„Gut, dass meine Eltern nicht hier sind!„ – schönste SängerInnen und schönstes Publikum…

„Mit Vergnügen“ wird 5 – und beschert uns einen vergnüglichen Abend!

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Ein Bericht von den schönsten Reportern Celine und Julia

 

Wenn das Online-Magazin „Mit Vergnügen“ zu seinem 5-jährigen Jubiläum einlädt, kann man sich auf ein kleines Spektakel gefasst machen. Schließlich hat sich die Seite zum fancy Hauptstadtmagazin durch einen bunten Mix an Veranstaltungstipps, stilvollen Ratgebern und humorvollen Kolumnen avanciert.

Bildschirmfoto 2015-05-19 um 11.44.58Fancy war auch der Veranstaltungsname: Die „21 schönsten Sängerinnen und Sänger der Stadt“ sollten der Volksbühne ein wenig Sex-Appeal verleihen. Viel mehr wurde im Vorraus allerdings nicht verraten, sodass man eine visuelle Reizüberflutung durchaus erwarten konnte. Schon beim Eintreffen haben wir festgestellt, dass das Publikum mindestens genauso schön wie die Sänger/innen selbst sein muss. Mindestens die Hälfte aller erspähten Anziehsachen hätten wir auch gerne in unserem Kleiderschrank hängen sehen.
Die Optik stand beim heutigen Abend klar im Vordergrund. Aber auch musikalisch wurde uns allerhand geboten:

Bildschirmfoto 2015-05-19 um 11.42.06Eingeleitet wurde das Konzert von der Einmannband Graham Candy; mit rauchiger Stimme, Gitarre und Bassdrum hat er einen Mordsanfang gemacht. „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani hat berührend fortgesetzt.
Ein weiteres Highlight bildete Judith Holofernes in Kombi mit Bonaparte; zwei Künstler, die sich darüber streiten, wer für die Hässlichkeit der gemeinsamen Kinder verantwortlich ist und ein „Hallo Volk“ zur Begrüßung.
Dann kam Lary. Sexbombe. Mordsstimme. Und ein Lied über Jungs, die keine Männer sind.
Ben Ivory, der gerne mal auf Fashion-Weeks performt, brachte mit DJ-Set Partystimmung in die Bude.
Mit elfengleichen Outfits aber rockiger Stimme sangen Laing („Morgens immer müde“) ihren Song „Ich bin pleite“. Davon könnten wir auch ein Lied singen, wahrscheinlich nur nicht so lässig wie die dreiköpfige Girlband.
Mieze Katz von der Band MIA, „die sogar Dieter Bohlen überlebt hat“ fragt mit großem Lächeln: „Bist du mode?“ und versüßt uns mit einem spontanen Gruppenselfie die Pause.
Danach ging es weiter mit einem herzergreifenden Stück über einen Fleck: „Schwamm drüber; mit Seife geht das vielleicht“: Balbinas Auftritt in einem Traum von weiß.

Zu erwähnen ist die Band Gong Gang und der Berliner Kneipenchor, die alle oder die meisten musikalisch sehr kompetent und mit sichtlich großem Spaß Bildschirmfoto 2015-05-19 um 11.41.33begleitet haben.

Elif überbrückte technische Komplikationen mit einem schmutzigen Witz und ist dann doch ganz froh darüber, dass (ihre) Eltern nicht da sind, nachdem der ehemalige Viva-Moderator mit dem nächsten dreckigen Joke kommt: „Was sagt der Junkie, wenn man bei ihm klopft? Heroiiiin?!“
Zur musikalischen Abwechslung zum restlichen Konzert kam nun die metall- angehauchte Band Milliarde. „Alles muss[te] brennen“ und ein politisches Statement war auch drin denn „Politiker schaffen es einfach nicht, ihre Ideen gescheit zu verkaufen.
Ähnliches von Rap- und Techno-Band Romano, die uns von „Scheiß Banken“ ein Liedchen singen konnten.
Aber Miss Platinum wischte alle Sorgen weg denn sie hat „99 Probleme aber keins mit ihrem Mann“.
Ein italienischer Schlager, gesungen von Franceso Wilkings, krönte das musikalische Miteinander, mit vielen Luftballons und einem äpfel-verteilenden Bonaparte im Publikum.

 

 

Bis zur Aftershowparty sind wir jedoch nicht geblieben, obwohl Elif uns auf dem Flur „Morgen Arbeiten? Würd’ ich schwänzen!“ zurief und wir fast mit Wilson Gonzales Ochsenknecht zusammengestoßen wären, der zum Gästelisten-Eingang mit Gipsbein humpelte. Alles in einem war es ein sehr gelungener Abend. Vielleicht ein bisschen deutschlastig, aber eins muss man den Sängern lassen – schön waren sie allesamt! Und wir haben viele neue und interessante Künstler kennengelernt. Und wer weiß, vielleicht wird beim 10-jährigen Jubiläum eine trällernde Heidi Klum auf der Bühne stehen?

http://mitvergnuegen.com/

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