Filmrezension „Rubinrot“

 

Titel: Rubinrot

Länge: 122 Minuten

Filmstart: 14.3.2013

Empfehlung: 5/5 Fernsehtürme

KreaTiefität: 5/5 Fernsehtürme

 

 

Schon 2009 erschien Rubinrot als erster Teil einer Trilogie – und nun wurde er endlich verfilmt!

Ich selbst bin ein großer Fan der Reihe „Liebe geht durch alle Zeiten“, die sich aus den Teilen „Rubinrot“, „Saphirblau“ und „Smaragdgrün“ zusammensetzt. Doch für die, die die Bücher nicht gelesen haben, möchte ich die Story kurz zusammenfassen:

Die 16-jährige Gwendolyn Shepherd wächst in einer etwas sonderbaren Familie auf. Denn in ihrer Familie wird ein Gen vererbt, das dafür sorgt, dass der Träger dieses Gens in der Zeit reisen kann. Eigentlich war ihre Cousine Charlotte die „Auserwählte“ und wurde schon ihr ganzes Leben auf den Zeitpunkt vorbereitet, an dem sie zum ersten Mal in der Zeit springen würde. Das umfasste nicht nur das Lernen verschiedener Sprachen und der Verhaltensweisen in der Vergangenheit, sondern auch Fechten, Krav Maga und Gavotte tanzen. Doch dann stellt sich heraus, dass Gwendolyn die Genträgerin ist. Gwendolyn, die als ganz normales Mädchen aufgewachsen ist und somit völlig unvorbereitet an einer nicht ganz ungefährlichen Mission teilnehmen soll, die sich immer mehr verkompliziert.

Auf ihren Zeitreisen wird sie von dem arroganten, aber teuflisch gutaussehenden Gideon de Villiers begleitet, der ebenfalls in der Zeit reisen kann. Zwischen diesen beiden liegen Welten (Gideon wuchs wie Charlotte auf), weshalb es nicht verwunderlich ist, dass es zu einigen Reibereien kommt.

Es ist immer etwas schwerer, einen Film über eine Story zu drehen, zu der schon ein Buch erschienen ist – die Bücher haben meist eine große Fangemeinde, die ihre gefeierte Story so genau und überzeugend umgesetzt haben will wie möglich, die sich die Personen in Gedanken schon vorgestellt hat und die Kulisse vor Augen hat. Doch wie es bei Büchern nun mal so ist, können die Vorstellungen dort ziemlich weit auseinander gehen.

Meine Vorstellung der Charaktere wurde jedenfalls gut getroffen. Gwendolyn ist einfach liebenswert, ihre Cousine Charlotte ist genauso eingebildet, wie ich sie mir ausgemalt habe und in Gideon habe ich mich natürlich auf der Stelle verliebt…

Beim Film „Rubinrot“ findet man einige Veränderungen und Neuerungen, andere Sachen wurden weggelassen. Ich finde allerdings, dass das der Story nicht geschadet hat. Sie ist genauso spannend und lustig wie im Buch.

Wenn man vom Film eine exakte Verbildlichung des Buches erwartet hat, findet man sicherlich einige Kritikpunkte (vor allem beim Ende wurde etwas dazu erfunden), aber als eigenständiger Film betrachtet, war er echt klasse.

Ich werde ihn mir jedenfalls demnächst ein zweites Mal ansehen!

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Quelle Artikelbild: Facebookseite von Rubinrot

 

 

Schreib einen Kommentar