Alternative der Woche… mit The Lumineers

 

„Sag mal, es gibt da ’ne recht coole Band auf YouTube – magst du die nicht mal als Alternative der Woche nehmen?“ Reingehört und für gut befunden gehe ich nach Hause und überlege, was ich schreiben könnte. Zuhause angekommen mache ich die Tür auf – und was höre ich? „Ho Hey. Ho Hey“. Ja – auch mein Papa hatte es schon entdeckt.

The Lumineers

Pressebild The Lumineers

Die drei Köpfe aus Denver machen lustigen Folk-Rock und ihr letztes Prunkstück habt ihr vielleicht schonmal irgendwo gehört… so eingängig wie es ist. Bekannt geworden sind sie in zwei Stufen. Zuerst durch die Werbung. Nachdem sie als Hintergrundmusik für einen Bing-Werbespot benutzt wurden, interessierten sich die Macher der US-Fernsehserie „Hart of Dixie“ für sie, die sie in ihrer Serie auch gleich benutzten. Die Serie läuft auf CBS – dementsprechend populär ist es auch.

Aber nun zur Band. Wesley Schultz, Jeremiah Fraites & Neyla Pekarek machen in dieser Formation seit 2005 Musik – davor haben nur Wesly und Jeremiah Musik gemacht. Dann brauchten die beiden Unterstützung, die sie auch bald bekamen. Der Rest ihrer Geschichte ist bekannt.

Aber was ist das eigentlich für Musik, die sie machen? Also das wohl bekannteste Stück was sie spielen ist irgendwas zwischen Indie und Folk. Sie erfinden aber nichts von beidem neu – sie verfeinern es nur. Die inhaltliche Grundidee ist einfach – aber dafür umso feinfühliger umgesetzt. Die Lumineers haben einmal über sich selbst gesagt „Jeder der ein Instrument spielen kann, kann auch einen Lumineers-Song spielen“. Dabei ist einfach nicht gleichzusetzen mit primitiv oder anspruchslos; man kann es eher vergleichen mit unangestrengt oder ungekünstelt. Aber was schreib ich hier so viel – hört es euch lieber selber an:

Ich hoffe die drei kommen irgendwann nochmal nach Berlin – aber vorerst erstmal nicht. Aber sie kommen zum Dockville-Festival in Hamburg; im August…

In diesem Sinne bis nächste Woche

Euer Benny

Und hier könnt ihr den Autor mal hören, wie er sich zu der Band äußert:

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