Unser Selbsttest – Ein Tag als Blattfresser, wenn man eigentlich Tiertöter ist

 

Foto: BerlinImPuls

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Für alle die, die Überschrift nicht verstanden haben – Ich, Patricia Neumann, die eigentlich aus einer Fleischerfamilie kommt, habe einen Tag lang Vegan gegessen. Und ich habe es überlebt!

Das Frühstück war ja noch sehr lecker. Haferbrei mit Hafermilch und Erdbeeren. Ein übliches Frühsück bei mir, wenn ich nicht grade Bacon mit Rührei esse, was auch sehr selten passiert.

Danach wird es schon etwas schwieriger. Wenn man nämlich  kurz nach einer Gemüsepfanne mit Tofu, die absolut eklig war (und ja ich kann kochen!), alle neben dir beim Public Viewing ein Steak oder Fleischsalat in der Hand haben, ist das ziemlich scheiße. Als dann mitten im Fußballspiel des Jahres alle Chips essen und die dann auch noch auf mein T-Shirt verschüttet haben, war dann meine Laune endgültig vorbei. Ich stand nämlich mit meinen Reiswaffeln mit Schnittlauchblüten direkt in der Mitte.

Die Kirsche auf meinen veganen Eisbecher, war, als ich nach Hause kam und meine Mutter mit ihrem Freund schön auf dem Sofa saßen, mit ner Pizza Salami auf dem Schoß, die in der ganzen Wohnung roch. Meine Mutter sagte in diesem Moment (ich zitiere): „Du kannst ja den Salat essen!“. Um den Tag schnell zu beenden, bin ich dann auch schnell ins Bett gegangen.

Hubble2008 / pixelio.de

Hubble2008 / pixelio.de

Mein nächster Tag nach diesem Essens-Schock bestand dann aus Fleisch zum Frühstück, Fleisch zum Mittagessen und Fleisch zum Abendbrot. Im Endeffekt war das einzigst Positive, meine entdeckte Liebe zu Reiswaffeln mit Pflanzenmagarine und Zwiebelblüten. Außerdem hab ich nachgezählt und ca. 3 Euro mehr ausgegeben als an einen ganz normalen, unveganen Tag.

Habt ihr eine andere Erfahrung zum Thema veganes Essen gemacht? Dann schreibt sie uns doch bitte :)

Eure Patricia

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