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Kinokritik: Russendisko = Deutsches Kaffeekränzchen?

 

 

Titel: Russendisko (D 2012)

Länge: 100 Minuten

Filmstart: 29.03.2012

Ich ging mit wenig Erwartungen ins Kino, in der Hoffnung einen weiteren schönen Schweighöferfilm zu sehen. Doch es war leider enttäuschend. Wladimir kommt mit seinen zwei Kumpanen aus Russland nach Deutschland, um dort ein besseres Leben führen zu können. Zwischen Gefühlschaos, Heimweh und viel russischer Musik wirkt das ganze doch ziemlich getürkt.

Wenn ein Haus aussieht wie angemalt, wenn Russen perfektes Deutsch sprechen und gleichzeitig perfektes Russisch, dann haut irgendwas nicht hin. Für mich war der Film nicht authentisch. Mit heutigen Mitteln muss es doch möglich sein, so etwas nicht zu produzieren.

Was allerdings überzeugend und authentisch war, war der Soundtrack, er gibt dem Film auch wenn er keine Spannungskurve hat, wenigstens einen gewissen Unterhaltungswert. Auch einige Witzelein, die ein Schmunzeln hervorzaubern können, gab es.

Aber im Endeffekt muss ich sagen, der Film ist wohl eher etwas für die, die die Zeit miterlebt haben, die die Lieder kennen und sich damit identifizieren können. Dies aber steht wohl wieder im Konflikt dazu, dass es für Jugendliche gemacht wurde. Irgendwas ist hier verdammt schief gelaufen.

Der Trailer:

 

Empfehlung: 2/5 Fernsehtürmen

Kreativität: 2/5 Fernsehtürmen

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Für euch war im Kino: BiP-Reporterin Ani

 

Wenn das Herz brennt, ist niemandem mehr zu helfen.

Und, wie läuft´s so in der Liebe?

Wenn das Herz brennt, ist niemandem mehr zu helfen.

Ein ganz normaler Tag, mehr oder weniger. Ich komme nach Hause. Pack die Tasche neben mein Bett, hol mir was zu essen und schalte den PC einBling!

    • „Hi“
  • „Hey“
    • „Na wie geht’s so?“
  • „Ganz gut“
    • „Dir so?“
  • „Passt schon“
    • „Und wie läufts so in der Liebe?“

 

Wie läuft ES in der Liebe?

Ja, wie kann es denn in der Liebe schon laufen? Mein Herz läuft doch nicht auf einmal vor mir weg. Das wäre ja doof, so ohne Herz dazustehen. Und wie kann es denn laufen, mal abgesehen vom Herz. Es läuft gut, heißt dass jetzt ich Liebe jemanden und er mich auch, oder heißt das nur, dass jemand mich liebt?

Ich finde das ganze sehr verwirrend. Wieso kann man nicht einfach fragen, ob man verliebt ist, oder einen Freund hat? Aber das ist auch wieder zu uneindeutig. Eigentlich muss man einen kompletten Lebenslauf der Gefühle schreiben, um nachvollziehen zu können, wie „es läuft“.

Und wenn man sich dann doch durchgerungen hat, kurz und knapp zu antworten, weil alles andere einfach viel zu anstrengend ist, dann sagt man halt:

  • „Nichts“ – oder – „Sehr gut“ – oder – „Geht so“

Und dann kommen schon die nächsten Fragen, worauf man auch keine Lust hat.

Also was ist zu tun?

Wenn der Fragende ein Junge ist:

„Ja, ich bin soooooo unglücklich verliebt. :`(“

[weinen schreckt die Jungs ab, hoffentlich + kein Geärgere mehr, weil man ja verletzlich ist]

Wenn die Fragende ein Mädchen ist:

„Wo ist die Schokolade und wie sieht es denn bei dir in der Liebe aus?“

[Wieso? Weil die meisten Mädels ihre beste Freundin fragen, weil sie dir unbedingt selbst was erzählen will oder aber weil ihr todlangweilig ist, dann musst du dir unbedingt eine schöne Geschichte ausdenken, um sie aufzumuntern!]

Und im äußersten Notfall:

PC ausschalten. Uuuups abgestürzt :-)

 

Wurdet Ihr schon mal gefragt „Und, wie läufts so in der Liebe? Und was sind oder wären eure Antworten?

Eure BerlinImPulserin

Ani

 

Eine offene Tür lädt ein

Das Weinmeisterhaus öffnet seine Pforten für neue Gesichter und auch altbekannte.

Denn nicht nur alle Kunst-, Musik- und Tanzprojekte werden vorgestellt, sondern auch unsere Redaktion präsentiert sich zahlreich. Unsere Jugendlichen sind sehr engagiert und sogar an einem redaktionssitzungsfreiem Tag werden Beiträge geschnitten, Fotos gemacht und Blogs geschrieben. Mittlerweile hat sich unser Team aufeinander eingestimmt und die Arbeit miteinander ist für alle um einiges leichter geworden. Und doch steigt die Aufregung und der Stress, denn unser bisher größtes Ziel rückt am Wochenende erheblich näher: unsere erste eigene TV- und Radiosendung. Von uns konzipiert. Von uns produziert. Von uns ausgewertet. Letzteres natürlich erst im Nachhinein. Doch wenn alles gut geht, wird auch dann keine Kritik nötig sein, aber dadrauf sollten wir uns lieber nicht verlassen. Es ist unsere erste gemeinsme Arbeit. 20 Leute müssen gleichzeitig koordiniert und beschäftigt werden, in der Hoffnung jeder gibt mindestens 200%.
Die Ruhe vor dem Sturm ist fast vorbei. In zweierlei Hinsicht.

Rec.Cut.&Play.

BerlinImPulserin Ani