Kolumne: “Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang” – Teil 4: Unser Sonnensystem und die Milchstraße

Schön, hier wäre also unser nächster Teil der Weltuntergangskolumne. Ihr erinnert euch bestimmt, dass ich in meinem ersten Artikel dazu über die drei verschiedenen Kalender der Maya berichtet habe. Angeblich gibt es aber noch andere Faktoren, die auf einen Weltuntergang hinweisen bzw. ihn verursachen – das soll jetzt in keinster Weise pessimistisch klingen …

Einigen von euch ist bestimmt bekannt, dass am 21.12. der Winter beginnt, zumindest kalendarisch gesehen. Dieses Ereignis nennt man die Wintersonnenwende. „Sonnenwende“ daher, weil an diesem Tag die Sonne ihren niedrigsten Stand erreicht und danach wieder höher steigt, sozusagen „wendet“, womit die Tage danach wieder länger werden. Mit anderen Worten: Falls die Welt am 21.12.2012, entgegen meiner Erwartungen und somit überraschenderweise doch untergeht, kann euch zumindest eines trösten: Der Tag ist kurz – der kürzeste Tag des Jahres, um genau zu ein.

Aber an dieser Wintersonnenwende allein kann es ja nicht liegen, sonst wäre der Weltuntergang schon längst zum lästigen Alltag geworden, da Sonnenwenden schließlich (Ja, es gibt auch eine Sommersonnenwende!) zweimal im Jahr und schon seit Ewigkeiten stattfinden.

Euch allen ist sicherlich bekannt, dass die Erde ständig in Bewegung ist, was dafür sorgt, dass wir Tag und Nacht haben sowie die verschiedenen Jahreszeiten. Jedoch bewegt sich auch die Sonne – und die „an ihr hängenden Planeten“ werden dabei mitgenommen. Ebenfalls bekannt ist, dass die Sonne ein Stern ist, welcher sich zusammen mit Milliarden von anderen Sternen in der Milchstraße befindet (Wehe, einer denkt jetzt an Milky Way). Nun werdet ihr euch möglicherweise fragen, WO sie sich denn hinbewegt. Auch die Sonne hat einen Punkt, um den sie sich dreht – das Zentrum der Milchstraße. Allerdings bleibt sie dabei nicht auf einer „glatten“ Bahn, sondern führt eher eine Wellenbewegung aus, welche sie mal über die Ebene der Milchstraße führt und mal darunter. Im Internet habe ich diese hilfreiche Grafik gefunden, die das mal etwas verdeutlicht:

Wie ihr seht, steht an der mittleren Abbildung „2012“ dran. Und nun kommt der Aha-Effekt: Wenn unser Sonnensystem sich immer rauf und runter bewegt, ist es logisch, dass wir dabei die Ebene der Milchstraße auch mal schneiden müssen. Angeblich soll dies 2012 der Fall sein und verheerende Wirkungen nach sich ziehen. Was mit „verheerend“ gemeint ist, kann sich ja jeder selbst (aus-) denken, es werden vermutlich jedoch nicht nur ausgefallene S-Bahnen und verspätete Busse sein.

An dieser so einfach klingenden Katastrophe gibt es jedoch einen Haken. Anscheinend haben Esoteriker und Wissenschaftler verschiedene Quellen. Ich will euch ja nicht den Spaß verderben, muss aber trotzdem mal darauf aufmerksam machen, dass unsere Erde die Ebene der Milchstraße erst vor 1,5 Millionen Jahren gekreuzt hat und sie auch nur alle 30 bis 40 Millionen Jahre kreuzt. Und das zu erleben wird wohl eher schwer sein. Ich für meinen Teil bezweifel, dass es überhaupt irgendwelche katastrophenartigen Auswirkungen haben wird, wenn dann die Ebene der Milchstraße doch mal von uns gekreuzt wird – denn wer sich um mehrere Millionen Jahre verrechnet, wird sich garantiert auch bei von ihm vorausgesagten Auswirkungen vertan haben…

Genug für heute. Bis zum nächsten Teil von „Das ist das Ende – Vorbereitungen auf den Weltuntergang“

Eure BerlinImPulserin Katja

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