modell der Einhorn kauft. Die „Einhorn“ ist ein wunderschönes Schiff, das einst die Weltmeere durchkreuzte und um das sich viele Geschichten ranken. Seltsamerweise scheint Tim nicht der Einzige zu sein, der sich für das Modell interessiert und als er in der Nachbildung der „Einhorn“ einen mysteriösen Hinweis entdeckt, wird ihm auch klar warum.

Es beginnt eine wilde Verfolgungsjagd, bei der es immer wieder zu Fluchten, Schlägereien und Schießereien kommt – selbstverständlich kinderfreundlich: Auch ein Fall aus 6 Metern Höhe führt nicht zu schwerwiegenden Verletzungen oder gar zum Tod.

All das wird unterstützt von humorvollen Kommentaren und ebenso amüsanten Stunts. Wer also nicht unbedingt darauf aus ist, dass Blut fließt, dem kann ich diesen Film durchaus empfehlen.

Soweit zum Inhalt…doch nun möchte ich noch etwas zur „Machart“ des Films sagen: Bei „Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ wurde das Performance-Capture-Verfahren verwendet. Dabei werden Animation und Realität verbunden, indem die Schauspieler beim Drehen der Szenen blaue Anzüge tragen. Ihre Mimik und Gestik wird dann auf die Animationen übertragen – die Figuren bewegen sich also wie echte Menschen, sehen jedoch nicht so aus.

Mir persönlich hat dieses Verfahren sehr gut gefallen – meinen Freunden, die mit mir im Kino waren, erging es ebenso.

Was mir aber nicht so gefallen hat, war der Eintrittspreis. Ich war leider am Wochenende im Kino und habe zudem den Kinofilm noch in 3D gesehen. Dafür war ich dann 11€ los – und ich zahle noch den Schülerpreis, hatte meine 3D-Brille selbst mitgebracht und saß auf den „billigen“ Plätzen.

Außerdem muss ich eingestehen, dass ich von dem 3D-Effekt nicht wirklich etwas gemerkt habe. Meine Freunde dagegen waren total begeistert von dem Wüstensand, der einem entgegenwehte oder irgendwelchen anderen Gegenständen, die den Zuschauern entgegenkamen – zumindest den Zuschauern, die solche Effekte besser wahrnehmen als ich.

Trotzdem hat mir der Film gefallen – nachdem ich mich von dem Kinopreis erholt hatte :P.

 

Kurz im Überblick

Filmstart:                  27.10.2011

Länge:                       110 Minuten

FSK:                           6 Jahre

Trailer:                      http://www.youtube.com/watch?v=fQNfqUAhGWk

Einschätzung:         humorvoll, interessant bis zur letzten Minute, spannend