Bildquelle: Norbert Roemers  / pixelio.de

Was es heißt, die große “Schwester“ zu sein!

 

Für die einen ist es unvorstellbar, für die anderen das Normalste auf der Welt: Aufwachsen mit Geschwistern und Verantwortung übernehmen. Was aber, wenn die Verantwortung immer größer wird und man statt der großen Schwester so etwas wie eine Mutter der eigenen Geschwister wird? BerlinImPuls-Redakteurin Felia weiß, was das bedeutet…

Bildquelle: Heike Berse  / pixelio.de

Bildquelle: Heike Berse / pixelio.de

Ich war 13, als mein zweiter Bruder geboren wurde. Es war eine Hausgeburt, meine große Schwester half dabei. Ich hingegen schlief seelenruhig in meinem Zimmer – direkt oben drüber. Heute ist das anders. Heute wache ich gleich auf, wenn er schlecht träumt. Die Geburt meines Bruders ist wohl rückblickend eines dieser Ereignisse, welches mein Leben für immer verändert hat. Damals war mir noch nicht klar, welche Rolle ich später spielen würde. Ich habe nicht darüber nachgedacht. Ich fand es am Anfang ganz normal, für meinen Bruder da zu sein, mich um ihn zu kümmern. Schließlich kannte ich das von meiner Schwester bei mir. Aber heute frage ich mich schon: Wo hört Geschwisterfürsorge auf und wo fängt Mutter sein an? Ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Und außerdem: Gibt es etwas, was man nicht für geliebte Menschen macht?

Meine Mutter ist keine typische Mutter, wie man sie kennt. Sie liebt uns Kinder von ganzem Herzen. Sie ist aber keine Übermutter, sie hat uns als selbständige Kinder aufgezogen. Sie hatte keine einfache Kindheit, das macht sich heute noch bemerkbar. Besonders hasst sie typische Merkmale einer „perfekten“ Familie, wie zum Beispiel um Punkt 12 Uhr Mittagessen. An sich ist das ja nichts schlimmes, aber es ist auch nicht immer sehr leicht mit ihr. Sie ist für mich eher so etwas wie eine Freundin als eine Mutter und mit den Jahren ist sie nicht mehr so stark und belastbar, wie sie es einst war. Ich unterstütze sie in vielen Dingen und versuche, ihr die eine oder andere Last abzunehmen.

Geschwister halten zusammen – egal, was kommen mag

Als Teenie-Mutter ist man nicht unbedingt reif für ein Kind. Das ist die Meinung der meisten. Ich denke, viele wachsen in diese Rolle erst herein. Ähnlich war es wohl auch mit mir. Kaum war mein kleiner Bruder auf der Welt, sind wir aus privaten Gründen in einer Nacht und Nebel – Aktion (mal wieder) umgezogen. Und das ohne den Erzeuger meines Bruders. Meine Schwester wohnte schon alleine in der Hauptstadt. Also habe ich mit meiner Mutter und meinen beiden kleineren Brüdern zusammen wieder einmal neu angefangen und Fuß gefasst. Neuer Ort, neue Schule, neue Leute. Das bedeutete, jeder packt mit an und hilft, wo es geht. Wie in jeder normalen Familie eben auch. Aber was bedeutet normal? Für mich bedeutet dies, mein Leben und meine Familie so zu nehmen, wie ich sie kenne. Und dazu gehört eben auch, dass Geschwister zusammenhalten – ganz egal, was kommen mag.

Von heute auf morgen wurde meine Rolle auf den Kopf gestellt

Bildquelle: Dieter Schütz  / pixelio.de

Bildquelle: Dieter Schütz / pixelio.de

In den Jahren nach dem Umzug habe ich mich sehr viel um meinen Bruder gekümmert. Ich habe ihm die Windeln gewechselt, ihn gefüttert, mit ihm gespielt, mich mit ihm beschäftigt, ihn getröstet, wenn es nötig war. Und nebenbei war ich dann auch noch ein Teenager, der zur Schule ging, ein schmutziges  Zimmer hatte, der spät ins Bett gegangen ist und auch gern mal online war. Und doch war bei mir einiges anders. Meine Mutter musste für eine Weile ins Krankenhaus, mein Vater hatte nicht genug Platz in seiner 1-Zimmer Wohnung. Und das Jugendamt wollte meiner Schwester nicht drei Kinder aufbürden. Also bin ich mit meinen beiden kleinen Brüdern an einem Sonntag in ein Betreutes Wohnen gekommen. Rückblickend gesehen, war das eine „gute“ Erfahrung für mich – aber damals war es schwer und alles andere, als erleichternd oder schön, denn im Betreuten Wohnen wurde meine Rolle total auf den Kopf gestellt – und das nicht gerade sanft.

Erwachsene treffen auch nicht immer die richtige Entscheidung

Ich war es  gewohnt, für meinen ganz kleinen Bruder zu sorgen. Er war doch noch so klein und auf mich angewiesen. Doch dort wurde er mir von einen auf den anderen Tag regelrecht entzogen. Zu schnell. Man wollte mich abrupt in die Rolle der Schwester zwängen und mich von dem stellvertretendem Mutter-sein entlasten. Dafür dachten sich die fünf Betreuer, die für unsere WG zuständig waren, verschiedene „Maßnahmen“ aus. Mein Bruder schlief bei den Betreuern, damit ich nachts keine Flasche geben musste, er saß beim Essen am anderen Ende des Tisches, damit ich nicht auf die Idee käme, ihn zu füttern oder ihn mit dem Latz sauber zu machen. Das war für mich alles überhaupt nicht nachvollziehbar. Erwachsene treffen einfach nicht immer die richtige Entscheidung! Man kann doch kein kleines Baby ohne Mutter in eine fremde Umgebung mit lauter neuen Gesichtern schicken und dann auch noch die Bezugsperson so wechseln! Ein Baby kann seine Gefühle nicht in die Welt schreien. Es ist auf sein Umfeld angewiesen und vertraut auch darauf. Vertraut auf seine Bezugsperson. Doch Erwachsene haben nun mal das Sagen, sie wissen oft besser, was „gut“ ist. Ich war und bin zwar kein Psychologe, aber ich kenne meinen Bruder. Ob es nun sein Ritual beim Schlafen gehen ist oder was sein Weinen bedeutet – ich wusste das einfach und musste nun regelrecht ertragen, wie sich fremde Menschen um ihn kümmerten, obwohl ich in der Nähe war. Heute denke ich: Es ist nicht gerade die Aufgabe des Jugendamtes zu GUCKEN, was das Beste für Kinder ist. Ich hätte mir gewünscht, sie hätten es durch WORTE versucht. Ich war erst 13 und nichts anderes gewöhnt, als Verantwortung zu übernehmen und eine tiefe Bindung zu meinem kleinen Bruder zu haben. Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso es für ein kleines Baby in einer Zeit, wo gerade ein fester Halt im Leben so wichtig ist, besser sein sollte, alle paar Stunden von einer fremden Person betreut zu werden als von der eigenen Schwester. Diese „Maßnahme“ wurde mir nie erklärt – darüber haben die Betreuer mit mir nicht gesprochen. Das sie mich aus pädagogischen Gründen in eine andere Rolle drängen wollten, kann ich heute nur erahnen – damals war es einfach nur schmerzhaft.

Mit den vielen Regeln haben sie mir das bisschen Freizeit schon wieder genommen

Bildquelle: Norbert Roemers  / pixelio.de

Bildquelle: Norbert Roemers / pixelio.de

Die Zeit im Betreuten Wohnen war für mich generell ein totales Neuland – und ehrlich gesagt auch eine heftige Herausforderung. Auch wenn ich erst 13 Jahre alt war: Ich war selbstverantwortlich, selbstständig und es nicht gewohnt, klare Regeln befolgen zu müssen. Nach „Hause“ zu kommen, gemeinsam zu essen, am Tisch mit den anderen Kindern Schulaufgaben zu machen, kurz Freizeit zu haben. Im Endeffekt wurde mir das bisschen Freiheit mit diesen vielen Regeln schon wieder genommen. Und Vertrauen konnte ich auch nicht aufbauen, denn es folgten weitere Überraschungen. Die Betreuer entschieden, meinen Bruder zu einer Tagesmutter zu geben. Noch eine fremde Person für so ein junges Wesen. Noch heute frage ich mich nach einem Sinn für das Ganze. Mal davon abgesehen, wie ich mich damals gefühlt habe. Ich war total hilflos, meine Aufgabe, mein Lebensinhalt wurde mir genommen und durch ein paar Regeln ersetzt, die nicht mal auf mich abgestimmt waren. Man konnte mich einfach nicht mit gleichaltrigen Teenies in eine Schublade stecken. Ich war doch viel reifer und war mehr Verantwortung gewohnt! Und das war mir sehr wohl bewusst.

Es schien völlig egal, das ich daneben stand

Und das Vertrauen wurde ein zweites Mal gebrochen. Meine liebste Betreuerin aus dem Betreuten Wohnen kam auf die tolle Idee, im Sekretariat meiner Schule, welches voll von Lehren und Schülern war, meiner Direktorin zu erklären, dass ich jetzt in ihrer Einrichtung leben würde. Es schien ihr völlig egal, das ich daneben stand und es mir mehr als unangenehm und peinlich war. Es war grauenhaft. Ausgerechnet die, die sonst nichts von mir wussten würden Freude daran haben, weiterzutratschen, was sie mitbekommen hatten. Ich lege eigentlich nicht viel Wert auf die Meinung fremder Leute, aber die Gesichter zu sehen, zu erahnen wie sie über mein Leben und mich urteilten, ohne auch nur einen meiner Wege gegangen zu sein, ohne auch nur einen einzelnen Tag von mir erlebt zu haben – wer würde dabei keine negativen Empfindungen verspüren?

Mittlerweile bin ich 18 Jahre alt und mein Bruder ist 5. Ich habe einen wunderbaren Freund, habe mein Fachabitur mit 2,2 bestanden. Ich wohne bei meiner Mutter mit meinem kleinen Bruder. Wir stehen uns immer noch nah und das wird sich auch nicht ändern. Ich weiß, dass es auch Nachteile hat: Es beansprucht meine Zeit. Aber es ist auch toll. Mein kleiner Bruder ist mir sehr ähnlich. Außerdem sind Kinder wunderbar. Sie haben Fähigkeiten, von denen sich die meisten Erwachsenen eine Scheibe abschneiden sollten. Kinder verurteilen Menschen nicht. Die meisten Erwachsenen beurteilen die Fehler anderer wie Staatsanwälte und die eigenen wie Verteidiger!

Was es bedeutet, eine große Schwester zu sein? Jeder muss irgendwann Verantwortung übernehmen, so viel steht fest! Manche von uns können vielleicht nur länger Kind sein als andere. Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern darum, mit schlechtem Blatt gut zu spielen! Kaum einer weiß von all dem Kram, den ich gesehen habe, dem Zeug, das ich erlebt habe. Ich weiß, dass meine Vergangenheit mich geprägt und zu dem gemacht hat, was ich heute bin. Ich wünsche mir keinesfalls eine andere Vergangenheit.

 

Nichts ist leichter, als den Übeltäter zu verurteilen;

nichts ist schwieriger wie ihn zu verstehen.

(Fyodor Dostoevsky)

 

 

 

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Die erste eigene Bude. Wie und wo fange ich an?

 

Raus aus Hotel Mama! Endlich oder schon? Alles wird anders. Ich bin dann zwar ein freier Mensch, habe aber auch viel mehr Verantwortung. Was soll ich machen? In eine WG ziehen oder mir eine eigene Wohnung mieten? Altbau oder Neubau? Ist Dusche besser als Badewanne? Und in welchen Stadtteil? Lichtenberg ist noch preiswert. Kreuzberg ist toll, aber auch ganz schön teuer…

Annika, Djamal und Paul waren auf Berlins Straßen unterwegs und haben Euch gefragt, wie ihr das mit der ersten Wohnung anstellen würdet.

Und Du? Wie gehst Du die Sache an???

Was ist … Emo/Scene?

 

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Ein Erfahrungsbericht von Mimi Mushroom

 

 

 

Jeder hat sie schon einmal irgendwo gesehen, die sogenannten Emos.
Sie haben Seitenscheitel und Ponys die quer über die Stirn fallen und mit viel Haarspray fixiert sind. Ihre Augen werden durch einen dicken Lidstrich betont – egal ob männlich oder weiblich, die Klamotten sind hauteng. Die Füße verwöhnen sie am liebsten mit Schuhen von Converse oder Vans, auffälliger Schmuck und Piercings sind ein Muss.
Aber was bedeutet das eigentlich? Und wo hat diese Kultur ihren Ursprung? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Emo und Scene?

Foto: Lina Luuh

Foto: Lina Luuh

Ursprünglich bezeichnete das Wort „Emo“ (Emotional Hardcore) einen Musikstil, welcher sich in den 80er Jahren vor allem aus dem Punk entwickelte. Die Texte wurden emotionaler und verrieten dem Zuhörer wie es im Inneren des Songwriters oder Sängers aussah. So wurden Gefühle wie Depressionen, Trauer oder Verzweiflung – welche in der Punk- und Hardcoreszene tabu waren – zum ersten Mal offen zur Schau gestellt, untermalt von harten Klängen. Aber auch Liebe und Freundschaft sind viel behandelte Themen.
Besonders beliebte und bekannte Bands wären zum Beispiel Escape the Fate, Bring me the Horizon, Suicide Silence oder auch Secondhand Serenade.

Um die Entstehung des Namen ranken sich diverse Fassungen. Eine Geschichte besagt, dass bei einem Konzert von einer der ersten emotionaleren Punkbands jemand aus dem Publikum rief „You’re Emo!“, was daraufhin als Bezeichnung dieser Musik verwendet wurde. Andere besagen, dass man diesen Musikstil aufgrund seiner emotionalen Texte als Emo bezeichnet.
Selbstverständlich entwickelte sich aus dieser neuen Musikrichtung auch ein Modestil, welcher jedoch kein Muss ist, um zu der Szene dazu zu gehören. Die Emo-Szene ist also eine reine Musikkultur, wo wir auch schon bei der nächsten Frage angekommen wären: Was ist der Unterschied zur Scene Kultur?

Foto: Maria Ria

Foto: Maria Ria

Im Grunde genommen unterscheidet sich die Scene Kultur dadurch, dass sie fast eine reine Stylekultur ist. Die sogenannten „Scene Kids“ fallen besonders durch schrille Farben auf, die sich durch ihr komplettes Outfit und Styling ziehen. Die Haare sind meist stark auftoupiert, mehrfarbig und der Pony fällt ins Gesicht. Einen Scheitel gibt es nicht. Oftmals lassen Extensions die Haare länger aussehen als sie sind. Ein kräftiger, knalliger Lidschatten wird IMMER mit schwarzem Eyeliner kombiniert getragen. Meistens sind außerdem die Augenbrauen durch Puder oder Stift extra betont und Make-up verleiht einen makellosen Teint. Kleidungstechnisch ist eigentlich erlaubt was gefällt, hauptsache es ist bunt und/oder schrill. Häufig findet man zerrissene Strumpfhosen oder gemusterte Strumpfhosen, Galaxy Leggings, Bandanas, Tierprints oder Bandshirts. Accessoires, die verniedlichen, und vor allem Körperschmuck, also Piercings wie Septum, Snakebites oder Bridge, sind kaum wegzudenken für diese Szene.

Aber auch die Lebenseinstellung der Scene Kids unterscheidet sich von der der Emos. Während die Scenes oft viel bzw. übermäßig Party machen, entspannen sich die Emos lieber, hören Musik und treffen sich mit ihren Freunden. Außerdem ist es oftmals(!) so, dass Scene Kids ein größeres Selbstbewusstsein besitzen als Emos oder es vielleicht auch einfach nur vorspielen, was wahrscheinlich daher kommt, dass Scenes einen großen Bekanntenkreis haben und im Internet sehr präsent sind. Sie posten viel, vor allem Bilder von sich oder ihrem Essen, bekommen dafür natürlich dank ihrer vielen Freunde viel Zuspruch und haben normalerweise ihren eigenen Youtubechannel. Ihr Ziel ist es fame zu werden. Scene Kids, die dieses Ziel erreicht haben sind zum Beispiel: Hannie Dropkick, Vanna Venom, Verena Schizophrenia oder ihr Bruder Max Amphetamine.
Wie ihr merkt, haben diese vier merkwürdige Nachnamen. Diese sind ebenfalls ein typisches Merkmal von Scene Kids, die durch diese ausgedachten Namen ihre Privatssphäre schützen. Und mal ehrlich: Das klingt doch gleich viel interessanter, oder?

Auch der Scene Kultur kann man einige Musikrichtungen zuordnen. Diese Musik besteht meist ebenfalls aus den typischen Instrumenten, die es im Emocore auch gibt, doch werden diese von elektronischen Beats unterstützt. Beispielbands für diese Musikrichtung wären zum Beispiel Black Veil Brides, Brokencyde, We butter the bread with butter oder Asking Alexandria.

Ihr seht Emos und Scenes haben zwar eine Menge gemeinsam, sind jedoch nicht das Gleiche. Ich hoffe es fällt euch nun leichter diese beiden Gruppen zu unterscheiden und ihr habt erfahren, was ihr gerne wissen wolltet.
Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Was ist …?
Eure Mimi :*

Foto: Andi EternalMangekyou Sharingan

Foto: Andi EternalMangekyou Sharingan

Schülervertretung

Was ist…Schülervertretung?

 

Wenn keiner etwas tut, dann wird sich auch nichts ändern.

Wenn keiner etwas tut wird die Situation auch nicht besser. Dieser Film möchte einen kleinen Einblick geben was die SV, die Schülervertretung, ist. Welche Themen werden besprochen und wie geht so eine Sitzung vor sich? Wieso macht man in der SV mit und was die einzelne Motivation der Mitglieder? Dieser Film entstand im Leibnitz Gymnasium in Berlin-Kreuzberg.

 

zeugnisse

Zeugnisse auf Wunsch – Einser ganz leicht gemacht

 

Wieder nur ne 3 in Mathe und in Deutsch bist Du auch nicht besser geworden?

Bald kommen die neuen Zeugnisse und dann kann es schnell passieren, dass es zu Hause Ärger gibt. BerlinImPuls hilft!

Wir haben uns gedacht: Da muss sich etwas ändern. Sofort! Also ist ein Team von BerlinImPuls auf die Straße, um schöne(re) Zeugnisse zu verteilen. Zeugnisse, die glücklich machen. Aber auch verwirren…

Foto: YOU

BerlinImPuls & ALEX verlosen Tickets für die YOU !

Du wolltest schon immer für lau auf die YOU? BerlinImPuls und ALEX hauen 5 Tagestickets raus. Die ersten Zuschriften mit der korrekten Antwort gewinnen. Mach mit, denn mit etwas Glück bist auch Du auf der YOU!

 

Foto: YOU

Foto: YOU

Mehr als 100.000 Jugendliche besuchen jedes Jahr die YOU, die größte Jugendmesse in Europa. Auch 2013 gibt es ein spannendes Programm, bestehend aus einem Mix aus Shows, Konzerten, Workshops und Spielen. Die allererste YOU fand in Dortmund statt, mittlerweile ist sie aber fest in Berlin gelandet. Du kannst Dich also prima unterhalten lassen, oder mehr erfahren zu den Themen Gesundheit, Gesellschaft, Politik, Umwelt und Wirtschaft. Oder Du informierst Dich über Möglichkeiten rundum Beruf und Karriere.

 

Wo fand die erste YOU statt? Schicke eine Mail mit der richtigen Antwort an: jugendredaktion@berlinimpuls.de und gewinne mit etwas Glück 1 Tagesticket für die YOU. 

Übrigens: BerlinImPuls berichtet Live von der YOU via Blog , Facebook und im ALEX TV. Hinkommen oder mitlesen und einschalten!

Wir wünschen viel Erfolg!

Hier geht´s zur YOU-Homepage: http://www.you.de/

 

2,5 Vögel je Berliner – die Großstadt ist voller Tiere und Pflanzen

 

Ein Fuchs der die Straße kreuzt, eine Maus die die Bahngleise entlang huscht oder eine Ratte die kurzum in der Mülltonne verschwindet. Das es Tiere und Pflanzen auch in der Großstadt gibt, das ist wohl schon vielen aufgefallen. Manche werden mit Interesse beobachtet, andere mit gerümpfter Nase ignoriert oder beschimpft.

Foto: Lilly Jogwer

Foto: Lilly Jogwer

Dass der Begriff „Stadtnatur“ ein gängiger ist und diese schon weitreichend erforscht wurde, das wissen die Wenigsten. In Städten wird die Fläche sehr unterschiedlich genutzt. Es gibt Grünflächen, Gebäudeflächen, Brachflächen, Verkehrsflächen, Waldflächen und Wasserflächen. Und gerade dieser Reichtum an Strukturen, das heißt die unterschiedlichen Lebensmöglichkeiten, das vielfältige, reiche Nahrungsangebot und die geringe Verfolgung oder Konkurrenz bieten den Tieren ungemeine Vorteile. Man hat herausgefunden, dass die meisten Tier- und Pflanzenarten, der besseren Lebensbedingungen wegen, sich von selbst in den Städten etabliert haben. Jede Fläche einer Großstadt bildet einen anderen Lebensraum und beherbergt unzählige Tierarten.
Auf den Straßen leben beispielsweise Spatzen, Tauben, Marder und Ratten, die sich an den überquellenden Mülleimern bedienen und sich auf Baustellen Nester bauen. Brachflächen, das heißt Flächen die mal bebaut wurden, aber heute nicht mehr genutzt werden, beherbergen zum Beispiel Steinschmätzer, Lerchen, Wildbienen und Wespen, da diese Tiere warme Temperaturen und trockenen Boden bevorzugen. Sogar einige Gottesanbeterinnen, die von ihren Besitzern ausgesetzt wurden und sich fortgepflanzt haben, finden hier ein zu

Hause. Man muss nur einmal das Südgelände durchqueren oder zum Gleisdreieck fahren und sich umsehen. Grünflächen bieten natürlich sehr vielen Tieren einen Lebensraum. Es gibt viele Schrebergärten in denen verschiedene Vögel, der Obstbäume wegen, auf Nahrungssuche gehen. Auch Schnecken, Eichhörnchen, Füchse und Mäuse streifen des Öfteren durch die Beete. Der Tiergarten, einer der größten Parks in Berlin, wurde vor einiger Zeit von Biologen durchsucht: In 24 Stunden wurden 1410 verschiedene Arten entdeckt! Und in Stadtwäldern leben sogar einige sehr spezielle Tiere. Eichelhäher, Wildschweine, Damhirsche, Kreuzottern und Frösche finden hier zum Beispiel ihren Lebensraum. Vögel sind die wohl am meisten erforschten Tiere. Berlin zählt als die vogelreichste Stadt Deutschlands mit mehr als 5 Millionen Vögeln. Man kann sagen, dass zwei bis drei Vögel auf jeden der 3,4 Millionen Einwohner passen. Beispielsweise Nachtigallen, Habichte, Falken, Amseln und natürlich Tauben und Spatzen. Besonders interessant ist es, dass sogar ein oder zwei Seeadler gesichtet wurden.

Foto: Lilly Jogwer

Foto: Lilly Jogwer

Die Gebäude in den Städten bieten gute Brutplätze und Schutz. Auch die Keller beherbergen die ein oder andere Fledermaus und Insekten. Ein bekanntes Vorurteil besagt, dass Ratten in der Kanalisation leben! Doch überraschenderweise ist dem nicht so. Ratten finden in diesen Räumlichkeiten zwar Nahrung, sie leben aber überirdisch. Auf den Gewässern schwimmen Haus- und Stockenten, Schwäne und Mandarinenten. Gerade diese Vögel erfreuen sich an dem Futter, dass die Menschen reichlich mit sich führen, wenn der wöchentliche Park- Spaziergang ansteht. Man sollte jedoch bedenken, dass Brotkrumen keine sonderlich gesunde Nahrung für Wildvögel darstellen. So viel zu den verschiedenen Lebensräumen.
Amüsant ist es auch, wie sich einige Tierarten an den speziellen Lebensraum „Stadt“ anpassen. Krähen beispielsweise nutzen verschiedene Werkzeuge um an Futter zu gelangen. Es wurden Krähen beobachtet, die sich aus Draht Angeln gebogen haben, um in Straßenritzen zu graben. Diese intelligenten Tiere lassen unter anderem Nüsse auf Flachdächer fallen, damit diese zerbrechen. Von noch höherer Intelligenz zeugen Augenberichte, welche Krähen gesehen haben, die eine Nuss vor ein wartendes Auto an einer Ampel legten, um die überfahrenen Nüsse dann zu verspeisen. Vor allem Ratten sind zu erwähnen, da diese auch körperlich der Stadt angepasst wurden. Forscher fanden heraus, dass die Muskulatur der Ratten sich in den Jahren dahingehend verändert hat, dass diese sozusagen „elastisch“ geworden ist. Ratten können sich durch die engsten Nischen zwängen. Zudem können Ratten erstaunlicherweise kleine Mengen von Beton verdauen, das heißt auch ihr Magen wurde angepasst.

Foto: Lilly Jogwer

Foto: Lilly Jogwer

Nicht nur die Forschung interessiert sich für die Tiere und Pflanzen in Städten, sondern auch der Natur- und Artenschutz setzt sich seit langem gezielt für diese ein. Es gibt viele Naturschutzvereine und –Organisationen. Es gibt zum Beispiel Wildtierschutzstationen und Tierkliniken. Speziell in Berlin besitzt die Freie Universität Düppel eine Station für Berliner Wildtiere. Auch private Eichhörnchen- und Igelstationen haben sich etabliert. Die Organisation „aktion tier“ etwa kümmert sich um Notfälle, Aufklärung und Prävention. Denn Autoverkehr, Stacheldrähte, Hochspannungsleitungen, Fensterscheiben oder illegale Müllbeseitigung bilden ein gefährliches Risiko für Wildtiere. Schwäne können zum Beispiel von Angelhaken verletzt werden. Solche Unfälle passieren oft, weswegen eine Hilfsorganisation, die schnell zur Stelle sein kann, sehr wichtig ist. Immer öfter müssen auch Enten von Balkonen zu Seen transportiert werden. Diese können nämlich einen Blumenkasten nicht von einem Baum unterscheiden und fangen an, sich auf Balkonen niederzulassen und dort zu brüten. Auch wenn die Bewohner dem meist offen gegenüber stehen, muss die Ente früher oder später mit ihrer Brut zu einem nahe gelegenen See gebracht werden. Aber nicht nur Notfälle oder Einsätze werden von „aktion tier“ abgedeckt, sondern auch die Aufklärung der Stadtbewohner ist dieser Organisation ungemein wichtig. Denn artgerechte Fütterung, die nötige Dauer der Zu Fütterung im Winter oder der generelle Umgang mit Wildtieren muss gelernt sein. Es kann nämlich passieren, dass Vögel ihrer Brut Körner verfüttern, wenn auch noch im Frühling überall Kornsäckchen zu finden sind. Leider kann die Brut die Körner nicht verdauen, weswegen diese bei einem solchen Fall sterben können. Man kann sich auf der Webseite von „aktion tier“ dahingehend informieren.
Es gibt in Großstädten also unzählige Vor- aber auch Nachteile für viele Tier- und Pflanzenarten. Fakt ist, dass es in Städten nur so von Tieren und Pflanzen wimmelt, die entdeckt und erforscht werden können. Ein artgerechter Umgang sollte jedoch unbedingt eingehalten werden, damit Mensch und Tier nebeneinander und miteinander leben können. Es lohnt sich auf jeden Fall sich mit diesem spannenden Thema zu beschäftigen und in der Stadtnatur auf Entdeckungstour zu gehen.

Eure Lilly

Webseite aktion tier: http://www.aktiontier.org/

 

Foto: Lilly Jogwer

Brustbeutel, Selbstverteidigung und Paranoia – Ausgehen in Berlin

 

Foto: Lilly Jogwer

Foto: Lilly Jogwer

Wer kennt das nicht? Auf Konzerten, in Clubs oder auf einer Party sind schwere Taschen und Jacken einfach nur lästig! Gerade angekommen, durchsucht man ruckzuck den Raum um sich der Ungemütlichkeit zu entledigen. Dabei vergewissert man sich halbherzig, dass sich die Habseligkeiten noch im Blickfeld befinden.Und dann, wenn man nicht aufpasst ist alles weg…

Entspannt und frei in der Bewegung begibt man sich nun auf die Tanzfläche und gibt sich der Musik hin. Wäre da nicht der Durst, der einen nach einer guten halben Stunde zur Bar zieht, der darauf folgende Besuch auf der Toilette und das zufällige Treffen mit der langjährigen Freundin, hätte man sicherlich nichts zu befürchten. Doch leider vergisst man allzu leicht seine hinter der Musikbox schlummernde Tasche und genießt den Abend in vollen Zügen. Danach ist die Aufregung groß, wenn sich zwar die Tasche dort befindet wo man sie zurück gelassen hat, aber der Inhalt derer geschrumpft ist. Nicht nur das Handy und das Bargeld sondern auch das ganze Portemonnaie sind verschwunden! Die Folgen sind nervenaufreibend: Die EC-Karte muss gesperrt, die Bücherei-Karte und Krankenkassenkarte neu beantragt werden und das Geld kriegt man auch nie wieder. Muss man für seinen Leichtsinn bestraft werden? Weiß denn nicht jeder, dass man auf seine Wertsachen aufpassen sollte? Ist es Freunden nicht schon oft genug passiert, sodass man sich gewarnt fühlen sollte? Grundsätzlich schon. Eine Idee Diebstähle und Verluste vorzubeugen muss her: Wenn man nicht sein ganzes Portemonnaie zum Tanzen mitnimmt und das Handy und nötiges Geld in einem Brustbeutel aus Kindertagen unter dem T-Shirt mit sich tragen würde, dann wären die Habseligkeiten sicher. Damit wäre der Abend ungefährdet, doch was ist mit dem Tag? Es kann immer noch sein, dass man mit seinem augenscheinlich teuren Handy in der Hand die Straße lang läuft und es einem von einer Gruppe hinterhältiger Jungs entrissen wird. Diese sprinten johlend von dannen und der Schock ist zu groß um es ihnen gleich zu tun. Hat man davon nicht auch schon allzu oft gehört? Die einzige vorbeugende Alternative wäre doch sich mit dem Rücken zu einer Hauswand in Abwehrposition zu stellen und sein Telefongespräch auf 2 Minuten zu reduzieren. Des Weiteren ist einem zweifellos schon mal erzählt worden, wie einem Freund oder Familienmitglied die Wertsachen in der U-Bahn aus der Tasche stibitzt wurden. Ist ein lästiger Brustbeutel unter dem T-Shirt auch am Tage die einzige Möglichkeit Diebstählen zu entkommen?

Bild: Lilly Jogwer

Bild: Lilly Jogwer

Um nicht Tag und Nacht gebrustbeutelt herum zu laufen, könnte man auch zu Hause bleiben und dort seine Alltagsaktivitäten ausführen und eine Party schmeißen. Doch in diesem Fall ist es natürlich auch möglich, dass vermeintliche Freunde von Freunden in dein geschlossenes Zimmer gehen und deine Wertsachen mitgehen lassen. Auch das ist schon des Öfteren vorgekommen. Alles in allem lässt sich sagen, dass es heutzutage erfahrungsgemäß unmöglich ist, wertvolle elektronische Geräte oder Geld mit sich zu führen ohne einen Brustbeutel zu besitzen, einen Selbstverteidigungskurs abgelegt zu haben und paranoid Fremden gegenüber zu sein.

Eure Lilly

 

Foto: Ich-und-Du / pixelio.de

Wir suchen Gastbeiträge: Was würdest Du verändern?

 

Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

BerlinImPuls sucht ständig gute Gastbeiträge. Die besten schaffen es in unsere TV- & Radiosendung. In diesem Jahr zum Beispiel ist wieder Bundestagswahl. Vielleicht bist Du ja sogar Erstwähler und überlegst gerade, wo Du Dein Kreuzchen machen wirst. Was sollte verändert werden in Deiner Stadt, in Deinem Land oder überhaupt auf der ganzen Welt? Genügt es, was die Politik zum Beispiel für die Umwelt tut? Welche Parteiprogramme gefallen Dir und welche stören Dich? Könnte man mehr gegen Armut tun? Gibt es Kandidaten, die Du sympathisch und vertrauenserweckend findest? Darf auch ein Politiker Fehler machen? Würdest Du vielleicht sogar bei einer Partei mitmachen, oder selbst eine gründen?

Klingt das spannend für Dich? Dann schau Dir doch am besten gleich unsere Seite mit den Ausschreibungen an. Vielleicht lieferst Du uns ja dann bald einen Audio- oder Videobeitrag für BerlinImPuls. Wir würden uns freuen!

Informationen für Ausschreibung von Gastbeiträgen: http://berlinimpuls.de/neues-fur-produzenten/

Artikelfoto: Foto: Ich-und-Du / pixelio.de

akustikcafe

Gastbeitrag: Das MAXIM, die Jufi und das Akustik-Café (MAXIM)

Der Alltag im MAXIM Kinder- und Jugendkulturzentrum weicht einmal im Monat einem Abend mit Kerzenschein, Café-Atmosphäre und dem gemütlichen Klang von Akustikgitarren und einem Cajon. Organisiert wird das Ganze von der Juniorfirma, einer Gruppe von ehrenamtlich arbeitenden Jugendlichen, die sich eigenverantwortlich um die Konzerte kümmert. Sie kontaktieren Bands, gestalten Flyer und kümmern sich um die Technik sowie die Barschicht.

Ein Film für BerlinImPuls vom MAXIM Kinder- & Jugendkulturzentrum.

klettern

Gastbeitrag: „Kletterer – Berufung im Beruf“ (beee.tv)

 

Kann man sein Hobby zum Beruf machen? Geht das? Kann man damit überhaupt Geld verdienen? Und was macht eigentlich ein Industriekletterer? Ist das ein Ausbildungsberuf oder bringt man sich das selbst bei?

Mädchen und Jungen von Beee.tv haben sich mit Christian getroffen, einen beruflichen Kletterer, der wirklich seine Leidenschaft zum Job gemacht hat. Er wollte nach dem Abi nicht studieren und hat lieber die Zusatzqualifikation zum Industriekletterer gemacht. Wir erfahren wie er die Sache angegangen ist und was seine Erfahrungen sind. Und wir erfahren, ob er mit der Situation glücklich ist.

Was wäre Dein Traum, den Du am liebsten zum Beruf machen würdest?

cultus

VAlternative der Woche: Cultus Ferox – Beutezug

Foto: Katja Gruber (elfenstaub82.de) (CasparJones at de.wikipedia)

Foto: Katja Gruber (elfenstaub82.de) (CasparJones at de.wikipedia)

 

Wie immer finden wir in dieser Kategorie Künstler und Bands, die man typischerweise nicht so häufig im Radio oder TV finden kann. Also eine wirkliche Alternative zu den Charts und Fahrstuhlgedudel der Formatradios. Diesmal wird es spannend, denn wir erleben einen Mix aus Mittelaltermusik und Rock.

Cultus Ferox – Beutezug

Cultus Ferox (lat. „wilde Lebensart“, „wilder Lebensstil“) ist eine Berliner Musikgruppe. Sie ist dem sogenannten „Dudelsack-Rock-Stil“ der Mittelalterszene-Musik zuzuordnen, wobei die Band sowohl die akustische, von Marktsackpfeife und Schlagwerk beherrschte Variante als auch die mit Rockinstrumenten angereicherte Variante dieser Musik (Mittelalterrock) spielt.
Die Lieder von Cultus Ferox sind teilweise instrumental, teilweise mit Gesang. Die Texte beschäftigen sich mit Themen aus der mittelalterlichen Lebensweise, aus Sagen und Mythen, aus heidnischer Religion und in jüngster Zeit verstärkt mit Piraterie und damit verwandten Themen… [weiter lesen]

 

Was ist zur Zeit Deine Alternative der Woche? Schreib uns und gewinne mit etwas Glück einen Auftritt bei BerlinImPuls: jugendredaktion@berlinimpuls.de

vonhumbold

Gastbeitrag: „Kinder Ohne Papiere“ (Wilhelm v. Humbold Gesamtschule)

 

Menschenrechte: wie geht es Kindern, die illegal in Deutschland leben?

Um in Deutschland sein zu dürfen benötigt man eine Aufenthaltserlaubnis. Doch wie geht es Kindern ohne diese Papiere in Deutschland? Wie kann es sein, dass Menschen keinen Aufenthaltstatus haben oder bekommen? Wie ist es für Kinder, wenn sie eigentlich nicht hier sein dürfen?  Können sie z.B. zur Schule gehen? Wie lebt es sich mit der ständigen Angst?

Schüler und Schülerinnen der Wilhelm von Humbold Gemeinschaftsschule haben sich mit diesem Thema beschäftigt und diesen Film darüber produziert.

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Gastbeitrag: „Be Active!“ (MeKo Szenenwechsel Berlin)

 

Be Active! –  tu etwas, was dir Spaß macht!

Ein neuer und wie wir finden toller Film des Medienkompetenzzentrums Szenenwechsel aus Berlin-Neukölln.beactive

This Short-Film is made to motivate young people to stop wasting their valuable time. For example: Endless phoning with the best friend, text messaging, watching tv, chatting on the internet or just playing around with the new time killers – the smartphones.  You can see that everything is possible if you just stand up and do something useful in your life.
You will never regret it, but you will if you don’t.  Wir setzen uns hohe Ziele, und klettern so lange bis wir sie erreichen.(arthis)

Was wollten „Szenenwechsel“ mit diesem Film erreichen?
Zeigen, dass Mädchen aus Neukölln Talent haben. Und Mädchen ermutigen, an sich zu glauben: Wenn du ein Talent, ein Interesse hast, dann lass dich nicht davon abbringen – Tu etwas, tu etwas, was dir Spass macht! Es lohnt sich!

Warum wurden ausgerechnet diese Mädchen für den Film ausgesucht?
Weil es Mädchen sind, die nicht den gängigen Klischees entsprechen wie zum Beispiel HipHop tanzen mit Kopftuch. Auch die Musik wurde vollständig von einem Mädchen (Direnc Temocin) für diesen Film produziert.

Wer hat bei diesem Film mitgemacht?
Portraits von folgenden Mädchen/ jungen Frauen:
Direnc Temocin – Geige und den gesamten Soundtrack des Videos
Gülsün Cakmac – Kampfsport
Berna Canbeld – Akrobatik
Battul Siblini – HipHop
Kirilir – Zeichnen

Konzeption Fidan Sirin
Sound Edition DJ Rych
Regie, Kamera, Postproduktion:Arman Rourkshani

Wie hat Dir dieser Film gefallen? Bist auch Du aktiv?

Foto: Rudis-Fotoseite.de / pixelio.de

Abends in der U-Bahn

 

Foto: Marko Greitschus_ pixelio.de

Foto: Marko Greitschus_ pixelio.de

In meinem letzten Artikel habe ich von der Langen Nacht der Familie berichtet. Nach D!‘s Dance School wollte ich mir jedoch noch eine zweite Aktion ansehen: „Mitternachtsklettern und Jazz Aerobic“ in der Nähe vom U-Bahnhof Osloer Straße. Die Veranstaltung fand ich jedoch ziemlich enttäuschend. Ich hatte den Eindruck, mitten in eine geschlossene Familienfeier geplatzt zu sein. Kleine Kinder spielten zusammen im Sand, die größeren Jungs vergnügten sich mit einem Fußball und die Mütter saßen mit ihren Kleinsten zusammen und schwatzten. Ich selbst kam mir vor wie ein Außenseiter. Jazz Aerobic konnte ich nirgendwo entdecken, traute mich allerdings auch nicht, jemanden danach zu fragen, und an einer Kletterwand hochzukraxeln reizte mich nicht sonderlich.

Mit anderen Worten: Ich habe mich ziemlich schnell wieder verkrümelt. Im U-Bahnhof Osloer Straße fing der „Spaß“ aber erst richtig an. Als ich die Wartenden beobachtete, kam ich bei einigen schon ins Grübeln: Zu wem rette ich mich, wenn die mir zu nahe kommen? Hand-Ellenbogen-Knie hilft vielleicht gegen einen Einzelnen, aber bei einer Gruppe von Jugendlichen ist Flucht wohl die bessere Lösung. Da waren vielleicht Gestalten!

Vor mir standen drei Jungs, die mit Zahnstochern die Reste ihrer letzten Mahlzeit zu Tage brachten, die vierte war noch mit dem Döner beschäftigt. Einerseits war dieser Anblick nicht sonderlich appetitlich, andererseits konnte ich mich eines gewissen faszinierenden Starrens nicht erwehren.   Die drei schafften es sogar, sich zu unterhalten, während sie mit den hölzernen Zahnstochern rumhantierten. Wobei ihr „Deutsch“ auch nicht dazu beitrug, dass ich mich sicherer fühlte.

Hinter mir standen drei Mädels, die den Eindruck machten, mit Typen dieses Schlages klar zu kommen. Lange, glatte Haare, durchgestyltes Outfit, die obligatorische Handtasche und einen Gesichtsausdruck nach dem Motto „Ich bin total süß und du darfst mich gerne bewundern, aber wenn du mir blöd kommst, dann dreh mir bloß nicht den Rücken zu.“.

Von links lief dann noch ein Mann an mir vorbei, bei dem ich mir nicht sicher war, ob ich (natürlich heimlich) lachen oder lieber weglaufen sollte. Eine Frisur, die mich an einen Irokesen-Schnitt erinnerte, eine Bierflasche in der Hand, die große Real-Tüte über der Schulter und ein von Hosenträgern gehaltener Schottenrock mit kariertem Muster, kombiniert mit einem weißen T-Shirt. Ich kam mir vor wie bei RTL.

Foto: Janine / pixelio.de

Foto: Janine / pixelio.de

Die Krönung kam dann aber in der U-Bahn in Gestalt eines Junggesellinnen-Abschieds. Sie alle – die Braut im weißen Kleid ausgenommen – waren ganz in Schwarz gekleidet, bis auf eine pinken Farbtupfer in Form einer Blume auf dem Kopf. Glaube ich jedenfalls, denn ich wurde von anderen Sachen abgelenkt. Die erste Frau (groß, energisch und alles andere als zart) stürmte mit einer Sparbüchse in Form eines hohen pinken Stiefels durch den Gang und quatschte alle vielversprechend aussehenden Leute an: „Meine Freundin heiratet, wollen Sie vielleicht ein bisschen Geld zur Feier beitragen?“. Von vielen bekam sie etwas, wobei einige bestimmt einfach zu überrumpelt waren, um etwas anderes zu tun. Zwei junge Männer sagten jedoch „Nein“ und dann legte die Frau los und bequatschte sie. „Seid ihr so hartherzig? Habt ihr eine Freundin? Wollt ihr mal heiraten?“ und, und, und…vom Ende des Zuges junger Damen wurde dann ein Ruf laut und ich musste feststellen, dass ich mit meiner Beobachtung danebengelegen hatte. Es waren nicht alles Frauen. Die letzte „Frau“ war ein Mann, wenn auch mit einer hübsch gemusterten schwarzen Feinstrumpfhose, hochhackigen Schuhen mit silbernen Glitzer drauf und dem mit zwei Bällen aufgefüllten kleinen Schwarzen. Die blonde Perücke rundete die Erscheinung ab. Und wenn ich da noch nicht meinen Humor zurückerlangt hatte, dann spätestens als der Mann rief „Daisy, du sollst einfach nur Geld sammeln!“. Daisy. Noch Fragen?

So schnell werde ich abends jedenfalls nicht mehr mit der U-Bahn fahren.

Artikelbild: Rudis-Fotoseite.de  / pixelio.de

bip april

BerlinImPuls-TV – Das Jugendmagazin: Ausgabe April

 

Kommt, wir machen mal 30 Minuten Pause. Mit unserer April-Ausgabe von BerlinImPuls-TV.

Anime Manga-Messe, Homo-Ehe, Kuchen backen ohne Mehl und Backofen, alternative Musik und einen schönen Kiezspaziergang in Mitte: Willkommen bei der aktuellen TV-Sendung von BerlinImPuls.
Hat Dir die Sendung gefallen? Möchtest Du mitmachen? Schreib uns an: jugendredaktion@berlinimpuls.de

 

kuchen backen

Jugendliche bekommen nix gebacken! Stimmt das ?!

 

Jugendliche sitzen den ganzen Tag vor der Glotze oder spielen X-Box und bekommen nix auf die Reihe. Sie bekommen nichts gebacken. Das sind sehr beliebte Vorurteile, die man sich mitunter regelmäßig anhören darf. Und das nervt!

BerlinImPuls wagt nun also ein Experiment. 2 Mitglieder aus unserer Redaktion backen einen Kuchen, der ganz ohne Mehl und Ofen auskommt. Patricia hat eine Menge an Erfahrungen beim Backen und versucht die skeptische Pizza-Liebhaberin Doro zu coachen. Eigentlich schaut alles ganz einfach aus. Und es scheint auch ein Happy-End zu geben. Aber dann…

 

Was ist Deine Meinung? Bekommen Jugendliche wirklich nichts gebacken? Schreib einen Kommentar oder eine Nachricht an: jugendredaktion@berlinimpuls.de

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„König von Deutschland sein…“

 

Kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges hat der deutsche Kaiser abgedankt und ist anschliessend geflohen. Damit war die Monarchie in Deutschland vorbei. Das ist jetzt etwa 100 Jahre her. Irgendwie hat man nicht den Eindruck, dass uns ein König oder eine Königin fehlt, oder? Nur manchmal, wenn andere Länder große Feiern abhalten, dann werden wir Deutschen ein wenig neidisch. So wie jetzt gerade in den Niederlanden. Dort wurde ein neuer König gekrönt und das schaut alles so romantisch aus. Aber brauchen wir das auch?

Patricia, Leonie und Kaj waren unterwegs und haben die Menschen gefragt: Wer würde überhaupt in Frage kommen, wenn Deutschland wieder ein Oberhaupt der Monarchie haben wollte? Einen Schauspieler? Einen Politiker? Eine Sportlerin oder ganz normale Menschen? Was würde sich dann überhaupt ändern?

Was denkst Du? Braucht Deutschland überhaupt wieder einen König oder eine Königin?

märz

BerlinImPuls-TV – Das Jugendmagazin: Ausgabe März

 

Viel ist los in Berlin und BerlinImPuls ist mittendrin und immer dabei. Die besten Beiträge der vergangenen Wochen präsentieren wir in dieser Sendung:

– Pornos gucken als Jugendlicher – uncool oder normal?
– Alternative der Woche: frische Musik mit Professor Kliq, präsentiert von unserem Redakteur Benny
– Was ist eigentlich Fischpediküre und tut das den Fischen gut?
– Ist es schwer veganisch zu Leben? Wir haben Veith Michel als Gast, der bereits seit 20 Jahren veganisch lebt und davon berichtet
– Ein öffentliches Geheimnis: Psst!

Moderation: Dorothea Zwetkow

Hast Du Lust uns einmal über die Schulter zu schauen oder mitzumachen? Click: http://berlinimpuls.de/bewerbung/

lesblaq

VAlternative der Woche: Les Blaque Pearlz

 

 

Unsere Redakteure sind jede Woche unterwegs und suchen fieberhaft nach Alternativen zum langweiligen Gedudel des Formatradios. Das ist unsere Serie: Die Alternative der Woche.

Les Blaque Pearlz – happy go FUCK YOU

Eine kleine Klarstellung gleich zu Beginn: Der Bandname Les Blaque Pearlz bedeutet nicht etwa ‚Die Scherzperlen‚ (auf diese Variante kommt man, wenn man Übersetzungswebseiten vertraut), sondern ist vielmehr zufällig entstanden. Rückblende: Ein paar Musiker befanden sich damals in der Karibik, auf einem Schiff und gründeten spontan eine Band, die vom ersten Tag an verschiedene Musikrichtungen vereinen wollte: Les Blaque Pearlz waren geboren.
Nader Rahy ist der Kopf dieser Band und verdient sich seine Brötchen nebst Aufschnitt z.B. als Gitarrist bei Nena oder als Schlagzeuger bei der Band Kingdom Come und er legt manchmal in Berlin als DJ Platten auf.
Das vorliegende Album ist das Ergebnis von 3 Jahren Arbeit, die sich gelohnt haben. Jedenfalls ist das unsere Meinung. Also: Reinhören, Sportfreunde!

http://www.lesblaquepearlz.de/
https://www.facebook.com/naderandtheblackpearls?fref=ts

 

Und was ist DEINE Alternative der Woche? Was hörst Du gerade so? Schreib uns und gewinne mit etwas Glück einen Auftritt in unserer Alternative der Woche. Schreib an: jugendredaktion@berlinimpuls.de