Kolumne:“Das ist das Ende–Vorbereitungen auf den Weltuntergang” –Teil 13: Der Weltuntergang 2012…und was mache ich bei Vulkanausbrüchen?

 

In ein paar Tagen ist es schon soweit – dann wird sich zeigen, ob die Weltuntergangspropheten Recht hatten oder ob wir stattdessen noch ein bisschen Aufschub bekommen, bis es dann zum nächsten todsicheren Weltuntergang kommt.

Was auch immer passiert, es schadet nicht, auf alles vorbereitet zu sein. Mittlerweile wissen wir, was man bei Tsunamis, Hurrikans und Erdbeben macht – doch was ist, wenn es feurig wird? Wenn sich die Erde öffnet und dem Winter etwas einheizen will? Kurz: Was macht man, wenn ein Vulkan ausbricht?

Für einen Vulkanausbruch sind die Vorgehensweisen ziemlich einfach: Wenn man rechtzeitig erfährt, dass er ausbricht, dann flieht man möglichst schnell möglichst weit weg. Erfährt man es nicht mehr rechtzeitig, kann man sich die Puste sparen und stehen bleiben.

Man unterscheidet zwischen effusiven und explosiven Vulkanausbrüchen, wobei sich letzterer nicht nur fieser anhört. Bei einem effusiven Vulkanausbruch ist die Lava dünnflüssiger und tritt eher „gemächlich“ an die Oberfläche. Ein explosiver Vulkanausbruch dagegen macht seinem Namen alle Ehre: Die Lava ist zähflüssig und enthält viel Gas, das aber aufgrund eben dieser Zähflüssigkeit nur schwer entweichen kann. Dadurch entlastet sich der vorhandene Druck wie bei einer Sektflasche. Nur eben nicht mit einem „Plopp“ sondern mit einem „Bumm“.

Falls ihr das Pech habt, zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort zu sein, könnt ihr aber noch Glück im Unglück haben: Denn eine solche Druckentlastung zerreißt die Lava in Fragmente und aus dem Vulkan kann eine Mischung aus Gestein, heißer Asche und eben jenen Gasen schießen. Wenn diese Mischung schwerer als Luft ist, bleibt sie am Boden und wandert den Berg hinab. Dieser „Pyroklastische Strom“ hat im Inneren eine Temperatur von angenehmen 300-800°C und kann locker eine Geschwindigkeit von 400km/h erreichen.  Auf ein Wettrennen würde ich es also nicht unbedingt anlegen.

Wenn ihr aber doch entkommen seid (vielleicht war es ja ein freundlicher Vulkan?), macht euch auf das Dessert gefasst: Vulkanausbrüche können zu Tsunamis führen.

Ihr merkt also: Ausruhen ist nicht. Wenn ein Weltuntergang eins zu bieten hat, dann Action. Wie viel man davon mitbekommt, ist dann eine andere Sache. Aber vielleicht möchtet ihr euch schon mal ein bisschen auf den Weltuntergang einstimmen? Dann kann ich euch „Pompeji – der letzte Tag“ wärmstens empfehlen. Oder wollt ihr noch mehr über Vulkane wissen? Dann lest hier mehr.

 

Eure BerlinImPulserin Katja

 

Artikelbild: Mathias Klingner  / pixelio.de

 

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