Filmcheck: Divergent – DIE BESTIMMUNG

Jeder Sechzehnjährige muss sich entscheiden, ob er bei der Fraktion bleiben will, zu der seine Familie gehört. Oder ob er wechseln will. Keine leichte Entscheidung…

Von Katja

 

Divergent ist die Verfilmung des Science-Fiction-Romans „Divergent” bzw. „Die Bestimmung“, wie es bei uns im Deutschen heißt, von Veronica Roth.

Der Film spielt in einer Gesellschaft, die sich in 5 verschiedene Lebensformen, in 5 Fraktionen, geteilt hat. Jede von ihnen hält eine andere Eigenschaft für den entscheidenden Makel, der für alles Böse in der Welt verantwortlich ist. Es gibt die Amite, die Ken, die Candor, die Altruan und die Ferox. Die Amite halten Aggression für diesen Makel und stehen daher für Freundschaft und Friedfertigkeit. Die Ken schätzen Wissen und die Candor Freimütigkeit, da sie Doppelzüngigkeit verdammen, während die Altruan Selbstlosigkeit und die Ferox Mut und Tapferkeit für das Wichtigste im Leben halten.

Der Eignungstest

Der Eignungstest
(Foto: Facebookseite Divergent – Die Bestimmung)

Jeder Sechzehnjährige muss sich entscheiden, ob er bei der Fraktion bleiben will, zu der seine Familie gehört, oder ob er zu einer anderen Fraktion wechseln und getreu dem Motto „Fraktion vor Blut“ seine Familie hinter sich lassen möchte. Zuvor findet jedoch ein Eignungstest statt, der den Jugendlichen Aufschluss über ihre Bestimmung geben soll.

Zwischen Tris und Four knistert es.

Zwischen Tris und Four knistert es. (Foto: Facebookseite Divergent – Die Bestimmung)

 

 

In dieser Entscheidungsphase befindet sich auch Beatrice Prior, eine Altruan. Ihr Testergebnis ist jedoch nicht eindeutig, sie ist eine Unbestimmte und für mehrere Fraktionen geeignet. Damit stellt sie eine Gefahr für das Fraktionssystem dar und muss um ihr Leben fürchten, weshalb sie ihre verschiedenen Begabungen verbergen muss. Beatrice entschließt sich, zu den Ferox zu wechseln und gerät damit in das Zentrum eines Konflikts, der die Welt, so wie sie sie kennt, zu zerstören droht. Allerdings bekommt sie Unterstützung: Four, ein Ferox, hilft ihr nicht nur bei der Ausbildung zu einer Ferox, sondern sorgt auch für eine gehörige Portion Romantik.

Um ihren Mut zu beweisen, springen Ferox aus fahrenden Zügen.

Um ihren Mut zu beweisen, springen Ferox aus fahrenden Zügen. (Foto: Facebookseite Divergent – Die Bestimmung)

Am 1.April war die Deutschlandpremiere von Divergent, bei der ich die Gelegenheit bekam, den Film schon vor dem offiziellen Kinostart zu sehen. Ich werde mir den Film aber auf jeden Fall erneut ansehen, denn es lohnt sich: Zwar musste gegenüber dem Roman einiges gekürzt werden, die Spannung kam aber nicht zu kurz. Beatrice, bei den Ferox nur Tris genannt, ist eine sehr sympathische Hauptfigur und man erhält einen guten Einblick in ihre Welt, fiebert mit, wenn sie sich den harten Herausforderungen während der Ausbildung zu einer Ferox stellt und verliebt sich wie sie in ihren Ausbilder Four, der lange Zeit ein ziemliches Rätsel darstellt.

Für alle unter euch, die das Buch gelesen haben: Beim Ende gab es einige Änderungen, die dem Film aber noch mehr Spannung verleihen. Die Nebenpersonen kamen leider etwas kurz, besonders die Beziehung zwischen Tris und Al war kaum vorhanden. Manche aus dem Buch bekannte Charaktere wurden auch komplett weggelassen. Damit konzentriert sich der Film vorwiegend auf Tris und Four, sowie die Entwicklung des Konfliktes, kann dort jedoch mit jeder Menge Spannung und einem tollen Soundtrack aufwarten. Ich kann den Gang ins Kino jedenfalls nur empfehlen!

Titel: Divergent
Länge: 139 Minuten
Filmstart: 10.4.2013

 

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